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Alt 29.12.2007, 17:56
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Standard Der neue Goebbels ist da!

Nicht der neue Duden!

Es ist nur Roland und wir haben Wahlkampf in Hessen.

Koch scheint langsam Angst zu bekommen. Die Umfragen sehen gar nicht gut aus.

Was machen? Einfach mal das alte Vorbild "Hinkefuss" kopieren.
Klar, den rechten Sumpf voll bedienen.

Voll gelungen, kann man da nur sagen.
Schlimmer geht es nicht. NPD und DVU werden aufhorchen. Da ist doch einer auf dem Weg zu ihnen.


Zitat:
Koch hatte mit Blick auf den Münchner Überfall die nach seiner Ansicht verfehlte Integrationspolitik als mitverantwortlich für Gewaltausbrüche jugendlicher Ausländer gemacht und gefordert, mit „bestimmten Lebenslügen“ müsse Schluss gemacht werden.

Koch forderte: «Null Toleranz gegen Gewalt muss ganz früh beginnen und Bestandteil unserer Integrationspolitik sein.»
Täter zwischen 18 und 21 Jahren dürften nicht vor allem mit Verständnispädagogik behandelt werden und regelmäßig offenen Vollzug bekommen.

«Gefängnis muss man spüren, wenn es Wirkung haben soll», sagte der CDU-Politiker.

«Wir haben zu lange ein seltsames soziologisches Verständnis für Gruppen aufgebracht, die bewusst als ethnische Minderheiten Gewalt ausüben.
Das erinnert mich aber ganz stark an die Reden von Goebbels auf dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg.

Die alte "Kiste Ausländerfeindlichkeit" scheint im Amtszimmer des MP zu stehen.
Unsäglicher Populismus und Verunglimpfung von Ausländern.
Die Rechten sind unter uns, getarnt durch sog. chistlich-demokratische Vereine und manche werden sogar Ministerpräsidenten. Das war bei Filbinger ja auch so.

Die geistigen Brandstifter wissen auch ganz genau, dass Ursache für kriminelles Verhalten eben nicht die Herkunft selbst ist, sondern die Umständen, unter denen junge Migranten aufwachsen.
Das ist auch in Hessen so.
Übrigens:

Die zehn größten deutschen Städte im Vergleich (Zahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner):
  1. Frankfurt: 16.378
  2. Düsseldorf: 14.989
  3. Bremen: 14.719
  4. Berlin: 14.632
  5. Köln: 13.991
  6. Hamburg: 13.566
  7. Dortmund: 11.478
  8. Essen: 9291
  9. Stuttgart: 9289
  10. München: 8861
Na sowas, da hat der Mann aber prima gearbeitet!
Wer ist die Nummer 1? Ja, Frankfurt.

Und wer ist die Nummer 1 der Dämagogen? Ja, Roland Koch. Wer sonst?
Der macht alles für den Machterhalt.

Er lebt und Frau Bhutto ist tot. Jetzt höre ich besser auf!

Machen wir es wie DTH.

Zweimal dabei, bitte nicht wiederwählen!


Salu2


M.d.H.

"Arsch huh, Zäng ussenander!


