ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber das wetter spinnt jetzt total..... wie ist eure meinung zu dem voll genialen wetter, ich mein jetzt überall auf der welt....
hier in wien, wo es um diese zeit normalerweise minusgrade hat, vielleicht auch schneit vor allem schön weihnachtlich kalt ist..... hat es heute am 8. dezember (!) satte und schreibe 20 grad!!!!! in der sonne sogar mehr..... :-O
stand grade mitn t-shirt am balkon wo die sonne voll hinbrennt.... ich trau mich sogar wetten, daß es hier wärmer ist als bei euch unten in teneriffa (zumindest wärmer als im norden) :-D
wo soll das noch hinführen, ich mein, ich freu mich daß schönes wetter ist und net so trüb und finster, aber das ist ja net normal.... sonnenschein und a**** kalt, so solls sein....
Kann dich gut verstehen, bei uns scheint heute auch die Sonne. Wird wahrscheinlich wieder wie letztes Jahr erst ab Feb. und März erst richtig kalt. Ist schon alles sehr erschreckend, vorallem weil man so mit Info vollgepumpt wird, dass man gar nicht mehr weiß, was man glauben soll... Hier hört man einen Professor sagen, das mit dem Klimawandel sei alles nur Hype um den Menschen Angst zu machen und zum Kauf von neuen energiesparenden Kühlschränken usw anzuregen und auf der anderen Seite sieht man die erschreckenden Bilder des Kilimandscharo...
__________________ Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss verschmutzt und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.
Seattle, indianischer Häuptling, 1786 - 1866
Hallo Klimafans,
es gibt einen sehr aufschlußreichen Film "eine unschöne Wahrheit" über dieses Thema. Die Temperaturdifferenzen werden in dem Streifen erschreckend disskutiert. Auch hier auf den Kanaren hat sich das Wetter in den letzten 50 Jahren dramatisch verändert. Wenn man mit Canarios spricht, hört man das immer wieder. Aber solange das Kyoto-Protokoll weiterhin so mit Füßen getreten wird, droht uns eine Naturkatastophe nach der anderen. Aber wie geht ihr denn mit eurer Umwelt um - bewußt oder laßt ihr beim Zigaretten holen auch den Motor laufen?[addsig]
Ich zumindest versuche schon meinen Teil beizutragen. Z.B. Müll trennen, Pfandflaschen kaufen, wenns geht Auto stehen lassen usw. Aber die eigentliche Frage ist doch: Wieviel ist im grünen Bereich?
Oder: Kann man in der heutigen, modernen Welt überhaupt umweltbewusst existieren?
Wir brauchen unsere Autos, unseren Kühlschrank, unsere Heizung, alles Rohstoffresser.... Oder die ganzen teilweise sinnlosen Umverpackungen um Lebensmittel... Alles boykottieren? Und dann mit´m Pferd zur Arbeit traben? Ich finde, gerade dieser Spagat ist das Schwierige!
Also: Ja, liebe Megawelle, ich lebe umweltbewusst, aber nicht so sehr, wie ich es selber gerne hätte. Und die Schuld daran trage ich!
Hall oMegawelle
ich versuche immer umweltbewusst zu sein,rauche nicht -nix umweltverpestung.
Laufe viel. hab bewusst kein Auto-nix Motor laufen lassen uns so geht es weiter. aber ein einzelner kann halt noch so viel tun,die Mehrheit verschliesst lieber aus bequemlichkeit die Augen.
Unsere Erde hat Fieber schuettelt sich,wie lange noch?? dann stirbt sie.
Den Film kenne ich leider nicht, hab´aber von Leuten gehört, die hier schon lange leben, dass der vergangene Winter und der Delta- Sturm, etc. aussergewöhnlich waren.- Waren sie es wirklich, oder gibt es nicht schon frühere Hinweise, dass solche Cyclones möglich sind???
Menschen, wie du und ich, also alle Leute, die Megawelle hören, oder auch nicht, haben uns an dem Mist beteiligt, oder, wie ich mal annehme, wie laufen auf eine dem Planeten Erde urtümliche Sache hinaus: entweder Eiszeit oder Hitzeperiode-- die derzeit Lebenden werden es nicht mehr erleben, unsere Enkel auch nicht. Und danach?????
Für wieviele Generationen betrachtet sich der Mensch als verantwortlich??
Ist es nicht in der Tat so, dass wir Mist bauen, ganz bewusst der Gefahr gewahr sind, die wir nur noch schüren?(FCKW; Kyoto ohne USA...) Frei nach dem Motto: früher passierte nichts; was soll jetzt ablaufen??? - Als Schüler sagten wir: what shall´s? - Heute haben die Regierungen diesen Jargon auf der Zunge. Egal, was jeder einzelne tut...manchmal, so wie jetzt, bin ich einfach am Ende; am Ende meiner Weisheit, kann nichts mehr bewirken. Sterben? WILL ICH NICHT, jedenfalls nicht so. :-( - Wo ist Hilfe? :-? Wo kann ich mithelfen, mehr als bisher? :-? Unsere Kinder, die leben wollen, wie kann ich sie schützen? :-( Unsere Enkel, die wir ermuntern, wie kann ich sie unterstützen??? :-?
