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  #21 (permalink)  
Alt 18.07.2008, 11:24
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Hijo de Puta befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Jede Menge Ahnungslose melden sich zu Wort und sagen was.
Niemand kann die Tour innerhalb weniger Monate dopingfrei machen.
Das wäre so, als ob Du das Überwicht der Deutschen in sechs Monaten abbauen willst.
Na ja, mit Fahrrad fahren könnten wir den einen oder anderen "Fettkadaver" sicher schon verschönern.

Wir beobachten weiter die Tour 2008 und ganz sicher wird es noch weitere Dopingfälle geben.

Man hat es halt nicht anders gelernt, gerade die Jungen wie Ricco, die haben es von den Alten nicht anders gelernt. Es braucht ein Weile zur Umgewöhnung.


Was geht heute ab?



Tour führt über die Römerstraße nach Nimes


(sid) Zwischen den alten Römer-Hochburgen Narbonne und Nimes wird heute die 95. Tour de France parallel zur nahen Mittelmeerküste mit der 13. Etappe fortgesetzt. Der Start der 182-km-Reise in die ehemalige Römer-Kolonie Narbo Martius erfolgt in der Weinregion des Languedoc und hat auf der wenig anspruchsvollen Strecke kaum Schwierigkeitsgrade aufzubieten.

Ganz flach ist der Weg nach Nimes in die Hauptstadt des Departments Gard zwar nicht, doch auf der Route der früher von Spanien nach Rom führenden Via Domitia sind drei Bergwertungen der jeweils vierten Kategorie die größten Herausforderungen. Die Zielgerade in der Bischofsstadt Nimes, deren Anfänge auf eine Siedlung des Volksstammes der Volquen im 6. Jahrhundert vor Christus zurückgehen, ist auf den letzten 1100 Metern völlig flach.



Die heutige Etappe bei Google Maps



18.07.2008: 13. Etappe
Lavelanet - Narbonne 168,0 km



Profil:



TV-Termine

18.07.2008, 14:15 Uhr:
Tour de France, 13. Etappe, Live
Eurosport

18.07.2008, 14:15 Uhr:
Tour de France 13. Etappe, Live
ZDF

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  #22 (permalink)  
Alt 18.07.2008, 11:44
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diddes befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Zitat von Hijo de Puta Beitrag anzeigen
Jede Menge Ahnungslose melden sich zu Wort und sagen was.
Niemand kann die Tour innerhalb weniger Monate dopingfrei machen.
Ahnungslose? Woher hast Du diese Erkenntnis?
Gehören also alle Berichterstatter auf den einschlägigen Sendern, welche dieses "Schauspiel" im TV moderieren und kommentieren, zu der Gruppe der Ahnungslosen?

Auch die schreibende Presse ist ja so ahnungslos.

Und die Teamchefs, sind ja auch alle ahnungslos!!!

Hallo!!!

Zitat:
Zitat von Hijo de Puta Beitrag anzeigen
Niemand kann die Tour innerhalb weniger Monate dopingfrei machen.
Als ob das Problem erst seit "wenigen" Monaten bekannt wäre.


Kann man die Tour überhaupt dopingfrei bekommen?

Dies wäre mal eine Diskussionsgrundlage und nicht diese provokante und respektlose/allwissende Art.


Man kennt es ja aber auch nicht anders!!!!


dopingfreie, radelnde Grüsse
  #23 (permalink)  
Alt 18.07.2008, 11:58
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Hijo de Puta befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Diddes,

Du hast jetzt eindrucksvoll dargelegt, dass Du vom Profi-Radsport absolut keine Ahnung hast.

Behalte Deine deutsche Sicht der Dinge. Die Tour wird gefahren und für eine Übergangsphase wird hier und da noch gedopt.

Das war klar und das sagen so ziemlich alle Kommentatoren der Szene.

An andere Stelle habe ich gelesen, dass Du keine Drogen nimmst.
Herzlichen Glückwunsch!

Viele Dopingsubstanzen wirst Du übrigens in Massen bei der Normalbevölkerung finden. Viele Menschen nehmen derartige Substanzen in "Dauermedikation" und könnten schon aus diesem Grunde bei der Tour nicht mitfahren.