"
BAP - Kristallnaach


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Geändert von Vilaflor (29.12.2007 um 18:18 Uhr).
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Alt 30.12.2007, 01:03
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[quote=Vilaflor;8969]Die geistigen Brandstifter wissen auch ganz genau, dass Ursache für kriminelles Verhalten eben nicht die Herkunft selbst ist, sondern die Umständen, unter denen junge Migranten aufwachsen.
[quote]
Da hast Du Recht, vilaflor, aber für den Grund-Tenor Deines Beitrags muss ich sagen: pass' nur auf, daß Du Dich mit dieser Denkmechanik nicht zu einem der geistigen Väter all der Roland Koch's machst. Manche Situationen sind nun mal so, auch wenn das, klar ausgesprochen, nicht in die politisch korrekte Überprotektion des Ausländers in D passt.
Doch nicht der (junge) Ausländer an sich ist böse, sondern das Ergebnis/die Aufsummierung aller (gesellschafts)politischen Fehler des eingliederungswilligen/eingliederungsbedürftigen Staates. So wie in Spanien, in Frankreich, in Österreich auch ist's halt auch in D für Politiker wesentlich einfacher, zu fordern als wirklich zu machen/durch die Nachhaltigkeit und Konzentration auf bestimmte Dinge da auch Ergebnisse zu erreichen. Eine Jugendamt-Mitarbeiterin in D arbeitet vielleicht wirklich mehr als ein Ayto-Mitarbeiter auf TF, aber auch sie unterliegt der Ermüdung durch jahrelangen Nichterfolg. Und sie (also das frontend, auf das sich der Bundespolitiker verlässt) resigniert irgendwann.
In Bayern war einfach während der letzten vielen Jahre das Wirtschaftsklima, der Wohlstand, besser als in den meisten anderen Bundesländern, Hessen eingeschlossen. D.h., die Arbeitslosigkeit, die Jugendarbeitslosigkeit besonders, war drastisch geringer, die Möglichkeiten zur sinnvollen Freizeit-Gestaltung waren besser, die Zahl von Vereinen und ehrenamtlicher Tätigkeit drastisch höher - alles Faktoren, die insgesamt bewirken, daß Jugendliche mehr "an die Hand genommen werden" und nicht völlig orientierungslos herumhängen. Verstärkend kommt hinzu, daß Bayern durch wesentlich brutalere Ausländer-Verhinderungspolitik viel weniger Migranten und damit auch junge Migranten aufgenommen hat als jedes andere Bundesland. Und unter der harten Hand des ehemaligen Innenministers und leider heute MP Beckstein nicht lange redete, Öffentlichkeit zuließ, sondern einfach ratzfatz Tatsachen schaffte - vieltausendfach.

Ich bin ein Freund jeder Multi-Kulturalität und jeder Mensch sollte sich rund um den Erdball bewegen und dort seßhaft werden dürfen, wo er möchte - wenn er die Regeln akzeptiert und mitspielt, die dort gelten, wo er bleiben will. Falls er sich vor allem im gewalttätigen Bereich gravierend daneben benimmt, muß er und auch die Gesellschaft es als logisch und angemessen ansehen müssen/dürfen, daß man ihm einen kostenfreien Rücktransport in sein Herkunftsland verpasst mit der dringenden Empfehlung, mal ne Weile nicht wiederzukommen. Eine durch vorbeugende politische Über-Korrektheit konstruierte "Wattebällchen-Werferei", die im Extremfall zu einer Besserstellung des Migranten gegenüber dem "gewachsenen" Bürgers im eigenen Land führt, ist nicht vermittelbar und angemessen.
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  #3 (permalink)  
Alt 30.12.2007, 15:52
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Ich freue mich immer wieder wenn ich etwas von "Gutmenschen" hören darf, die reflexhaft mit der Totschlag-Argumentationskeule 3. Reich jeden Ansatz einer öffentlichen Diskussion auf den richtigen Weg bringen.
Das sind genau die verschmielten Argumente, die den Rechten aufs Pferd helfen.
Wenn etwa ausieht wie eine Ente, quackt wie eine Ente dann ist es höchst wahrscheinlich eine Ente und dann bitte darf man das auch klar ausprechen.
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  #4 (permalink)  
Alt 30.12.2007, 16:24
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Sehr richtig, es ist in der Taiga so wie in der Wüste Atakama.
Wer braunes Gedankengut erkennen lässt und wissentlich dem Publikum suggeriert, man müsse nur härter strafen, dann gäbe es keine Kriminalität mehr, den muss man benennen und im geschichtlichen Zusammenhang darstellen. Das war bei Filbinger so und gilt natürlich auch für Roland Koch, der bekanntlich viel quakt, wie eine übergrosse Ente.
Er serviert uns in Wahlkämpfen desöfteren seine "Enten"!
Ja, lassen wir ihn nicht unbeteiligt rumquaken, damit er andere nicht auch noch ansteckt.
Sonst wird das Quakkonzert lauter und lauter.
Dann sind wir bei Kristallnaach.
Zitat:
Text:

Doch die allles wat anders ess stührt,
die mem Strom schwemme, wie't sich jehührt
Für die Schwule Verbrecher sinn,
Ausländer Aussattz sinn
bruchen wer, der se verführt.
Un dann rettet kein Kavallerie,
kein Zorro kömmert sich dodrömm.
Dä piss höchstens e »Z« en der Schnie
un fällt lallend vüür Lässigkeit öm;
»Na un? - Kristallnaach!«

......... jeden Tag, nur noch Kristallnaach!


