Sind wir nur Gast in Spanien und sollten uns daher nicht einmischen in den Lebensalltag hier? Es gibt wohl keinen Freundeskreis unter den Residenten hier, wo dieses Thema nicht schon kontrovers diskutiert worden wäre.
Ich glaube schon, daß wir berechtigt sind, unsere Meinung zu äußern und ggf. sogar aktiv in Gremien mitzuarbeiten. Wir leben in der Europäischen Union und wenn das Monstrum nicht nur ein theoretisches extrem teueres Gebilde sein soll, dann muß es auch "gelebt" werden. Dazu gehört eben auch die Reduzierung nationaler Barrieren auf allen Ebenen. Unsere politischen Inseloberen werden nicht müde, in der spanischen Presse die Residenten zu mehr Integrationsbereitschaft aufzuforden. Das kann aber nicht bei der Bereitschaft enden, spanisch zu lernen. Integration kann aber nur "gegenläufig" funktionieren. Man kann nicht nur erwarten, daß eine Seite sich gefälligst integriert, sondern man muß Integration auch zulassen bzw. idealerweise sogar erleichtern. Da gibt's noch viele Defizite hier, die meisten nicht aus bösem Willen, sondern einfach aus Gedankenlosigkeit, Bequemlichkeit, Schlamperei. Aber genau diese Eigenschaften machen ja angeblich die Canarios so liebenswert....
Meinung nicht nur zu haben und im persönlichen Vorgarten-Stammtisch zum Besten zu geben, sondern auch tatsächlich mit seinen Vorschlägen zu einer Verbesserung der kleinen und großen Alltäglichkeiten beizutragen, ist natürlich ein rel. unbequemes, an Rückschlägen reiches Geschäft - nicht nur auf Teneriffa. Aber man hat nun mal "die da oben", die man wählt oder ungestört gewähren lässt.
Und noch eins: "Gast" in diesem Land sind wir alle nicht, wir zahlen kräftig in allen Lebensbereichen und tragen direkt oder indirekt zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität auf fast allen Ebenen bei. Und darum ist es völlig legitim, wenn wir mit möglichst durchdachten, auf zweifellos vorhandenem sachlichem Erfahrungsvorsprung basierenden Vorschlägen uns Gehör verschaffen - unter Benutzung der spanischen Sprache selbstverständlich.
Jeder hat seine eigenen Gründe warum er Deutschland verlassen hat und im Ausland lebt. Ich bin nach Teneriffa gekommen weil hier eben vieles nicht wie in Deutschland ist. Alles was ich in den letzten Jahren hier als negative Entwicklung in die mE falsche Richtung erlebe ist eben die Einmischung durch Europa in die Angelegenheiten der Canarios. Ich hoffe die Canarios wehren sich besser als die Deutschen gegen die Zerstörung ihrer Lebensart. Kulturelle Nivelierung a la EU - Nein Danke.
Aber wenn mich hier der deutsche und EU Regulierungswahn demnächst auch eingeholt hat und es hier wie in Deutschland ist ziehe ich eben wieder weiter. "Integration" ist nichts weiter als Vernichtung einer gewachsenen Lebensart.
Ich werde mich jedenfalls weiterhin darauf verlassen das meine canarischen Nachbarn wissen was gut für sie ist. Das ist auch gut genug für mich. Ich weis wie sich ein Gast zu verhalten hat.
neeeeeeeeeeee deutsch mag ich es nun garnicht und nach kuba erst nach castro ,aber ich bleibe wohl lieber bei meinen canarios das ist es am besten fuer mich . 8-)
nee ich bleib auch hier bei den canarios. mir geht es gut hier warum soll ich mich beklagen??? und deutschland nein danke ich liebe die canarische gemuetlichkeit :-P
Jungs, Ihr steckt den Kopf ja ganz schön in den Sand...
... nur weil Euch der Barmann in Eurer Stammbar unaufgefordert mit einem freundlichen "como estás" die erste Flasche Dorada auf den Tisch stellt, findet Ihr alles toll hier? Und jeder, der aus täglicher praktischer Erfahrung und ein bißl Nachdenken ein bißl skeptisch ist, ist ein nörgeliger Deutscher und sollte am besten zurück gehen?
Ich geh' mal davon aus, daß Ihr alle privat krankenversichert seid und daher in die Niederungen des staatlichen kanarischen Gesundheitswesens nicht hinabsteigen müsst. Ich kenne das aber von meinen Mitarbeitern und kann Euch sagen: teuerer als in D, aber dafür grottenschlecht.
Das Thema der ärztlichen Regelversorgung löst unsereiner eben über seine Privatversicherung und die damit verbundene freie Arztwahl und meist kompetente und engagierte Betreuung.
Aber habt Ihr schon mal nachgedacht, wie es denn so wäre nach einem schweren Verkehrsunfall oder Herzinfarkt/ Schlaganfall/ akutem Nierenversagen im Süden Teneriffas - wenn also jede Minute zählt? Da hat man hier einfach die A-Karte gezogen und verreckt ganz einfach.
Ich weiß, ich bin jetzt wieder ein Spaßverderber...
also da haste gerade den falschen getroffen ,erstens habe ich die seguridad sozial und sonst nix,und einen herzinfarkt hatte ich auch schon und ich bin sehr zufriden mit dem gesundheitssystem,in kneipen gehe ich nun leider nicht ,nur ab und zu gut essen und das halt bei canarios wo sonst,und das solche leute wie du lieber nach deutschland gehen sollten da hast du schon recht,aber solche soll es halt auch geben und damit schluss .
also ich hab auch die seguridad sozial und die find ich doof. lange wartezeiten beim arzt und dann ein paar pillen das wars. helfen tuts nichts. und ich treibe mich auch nicht in kneipen rum sontern schliesse mich olbi an, ich gehe gerne und gut essen und das auch bei den lieben canarios :-) da das deutsche essen grottenschlecht ist. :lol: und ueberteuert dazu hier auf der schoenen insel.