Die ganze Gesellschaft ist ein großer Dopingfall, das wird nur immer verschwiegen.

Mach Dich locker.

Wie sagte der NUHR so schön:
Zitat:
"Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten".
Dieter, das hast Du gesagt! Hart, aber klar. Hart, aber fair!


Ich bin´s NUHR.

Morta

Geändert von Hijo de Puta (18.07.2008 um 12:20 Uhr).
  #24 (permalink)  
Alt 18.07.2008, 12:10
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diddes befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Zitat von Hijo de Puta Beitrag anzeigen
Diddes,

Du hast jetzt eindrucksvoll dargelegt, dass Du vom Profi-Radsport absolut keine Ahnung hast.
Habe ICH? Wieder so eine unhaltbare Behauptung!!!!

Zitat:
Zitat von Hijo de Puta Beitrag anzeigen
Viele Dopingsubstanzen wirst Du übrigens in Massen bei der Normalbevölkerung finden. Viele Menschen nehmen derartige Substanzen in Dauermedikation und könnten schon aus diesem Grunde bei der Tour nicht mitfahren.
Das stimmt vielleicht, nur sind diese Personen grundsätzlich nicht in der Lage die Tour zu fahren,
denn diese Personen nehmen diese Substanzen als Medikamente (Heilmittel) zu sich und nicht
um sportliche Toperfolge zu erzielen und Geld zu verdienen.

Dies sollte sich für Dich doch auch erschliessen können!

Ein Tipp: Nimm weniger!!!
  #25 (permalink)  
Alt 18.07.2008, 12:18
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Klar, Medikamente sind gut, Doping ist schlecht!

Wegen des "legalen Medikamentenmissbrauchs" mussten schon Tausende BRDigt werden. Viele Menschen werden durch Medikamente erst richtig krank, sagt mein Hausarzt immer. Der weiss, wovon er spricht.

Diddes, wir drehen uns gerade eine schöne Tüte, das machen wir immer vor dem Golfen, manchmal auch dabei! Wir haben gerade bemerkt, dass uns die "Stöckchen" ausgegangen sind, die wir immer so in die Gegend werfen, damit sie jemand (Mensch oder Tier) zurückbringt.

Für heute müssen wir also ohne auskommen, dafür wird uns aber die Tour mit einer schönen Etappe entschädigen.

Bald geht´s los und Du hast Ruhe!

Versprochen!

Ich bin´s NUHR!


Morta

Geändert von Hijo de Puta (18.07.2008 um 12:23 Uhr).
  #26 (permalink)  
Alt 18.07.2008, 12:24
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Zitat:
Zitat von Hijo de Puta Beitrag anzeigen
..
wir drehen uns gerade eine schöne Tüte, das machen wir immer vor dem Golfen, manchmal auch dabei!
Viel Spass beim Minigolf!!
  #27 (permalink)  
Alt 18.07.2008, 12:32
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Nein, Ingolf!!
  #28 (permalink)  
Alt 19.07.2008, 09:47
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Ingolf ist auch Radsport Fan, natürlich auch ein guter Golftrainer.

Was geht heute ab?


Einen Tag vor der ersten schweren Alpenetappe werden die Ausreißer in der Provence nochmals ihr Glück versuchen. Die 14. Etappe führt über 194,5km und je zwei Sprint- und Bergwertungen (4.Kat.) von Nimes nach Digne-les-Bains in die Hauptstadt der Haute Provence im Alpenvorland.

Der Start in Nimes erfolgt auf nur 46 Metern Höhe über dem Meeresspiegel. Hier macht Tour zum 16. Mal seit 1905 Station. Die kurvenreiche und welllige Strecke führt durch die Luberon-Weinregion und endet schließlich auf 599 Metern Höhe.

Die Zielgerade in der "Hauptstadt des Lavendels" ist nach einer 10-km-Abfahrt wieder völlig flach. Die 16.000 Einwohner zählende Thermalstadt Digne-les-Bains ist zum 12. Mal seit 1993 Tour-Etappenort. Vor drei Jahren gewann hier zuletzt der Franzose David Moncoutié (Cofidis), deutsche Siege gab es in der von Kelten als Dinia gegründeten "Sonnenstadt" an der Route Napoleon bisher noch nicht.


