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  #11 (permalink)  
Alt 13.07.2008, 11:10
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Die Pyrenäen warten

Eine Berg-und-Tal-Fahrt über 224 Kilometer und sieben Anstiege wird dem Tour-Peloton alles abverlangen. Der zweitlängste Tagesabschnitt von Toulouse zum Pyrenäen-Ort Bagnères-de-Bigorre ist mit etlichen Schwierigkeiten gespickt. Die erste Hochgebirgsetappe der 95. Tour de France beginnt recht moderat. Auf dem neunten Tour-Abschnitt von der Hauptstadt des Departements Haute Garonne bis zum Ziel im Thermalbad Bagneres-de-Bigorre haben die Fahrer zunächst viel Zeit zum Einrollen. Die ersten 100km nach dem Start in "Frankreichs Erster Sportstadt" (L’Equipe/2007) weisen kaum Schwierigkeitsgrade auf. Anspruchsvoll wird es erst ab dem Col des Ares. Der 792m hohe Berg ist aber nicht mehr als eine Aufwärmübung für die Höchstschwierigkeiten des Tages, den Col de Peyresourde (1569) und den Col d'Aspin (1489). Den Kletterpartien über die beiden Pässe der 1. Kategorie folgt eine 25-km-Abfahrt bis zum Ziel im Nationalpark Pyrenäen am Fuß des legendären Col du Tourmalet.


Die heutige Etappe auf Google Maps


13.07.2008

9. Etappe

Toulouse - Bagnères-de-Bigorre, 224,0 km



Profil:




12.07.2008
Gesamtwertung nach der 8 Etappe

1. Kirchen, Kim (Team Columbia) 32:26:34
2. Evans, Cadel (Silence-Lotto) 0:06
3. Schumacher, Stefan (Gerolsteiner) 0:16
4. Vandevelde, Christian (Garmin / Chipotle Present...) 0:44
5. Menchov, Denis (Rabobank) 1:03
6. Valverde Belmonte, Alejandro (Caisse d'Epargne) 1:12
7. Millar, David (Garmin / Chipotle Present...) 1:14
8. Devolder, Stijn (Quick Step) 1:21
9. Pereiro Sio, Oscar (Caisse d'Epargne) 1:21
10. Lövkvist, Thomas (Team Columbia)


Tour de France, 9. Etappe
Live
Eurosport - Sonntag, 13.07.2008, 15:00 bis 17:30 Uhr

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  #12 (permalink)  
Alt 14.07.2008, 12:13
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Gestern gab es zwei Berge der 1. Kategorie. Heute wird es noch härter, denn sowohl der Tourmalet als auch die Zielankunft in Hautacam sind Anstiege der Höchsten Kategorie. Gerade dort werden Angriffe auf die Gesamtwertung erwartet.




Die heutige Etappe auf Google Maps



4.07.2008: 10. Etappe

Pau - Hautacam, 156,0 km



Profil:




In der Gesamtwertung führt weiter Kim Kirchen (COL) mit sechs Sekunden Vorsprung vor Cadel Evans (SIL). Neuer Gesamtdritter ist Christian Vandevelde (GAR). Der Amerikaner hat Stefan Schumacher (GST) auf den vierten Platz verdrängt.


Tour de France, 10. Etappe
14.07. ab 12:30 Uhr
Eurosport
  #13 (permalink)  
Alt 16.07.2008, 10:25
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Polizei durchsucht Mannschaftshotel

Dopingfall bei Barloworld
Die Tour de France hat ihren zweiten Dopingfall. Die Polizei durchsucht zur Stunde das Mannschaftshotel des britischen Teams Barloworld. Vom spanischen Radprofi Moises Duenas liegt eine positive Dopingprobe vor.

Erneut hat die Tour de France die Polizei auf den Plan gerufen. Am Mittwochmorgen durchsuchte sie mit großem Aufgebot das Hotel des britischen Teams Barloworld in Tarbes. Nach Informationen der französischen Anti-Doping-Agentur AFLD hat der Spanier Moises Duenas, 19. des Gesamtklassements, eine positive Dopingprobe auf Epo abgeliefert. Sie wurde nach der 4. Etappe am 8. Juli, dem Einzelzeitfahren rund um Cholet, genommen. "Wir haben Moises Duenas Nevado am Mittwochmorgen um 9.00 Uhr über den positiven Test informiert", sagte AFLD-Präsident Pierre Bordry.