Nicht mit uns!


M.d.A./Wir passen auf eV.


Kristallnaach - für alle hier mit Übersetzung in das Hochdeutsche

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Geändert von Vilaflor (30.12.2007 um 16:33 Uhr).
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  #5 (permalink)  
Alt 30.12.2007, 22:30
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sanmiguel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Hallo taiga,
ich mußte ja mehrmals hinschauen, um zu glauben, was ich sah -taiga postet eigene Sichtweisen im mw-forum! Mensch, wie oft haben wir das schon diskutiert: Du hast soviel Kenntnisse, kannst das auch gut formulieren, gehst keinem Konflikt aus dem Weg (vermeidbare Probleme nicht vermeiden - wie ähnlich sind wir doch)! Ich freu' mich auf VIEL mehr...
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  #6 (permalink)  
Alt 31.12.2007, 08:16
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Beiträge: 37
pacrusher befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Was für unverständliche Dinge passieren in der Heimat?

Was Politiker alles tun um an der Macht zu bleiben - oder die Rückkehr einer bekannten Farbe

Zitat:
Der brutale Überfall auf den Rentner in München wird von Koch, Beckstein oder Kauda instrumentalisiert und rückt sie in die braune Ecke, in der das Gleiche nur ein klein wenig deutlicher gesagt wird

Die Aussichten für Landtagswahl in Hessen sind für Roland Koch und seine CDU nicht gut. Auch zusammen mit der FDP würde nach der letzten Umfrage für das Politbarometer und nach einer vom Spiegel in Auftrag gegebenen Umfrage die CDU keine Regierungsmehrheit erhalten. Weil nur noch vier Wochen Zeit bleiben, zieht Koch wieder einmal die Karte, die ihm schon einmal zum Erfolg verholfen hat, und macht Stimmung gegen Ausländer. Die zwei jungen Kriminellen, ein Türke und ein Grieche, die in einem U-Bahnhof in München einen Rentner brutal zusammenschlugen , kamen dem Politstrategen gerade recht, der damit wieder einmal am rechtsextremen Rand fischt und weniger Gewalt dämpft, als schürt.

Auch die Medien spielen mit und heizen die Stimmung zwischen "Deutschen" und "Ausländern" auf, wodurch noch mehr Gewalttaten provoziert werden können. So berichtete der Spiegel am Sonntag unter dem reißerischen Titel Jugendliche prügeln wehrlosen Mann nieder - Union fordert Erziehungs-Camps:

--"Scheiß Deutscher!" Sie pöbelten, prügelten, ein Messer wurde gezückt, dann das Opfer bestohlen: Am Hauptbahnhof Gelsenkirchen ist es erneut zu einer Attacke junger Ausländer auf einen Mann gekommen.--

Von der Polizei Gelsenkirchens wird der Sachverhalt nach der ersten Meldung, die sich offenbar nur auf die Aussage des Betroffenen stützte, nun schon ein wenig anders dargestellt:

--Gelsenkirchen - 30.12.2007 - 15:10 - Hinsichtlich der Auseinandersetzung zweier Männer im Hauptbahnhof von Gelsenkirchen gibt es zurzeit widersprüchliche beziehungsweise ungeklärte Angaben. Fest steht nach Zeugenaussagen, dass sich die beiden Männer eine verbale Auseinandersetzung lieferten. Keine Zeugen aber gibt es zum weiteren Hergang und unter welchen Umständen der Geschädigte die Schnittverletzung erlitt. Auch wurden keine Begleiter beim Täter erkannt. Ebensowenig wurde die Aussage "Scheiß Deutscher" von Anderen bestätigt. Die Ermittlungen hinsichtlich des angezeigten Raubes der Geldbörse sind noch nicht abgeschlossen.--

"Zu viele kriminelle junge Ausländer in Deutschland"

Koch hatte zunächst in einem Interview mit der Bild-Zeitung erklärt, in Deutschland gebe es "zu viele kriminelle junge Ausländer". Grund sei eine verfehlte Integrationspolitik:

