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  #61 (permalink)  
Alt 31.07.2008, 09:05
Benutzerbild von Dante.Alighieri
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Dante.Alighieri befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Da werden sich einige Call-Center auf den Kanaren warm anziehen müssen, wenn das kommt, was Brigitte Zypries sich vorgenommen hat. Es spricht Einiges dafür, dass dies Gesetzt wird.
  • Die Rufnummer muss für den Angerufenen erkennbar sein
  • Verträge (wichtig für vorgetäuschte Verträge) können innerhalb 14 Tagen widerufen werden
  • Erhöhung des Bußgeldes auf bis zu 50.000 Euro
Es werden auch noch gleich ein paar Verhaltensregeln mitgeliefert:
  • Am Telefon souverän auftreten
  • Niemals eigene Daten herausgeben
  • Sich nicht in ein Gespräch verwickeln lassen
  • Keine Rückrufe zu unbekannten oder im Gespräch angesagten Telefonnummer
  • Notfalls oder sogar zusätzlich die Behörden informieren
Wer unsicher ist, sollte sich an den Verbraucherschutz (Web, Telefon & Medien) wenden.

Das wird möglicherweise wieder ein paar Jobs auf den Kanaren kosten. Liebe Leser, grämt euch nicht darüber, denn Call-Center, die mit Telefonterror und -abzocke ihr Geld verdienen, haben sowieso die mieserabelste Bezahlung und die Mitarbeiter dort die geringsgten Rechte.

(Quelle)

Unbeschwertes Lesen, Schreiben und Telefonieren
___________
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  #62 (permalink)  
Alt 31.07.2008, 09:31
Benutzerbild von bayrer2003
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bayrer2003 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Zitat von Dante.Alighieri Beitrag anzeigen
Da werden sich einige Call-Center auf den Kanaren warm anziehen müssen, wenn das kommt, was Brigitte Zypries sich vorgenommen hat. Es spricht Einiges dafür, dass dies Gesetzt wird.
  • Die Rufnummer muss für den Angerufenen erkennbar sein
  • Verträge (wichtig für vorgetäuschte Verträge) können innerhalb 14 Tagen widerufen werden
  • Erhöhung des Bußgeldes auf bis zu 50.000 Euro
Es werden auch noch gleich ein paar Verhaltensregeln mitgeliefert:
  • Am Telefon souverän auftreten
  • Niemals eigene Daten herausgeben
  • Sich nicht in ein Gespräch verwickeln lassen
  • Keine Rückrufe zu unbekannten oder im Gespräch angesagten Telefonnummer
  • Notfalls oder sogar zusätzlich die Behörden informieren
Wer unsicher ist, sollte sich an den Verbraucherschutz (Web, Telefon & Medien) wenden.

Das wird möglicherweise wieder ein paar Jobs auf den Kanaren kosten. Liebe Leser, grämt euch nicht darüber, denn Call-Center, die mit Telefonterror und -abzocke ihr Geld verdienen, haben sowieso die mieserabelste Bezahlung und die Mitarbeiter dort die geringsgten Rechte.

(Quelle)

Unbeschwertes Lesen, Schreiben und Telefonieren

Meiner Meinung nach eines der Besten Gesetze das in den letzten Jahren auf den Weg gebracht worden ist!
Für die Verbraucher absolut positiv und auch längst überfällig.
___________
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  #63 (permalink)  
Alt 31.07.2008, 20:33
Benutzerbild von Axelschulz
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Axelschulz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Mönsch Brijitte - war längst überfällich so ne Vorlage. Tante Erna und Onkel Fred könn jetzt endlich bald wieda den Hörer abnehm ohne Sorje jottwerweisswatt jetäticht zu ham. Man hört ett oft jenuch: Unwissend Weinbuquett jeordert, kiloweise Schwarzwaldschinken via DHL in dett Reihenhaus jekarrt, Sexspielzeuch bei die ahnungslose Omma abjeliefert ecetera ..ecetera. Bravo Zypries, bist ne toughe Lady. Ick lad dir mal in die Eckkneipe ein ( da darfste jetzt wieda paffen wa )
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  #64 (permalink)  
Alt 20.08.2008, 11:26
Benutzerbild von Dante.Alighieri
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Registriert seit: 01.04.2008
Beiträge: 270
Dante.Alighieri befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard EU, Spanien schuld am Massen-Exodus der Afrikaner?

Das "big business" und der Egoismus der EU und der spanischen Fischereiflotte scheint einen erheblichen Anteil dazu beizutragen, dass die Afrikaner aus Senegal, Mauretanien und, und ... ihr Leben aufs Spiel setzen und in nicht seetüchtigen Booten das nächst gelegene Eiland zu erreichen suchen, wobei sie noch von Schlepperbanden ausgebeutet werden.

