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| uff Kaleika hor doch auf mit den vulkanausbruch geswze mein gott,konte meinen der bricht jede stunde aus, naturlich geshit das nicht so lange du und ich lebe! kanst du endlich ruig sein,jezt genugts mit den gerede ueber ein vulkanausbruch! du machst den menshen angst! gleich reisen alle ab,lass bitte die fachleute das ubernemen wen du angst reis doch nah deutschland,dan brauchst du dir kein kopf mehr zu machen und kanst wider ruig shlafen. wunsh dir ein guten tag geh baden das wetter ist shon-du machst die menshen angst!kanst du nicht eher ueber die wanderungen shreiben,und ein par bilder reinmachen?bist du vulkanologe?die geben den militer besheid und die ewakuiren. Geändert von andygutt (18.05.2009 um 10:46 Uhr). |
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| ...ein Haken an der Sache dürfte nur sein, dass Feueralarmübungen eine Verhaltensweise planen/einüben sollen, die im Brandfalle ziemlich genau 1:1 einzuhalten sein dürfte. Ich gehe aber mal davon aus, dass sich das einfach besser planen lässt, als eine Evakuation im Falle einer Eruption, die ja IRGENDWO stattfinden könnte. Was dann genau zu passieren hat, erfordert eine Notfall-Projektorganisation, die abhängig von der Situationsentwicklung die richtigen Maßnahmen flexibel plant und durchführt. Im Übrigen wird für die Bevölkerung ja einiges an Info angeboten, es wird nur nicht angenommen. Der große Saal im Centro Cultural de Los Cristianos war vielleicht zu 10 % gefüllt, als das ITER dort seine 3 Info-Runden zum Thema Vulkanismus/Kanaren durchgeführt hat. Nicht wenige der ca. 10-15 Anwesenden waren Ausländer....Der aktuelle Hintergrund der Diskussion beruht zum Teil ja auch auf einem Mißverständnis: Man sprach irgendwo von einer Risikoerhöhung. Das ist insofern etwas mißverständlich, dass sich nicht das Risiko einer Eruption erhöht hat, sondern - aufgrund des Bevölkerungsanstiegs - das Risiko, dass die Bevölkerung stärker in Mitleidenschaft gezogen würde, als bei den historischen Eruptionen. Im technischen Bereich spricht man bei der Risikobehandlung daher auch von 3 wesentlichen Komponenten: - Risikowahrscheinlichkeit - Risikoauswirkung - Risiko(früh)erkennbarkeit. Aus allen 3 Einflußgrößen bildet man dann Risikoprioritätszahlen. Aber das hat alles seine Grenzen, wenn die Natur mit ihren ganz spezifischen Launen ins Spiel kommt... |
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| Nunja, man kann auch nicht vorhersehen, wo ein Feuer ausbricht. Daher muss auch die Feuerwehr / Bomberos in der Lage sein, auf der Basis eintrainierten Vorgehens diese situativ angepasst anzuwenden. Das Risiko des Vulkanausbruchs ist heute noch generell kaum einschätzbar, aber es ist vorhanden. Und genau wie bei der Feuerwehr, könnten Scenarien geplant und geprobt werden, die folgende Felder betreffen:
Zum Glück ist Teneriffa mit 2000km² groß genug, dass eine Erstflucht Betroffener ermöglicht ist. Aber sind auch die Straßen aufnahmefähig genug? Wie werden die Betroffenen schnell und zielsicher informiert? Teneriffa hat einen sehr hohen Fremdenanteil: Werden die Informationen auch in den wesentlichen Fremdsprachen offeriert oder nur in Kanarisch, z.B. per Lautsprecherwagen? Welche Verkehrsmittel können / müssen eingesetzt werden, um eine Evakuierung effektiv zu gestalten (sicher nicht 50.000 SUV). Wie