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  #1 (permalink)  
Alt 26.02.2007, 11:19
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Beiträge: 124
RadioMegawelle befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Die spanische Regierung hat ein Tempolimit für Schiffe eingeführt. Damit sollen Meeressäugetiere wie Wale und Delphine besser geschützt werden. Ab sofort darf in der Meerenge von Gibraltar nicht schneller als 13 Knoten gefahren werden, das entspricht einer Höchstgeschwindigkeit von 24 Stundenkilometern. Die Fähren zwischen Spanien und Marokko erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 30 Knoten. In dem Gebiet leben etwa 25 Pottwale, die so vor einer möglichen Kollision geschützt werden sollen. Eine weitere Maßnahme, die ebenfalls dem Schutz der Wale dient, ist ebenfalls amtlich - beim Wale beobachten, dass sowohl an der Straße von Gibraltar als auch auf den Kanarischen Inseln als beliebte Touristenattraktion gilt, dürfen die Meeressäugetiere nun nicht mehr angelockt werden. Das geschah bisher durch Wassersonden und Leckereien für die Tiere. Beobachtet werden dürfen die Tiere nur noch, wenn sie sich freiwillig zeigen. Seit Jahren kämpfen Meeresbiologen und Umweltschützer für ein Tempolimit in der Straße von Gibraltar.
Jetzt wird etwas für die Meeresbewohner rund um die kanarischen Inseln getan. Tempolimit für Schiffe, Verbote und Regeln für den Waltourismus... Haltet ihr die Maßnahmen für übertrieben oder vielleicht reicht es noch gar nicht aus. Was sagt ihr dazu?[addsig]
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Alt 27.02.2007, 00:04
Benutzerbild von Franky
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Registriert seit: 27.08.2006
Beiträge: 674
Franky befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Nun, zugegeben, auch ich war ganz wild darauf mit der alten "Shogun" von Puerto Colon rauszufahren um das erste mal in meinem Leben Wale und Delfine in freier Wildbahn zu sehen. Ich persönlich hatte das Gefühl das die Leute von dem Boot schon aufpassen bei der Sache. Sobald sich etwas weiter entfernt Tiere zeigten, stellte der Kapitän den Motor ab und lies sich nur durch die Wellen treiben. Sei es nun der Tiere selbst wegen, oder um den Touris einen besseren Blick zu bieten, das kann ich nicht beurteilen und sei mal in den Raum gestellt...

Was mich allerdings etwas störte: diverser Proviant usw. vom Boardpicknick wird in Massen mit den ach so geliebten Plastiktüten auf das Schiff gebracht und so manche Windböhe riss die eine oder andere Tüte aufs Meer hinaus... DAS muss nicht sein, das kann man auch in wiederverwendbaren Boxen udg. transportieren.

Eine allgemeine Frage hab ich auch noch zu den sogenannten "Futterstellen", diese kreisrunden Dinger mit Blinklicht in der Nacht die so am Meer verteilt sind. Welchen Zweck haben die tatsächlich und wie funktionieren die, bzw. wie und von wem werden sie benutzt und betreut?



editiert von: Franky, 27.02.2007, 01:06 Uhr [addsig]
__________________
Ende gut alles gut...
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  #3 (permalink)  
Alt 27.02.2007, 08:29
Benutzerbild von sanmiguel
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 30.05.2006
Ort: Ayto Adeje
Beiträge: 1,585
sanmiguel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Muß jeder für sich selbst entscheiden, ob er an einer aus vielerlei Hinsicht problematischen Whale-watching-tours teilnimmt und so ihren Fortbestand sichert. Sie sind jedenfalls meist ein schönes Erlebnis und es hat schon was ergreifendes, die riesigen Tiere sich so elegant bewegen zu sehen. Ich denke, daß verantwortungsbewußte Eltern in ihren Kindern dabei auch die Wichtigkeit von Naturschutz so vermitteln können, daß das auch in Erinnerung bleibt. Und wir leben natürlich an einem der europaweit extremsten Tourismus-orientierten Plätze - es wäre praxisfremd, da den Verzicht auf eine touristische Attraktion zu fordern.

Die sogenannten "Futterstellen" sind sogenannte Aquakulturen, also stationäre Fischzucht-Anlagen. Mittlerweile gibt's ca. 2.000 davon rund um Teneriffa, Tendenz rapide steigend. Betrieben werden sie von einzelnen Fischerei-Unternehmen, ich kenn' sogar einen Deutschen, der einige davon hat im Bereich Palm Mar/Los Cristianos.
Sie sind sehr umstritten, der Link http://de.wikipedia.org/wiki/Aquakultur bietet Euch detaillierte Informationen.
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Stichworte
einschränkungen, regeln, schiffe, tempolimit, verbote

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