Hauptsächlich die spanische Fischfangflotte, gedeckt durch das Rahmenabkommen der EU mit diesen Staaten, raubt den Fischern und den Menschen, die Fisch als Grundnahrungsmittel benötigen, die Lebensgrundlage. Wir Europäer haben selbst verursacht, dass die Afrikaner kommen!

Man könnte ein Prinzip dazu formulieren: 'Wir gehen dorthin, wo auch unser Fisch hingeht.'


Die Fischgründe von Senegal sind zu 70% leergefischt. Mauretaniens Fischgründe werden gerade ausgeplündert. Eine erschütternder Bericht von Bettina Rühl:
Zitat:
Flucht vor der Armut

Die Kanaren als Zufluchtsort für afrikanische Kleinfischer
Perspektivlosigkeit, Armut und die Hoffnung auf ein bessres Leben: Immer wieder suchen afrikanische Flüchtlinge eine bessere Zukunft in Europa. Oft sind es ehemalige Fischer, die die gefährliche Überfahrt wagen, denn ihr Beruf garantiert keine Lebensgrundlage mehr. Mitverantwortlich für die jahrelange Überfischung sind Kutter aus Europa, die im Rahmen bilateraler Abkommen fischen.


Routiniert und trotzdem voller Hingabe bereitet Aminata Gueye das Mittagessen vor. Obwohl sie seit nun schon zwei Jahren auf der spanischen Kanareninsel Teneriffa wohnt, kocht die Senegalesin noch immer die Gerichte ihrer Heimat. Wie so häufig gibt es heute "Thie Bou Dienne", also Fisch mit Reis - das senegalesische Nationalgericht.

Ihr Stiefsohn Michel hat den Fisch für das Mittagessen auf dem Markt von Santa Cruz de Tenerife gekauft. Der 23-Jährige lebt seit fast drei Jahren auf den Kanarischen Inseln: Er kam im November 2005 mit rund vierzig weiteren Passagieren über das offene Meer nach Spanien. In einem kleinen Fischerboot, mit dem er zuletzt in Mauretanien zum Fischen auf das Meer gefahren war. Gesteuert wurde die Piroge damals von einem senegalesischen Kapitän. Mit ihm hatte Michel bis dahin jahrelang zusammengearbeitet. Weil die Gewässer vor der senegalesischen Küste bereits dramatisch überfischt sind und kaum noch etwas hergeben, hatten sie zuletzt im benachbarten Mauretanien Fische gefangen.

Als ich nach Mauretanien gekommen war, gab es da noch jede Menge Fisch. Als Fischer konnte man wirklich angenehm leben. Aber mit der Zeit kamen immer mehr Kutter und Boote - es war eine Katastrophe! Am Ende kamen wir oft mit fast leeren Händen zurück, selbst wenn wir vier oder sogar sieben Tage unterwegs gewesen waren. Es reichte kaum noch, um die Kosten für Sprit und Essen zu decken.

In Mauretanien sind vor allem die Bestände an Oktopussen und Garnelen dramatisch überfischt. Sie werden von Kleinfischern gefangen, die mit Pirogen aufs Meer fahren, aber auch von spanischen Kuttern. Noch dramatischer ist die Situation im Senegal, Michels ursprünglicher Heimat: Nach einer Studie der Europäischen Union hat der westafrikanische Staat nur noch dreißig Prozent des Fischbestandes, der noch in den 50er Jahren nachweisbar war.

Mit verantwortlich für die jahrelange Überfischung sind Kutter aus Europa, die im Rahmen bilateraler Abkommen in senegalesischen Gewässern gefischt haben. Nun ist die internationale Flotte nach Mauretanien weiter gezogen. Auch dort sind die erlaubten Fangmengen wieder begrenzt. Doch woher der Fisch tatsächlich stammt, der auf den europäischen Markt kommt, ist schwer zu kontrollieren. Carlos Huares arbeitet auf Gran Canaria für die spanischen Grünen.

Wir gehen davon aus, dass hier in Las Palmas immer noch illegale Fänge an Land gebracht werden. Wir haben die Europäische Kommission in der Vergangenheit darüber informiert, dass die Kontrollen unzureichend sind. Daraufhin wurden die Mittel tatsächlich aufgestockt und mehr Leute eingestellt. Aber wir sind davon überzeugt, dass deren Zahl noch immer nicht reicht. Hier auf den Inseln kommen immer noch viele illegal gefangene Fische an, die so auf den europäischen Markt gelangen.

Im Hafen von Las Palmas wird gerade ein chinesischer Kutter entladen. Palettenweise holen die Arbeiter die Fische von Bord. Nach Angaben der Hafenbehörde werden jährlich 500 Tonnen Fisch über den Hafen von Las Palmas auf den europäischen Markt gebracht. Die Umweltschutzorganisation "Greenpeace" hat die Kontrollen in Las Palmas überprüft und unzählige Unregelmäßigkeiten dokumentiert.

Die Hafenbehörde von Las Palmas weist den Vorwurf mangelnder Überwachung zurück. Ganz anders klingt das, was ein Kontrolleur, der anonym bleiben will, von der täglichen Arbeit erzählt.