Barloworld fährt ohne Duenas weiter
Das Team Barloworld reagierte sofort und zog Moises Duenas noch am Morgen aus der Tour zurück, in der Hoffnung, dass die restlichen sieben Fahrer (Kapitän Mauricio Soler hatte bereits in der ersten Woche aufgeben müssen) weiter am Rennen teilnehmen können. Die britische Mannschaft gehört nicht zu den ProTourMannschaften, die sowieso zur Tour eingeladen wurden, sondern sie zählt zu einer von drei UCI-Continental-Teams, die erst per Wildcard zur Tourteilnahme kamen.
Der 27-jährige Spanier Duenas fuhr früher für das spanische Team Relax und wechselte 2006 zu der französischen Zweitdivisonärs-Mannschaft Agritubel. In diesem Jahr hatte er bereits zum 3. Mal in Folge an der Tour de France teilgenommen, wobei er sich jedes Jahr stetig steigern konnte. Beim besagten Zeitfahren in Cholet, an dem Tag also, als die positive Probe genommen wurde, fuhr Duenas allerdings mit einem Rückstand von 3'05 Minuten auf Tagessieger Stefan Schumacher lediglich auf Platz 83.

Zweiter Spanier positiv
Bereits am vergangenen Freitag war der Spanier Manuel Beltran vom Team Liquigas wegen einer positiven A-Probe auf EPO aus dem Rennen genommen worden. Die Blutprobe stammte von der ersten Touretappe am 5. Juli. Auch Liquigas reagierte sogleich, zog den Fahrer aus der Tour ab und sicherte damit den restlichen Fahrern den vorläufigen Verbleib im Rennen. Manuel Beltran hat unterdessen verlauten lassen, er werde die B-Probe beantragen und hoffe, dass das Ergebnis bestätigen werde, dass er unschuldig sei.

"Das System funktioniert"
Tour-Direktor Christian Prudhomme hatte bereits nach Bekanntwerden des Falles Beltran zwar bedauert, dass es immer noch Fahrer gebe, die Dopingmittel einsetzten, aber zugleich ausdrücklich auf die Wirksamkeit der diesjährigen Dopingkontrollen verwiesen.


Quelle: Sportschau.de
___________

Geändert von bayrer2003 (16.07.2008 um 10:43 Uhr).
  #14 (permalink)  
Alt 16.07.2008, 10:36
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Das System funktioniert!


Der Ruhetag ist vorbei!
Heute geht es dann nach Osten von Lannemezan nach Foix. Drei Bergwertungen stehen auf dem Programm. Höhepunkt ist der Col de Portel - ein Anstieg der ersten Kategorie. Doch danach sind es noch über 57 Kilometer ins Ziel, so dass ein Angriff auf das Gelbe Trikot kaum zu erwarten ist.

Die heutige Etappe auf Google Maps

Etappe 11 • LANNEMEZAN > FOIX • 167,5 Km



16.07.2008, 14:15 Uhr:
Tour de France, 11. Etappe, Live
Eurosport
  #15 (permalink)  
Alt 16.07.2008, 10:40
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langsam wird deutlich, warum Deutschland bei der Fussball-EM 2008 im Finale gegen Spanien unterlag
  #16 (permalink)  
Alt 16.07.2008, 10:48
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Zitat:
langsam wird deutlich, warum Deutschland bei der Fussball-EM 2008 im Finale gegen Spanien unterlag
Die KRAUTS hatten schon immer Probleme mit dem Verlieren.
... und mit spanischen Ballkünstlern, welche die "Holzhacker Armada" der Teutonen schwindelig spielten.
Die Krauts hätten nur eine Chance gehabt: DOPING
  #17 (permalink)  
Alt 16.07.2008, 10:54
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Zitat:
Zitat von Hijo de Puta Beitrag anzeigen
Die Krauts hätten nur eine Chance gehabt: DOPING
Oder eben ohne und dafür fair Vize werden
___________
  #18 (permalink)  
Alt 16.07.2008, 10:59
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Standard Hijo

du bist vielleicht eine "Spassbremse"
  #19 (permalink)  
Alt 17.07.2008, 11:09
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Die Sprinter kommen wieder zum Zug

Nach den Pyrenäen-Tagen kommen bei der 95. Tour de France wieder die Sprinter zum Zug. Denn die 12. Etappe über 168,5 Kilometer mit Start in Lavelanet ist vergleichsweise einfach: Nur einen Berg der 4. Kategorie gilt es zu bewältigen, die letzten 70km führen über nur noch leicht wellliges Terrain Richtung Mittelmeer. Das Teilstück endet nach 168,5km in Narbonne in der Küstenebene der berühmten Languedoc-Weinregion.


Die heutige Etappe auf Google Maps




17.07.2008: 12. Etappe
Lavelanet - Narbonne, 168,0 km


Profil:




17.07.2008, 14:15 Uhr:
Tour de France, 12. Etappe, Live
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  #20 (permalink)  
Alt 17.07.2008, 14:47
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Standard Tja der Titel des Threads paßt wirklich .....

Auch Riccardo Ricco positiv

Der Italiener Riccardo Ricco ist der dritte Dopingfall der Tour de France 2008. Der zweifache Etappensieger und Kapitän des Teams Saunier Duval-Scott wurde ebenfalls positiv auf EPO getestet. Die Mannschaft ging bei der 12. Etappe nicht mehr an den Start.

