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| Die Pyrenäen warten Eine Berg-und-Tal-Fahrt über 224 Kilometer und sieben Anstiege wird dem Tour-Peloton alles abverlangen. Der zweitlängste Tagesabschnitt von Toulouse zum Pyrenäen-Ort Bagnères-de-Bigorre ist mit etlichen Schwierigkeiten gespickt. Die erste Hochgebirgsetappe der 95. Tour de France beginnt recht moderat. Auf dem neunten Tour-Abschnitt von der Hauptstadt des Departements Haute Garonne bis zum Ziel im Thermalbad Bagneres-de-Bigorre haben die Fahrer zunächst viel Zeit zum Einrollen. Die ersten 100km nach dem Start in "Frankreichs Erster Sportstadt" (L’Equipe/2007) weisen kaum Schwierigkeitsgrade auf. Anspruchsvoll wird es erst ab dem Col des Ares. Der 792m hohe Berg ist aber nicht mehr als eine Aufwärmübung für die Höchstschwierigkeiten des Tages, den Col de Peyresourde (1569) und den Col d'Aspin (1489). Den Kletterpartien über die beiden Pässe der 1. Kategorie folgt eine 25-km-Abfahrt bis zum Ziel im Nationalpark Pyrenäen am Fuß des legendären Col du Tourmalet. Die heutige Etappe auf Google Maps 13.07.2008 9. Etappe Toulouse - Bagnères-de-Bigorre, 224,0 km Profil: ![]() 12.07.2008 Gesamtwertung nach der 8 Etappe 1. Kirchen, Kim (Team Columbia) 32:26:34 2. Evans, Cadel (Silence-Lotto) 0:06 3. Schumacher, Stefan (Gerolsteiner) 0:16 4. Vandevelde, Christian (Garmin / Chipotle Present...) 0:44 5. Menchov, Denis (Rabobank) 1:03 6. Valverde Belmonte, Alejandro (Caisse d'Epargne) 1:12 7. Millar, David (Garmin / Chipotle Present...) 1:14 8. Devolder, Stijn (Quick Step) 1:21 9. Pereiro Sio, Oscar (Caisse d'Epargne) 1:21 10. Lövkvist, Thomas (Team Columbia) Tour de France, 9. Etappe Live Eurosport - Sonntag, 13.07.2008, 15:00 bis 17:30 Uhr |
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| Gestern gab es zwei Berge der 1. Kategorie. Heute wird es noch härter, denn sowohl der Tourmalet als auch die Zielankunft in Hautacam sind Anstiege der Höchsten Kategorie. Gerade dort werden Angriffe auf die Gesamtwertung erwartet. Die heutige Etappe auf Google Maps 4.07.2008: 10. Etappe Pau - Hautacam, 156,0 km Profil: ![]() In der Gesamtwertung führt weiter Kim Kirchen (COL) mit sechs Sekunden Vorsprung vor Cadel Evans (SIL). Neuer Gesamtdritter ist Christian Vandevelde (GAR). Der Amerikaner hat Stefan Schumacher (GST) auf den vierten Platz verdrängt. Tour de France, 10. Etappe 14.07. ab 12:30 Uhr Eurosport |
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| Das System funktioniert! Der Ruhetag ist vorbei! Heute geht es dann nach Osten von Lannemezan nach Foix. Drei Bergwertungen stehen auf dem Programm. Höhepunkt ist der Col de Portel - ein Anstieg der ersten Kategorie. Doch danach sind es noch über 57 Kilometer ins Ziel, so dass ein Angriff auf das Gelbe Trikot kaum zu erwarten ist. Die heutige Etappe auf Google Maps Etappe 11 • LANNEMEZAN > FOIX • 167,5 Km 16.07.2008, 14:15 Uhr: Tour de France, 11. Etappe, Live Eurosport |
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| Zitat:
... und mit spanischen Ballkünstlern, welche die "Holzhacker Armada" der Teutonen schwindelig spielten. Die Krauts hätten nur eine Chance gehabt: DOPING |
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| Die Sprinter kommen wieder zum Zug Nach den Pyrenäen-Tagen kommen bei der 95. Tour de France wieder die Sprinter zum Zug. Denn die 12. Etappe über 168,5 Kilometer mit Start in Lavelanet ist vergleichsweise einfach: Nur einen Berg der 4. Kategorie gilt es zu bewältigen, die letzten 70km führen über nur noch leicht wellliges Terrain Richtung Mittelmeer. Das Teilstück endet nach 168,5km in Narbonne in der Küstenebene der berühmten Languedoc-Weinregion. Die heutige Etappe auf Google Maps 17.07.2008: 12. Etappe Lavelanet - Narbonne, 168,0 km Profil: ![]() 17.07.2008, 14:15 Uhr: Tour de France, 12. Etappe, Live Eurosport |
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| Auch Riccardo Ricco positiv ___________
