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| Laut einer Meldung von eldia.es von heute bedrängt doch jetzt allen Ernstes das Cabildo von Teneriffa das Gobierno de Canarias als Eigentümer der Autobahnen, endlich die Beleuchtung der Südautobahn in Angriff zu nehmen und die dafür erforderliche Finanzmittel bereitzustellen!Diese von ASHOTEL bereits 2006 aus der Taufe gehobene Idee "zur Verbesserung des touristischen Images von TF", nunmehr angereichert durch das Zusatzargument "Verbesserung der Sicherheit" ist in höchsten Maße realitätsverkennend, ökonomischer Blödsinn, extrem umweltbelastend. Man sollte vielleicht nun wirklich eine Unterschriften- oder sonstwie öffentlichkeitswirksame Aktion starten, um den derzeit auch schon aktiven Kritikern dieses Projektes zu helfen und es schlußendlich zu verhindern. Die Verbesserung touristischer Qualität beginnt bei den im hiesigen Tourismus arbeitenden Menschen, ihrer Qualifikation, ihrer Berufsehre, ihrer Freundlichkeit gegenüber denen, die ihre Arbeitsplätze sicherstellen. Mit dem Argument der Sicherheitsverbesserung könnte man auch die nächtliche Beleuchtung der Caldera begründen.... |
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| Selbst als Nonkonformist muss ich sanmiguel absolut zustimmen. Das Beleuchten der Südautobahn ist solch ein hanebüchener Blödsinn, dass er nur aus dem Sumpf der Korrupion "enchufe" oder aus einem kranken Hirn entstanden sein kann. In diesem Forum gibt es schon mehrere kritische Beiträge dazu: ___________
1. sanmiguel vom 28. Februar 2007 (Link) 2. Pensador_XL vom 16. Mai 2008 (Link) Welcher Tourist nimmt eine beleuchtete Autobahn als attraktive Leistung der Insel in Sachen Tourismus wahr? Das, was zählt, hat sanmiguel schon genannt. Wenn Beleuchtung einen Effekt haben soll, dann doch nur im Bereich der Zu- und Abfahrten. Wenn die Schilderbrücken beleuchtet würden und Baken an den Anschlussstellen, dann hätten auch die Autofahrer etwas davon. Die Laternen entlang der Fahrbahn stören die astronomischen Beobachtungen, die Natur (Nachtjäger), die Umwelt durch nichtsnutzigen Energieverbrauch, und die Anwohner durch störende Nachtbeleuchtung. Ein Nutzen für die Sicherheit ist argumentativer Nonsens, denn die Autobahnen verlaufen weitgehend geradlinig, sind mit mehrere Fahrspuren ausgesattet und jedes sich darauf bewegende Fahrzeug hat Frontscheinwerfer zur Beleuchtung der Fahrbahn. Wenn einer auf der geraden und breiten Autobahn "die Kurve nicht kriegt", ist es eher ein Fall für das Pusteröhrchen. Wozu also stationäre Fahrbahnbeleuchtungen? Das führt doch nur dazu, dass einige Kanarios wieder mit Stromsparen im Auto anfangen und statt Fahrlicht das Standlicht einschalten. Damit wäre das Sicherheitsargument ad absurdum geführt. Ein gewisser Ricardo Melchior ist doch von der Ausbildung Ingenieur und müsste solchem Unsinn argumentativ Kontra geben können. Allerdings ist er auch Politiker, das relativiert alles. Der langen Rede kurzer Sinn: Ich bin dabei, um diesen Unsinn zu bekämpfen. Allerdings fehlt mir dazu die Erfahrung, wie solch ein Protest hier zu organisieren ist und welche rechtliche Basis eingehalten werden muss. Ich vermute, der Rat eines Abogados ist erforderlich. |