wird der Ernstfall trainiert? Wenn eine Regierung per Klage gegen den Verdacht anstinken muss, dass es keine Notfallpläne gäbe, dann gibt es auch keine. Der getroffene Hund (Scheisser) bellt. Regierungsleute, spielt doch nicht immer Vogel Strauss oder wie die kleinen Kinder die Hand vor das Gesicht halten "Du siehst mich nicht, weil ich dich auch nicht sehen kann". Ein offensives Vorgehen hinsichtlich der konkret vorhandenen Risiken aus dem Vulkanismus, die 7 Inseln sind nun Mal das heutige Ergebnis unterseeischer Vulkane, beruhigt mehr, als es erschreckt. Wenn ich als (Langzeit-) Urlauber auf die Insel komme in dem Bewusstsein, die haben vorgesorgt, komme ich leichten Herzens. Geändert von Pensador_XL (18.05.2009 um 15:44 Uhr). |
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| ...ja, es gibt sicher ein paar Parallelen. Aber bei einem Feuer macht es normalerweise immer Sinn, das Gebäude zu verlassen und dazu gibt es einen oder mehrere vorgedachte Rettungswege und die kann man trainieren. Aber wohin soll man bei einem Vulkanausbruch? Das hängt doch entscheidend von Ausbruchsort und -art ab. Aber natürlich hast Du recht, man könnte sicherlich einiges vorbereiten und informieren. Nur: es interessiert hier kein Schwein (siehe meine oben erwähnten Teilnehmerzahlen bei Info-Veranstaltungen....). Ich glaube auch nicht, dass das Thema ein wesentliches Kriterium bei der Auswahl einer Touristendestination ist. Dazu ist die Aufenthaltszeit von 2-4 Wochen ein Element, dass die Wahrscheinlichkeit, betroffen zu sein, ganz drastisch reduziert. Bei der ITER-Veranstaltung kam auch rüber, dass die Risikokarten auch bei der Planung öffentlicher Gebäude kaum berücksichtigt werden (so gibt es z. B. ein Krankenhaus im Norden, was in einer eher risikoreicheren Zone errichtet wurde). Aber alles in allem hat das Thema nach der Wiederberuhigung nach der Erdbebenserie in 2004 aktuell wirklich nicht die große Aktualität, die wohl nötig ist, um ein Grundmaß an Aufmerksamkeit zu erzielen... |
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| ich denke auch, dass - wie Pensador sagte- es beruhigender ist, zu wissen, dass es einen Plan gibt mit gewissen grundkriterien, als dass es offen ist ob es ueberhaupt.... und das ist ja nun wirklich keine Panikmache, ich frage einfach nach theoretischer Aufklaerung zu einer Theorie. Die vielen Gaeste die wir haben, sind alle bereits aufgeklaert, dass sie hier auf "warmem Boden" laufen, ist ja in den Infos auch nicht zu ueberhoeren/sehen- bei der schoenen Wanderung: Humboldtweg, oder Cañadas Sueden, oder gar die Besteigung des Teide bis zur Spitze.. mit Hand auflegen und gelbe Schwefelwoelkchen bestaunen.. (keiner hat soviel Angst wie unser armer Andy!!) ___________
Spieltheorie- heisst ein relativ neuer Wissenschaftszweig, und soetwas aehnliches ist das hier. Die Spieltheorie erklärt Konfliktsituationen, in denen das Ergebnis für alle Teilnehmer von den Entscheidungen der anderen abhängt. Das gilt auch schon für ganz simple Aufgaben. Einführung in die Spieltheorie - Und warum es manchmal vernünftig ist, unvernünftig zu sein ein ganz interessanter link. Ich kenne viele gute Beispiele dieser Theorie: 2 Bankraeuber im Gefaengnis- wie hoch wird die Strafe? 