In dem Bericht von Spiegel-Online wird sehr anschaulich geschildert, wie die Reederei nach der Havarie des Fährschiffs Assalama am 30. April diesen Jahres vor Marokko die Passagiere behandelt, besser gesagt im Stich gelassen hat. Das gibt zu denken.
Ferner wird berichtet, wie die Reederei versuchte, die Berichterstattung zu ihren Gunsten zu beeinflussen.
Und er kommt zu dem Ergebnis: "Nur ein Traum war das Erlebnis. Weil", so schließt er messerscharf, "nicht sein k a n n , was nicht sein d a r f."
(Christian Morgenstern)
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HAVARIE VOR MAROKKO
Schiffbruch der Menschlichkeit
Von Antje Blinda
Jahrelang hatten sie ihre Auswanderung geplant - dann platzte ihr Lebenstraum binnen Minuten: Bei der Havarie einer Fähre vor der marokkanischen Küste hat eine Schweizer Familie ihr gesamtes Hab und Gut verloren - und den Glauben an die Zuverlässigkeit von Behörden. Protokoll eines Leidenswegs.
Schauen wir nach Spanien, genauer nach Serradilla del Arroyo nahe Madrid und würdigen wir den persönlichen Einsatz der PowerWomen ;-).
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EINE MELDUNG UND IHRE GESCHICHTE
Unverlangt eingesandt
Von Ralf Hoppe
Wie sieben Spanierinnen vergebens für mehr Bildung warben
Wir brauchen", sprach Doña Rosa, "30.000 Euro." Die anderen Frauen nickten, genau das hatten sie befürchtet.
Es waren sieben Frauen, sie saßen wie an jedem Freitag in dem Kämmerchen neben dem Klassenzimmer, saßen um einen alten Tisch, an der Wand zwei wacklige Bücherregale, dies war die sogenannte Bibliothek. Draußen wurde es Herbst, María del Mar schenkte Milchkaffee aus der Thermoskanne aus, Wichtiges galt es zu besprechen.
Ach, was leben wir doch glücklich auf einer glücklichen Insel ...
und draußen, sprich jenseits der atlantischen Gewässer, tobt das Unheil, fallen die Heuschrecken ein und zieht der Nomadenkapitalismus durch die Lande, so dass Mütter ihre Kinder von der Straße in Sicherheit bringen müssen. Mit den Heuschrecken kamen auch die Heuschrecken-Teaser. Ist doch klar, wo viel Geld ist, kann auch viel geholt werden. Etwa 3-5% der Firmenbelegschaften begehen 40% der Betrügereien zum Schaden der Unternehmen, für die sie arbeiten. Es wurde einmal gesagt (Georg Büchner): "Die Revolution frisst ihre Kinder". Jetzt wurde festgestellt (Dante): "Die Kinder des Wohlstands fressen den Wohlstand." Es wäre nicht verwunderlich, wenn bald der Ruf nach dem Zauberspruch laut werden würde, den Goethes Zauberlehrling leider vergessen hatte: "In die Ecke, Besen! Besen! Seids gewesen!" um z. B. die Manager aus den elitären Managerschulen wieder durch weniger elitäre, dafür aber anständige und sozial denkende und handelnde Firmenchefs abzulösen.
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WIRTSCHAFTSKRIMINALITÄT
Häufig sind Top-Manager die Täter
Raffgierig, Egoistisch - Top-Manager haben zurzeit nicht eben den besten Leumund. Jetzt belegt eine Studie einer Wirtschaftsberatung, dass die Skepsis nicht unberechtigt ist. Danach sind die Bosse oft die Hauptverantwortlichen für Fälle von Wirtschaftskriminalität.
Ob uns unsere amerikanischen Freunde immer wohlgesonnen sind?
Stellt euch vor, liebe Forumfreunde, ihr reist nach Amerika - ich meine den Teil von George DoubleU - und seid ein wenig braun gebrannt von der Sonne Kaliforniens. Plötzlich fallt ihr der Heimatschutzbehörde - ich meine das Wachorgan nach nine eleven - auf. Ihr behauptet steif und fest, Neu- oder Alt-Kanario zu sein und in Wirklichkeit einen deutschen oder spanischen Pass zu besitzten. Macht nichts, sagt die Heimatschutzbehörde, wir wissen es besser. Und weil Du so renitent bis, wirst Du abgeschoben.
Um nun die Heimat von George DoubleU zu schützen vor all den Renitenten, denn wir sind die Heimatschutzbehörde, und das ist unser Job, müssen wir euch Alle ein wenig betäuben, um euch wieder außer Landes bringen zu können. Mit wachen, sprich aufgeweckten, Menschen können wir nämlich nicht umgehen, weder mittels Handschellen noch mittels Smith&Wesson. Ihr könntet uns, die Schützer, ja mit Worten verletzen. Und das tut weh, vor allem "fuck". Quo vadis, America?
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"WASHINGTON POST"-ENTHÜLLUNG
US-Ministerium ließ Ausländer vor Abschiebung betäuben
Drastische Methoden der US-Regierung aufgedeckt: Mitarbeiter des Ministeriums für Heimatschutz haben einem Zeitungsbericht zufolge Hunderte Ausländer vor ihrer Abschiebung aus den USA mit Medikamenten ruhiggestellt - gegen ihren Willen. Menschenrechtler sind empört.