--Bis vor kurzem wurden in multi-kultureller Verblendung Verhaltensweisen toleriert, die inzwischen zu hochexplosiven Gruppen-Aggressionen führen können. Wir müssen Schluss machen mit bestimmten Lebenslügen. Die deutsche Position in der Integrationspolitik war lange leider nicht klar genug.--

Bestandteil der Integration müsse der Grundsatz "Null Toleranz gegen Gewalt" sein. So müsse beispielsweise eine schärferes Jugendstrafrecht geschaffen werden, das keine "Verständnispädagogik" sein dürfe, sondern die Strafe hervorkehrt: Gefängnis muss man spüren"; sagte Koch, "wenn es eine Wirkung haben soll." Auch Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein witterte mal wieder ein Thema und hat sich für härtere Strafen ausgesprochen. Unionsfraktionschef Volker Kauder sah sich ebenfalls herausgefordert zur Profilierung nach rechts. Ausländerkriminalität sei "zu lange ein Tabu in Deutschland" gewesen, durfte er auch über die Bild verbreiten. Das "Hohngelächter" der kriminellen Ausländer dürfe nicht länger geduldet werden, meinte er:

--Kriminelle Jugendliche brauchen kein Multikultigesäusel, sondern einen Warnschuss vor den Bug. Sie sollten auch bei einer Bewährungsstrafe in kurzfristigen Warnarrest genommen werden. Für harte Fälle müssen Erziehungscamps eingerichtet werden, geschlossene Einrichtungen mit therapeutischem Gesamtkonzept.--

Koch legte in dem Interview mit der Bild-Zeitung noch eins drauf und stellte zum Schüren der Ausländerfeindlichkeit und der Realitätsverweigerung noch einmal klar, wer der Herr im ethnisch reinen Deutschland mit seiner christlich-abendländischen Kultur ist, die für Koch offenbar weder den Humanismus noch die Aufklärung erreicht hat:

--Deutschland ist kein klassisches Einwanderungsland wie z. B. Kanada oder Australien. Bei uns treffen sich nicht viele Kulturen und bilden dann gemeinsam eine neue. In Deutschland gibt es seit vielen Jahrhunderten eine christlich-abendländische Kultur. Wer sich als Ausländer nicht an unsere Regeln hält, ist hier fehl am Platze. Er kann nicht erwarten, dass wir uns mit ihm irgendwo in der Mitte treffen. Die Grundregeln von Anstand und Umgang sind nicht verhandelbar.-- Roland Koch

Kriminelles Verhalten wie Gewalt wird freilich auch im unchristlichen Ausland strafrechtlich verfolgt und nicht nur eine Regel der abendländischen Kultur. Fragt sich auch, was Koch mit Deutschen machen will, die sich nicht an "unsere Regeln" halten. Ob der hessische Ministerpräsident selbst sich immer an die "Grundregeln von Anstand und Umgang" hält, wollen wir einmal beiseite lassen, ebenso wie die Frage, ob es der christlich-abendländischen Kultur entspricht, gegen "Ausländer" Ressentiments zu schüren. Selbst in dem Münchner Fall war einer der Ausländer nicht nur ein EU-Bürger, sondern zudem auch noch Angehöriger der christlich-abendländischen Kultur.

Zwar betont Koch, dass er das Thema einer Verschärfung des Jugendstrafrechts - dann aber doch wohl nicht nur für ausländische Gewalttäter? - schon seit Jahren thematisiere und er sich dies im Wahlkampf nicht verbieten lasse, aber es kommt doch dann sehr als Wahlkampfthema gelegen, um gegen die SPD zu agieren: "Die Sozialdemokraten tragen die Verantwortung dafür, dass in den achtziger und neunziger Jahren nicht konsequent gegen ausländische jugendliche Kriminelle vorgegangen wurde", sagte er und hat in der Hitze des Gefechts womöglich vergessen, wer zu dieser Zeit die Bundesregierung stellte.

Brüder im Geiste

Koch und die Seinen stellen sich mit ihren Ausländerparolen auf die Seite der Rechtsextremen. Auch die hessische NPD tritt mit der Parole "Ausweisung aller kriminellen und arbeitslosen Ausländer" zu Wahl an und spricht aus, was Koch an deutschtümelnder Stimmung zu seinen Gunsten wecken will: "Grenzen dicht! Austritt aus dem "Schengener Abkommen" und Rückführung der hier lebenden kulturfremden Ausländer."