Die heutige Etappe auf Google Maps


14. Etappe:
Nîmes - Digne-les-Bains, Tour de France 194,0 km


Profil:



19.07.2008, 14:05 Uhr:
Tour de France 14. Etappe, Live
ARD

19.07.2008, 14:45 Uhr:
Tour de France, 14. Etappe, Live
Eurosport


Zum Thema Doping:

Zitat:
«So macht es keinen Sinn mehr. Meine Herren vom Radsport: Jetzt stoppt alles!», forderte der italienische «Corriere dello Sport». Das Bulletin der spanischen «El Mundo» lautete: «Der Radsport und die Tour siechen langsam vor sich hin.»

Wirkungsvolle Unterstützung erhält die Tour aber vom französischen Staat. Antoine Leroi, Staatsanwalt von Foix, will ein Verfahren gegen den Italiener Riccardo Ricco (Saunier Duval) wegen «des Gebrauchs verbotener Substanzen» einleiten und fügte hinzu, es seien «interessante Dinge» in dessen Hotelzimmer gefunden worden.

Für Tour-Chef Christian Prudhomme kommt ein Stopp des seit 1903 gefahrenen Klassikers auch nach dem «TV-Krimi» (Milram-Kapitän Christian Knees) um Ricco natürlich nicht infrage. «1904 gab es schon Dopingfälle. Damals wollte der Renndirektor die Tour absagen, aber daran denken wir heute gar nicht. Wir kämpfen weiter und werden gewinnen. Doping ist der Feind, nicht eine Sportart und nicht eine Veranstaltung», meinte der ehemalige Fernseh-Journalist, der die TV-Rechte bereits vor der 95. Frankreich- Rundfahrt für 23 Millionen Euro bis 2013 verkauft hat. Auch ARD und ZDF, die im Vorjahr nach dem Bekanntwerden des Dopingfalles Sinkewitz aus der Live-Übertragung ausstiegen, halten weiter zur Tour.

Gefahr für die olympische Sportart besteht nicht, wie schon am Vortag DOSB-Präsident Thomas Bach klargemacht hatte. «Solange die UCI gründlich testet, und das tut sie, halten wir davon Abstand. Nicht die UCI-Funktionäre sind schuldig, sondern die Athleten. Es gibt genügend saubere Fahrer, die man nicht bestrafen sollte, weil andere betrügen», sagte IOC-Präsident Jacques Rogge. «Ich hatte gehofft, dass die neue Generation ihren Sport mit einer neuen Einstellung betreibt, aber man sollte nicht naiv sein. Trotz allem gibt es Anzeichen, dass es besser wird.»
Jeder muss sich sein eigenes Urteil bilden.

Zitat:
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Gastkommentar von INGOLF (Nick: El Golfo)

]Die Tour ist zu wertvoll, um sie dem Urteil "Ahnungsloser" auszuliefern!
Man stellt doch auch den Flugverkehr nicht ein, weil hier und da ein Flieger abstürzt.
Auch schließt man nicht die Banken, weil hier und da mal eine überfallen wird.
Soll man das Berufsboxen einstellen, weil Don King immer mit seinen Fähnchen weht und es gerade bei seinen Schützlingen schon die merkwürdigsten Punktrichterentscheidungen gab.

Beim Golfgott, NEIN!

Die Tour muss sauber werden, das ist klar. Die Forderungen, dass sowas SOFORT gelingen kann, kommen immer aus Deutschland. In den echten Radsportländern wie Frankreich, Spanien, Belgien, Holland und Italien sieht man die Sachlage realistisch.

Dass die Kontrolleure mit Epo der dritten Generation keine Probleme haben, empfinde ich als Fortschritt. Das Kontrollsystem muss noch weiter verbessert werden, dann sehe ich auch für deutsche Fahrer gute Chancen, wieder ganz weit vorne mitzumischen.

