Heißes patera-Gerede? Hat sich mal jemand überlegt, ob die armen Leute nicht aus einem hochseetücxhtigen Boot vor den Inseln abgesetzt werden, damit sie diese auch erreichen können? Die Boote, die ich auf Fuerte oder in Poris gesehn habe, halten sich nicht den Atlantik durch, auch nicht auf "nur" 200 km- ohne die Strömung richtig zu berechnen (womit in so einem Kahn??) Dahinter steckt meines Erachtens ein Mafia- ähnliches Gebilde. Arme Leute werden abkassiert und in Spanien zur Kasse gebeten (warum kann das niemand unterbinden?) - dann sollen EU - Gelder fließen, um wem auch immer zu zeigen, dass die Flüchtlinge abgeschoben werden??? Da hab' ich echt Probleme, das zu verstehen, außer ich unterstelle illegale Praktiken, Kenntnisse und Verbindungen.
Jama, die Problematik dabei ist, das diese Menschenhändler leider nicht so einfach zu finden sind.... die nehmen die armen Schlucker finanziell aus, stecken sie in ein Boot, ja statten sie zum Teil mit Handy und GPS-Navi aus, und schicken sie ab aufs Meer. Deine These von wegen "mit einem grossen Boot in Küstennähe bringen" haben auch schon mehrere gehabt, aber ich denke die diversen Küstenwachen die ja verstärkt patroulieren würden die bestimmt leicht finden.
Es ist ein schlimmer Teufelskreis, bzw. sind es 2 Dinge die es dabei abzuwägen gibt:
.) entweder bei der Abfahrt von Afrika schon abfangen (Frontex) und wieder in ihr Land zurückschicken.... sie werdens immer wieder probieren um ihre "schreckliche" Heimat verlassen zu können, bzw. ins gelobte Europa zu kommen
.) oder sie kommen an, werden in ein Lager gesteckt, werden irgendwo am Festland ausgesetzt (oder erst recht wieder heimgeflogen), und die Ungewissheit beginnt von Neuem
was ist das "Bessere" davon? Wenn man dabei überhaupt von "besser" sprechen kann...
Auch grad eine "tolle" Meldung eines deutschen Politikers, die gerade so via Reuters um die Welt geht:
Zitat:
Zitat von Reuters/Deutschland
Für Aufsehen bei den Mittelmeerländern sorgte die Äußerung des bayrischen Innenministers Günther Beckstein, Spanien werde an den 24.000 Flüchtlingen auf den Kanaren "nicht zu Grunde gehen".
^^ aber an die armen 24000 hat der dabei aber nicht gedacht, oder ??? :-x
Als ich gestern abend die Meldung im Radio hier hörte, glaubte ich erst mich verhört zu haben! Sicherlich würde Herr Beckstein ganz anders reden, wenn es um Bayern ginge!
Wenn ich alle Beiträge zu diesem Problem l lese, ist mir klar, ich kann es sicher nicht lösen, Geld in E ist auch keine Lösung, folglich kann es (leider) nur in den Herkunftsländern der Flüchtlinge eine Lösung geben: Arbeit dort finden, dort SCHAFFEN, Landwirtschaft stärken, etc. Ich hab' das alles schon mal vor 30 J. in meinem Studium gelernt--- und sehe jetzt , was dabei herauskommt. Ich hoffe,niemand hat mehr Kinder, die Arbeit brauchen, oder denen Eltern Flüchtlingsprobleme versuchen zu erklären!!!
Richtig Jama, und vor allen Dingen hieß es damals auch schon: Hilfe zur Selbsthilfe (möglichst kein Geld - das versickert sowieso im großen Stil in den Taschen der korrupten Regierungsverantwortlichen dort). Aber auch das wurde wohl nie richtig in die Tat umgesetzt. Abgesehen davon waren die Entwicklungshilfegelder immer verschwindend gering im Vergleich zu Ausgaben für Waffen und Verteidigungssysteme.
In einem Leserbrief heute in einer der hiesigen Zeitungen zu dem Thema der Immigranten, habe ich unter anderem gelesen, dass Spanien mit eines der führenden Länder für Munitionslieferungen nach Afrika ist. Außerdem wies der Autor auf die alte und nie beglichene "Schuld" in Bezug auf Sklavenhandel hin und dass zwar sehr viele ausländische Großunternehmen sich in Afrika bereichern würde und stellte abschließend die Frage, ob jemand schon mal von einem afrikanischen Unternehmen gehört hätte, dass Spanien ausgebeutet hätte.
Als geborener und irgendwie auch von der Linie "Beckstein" im Glauben an die Rechtmäßigkeit und Aufrichtigkeit der deutschen/bayerischen Politik beschädigten früherer Bayern-Bewohner halte ich ebendiese Person für einen der wirklich großen und üblen Politganster Deutschlands.
Hallo, baluma,
du hast absolut Recht. Zurück geht das Problem aber darauf hinaus: "wie entlasse ich meine Kolonie in die Demokratie"? Das hat bisher bei den wenigsten Kolonialmächten geklappt. Sogar das wohlvorbereitete Indien knabbert heute noch daran, ganz zu schweigen von Vietnam , Frankreich, USA oder Korea, neu hinzukommen wird China und Taiwan - also ein ,weiß Gott, weltweites Problem. Das Mini- Ergebnis erleben wir jetzt hier auf den Kanaren- Wirtschaftsflüchtlinge?- poltische- einfach nur Arme?- Leute, die etwas erreichen wollen, in welchem Bereich auch immer?
Welche Art von Flüchtlingen? Gute Frage. Man müsste einfach mal mehr auch über die (einzelnen) Menschen erfahren. Jedenfalls glaube ich, dass die Möglichkeiten der heutigen Medien eine sehr große Rolle spielen (Internet, Fernsehen etc.).
Aber was ich mich die ganze Zeit schon frage: Warum nur jetzt bzw. in den letzten Monaten so viele? Nutzen diese Menschenhändler vielleicht einfach die "Gunst der Stunde" -> Vorwahlen? Oder welchen Grund hat es, dass seit Ende letzten Jahres solche "Massen" unterwegs sind?