Ab nach Paris, kann man da nur sagen.
Wohl gemerkt, der gute Mann hat nicht zu seinen Gunsten gespielt.
Immerhin, sonst wäre es ja auch wirklich nicht in Ordnung gewesen und man hätte beunruhigt sein können.
Aber so, da es doch allen offenbar völlig egal gewesen ist, was die Händler so machen. Ein ganz normaler Vorgang, den man ganz cool wegstecken muss.
Spiegel online berichtet über die Société Générale Zitat:
Händler stürzt Großbank mit Milliardenbetrug in die Krise
Schock für das Bankensystem: Ein einzelner Aktienhändler hat die französische Großbank Société Générale um 4,9 Milliarden Euro geprellt. Er hebelte offenbar alle Kontrollmechanismen aus - die Branche ist fassungslos: "Er hat einfach nur gespielt."
Paris - Es wäre auch so kein guter Tag für die Société Générale gewesen. 2,1 Milliarden Euro Abschreibungen wegen der US-Immobilienkrise hätte die französische Großbank zu vermelden gehabt - doch dann das: Ein einzelner Aktienhändler hat durch betrügerische Spekulationen eine astronomische Summe verbrannt. 4,9 Milliarden Euro beträgt der Schaden.
Es ist ein Fiasko. Es scheint ein Betrugsfall der Superlative, an einer der größten französischen Banken - in einer Reihe mit dem legendären Nick Leeson, dessen Spekulationen in den Neunzigern zum Kollaps der Barings Bank führten.
Am frühen Morgen war der Fall an die Öffentlichkeit gelangt. Ein Angestellter habe die Kontrollmechanismen ausgenutzt und fiktive Geschäfte zu seinen Gunsten gemacht, teilte die Bank mit. "In seinen Ausmaßen und seiner Art außergewöhnlich" sei der Betrug: "Ein Händler, verantwortlich für Indexzertifikate der europäischen Börsen ohne Besonderheiten ('plain vanilla'), hat während des Jahres 2007 und Anfang 2008 betrügerische Positionen eingenommen, die weit über die ihm zugeteilten bescheidenen Grenzen hinausgingen."
Jetzt fragen alle: Wie konnte das passieren? "Wir sind fast vom Stuhl gefallen", sagte ein führender Gewerkschafter nach einem Treffen mit der Bankführung. Der Aktienhändler habe "einfach gespielt" - aber "nicht zu seinen Gunsten". So etwas habe es noch nie gegeben. "Man fragt sich, wie so etwas passieren kann, wo wir bisweilen wegen irgendwelcher Lappalien kontrolliert werden."
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..... und irgendwie hat man das alles so um den 19./20. Januar bemerkt, also am Wochenende hat da noch ein Controller gearbeitet.
Beruhigend!
Salu2
M.d.A.