Hilfeeeeee, seit ich hier bin, hab¨ich kein Thema mehr gelesen, dass mich mehr heruntergezogen hat und zur Nachdenklichkeit verpflichtet hat.
--ganz fett geschrieben: DANKE Radio Megawelle! 1. Die Musik , die ich zwischen 7 und 8 pm heute gehört habe, war Spitze, 2. dieser Artikel, bzw. dieses Thema trifft mein Herz +Co.
Ich hoffe, dass viele Reaktionen kommen.
Ich hab´Angst vor der Zukunft, egal in welchem Land, egal in welchem Erdteil!!!
Aber ich habe Mut, für unsere Nachfahren etwas zu tun!!!( der Schimmer der Hoffnung streift mich, d.h., mein Humor ist noch da, also kann ich etwas
was bewirken---wer hilft mir, diese Bürde ist so schwer1)
Im Spätsommer gingen Tausende Hektar des indonesischen Regenwaldes in Flammen auf. Schon seit fast 20 Jahren brennen die Torfregenwälder Südostasiens etwa alle zwei bis drei Jahre. Und es sind nicht nur die Wälder, die verbrennen, die Torfböden, auf dehnen sie wachsen, verkohlen meistens gleich mit. Obwohl dadurch enorme Mengen an CO2 in die Atmosphäre strömen, bleibt das Problem von der Weltöffentlichkeit unbeachtet. Neue Satellitentechnik könnte das ändern.
Durch eine der größten Feuerkatastrophen in Indonesien in den Jahren 1997/98 wurden allein zwischen 15 und 40 Prozent des jährlich weltweit durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe produzierten CO2 freigesetzt, errechneten Wissenschaftler in "Nature". Ein indonesisch-europäisches Team um Professor Florian Siegert von der Ludwig-Maximilian-Universität in München untersucht die Ursachen und Folgen der Waldbrände schon seit 1995. Sie fanden heraus, daß die Feuer in Torfwäldern wesentlich zur Erwärmung des Erdklimas beitragen. Die mächtigen Torfflöze, auf denen die Wälder wachsen, bestehen fast ausschließlich aus Biomasse. Darin sind riesige Mengen von Kohlenstoff gespeichert, der beim Verbrennen als Kohlendioxid in die Atmosphäre entweicht. Allein bei den Bränden 1997/98 stieg etwa zehnmal soviel CO2 in die Atmosphäre, wie Deutschland in den letzten Jahren mit Milliardenaufwand eingespart hat.
Die Menge der verbrannten Biomasse haben die Forscher bestimmt, indem sie die Dicke der verbrannten Torfschicht mit den durch Satellitenbilder dokumentierten Brandflächen verrechnet haben. Die indonesischen Behörden machen ausschließlich die Dürreperioden in El-Niño-Jahren für die Waldbrände verantwortlich. Siegert ist anderer Meinung: "Obwohl die großen Torfwaldbrände immer parallel zu einem starken El-Niño-Jahr stattfinden, kann man auf den Satellitenfotos eindeutig erkennen, daß die größten Brandschäden in unmittelbarer Nähe zu den Rodungsflächen und Entwässerungsgräben liegen", sagt der Ökologe. "Und diese wurden hauptsächlich zur Holzgewinnung und zur Trockenlegung der Torfsümpfe für den Reisanbau angelegt." Das Problem ist also von Menschenhand gemacht. Die Bodenfeuchtigkeit im natürlichen Regenwald ist viel zu hoch, als daß der Torfboden Feuer fangen kann.
Die temporären Spitzen in der seit 1952 ansteigenden, globalen CO2-Kurve zeigen, daß neben der industriellen Verschmutzung in den letzten Jahren die Waldbrände eine wichtige Ursache für die Verstärkung des globalen Treibhauseffektes sind. Laut Siegert sind die enorm hohen Spitzen des CO2-Ausstoßes im Januar 1998 sowie in den Jahren 2002 und 2003 wahrscheinlich auf die indonesischen Torfwaldbrände zurückzuführen.
"Es wird massiver internationaler Anstrengungen bedürfen, damit die tropischen Torfwälder Südostasiens in den nächsten Jahren nicht vollständig in Rauch aufgehen", sagt Siegert. Doch dieses Ziel sei zumindest momentan nicht in Sicht. Auf indonesischer Seite fehlten, so Siegert, die politischen Voraussetzungen für den Erfolg. Der Regierung mangele es an dem Willen, die Rodungsunternehmen zu behindern, die hohe Profite aus dem Tropenholzhandel zögen. "Wenn wir aber mit unserem technologischen Wissen nicht helfen, die Waldbrände zu kontrollieren, verbessert sich die Situation natürlich auch nicht", meint Siegert. Deswegen hat er sich auch schon einen Ausweg ausgedacht: "Man sollte über Ausgleichszahlungen für die Erhaltung der Torfwälder an die indonesische Seite nachdenken. Außerdem müssen wir daran arbeiten, daß die tropischen Regenwälder im Kyoto-Protokoll aufgenommen werden. Das Problem ist von zu großer globaler Bedeutung, als daß wir es einfach ignorieren können."