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| Danke ElTomate für diesen sachlichen Beitrag. Danke auch an die Vor-Poster. Der Tread entwickelt sich gut und ich hoffe, dass das auch so weitergeht. ___________
Die von dir aufgeworfene Fragestellung ist sicher sehr interessant, erörtert zu werden. Liebe Forianer, bitte bringt eure Ideen ein. Es muss auch nicht nur unmittelbaren Teneriffabezug haben. So eng sehen wir das nicht. |
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| Auditor, gern geschehen, ich sehe das ja nicht so eng und andere, die auch keinen leichten Stand haben, auch nicht. Wie gut, dass es sie gibt, die, welche auch mal provozieren. Grüße Morta |
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| Die nähere Zukunft der kanarischen Wirtschaft besteht sicher auch aus der Rückzahlung von Krediten. Rückführen kann man Kredite nur, wenn der Rubel rollt. Ich fürchte, da werden Banken Ausfälle erleiden. Grüße Morta Zitat:
Geändert von Hijo de Puta (24.07.2008 um 12:20 Uhr). |
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| Nur ein kleines Beispiel. ___________
Heute kaufte ich bei Mercadona Quellwasser in Flaschen zu 1,5 Liter. Es gab mehrere Abfüller zur Auswahl. Die Preisspanne war 0,33 Euro/Flasche bis 0,47 Euro/Flasche. Wenn nun jemand vermutet, das teure Wasser sei "importiert", der wird eines Besseren belehrt. Es kam von Teneriffa und wird ziemlich genau 5km von dem Supermarkt entfernt abgefüllt, in dem ich einkaufte: "Fonteide". Das wesentlich günstigere Wasser mit nur etwa 2/3 des Preises von Fonteide 1,5l kommt von Peninsula, Jaén, mit dem Handelsnamen "Sierra Cazarola" und ist als besonders natriumarm deklariert. An diesem Beispiel ist gut erkennbar, wie die kanarische Wirtschaft versucht, extremen Profit von den Bewohnern zu erzielen. Mit Bewohner sind die Einheimischen und Besucher gleichermaßen gemeint. Es ist also NICHT der Transport oder die Steuer, oder sonstige Abgaben, die die Waren verteuern. Es ist der mangelnde Wettbewerb. Leidtragende sind hauptsächlich die Kanarios selbst, da deren Einkommen typisch sehr niedrig ist. Aber auch Besucher der Insel werden es sich genau überlegen, ob sie unverhältnismäßig viel Geld für den Aufenthalt hier bezahlen wollen oder doch lieber bei meist besserem Service, woanders "die schönste Zeit des Jahres" verbringen. Zu diesen überteuerten Lebenshaltungskosten kommen noch die Absahner bei den Transportgesellschaften dazu. Flüge und Seereisen werden kontinuierlich teuer, nicht nur wegen der gestiegenen Rohölkosten, sonder weil diese ein willkommener Anlass sind, sich dahinter zu verstecken und die Dienstleistungenskosten ebenfalls anzuheben, meist bei gleichzeitiger Verschlechterung. Stellt euch doch einmal vor, Alle würde preisbewußt einkaufen (was die meisten Kunden nicht tun). Dann müsste Fonteide sein Wasser in noch größerem Umfang nach England verkaufen, denn in England gibt es ja kein Wasser, wie die ganze Welt weiß, und auf Teneriffa haben wir solchen Überschuss, dass alle natürlichen Bäche trocken liegen! Wann wachen die Menschen endlich auf? |
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| Hi, bezog sich auf Hijos Beitrag - Geld landet bei Einheimischen, die interessierten Nicht-Alltags-Touristen einen Eindruck kanarischer Lebensweise / Arbeit etc.vermitteln. Das ist doch eine Nische, die noch nicht besetzt ist, oder? Also, ich werd versuchen, mein Geld außerhalb des Tourismus zu verdienen, schauen wir mal... Was sind eigentlich die Schlüsselprodukte, die die Kanaren für die Kanaren selbst herstellen, wenn schon Festlandbananen oder Mineralwasser von der Halbinsel billiger sind als kanarische? Tomate |
