| ||||
| fehlten ja nur noch 2 monate zu seinem 51-ten, somit kann man denke ich schon von knapp 51 jahren sprechen. ist ja auch wurscht, daran sollte man sich ja nun nicht aufhaengen. ich werde Michael Jackson zwiespaeltig in erinnerung behalten. als grossartigen, ja genialen musiker, songschreiber, entertainer und taenzer aber auf der anderen seite auch als einen psychisch kranken mann, der seinen ruhm und sein umfeld dazu benutzt hat, kleine kinder in sein bett zu kriegen. nur seinem promibonus ist es zu verdanken, dass er nicht fuer viele jahre hinter schwedischen gardinen verschwunden ist. was bleibt, ist immer ein fader beigeschmack - aber auch viele hits, die man wohl auch noch in 50 jahren als klassiker hoeren wird - das hat er sich verdient. |
| ||||
| Ich glaube, dass mediengemachte Gespinste wie er mit verantwortlich sind (bzw. die "Designer" hinter ihm), die für den Werteverfall vor allem in der Jugend heute verantwortlich sind. "Seine Musik war stilbildend für mehr als ein Jahrzehnt" - ja, echt? Wer hat denn den Stil oder die rules definiert? Doch wohl dieselben Medienmechanismen, die im geplanten Zeitabstand dann Extraterrestrische wie ihn allein mit Hilfe ihrer eigenen Medien-Mechanismen hochgezogen haben. Eine sich selbst bewahrheitende Prophezeihung sozusagen. Ich glaube, dass eine Nina Hagen oder selbst Abba für die moderne Musikkultur ebenso wichtig waren wie M.J., nur eben zumindest im Fall von Nina Hagen nicht weltweit so gepusht. Allein in Deutschland sterben täglich etwa 770 Menschen, in den USA demzufolge wohl um die 3.000. Was soll der Hype um einen davon, wenn man den Rest nicht sieht? |
| |||
| Kann ich dir nicht, garnicht beipflichten- faiwa, und meinst du sicherlich nicht ernst!? Das hiesse ja, dass im positiven Fall, gute Beispiele genauso gute Werte im Fahrwasser hätten. Und wo wären die denn? Man kann natürlich Regeln vorgeben, pushen und mediengerecht aufgeilen, aber was nutzt das, wenn: keine- wenig- einseitige, Substanz- Persönlickeit-Begabung: das Publikum langweilt. Siehe Nina Hagen usw. Nach einem jackson concert, ist der Rest der Welt völlig unwichtig. Egal wieviele da grade sterben...... (es wird ja auch geboren). Das ist der mega schub den wir kids brauchen, um die Welt mal zu vergessen.Jeder, der einem solchen Auftritt beiwohnen konnte, spürt dass diese Jungs ein kurzes Leben haben, dass sie sich auspowern bis aufs Blut- wie sonst können sie 1000 sende von Menschen mit reissen. Dann kommt das Fatale, das sich nur mit Droge aus dem Angstresort vertrebien lässt: der nächste gig. Muss noch besser, anders werden. Das ist der Preis des Erfolges und gilt fuer alle sparten der Untehaltungsbranche. Der heutiger Werteverfall der Jugend- liegt doch wohl- wie sonst- an der nicht statt gefundenen Erziehung und der nicht-presenz verantwortlicher Eltern. Geändert von Kaleika (27.06.2009 um 11:42 Uhr). |
| ||||
| O.K., Asche auf mein Haupt. Ich war, als ich meinen zitierten Beitrag geschrieben habe, etwas (naja, mehr als nur ein "etwas") knurrig wegen einer anderen Sache. Dadurch habe ich mich schärfer geäußert als zunächst beabsichtigt. Aber meine Grundaussage bzw. Meinung bleibt. So wie Du schreibst, bewegen sich Hyper-Mediengeschöpfe fast schon im rechtsfreien Bereich. Und da gehe ich wiederum nicht mit. Dass das Ausloten gerade noch so eben denkbarer und auf einer Bühne machbarer Maximal-Effekte die Macher selbst in den Wahnsinn treibt, weil die teuer zahlenden Zuschauer immer mehr erwarten, ist so ähnlich wie "die Revolution frisst ihre Kinder". Diese Werte können nicht richtig oder positiv sein. |
| ||||
| 50 ist eigentlich nicht das Alter, die Loeffel abzugeben. Nun aber war sein Lebenswandel auch nicht grade der Gesuendeste... Medikamenten Missbrauch wird gemunkelt, Dutzende Operationen sind belegt. Dazu die Anschuldigungen hinsichtlich Kindesmissbrauchs etc. Eigentlich eine arme Haut, mit der ich nicht tauschen wollte und ein schlechtes Idol. Zuletzt war der King of Pop nur noch durch Skandale praesent und eigentlich ziemlich sonderbar ... !! Die geplante Tournee eher aus finanzieller Notlage, denn dem Wunsch (oder der kuenstlerischen Notwenigkeit) eines Comebacks. Mein Fazit: .. Ich war nie ein Fan, seine Musik fand ich eher aetzend... aber gut, das ist Geschmacksache. Somit.....Hut ab zum Gebet, ich werd ihn nicht vermissen |
| ||||
| Zitat:
musik ist ja wie schon haeufig geschrieben ansichts- und geschmackssache, evtl.aetzend wie Juergen meint, aber wenn hier jemand so etwas schreibt, der auch das "knallrote gummiboot" spielenswert erachtet, dann faellt mir dazu nichts mehr ein. |
![]() |
| Lesezeichen |
| Stichworte |
| jackson, michael, tot |
| Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1) | |
| Themen-Optionen | |
| |