Noch deutlicher wird die gemeinsame Position, wenn man sich die in München nach dem Nürnberger Vorbild neu gegründete Bürgerinitiative Ausländerstopp anschaut, auch wenn diese sich von den "Udes, Becksteins und Kochs" abgrenzt, die nur "schleimen", aber nichts machen. Die von der NPD geförderte Organisation, die bei der Wahl im März gerne ins Münchner Rathaus einziehen will, instrumentalisiert wie Koch den Überfall auf den Rentner und kocht damit ihr braunes Süppchen: "Gegen Ausländergewalt und Inländerfeindlichkeit. Kriminelle Ausländer raus!" München, nicht gerade eine sonderlich gefährliche Stadt mit hoher Kriminalität, sei zu "einem Eldorado für kriminelle und gewalttätige Einwanderer" geworden. Jeder könne zum Opfer werden, warnt die NPD-Bürgerinitiative, die eine "Mahnwache" auf dem Marienplatz durchführte und am 4. Januar zu einer Demonstration aufruft, an der auch der NPD-Vorsitzende Udo Voigt teilnehmen wird und an der man "Zivilcourage" unter dem Motto demonstrieren soll: "Das deutsche München sagt NEIN zu Ausländergewalt und Inländerfeindlichkeit!"

Sieht man sich einmal näher an, wie die Rechtsextremen, die natürlich auch gegen den Bau von Moscheen sind, aber auch andere Themen wie Ablehnung von genveränderten Lebensmitteln und einer dritten Startbahn mitnehmen, Aus- und Inländer definieren, würde es bald leer in Deutschland werden:

--Was verstehen wir unter "Ausländer"? Nach dem Migrationsforscher Prof. Klaus Bade kann man Deutscher nur sein und nicht werden. Daher betrachten wir auch "Paß- oder Papierdeutsche", also die nach dem neuen Staatsbürgerrecht von 1999 Eingebürgerten, als Ausländer. In der Statistik wird dieser Personenkreis als "Personen mit Migrationshintergrund" bezeichnet. In München gibt es von den 1.253.900 Einwohnern, 431.000 "Personen mit Migrationshintergrund".
Ein Artikel von Florian Rötzer aus dem Portal Heise.de

Ich hoffe das das Politbaromter für Herrn Koch sich im freien Fall befindet, mit freundlichen Grüßen an Herrn Möllemann!!!
__________________
Wer nicht vom Weg abkommt bleibt auf der Strecke
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  #7 (permalink)  
Alt 08.01.2008, 15:34
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Werden die Bürger jetzt klüger und die Repräsentaten dümmer?
Ein gewisser Trend zum dümmeren Politiker kann wohl kaum noch verneint werden.
Würde man sonst solch völlig unnütze Kampagnen starten?
Allerdings finde ich, dass es in Sachen Mindestlohn schon lange wirklich Handlungsbedarf gibt. Bei der Jugendkriminalitätskampagne sehe ich das genau anders.


Spiegel Online
Zitat:
UMFRAGE

Mehrheit der Deutschen gegen schärferes Jugendstrafrecht

Schärfere Gesetze sind keine Lösung: Diese Auffassung vertreten laut einer Umfrage mehr als die Hälfte der Deutschen. Die von der Union geforderte Verschärfung des Jugendstrafrechts erhält damit in der Bevölkerung nur wenig Unterstützung.



Berlin - 55 Prozent der Bundesbürger glauben nicht, dass sich strengere Gesetze auf die Zahl der Straftaten durch Jugendliche auswirken würden. Das ergab eine Emnid-Umfrage im Auftrag des TV-Senders N24. Die Errichtung von "Erziehungscamps" finden 49 Prozent gut, 47 Prozent lehnen diese Maßnahme ab.
Viele Bundesbürger vermuten hinter der Diskussion strategische Überlegungen der Politiker. 58 Prozent sind der Umfrage zufolge der Ansicht, die CDU bediene das Thema Jugendkriminalität eher aus strategischem Kalkül als aus parteipolitischer Überzeugung.
Auch der von der SPD auf die Agenda gehobene Mindestlohn wird nach Meinung von 62 Prozent der Deutschen speziell vor dem Hintergrund der Wahlen betont.
ler/dpa
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