Ingolf

(El Golfo)

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  #29 (permalink)  
Alt 20.07.2008, 09:07
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El Golfo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Es gefällt mir sehr gut, wie die Tour hier promoted und verteidigt wird.
Später im Jahr haben wir ja noch unsere "Vuelta".

Vuelta a España (PT)
Spanien, 01.09. - 23.09.2007





Bleiben wir bei der Tour. Was berichtete die ARD:


ARD: Spanisches Labor bietet Dopern Schutz


Zitat:

Eine ganz besondere Dienstleistung flatterte mindestens zehn Spitzen-Teams auf den Tisch. Wie die „Sportschau live“ am Samstag, 19. Juli, in der ARD-Livesendung von der Tour berichtet, bietet ein spanisches Labor der Universität von Extremadura Doping-Kontrollen an.

In einer E-Mail an mehr als zehn Top-Teams, die der ARD vorliegen soll, bietet die Universidad de Extremadura in Cáceres an, durch Urin-Analysen ein komplettes Steroid-Profil der Fahrer durchzuführen. Prof. Dr. Marcos Maynar Marino verweist in der E-Mail explizit darauf, dass „sein Labor“ die gleiche Untersuchungsmethode wie der Weltradsportverband UCI verwendet.

Dr. Hans Geyer vom Zentrum für präventive Doping-Forschung in Köln sagte dazu: „Das haben wir schon länger vermutet, dass es irgendwo in Europa noch Laboratorien gibt, die Proben forechecken. Laboratorien, die außerhalb des Kontrollsystems sind, und die dann Urin-Anteile von Athleten untersuchen, so dass die genau wissen, wann sie ihre Doping-Substanzen absetzen müssen, um nicht bei Kontrollen aufzufallen.“

Der ARD liegt weitere E-Mail-Korrespondenz vor, in der auch die Messung des Testosteron-Epitestosteron-Quotienten angeboten wird. Solche Analysen unterliegen nur den von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) akkreditierten Laboren. Die Universität von Extremadura ist kein akkreditiertes Labor. Der Generalsekretär der WADA, David Howmann, nahm in der ARD-Sendung dazu Stellung: „Die von Ihnen beschriebenen mutmaßlichen Praktiken sind besorgniserregend. Die WADA wird die Informationen weitergeben an die spanischen Behörden und deren Rechtsprechung.“

Dr. Hans Geyer sagte außerdem: „Diese Technik, die eingesetzt wird, um den Testosteron-Epitestosteron-Quotienten zu bestimmen, die hat in anderen Bereichen außer der Doping-Analytik überhaupt keine Bedeutung. Es muss sich hier also um ein Labor handeln, das sich darauf spezialisiert hat, Forechecking durchzuführen, um Geld zu verdienen, also das Doping zu fördern.“

Mit solchen Steroid-Profil-Analysen können sich Sportler an Grenzwerte des Weltradsportverbandes UCI herandopen, weil sie durch die Analysen genau wissen, bei der Einnahme welcher Menge von welchem verbotenen Medikament sie positiv getestet werden können. Zudem können positiv getestete Fahrer vor einer offiziellen Doping-Kontrolle aus dem Rennen genommen werden.

Weiter berichtete die ARD, dass Prof. Marcos Maynar Marino kein Unbekannter in Doping-Kreisen ist. Im Jahre 2004 wurden in Spanien im Zuge der Operacion Gamma II mehr als 120 Personen verhaftet wegen Verdacht auf Handel mit Drogen und Doping-Medikamenten - darunter auch Prof. Marcos Maynar Marino. Auch in seinem Haus fand die Polizei Doping-Medikamente. Maynar wurde später freigelassen, die Produkte habe er für seine wissenschaftlichen Forschungen gebraucht.

Zudem ist Maynar der Teamarzt des portugiesischen Continental-Teams LA-MSS. Nach dem plötzlichen Tod des Teammitglieds Bruno Neves fand die Polizei im Teambus und den Quartieren der Mannschaft Material für Eigenbluttransfusionen, Spritzen, EPO und Wachstumshormone.