Der Italiener Riccardo Ricco ist der dritte Dopingfall der Tour de France 2008. Der zweifache Etappensieger und Kapitän des Teams Saunier Duval-Scott wurde ebenfalls positiv auf EPO getestet. Die Mannschaft ging bei der 12. Etappe nicht mehr an den Start. Die Tour de France hat ihren dritten Dopingfall, das haben die Direktion der Tour de France und Frankreichs Anti-Doping-Agentur AFLD offiziell bestätigt. Es handelt sich um den italienischen Kletterer Riccardo Ricco. Im Urin des bislang besten Bergfahrers der Tour soll nach Angaben der französischen Sportzeitung "L'Équipe" EPO der dritten Generation gefunden worden sein. Die positive Doping-Probe stammt der französischen Nachrichtenagentur AFP zufolge vom 8. Juli, dem Tag des Einzelzeitfahrens. Diese 4. Etappe beendete Ricco als 115. Saunier Duval-Scott kommt möglichem Ausschluss zuvor Riccardo Ricco wurde vor dem Start zur 12. Etappe von Lavelanet nach Narbonne im von der Polizei umstellten Mannschaftsbus festgenommen. Als Reaktion auf die positive Dopingprobe seines Kapitäns ist das Team von Saunier Duval-Scott nicht mehr zur 12. Etappe angetreten. Durch diese Entscheidung kam der Rennstall einem möglichen Ausschluss durch die Tour-Direktion zuvor. "Wir stellen unsere sportlichen Aktivitäten im Moment ein. Ricco ist kein x-beliebiger Fahrer, wir haben das Team um ihn herum aufgebaut und unser Image", sagte Pietro Algeri, Teamchef bei Saunier Duval-Scott. Der spanische Rennstall war im vergangenen Jahr bereits in einen Dopingfall bei der Tour de France verwickelt. Der Baske Iban Mayo wurde ebenfalls mit EPO erwischt. Ricco hatte bei der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt die 6. und 9. Etappe gewonnen und war bei Bekanntwerden seiner positiven Dopingprobe bester Bergfahrer der Tour und auch Spitzenreiter der Nachwuchswertung. Der 24-Jährige aus dem spanischen Team Saunier Duval-Scott gehörte aufgrund seiner angeblich natürlich bedingten erhöhten Blutwerte zu den seit Rundfahrtbeginn unter Dopingverdacht fahrenden Tourteilnehmern. Ricco musste bislang mindestens sieben Mal zum Dopingtest antreten, was der Italiener jedes Mal mit bissigen Sprüchen kommentierte. Zuletzt war sogar eine Haarprobe des Italieniers genommen worden. "Bei ihm hatten es viele erwartet" Bei dem jetzt in seinem Körper gefundenen EPO der sogenannten "3. Generation" handelt es sich um das Präparat "CERA" des Unternehmens Hoffmann-La Roche, das erst kürzlich auf den Markt kam. Entwickelt wurde es zur Therapie gegen Blutarmut (Anämie), die häufig im Zusammenhang mit Krebs- und Nierenerkrankungen auftritt. Dieses neue Erythropoietin (EPO) soll die Produktion roter Blutzellen länger stimulieren und damit effektiver sein als die bislang verfügbaren EPO-Präparate. Beinahe sprachlos zeigte sich Gerolsteiner-Teamchef Hans-Michael Holczer: "Dazu fällt mir nichts mehr ein. Ich gehe jetzt davon aus, das Ricco nicht der letzte Dopingsünder ist. Man darf es ja kaum laut sagen, aber bei ihm hatten es viele erwartet," sagte Holczer. Der Grund für den bislang dritten Dopingfall bei der Tour 2008 ist offenbar ein verbesserter Epo-Test, der die bislang unentdeckten Doping-Praktiken von Fahrern gleich reihenweise aufdecken könnte. Unter den sportlichen Leitern der verbleibenden 19 Tour-Teams sei laut Holczer bereits die Vermutung geäußert worden, dass "eine große Anzahl von Fahrern betroffen sein könnte - und das nicht nur aus Spanien und Italien." Ricco bereits beim vergangenen Giro auffällig Riccardo Ricco gehörte bereits im vergangenen Jahr beim Giro d'Italia zu einer Gruppe von mehreren Profis, die seinerzeit jedoch auffällig niedrige Hormonwerte hatten. Schon als Amateur war er mit erhöhten Hämatokritwerten unterwegs. Zudem ist Riccos persönlicher Betreuer Primo Roberto Pregnolato wegen seiner Verwicklungen in eine Dopingaffäre vorbestraft. Die diesjährige Italien-Rundfahrt beendete Ricco als Zweiter im Gesamtklassement hinter dem Spanier Alberto Contador (Astana) und als bester Bergfahrer. Auch die Spanier Manuel Beltran (Liquigas) und Moises Duenas (Barloworld) wurden bei der bisherigen Tour de France positiv auf das Blutdopingmittel EPO getestet. Beltran war den Dopingfahndern nach der 1. Etappe und Duenas nach der 4. Etappe ins Netz gegangen. Quelle: Sportschau.de |
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