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| Auf die Beleuchtung der Autobahn kann ich locker verzichten. Wenn schon Geld für Verkehrsmaßnahmen ausgegeben werden soll, dann würde ich den Ausbau von Fußgängerzonen in den Innenstädten Santa Cruz und Puerto de la Cruz fördern (wie die Innenstadt von La Laguna, da kann man wunderbar bummeln). Auch sind viele Fahrbahnen in einem sehr schadhaften Zustand. Soweit ich mich erinnere, ist die Einfallstraße in Puerto de la Cruz (entlang dem Botanischen Garten) in einem äußerst schlechten Zustand. Man wird da ganz schön durchgeschüttelt. So etwas macht auf Touris einen schlechten Eindruck. |
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| Also ich finde, dass die Gehwege für die Spaziergänger und auch Wanderer zwischen und in den Ortschaften unbedingt verbessert gehören. Wenn man z.B. von Bajamar nach Punta de Hidalgo oder Tejina laufen möchte, ist das teilweise lebensgefährlich, besonders bei Dunkelheit. Meine Eltern laufen gerne und ich auch. Die fehlenden Gehwege erschweren und gefährden Wanderer doch sehr. Ich denke, dass so etwas für die Touristen viel wichtiger wäre als Autobahnbeleuchtung. |
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| Endlich bin ich bornierter Dauer-Nörgler nicht mehr allein mit meiner schon oft postulierten Forderung nach auch bei Regen benutzbaren Gehwegen. Jede in zivilisierten mitteleuropäischen Regionen befindliche Kommune hätte schon Millionen Euro an Schadenersatz an Bänderriss-Patienten abgedrückt, wenn sie diesen Gehsteig-Zustand in ihrer Gemeinde geduldet hätte. Aber wir sind ja auf einer westafrikanischen, nur aufgrund politischer Wirrungen Europa zugeordneten Insel. Und da sieht man das abseits populistischer Worthülsen halt anders. Vielleicht reicht ja die Autobahn-Beleuchtung bis hin zu den kommunalen Gehsteigen.... |
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| Aber hallo! Sanmiguel, so war das nicht von mir gedacht, dass ich für die Verdunklung der Autobahn plädiere, damit Du fremde Mädchen küssen kannst. Was meint dazu "die Beste aller Ehefrauen"? ___________
Der Spruch ist von Ephraim Kishon, klar, aber es passt so schön. Aber auch diese Meinung, dass sichere Gehwege zumindest im Ortsbereich, besser für den Tourismus wären Wege auch zwischen benachbarten Orten, sein müssten, unterstütze ich. Aus eigenem Erleben. Eines Tages wollte ich nach Hause. Vom Ort A, wo ich mich mit Freunden bei Tapas und Vino Tinto traf, zum Ort B, wo ich gerne schlafen wollte. Der Weg dazwischen führt über eine Hangstraße, die ich meinem Auto nicht mehr zumuten wollte, mit dem vielen Vino Tinto im Tank. Fußläufig war das noch vertretbar. Also machte ich mich auf den Weg mit blinkender Stirnlampe. Auf halber Höhe kam mir ein Auto aus der Kurve entgegen, das wohl auch zu viel Vino Tinto getankt hatte. Ich machte dann doch lieber Platz mittels Sprung in den V-förmig betonierten Straßengraben und wankte nach Hause - nicht wegen des Vino Tinto - sondern mit verstauchtem Knöchel. Bei dem Manöver hatte ich Null Chance das Kennzeichen abzulesen. C'est la vie, wie wir Bayern sagen. |
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| Schwachsinn hoch drei! ___________
Ausser in Belgien gibt es in ganz Europa keine beleuchteten Autobahn, wenn man von Ein- bzw. Auffahrten absieht. Diese Schnapsidee, hier eine Illumination einführen zu wollen, verdient schärfsten Protest. Man sollte sich zunächst mal Gedanken machen, die allgemeine Stromversorgung sicher zu machen, denn hier liegt immer noch der hase im Pfeffer bzw. in der ausgefallenen Kühltruhe, von zerstörten hightech-Geräten infolge von Überspannungsstössen ganz zu schweigen! Ich bin entsetzt. Trotzdem LG Oldsalts |
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| beleuchtung, südautobahn |
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