Droht uns bald ein Krieg ums Wasser, dem wichtigsten "Grundnahrungsmittel"?
___________________________ Politische Versäumnisse und viel zu wenig Regen: Spanien droht die schlimmste Dürre seit 60 Jahren. Und der bisherige Umgang des Landes mit dem Problem gibt wenig Anlass zur Hoffnung. Von Javier Cáceres
Der berühmte Brunnen vor der Sagrada Familia in Barcelona ist geleert worden – nur eine der Konsequenzen, die die Stadt aus der anhaltenden Trockenheit gezogen hat. Foto: dpa
Auch der Iberer ist ein Mensch, der, mit Kurt Tucholsky gesprochen, zwei Beine und ebenso viele Überzeugungen hat: eine, wenn’s ihm gut geht, und eine, wenn’s ihm schlecht geht. "Letztere nennte sich Religion", schrieb Tucholsky in "Der Mensch".
Den jüngsten Beleg für diese These lieferte der Umweltminister der Autonomen Region Katalonien, Francesc Baltasar, der eingestanden hat, zur Jungfrau von Montserrat gebetet zu haben - die Schutzheilige Kataloniens solle alsbald für Regen sorgen. ...
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