2 Maenner auf einer einsamen Insel mit einer Kokosnusspalme, wer ueberlebt.... im jahr 2004 gab es hier z.B. Alarmstufe gelb. Oberhalb von Icod installierten sich Wissenschaftler, um Weiteres zu beobachten und zu melden. Als ich meinen hiesigen Freund fragte: was heisst das hier fuer euch, Stufe "Gelb"? bekam ich die tiefschuerfende Antwort: "na Stufe "Gelb" kommt vor Stufe rot... was , wo, wohin, wann?? mehr war der zu diesem Thema nicht bekannt. Die Bevoelkerung hat sich Trinkwasser in Rauhen Mengen gekauft, weil die Wasser-Kavernen dann vergiftet waeren, Atemmasken in Baugeschaeften waren ausverkauft und irgendein Dussel hat der Bevoelkerung empfohlen, an den Teresitasstrand zu gehen- dahin wo es kein Entrinnen gaebe, falls eine Flutwelle das ganze noch kroenen wuerde. Der Strand war voller Menschen... ppffffffft Geändert von Kaleika (18.05.2009 um 18:15 Uhr). Grund: zu viel text |
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| Vollkasko-Mentalität Leider ist die Tendenz der Erst-Welt-Bevölkerung, alles kontrollieren zu können, sicher zu sein. Daraus resultiert z.B. auch die Akzeptanz von oder sogar das Verlangen nach law-and-order-Gesellschaftspolitik – nicht nur die Amis fühlen sich einfach sicher, wenn da weiter oben in der Hierarchie einer ist, „der es schon richten wird“. Auch wenn das nur diffuse und unbegründete Vermutung/Hoffnung ist. Gegen das Geschehen eines Vulkanausbruches kann sich die Welt nicht versichern, gegen die Schäden vermutlich schon. Auch gegen den Tod kannst Du Dich nicht versichern oder gegen eine schwere Erkrankung oder gegen Arbeitsplatzverlust oder Scheidung oder morgendlichen Stau auf der Nordautobahn oder gegen Erdbeben. Nur gegen die Schäden. Es ist zuviel verlangt von jeder Regierung, dass jede Naturkatastrophe nur so wie im Kino stattfindet und für einen selbst höchstpersönlich völlig ohne Auswirkung bleibt. Das Trainieren von Standard-Situationen ist oft auch praxisfremd und wirkt lächerlich bzw. ist sogar gefährlich, weil es die Handelnden in einer trügerischen Sicherheit hält. Ich habe einmal erlebt, wie eine Fußgängerin auf einer Kreuzung von einem PKW angefahren wurde und umgeworfen. Wirklich nur umgeworfen, ohne irgendwelche körperlichen Verletzungen, aber natürlich aufgeregt. Sie stand wieder auf, die Situation entspannte sich in allgemeiner Diskussion und sogar Gelächter, während alle auf den Krankenwagen warteten. Der kam auch nach ca. 15 min., die Sanitäter sprangen raus, alles in Dramatik, Krankentrage raus, erst mal nach der Verletzten gefragt (da keine direkt sichtbar war). Die „Verletzte“ gab sich dann zu erkennen, wurde fast mit Gewalt von den Sanitätern niedergerungen auf die Trage, bekam die Halskrause umgelegt und ab ging’s mit tatü-tata ins nächste Krankenhaus, aus dem sie 15 min. nach Einlieferung auf eigenen Wunsch wieder entlassen wurde mit der Diagnose „polytraumatismo“. Abgesehen von ein paar blauen Flecken hatte sie nichts an Defekten. Ich weiß das daher so genau, da ich übersetzte und mit der Verletzten auch am Folgetag nochmals telefonierte. Also: überbewertet irgendwelche Notfallpläne nicht: je spezieller sie werden, desto mehr werden sie zum Sandkastenspiel. Natürlich muss man wissen, wie man im Notfall z.B. innerhalb von 2 Stunden die isla baja evakuiert, wo man die Leute hinbringt, wie die Lebensmittel-Versorgung organisiert werden kann, wie man Plünderungen verhindert. Aber ich denke, das weiß man. |
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