Maynar selbst bestätigte telefonisch gegenüber der ARD das Angebot als Möglichkeit für interne Kontrollen der Radsportteams.
Wieder eine große Aufregung.
Bin mal gespannt, wann sich die Radsport Experten zu Wort melden.

Dieser Prof. Marcos Maynar Marino, ein toller Name, wird ganz ruhig bleiben.
Ich halte das für sinnvoll und erlaubt!!!!
Versetzen wir uns mal in die Lage der Rennställe und vor allem der SPONSOREN.
Wenn ich Sponsor wäre, würde ich in meinem Sponsorvertrag festlegen lassen, dass der Sponsoringnehmer alles technisch Mögliche zu veranlassen hat, um sicherstellen zu können, dass keine gedopten Fahrer in die Rennen gehen.
Für einen Sponsor ist es ja der Supergau, wenn sein Name uin Zusammenhang mit Doping (Sportbetrug) fällt.
Ich halte es sogar für dringend erforderlich, derartige Kontrollen nach dem Standard der UCI auch im eigenen Haus zu machen.
Wer kommt denn leichter an den Urin der Fahrer?
Natürlich könnte man das auch zum sog. "Randopen" nutzen.

Bei Dopingverfahren geht es um die zulässige Menge einer Substanz im Körper.
Wenn man unter dieser bleibt, dann ist man nicht gedopt, es liegt also kein Dopingvergehen vor.
Beim Alkoholtest im Straßenverkehr kommt es ja auch auf den Promillegehalt zum Tatzeitpunkt an. Ist der unter den Grenzwerten, liegt auch kein Trunkenheitsdelikt vor, jedenfalls dann, wenn es nur um eine abstrakte Gefährdung geht.

Dem Institut muss klar gewesen sein, dass dies herauskommt.
Für mich stellt das Angebot an sich kein Problem dar. Als sportlicher Leiter eines Rennstalls hätte ich meine Jungs immer im Griff. Wer bei derartigen Eigentest positiv getestet wird, muss mit Kündigung oder erheblichen Vertragsstrafen rechnen.
Meine Sponsoren wissen, dass die Fahrer nicht positiv getestet werden können, wenn ich sie in das Rennen schicke. Zu einem "Sportbetrug" kann es dann nicht kommen.
Wo liegt das Problem?

Klärt mich auf!

Radsportliche Grüße


Ingolf
  #30 (permalink)  
Alt 20.07.2008, 11:00
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Erste Alpenetappe der Tour

Jeden Abend erscheint ein Motorrad-Bote der Tour und bringt Sebastian Lang das Trikot des Bergkönigs. Die Verpackung mit rotem Rand (die fürs Gelbe Trikot ist gelb) enthielt gestern eine rotgepunktete Regenjacke und zwei Shirts. Der Gerolsteiner-Profi hat eins mit kurzen Ärmeln der Größe M und ein langärmliges der Größe XL bestellt, weil die Arme für den Modell-Athleten (1,87 m/74 kg) sonst zu kurz wären.

Mit gemischten Gefühlen wird Lang sie sich heute angezogen haben. Ist es sein letzter Tag der ohnehin schon durch Ricco zu unrecht verkürzten Zeit als Führender der Bergwertung?

Schon die erste Alpen-Etappe hat es in sich. Es kann mit einem aggressiven Auftakt gerechnet werden, da nach 14 Kilometern die erste der beiden Sprintwertungen auf die Fahrer wartet. Unmittelbar danach könnte die Luft jedoch dünn werden für einige Fahrer, denn mit einer mäßigen Steigung geht es entlang des Flusslaufs der Aigue Agnelle leicht bergauf. Nach 37,5 Kilometern beginnt dann der sich über 20,5 Kilometer mit einer durchschnittlichen Steigung von 6,6 Prozent ziehende Anstieg zum Col Agnel, der mit 2744 Höhenmetern den zweithöchsten Punkt auf der 95. Frankreich-Rundfahrt markiert.


20.07.2008:

15. Etappe***Embrun - Prato Nevoso 183,0 km


Profil:




20.07.2008, 12:00 Uhr:
Tour de France, 15. Etappe, Live
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20.07.2008, 14:00 Uhr:
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