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| El Tomate, Zitat:
In Europa: Canarias, Madeira und französiche Übersee Dapartements (z.B. Guadeloupe, Martinique). Hinsichtlich des Mineralwassers muss man aber die Realität anerkennen. Andere als kanarische Wässer können billiger sein. Nehmen wir mal Deutschland, da kostet eine 1,5l Flasche Mineralwasser teilweise nur 19 Euro Cent. Auswärtige Produkte können aber durch spezielle Zölle teurer werden, z.B. dann, wenn die Nachfrage nicht von kanarischen Produkten gedeckt werden kann. Die Canarias stellen in diesem Punkt immer noch eine Sonderzone dar. Später mehr, habe gerade eine Tüte drehen lassen und werde sie jetzt einfach genießen, das darf man ja! Grüße Morta, der DELLA Geändert von Hijo de Puta (28.07.2008 um 22:20 Uhr). |
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| Zitat:
Edit: Tomaten hatte ich ganz veergessen! Es bietet sich dann noch an : Eselreiten durch die Barancos Dromedarreiten über die verlassenen Felder Bananenplantagen besichtigen Erntehelfer in den Weinbergen 1 Tag auf einer Ziegenfarm Führungen durch alte kanarische Orte und Städte Auf den Spuren der Guanchen Teneriffa und sein Wasser alles "echt Teneriffa" - aber Nische ?? - das gibts alles schon - und die Besucherzahlen sprechen für, d.h. hier besser gegen sich! vielleicht noch: Koschenille ernten! Campari brauen für die Männer. Für die Damen werden Lippenstiftkurse angeboten. ok, nur so eine Idee. Illusionen !!!!! - Teneriffa pflegte schon immer die Monokultur. Am Ende gab es jeweils eine Auswanderungswelle. Zur Zeit ist eben Tourismus-Monokultur. Und was spricht eigentlich gegen einen Wasserpark als Attraktion ? Geändert von GuentherM (28.07.2008 um 22:01 Uhr). |
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| Danke für die Aufklärung, ElTomate. ___________
Der Ursprung sind natürlich landwirtschaftliche Produkte. Tomaten gehören ebenso zu den Schlüsselprodukten, wie Kartoffel unterschiedlichster Sorten, (Papayas, Avokados) und natürlich Wein. An tierischen Produkten ist besonders der Ziegenkäse zu nennen. Die Aufzählung ist unvollständig, aber das sind originäre Produkte. Was fehlt, sind Gemüse und Obst heimischer Produktion. Brachflächen gibt es genug und Wasser scheint auch kein Problem zu sein, das wird sogar nach England verkauft. ![]() Neuerdings haben auch Dienstleister die Kanaren entdeckt. Call-Center sprießen wie die Pilze bei warmem Regen. Die belästigen allerdings vorwiegend die Festland-Europäer, weil sie hier Narrenfreiheit genießen und nur Hungerlöhne zahlen müssen. Dann gibt es noch jede Menge Bau- und Fuhrunternehmen, die für die hießige Bevölkerung arbeiten. Ein ergiebiges Betätigungsfeld wäre der Umweltschutz, aber das wird ein hartes Stück Arbeit. Jetzt bin ich etwas abgeschweift. Wenn Du genauer wirst, mit "schaun wir mal ...", kann ich versuchen, gezielter zu antworten. Wenn Du es nicht öffentlich mitteilen möchtes, versuch es mit einer PM. Vielleicht weiß ein anderer User noch mehr dazu zu berichten oder kennt Erhebungen der Verwaltungsorgane, aus denen zitiert werden kann. Ich sehe gerade, GuentherM ist mir zuvor gekommen. Auch bewegen wir uns mit diesen Beiträgen im falschen Themenblock. Ich hoffe die Mods und Admins lassen das durchgehen. Fröhliches Lesen und Schreiben Geändert von Dante.Alighieri (28.07.2008 um 21:55 Uhr). |
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