Die Tour de France hat ihren dritten Dopingfall, das haben die Direktion der Tour de France und Frankreichs Anti-Doping-Agentur AFLD offiziell bestätigt. Es handelt sich um den italienischen Kletterer Riccardo Ricco. Im Urin des bislang besten Bergfahrers der Tour soll nach Angaben der französischen Sportzeitung "L'Équipe" EPO der dritten Generation gefunden worden sein. Die positive Doping-Probe stammt der französischen Nachrichtenagentur AFP zufolge vom 8. Juli, dem Tag des Einzelzeitfahrens. Diese 4. Etappe beendete Ricco als 115.

Saunier Duval-Scott kommt möglichem Ausschluss zuvor

Riccardo Ricco wurde vor dem Start zur 12. Etappe von Lavelanet nach Narbonne im von der Polizei umstellten Mannschaftsbus festgenommen. Als Reaktion auf die positive Dopingprobe seines Kapitäns ist das Team von Saunier Duval-Scott nicht mehr zur 12. Etappe angetreten. Durch diese Entscheidung kam der Rennstall einem möglichen Ausschluss durch die Tour-Direktion zuvor. "Wir stellen unsere sportlichen Aktivitäten im Moment ein. Ricco ist kein x-beliebiger Fahrer, wir haben das Team um ihn herum aufgebaut und unser Image", sagte Pietro Algeri, Teamchef bei Saunier Duval-Scott. Der spanische Rennstall war im vergangenen Jahr bereits in einen Dopingfall bei der Tour de France verwickelt. Der Baske Iban Mayo wurde ebenfalls mit EPO erwischt.

Ricco hatte bei der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt die 6. und 9. Etappe gewonnen und war bei Bekanntwerden seiner positiven Dopingprobe bester Bergfahrer der Tour und auch Spitzenreiter der Nachwuchswertung. Der 24-Jährige aus dem spanischen Team Saunier Duval-Scott gehörte aufgrund seiner angeblich natürlich bedingten erhöhten Blutwerte zu den seit Rundfahrtbeginn unter Dopingverdacht fahrenden Tourteilnehmern. Ricco musste bislang mindestens sieben Mal zum Dopingtest antreten, was der Italiener jedes Mal mit bissigen Sprüchen kommentierte. Zuletzt war sogar eine Haarprobe des Italieniers genommen worden.

"Bei ihm hatten es viele erwartet"

Bei dem jetzt in seinem Körper gefundenen EPO der sogenannten "3. Generation" handelt es sich um das Präparat "CERA" des Unternehmens Hoffmann-La Roche, das erst kürzlich auf den Markt kam. Entwickelt wurde es zur Therapie gegen Blutarmut (Anämie), die häufig im Zusammenhang mit Krebs- und Nierenerkrankungen auftritt. Dieses neue Erythropoietin (EPO) soll die Produktion roter Blutzellen länger stimulieren und damit effektiver sein als die bislang verfügbaren EPO-Präparate.
Beinahe sprachlos zeigte sich Gerolsteiner-Teamchef Hans-Michael Holczer: "Dazu fällt mir nichts mehr ein. Ich gehe jetzt davon aus, das Ricco nicht der letzte Dopingsünder ist. Man darf es ja kaum laut sagen, aber bei ihm hatten es viele erwartet,"
sagte Holczer. Der Grund für den bislang dritten Dopingfall bei der Tour 2008 ist offenbar ein verbesserter Epo-Test, der die bislang unentdeckten Doping-Praktiken von Fahrern gleich reihenweise aufdecken könnte. Unter den sportlichen Leitern der verbleibenden 19 Tour-Teams sei laut Holczer bereits die Vermutung geäußert worden, dass "eine große Anzahl von Fahrern betroffen sein könnte - und das nicht nur aus Spanien und Italien."
Ricco bereits beim vergangenen Giro auffällig

Riccardo Ricco gehörte bereits im vergangenen Jahr beim Giro d'Italia zu einer Gruppe von mehreren Profis, die seinerzeit jedoch auffällig niedrige Hormonwerte hatten. Schon als Amateur war er mit erhöhten Hämatokritwerten unterwegs. Zudem ist Riccos persönlicher Betreuer Primo Roberto Pregnolato wegen seiner Verwicklungen in eine Dopingaffäre vorbestraft. Die diesjährige Italien-Rundfahrt beendete Ricco als Zweiter im Gesamtklassement hinter dem Spanier Alberto Contador (Astana) und als bester Bergfahrer.
Auch die Spanier Manuel Beltran (Liquigas) und Moises Duenas (Barloworld) wurden bei der bisherigen Tour de France positiv auf das Blutdopingmittel EPO getestet. Beltran war den Dopingfahndern nach der 1. Etappe und Duenas nach der 4. Etappe ins Netz gegangen.



Quelle: Sportschau.de
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