Wenn Sie eine Runde durch den Hafen machen, sehen Sie viele Versorgungsschiffe. Sie fahren häufig auf die hohe See hinaus und gehen an den Fischtrawlern längsseits. Sie übernehmen die Ladung an gefrorenem Fisch und bekommen dafür eine Provision. Dann kommt ein zweites, kleineres Tankschiff, geht ebenfalls längsseits, und versorgt den Trawler mit Diesel. So können die Trawler ein Jahr und länger auf hoher See bleiben. Die Menge an illegalen Fängen hat dadurch drastisch zugenommen. Denn wenn die Ladung eines Trawlers oder Kutters im Hafen gelöscht wird, sind die Herkunft des Fangs und die Gesamtmenge relativ leicht nachzuvollziehen. Man kann auch leichter prüfen, ob die biologischen Schonzeiten eingehalten wurden. Wenn aber die gefrorene Ladung auf ein Cargo-Schiff transferiert wird, hat man überhaupt keine Kontrolle mehr.

Wenn die Überwachung nicht auch von europäischer Seite nicht verbessert wird, können sich die Fischbestände vor der afrikanischen Westküste nicht erholen. Und wenn die afrikanischen Fischer zu Hause kein Einkommen haben, werden sie ihre Zukunft auch weiterhin woanders suchen.
Quelle

Guten Appetit!
___________

Geändert von Dante.Alighieri (20.08.2008 um 12:13 Uhr).
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  #65 (permalink)  
Alt 24.08.2008, 13:31
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Dante.Alighieri befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Sie suchen doch nur ihren Fisch ...,

der ist ihnen nämlich gestohlen worden und nun finden sie zu Hause nichts mehr zu Essen.

Eigentlich müssten die Bootsflüchtlinge dann in Las Palmas de Gran Canaria anlanden. Dort wird der Fisch von den teilweise chinesichen (!) Fischtrawlern und Versorgungsschiffen als "chinesischer" Fisch umgeschlagen und auf die Teller der EU-Bürger gebracht. Die Herkunft Mauretanien, Senegal oder auch inzwischen Ghana ist nicht mehr identifizierbar. Die Behörden in Las Palmas "spielen" allem Anschein nach mit.

Zitat:
Erneut rund hundert Bootsflüchtlinge auf Kanaren gelandet

Madrid (AFP) — Auf den Kanaren sind am Samstag erneut mehr als hundert afrikanische Bootsflüchtlinge gelandet. Ein erstes Boot mit 61 Menschen an Bord habe am Morgen Teneriffa erreicht, teilte die Regionalregierung der zu Spanien gehörenden Inselgruppe mit. Unter den Flüchtlingen aus Afrika seien auch sechs Minderjährige gewesen. Ein zweites Boot mit 56 Insassen, darunter sieben Kinder, erreichte den Angaben zufolge am Nachmittag Gomera.

Immer wieder versuchen Menschen aus verarmten und von Kriegen erschütterten Regionen auf gefährlichen Wegen, nach Europa zu gelangen. Spanien zählt zu den Hauptzielen illegaler Einwanderer; in den vergangenen sieben Monaten gingen dort mehr als 7000 Flüchtlinge an Land.
___________
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  #66 (permalink)  
Alt 04.11.2008, 12:55
Benutzerbild von Dante.Alighieri
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Dante.Alighieri befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Steve Fossett: DNA-Test bestätigt seinen Tod

Wie die FAZ.NET heute berichtet, ist der amerikanische Abenteuerer (Weltrekorde mit Flugzeugen und Heißluftballons) definitiv Opfer eines Flugzeugunfalls. Die in der vergangenen Woche nahe der Absturzstelle von Fossetts Flugzeug gefunden Knochen, sind sterbliche Überreste des Piloten, das ergab jetzt eine DNA-Analyse.

Der damals 63-Jährige war vor etwa einem Jahr von einem Flug nicht zurückgekehrt. Wanderer in der Sierra Nevada stießen im September auf persönliche Gegenstände Fossetts. Später fanden Suchtrupps auch das zertrümmerte Flugzeug. Einige Fundstücke, auch Knochen, zeigten Bissspuren von Tieren.
___________
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  #67 (permalink)  
Alt 17.11.2008, 13:59
Benutzerbild von Dante.Alighieri
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Beiträge: 270
Dante.Alighieri befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Blick nach Peninsula: ETA-Militärchef verhaftet.

Mikel Garikoitz Aspiazu alias Txeroki (Cherokee), galt als besonders kaltblütig. Dem am 6. Juli 1973 in Bilbao geborenen ETA-Militärchef wird zur Last gelegt die tödlichen Anschläge der letzten Jahre befohlen zu haben. Der 35-Jährige wurde kürzlich verhaftet. Er gehörte zu den meistgesuchten Terroristen Spaniens und galt als ausgesprochener Hardliner.

Details

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