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| Liebe Freunde auf den Kanaren,Wie ich es in diversen Kanarenforen angekündigt habe, kommt unsere Meeresschutzorganisation mare-mundi mit einem Fernsehteam demnächst auf die Kanaren. Wir wollen die wunderbaren Kanaren nicht schlecht machen, sondern durch unsere Dokumentationsreihe “Bedrohte Paradiese” vielmehr auf die gemeinsame Verantwortung von uns allen aufmerksam machen, von der Tourismusindustrie, den Veranstaltern, den Politikern, den Hoteleigentümern und von uns Besuchern, Touristen ... Wir wollen die Notwendigkeit der Nachhaltigkeit aufzeigen, des sorgsamen Umgangs mit der Natur und der Umwelt. Ich habe von vielen netten Leuten bereits Informationen erhalten, wäre aber weiterhin sehr an Kontakten und Informationen interessiert. Einige Beispiele: * Kritische Journalisten * gute Interviewpartner “jeder Art” (also jeder, der eine sinnvolle “Botschaft” hat ...) * Aktive Umweltschützer und Organisationen, Bürgerinitiativen, NGOs * vernünftige lokale und regionale Politiker * Umweltschutzbehörden * Kenner der Umweltgiftproblematik (z.B. Schwermetalle in Fischen) * alles, womit man Korruption dokumentieren kann * Biologen, Meeresbiologen und Kenner der Inseln * Forschungsinstitute * Taucher, die die Probleme der Unterwasserwelt zeigen und darstellen können * schöne und hässliche Seiten der Kanaren, Umweltsünden, Müll, Abwässer, illegaler Bau, Nichteinhaltung der Vorschriften in Naturschutzgebieten, Nationalparks, Einleitungen von ungeklärten Abwässern ins Meer... das sind nur einige Beispiele. Wir besuchen folgende Inseln: 1. Teneriffa. 2. Tagesausflug nach Gomera mit der Fähre (von Teneriffa aus). 3. Lanzarote. 4. Gran Canaria. Genauer Plan: * 23. Mai, Samstag, bis 29. Mai, Freitag: Teneriffa. Tagesausflug nach Gomera mit der Fähre. * 29. Mai, Samstag, bis 3. Juni, Mittwoch (Morgenstunden): Lanzarotte * 3. Juni, Mittwoch, bis 6. Juni, Samstag: Gran Canaria. Ich bin für jede zusätzliche Information und jeden nützlichen Kontakt sehr dankbar! Bei den Kontakten wäre eine Telefonnummer wichtig! Es müssen nicht unbedingt deutschsprachige Gesprächspartner sein! Danke jetzt schon! Beste Grüße aus Salzburg Robert –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– ––––––––––––––––––– Dr. Robert Hofrichter, Geschäftsführer mare-mundi.eu gemeinnützige GmbH – Gesellschaft für Meeresschutz www.mare-mundi.eu - Meeresschutz für das Mittelmeer - Home HRB 169846 (Handelsregister B des Amtsgerichts München) |
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| Dann will ich einmal einen Anfang machen. Erst gestern stieß ich auf eine hier gängige Umweltsünde. Altautos, ausgeschlachtet oder im Stück, werden einfach in die Landschaft gestellt. Je abgelegener der Ort ist, desto ungenierter wird das getan. Das Beispiel-Auto-Wrack steht in Tejina (Municipio San Cristobal de la Laguna) direkt neben dem nicht sehr besuchten "Mirador de Los Abuelos". Der Weg dorthin ist ab dem Kreisverkehr zwischen Tejina und Bajamar leicht zu finden (Google Maps). | Das Autowrack | Die Flora daneben | Die Aussicht Richtung Punta Hidalgo | Die Steilküste vor dem Mirador | |
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| An der eingezeichneten Stelle erscheint mehr oder minder regelmäßig eine braune Wolke im Meer, die sich rasch vom Fuß der Steilküste im Meer halbkreisförmig ausbreitet. Wir konnten im Jahr 2006 das vom Wendehammer der Straße Av. Venezuela aus beobachten, hatten zu dem Zeitpunkt aber leider keine Kamera zur Hand. Der Zustand dürfte sich nicht geändert haben, denn Santa Úrsula betreibt noch keine Kläranlage. Weg dorthin (B) vom Ayuntamiento Santa Úrsula (A) aus: Google Maps| Die Position / Ansicht in Google Earth | |
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| Im Waldgebiet zwischen Santa Úrsula und La Orotava, nicht weit von Pino Alto entfernt, gibt es an einsamer Straße einen einsamen Schrottplatz. Die Aufnahme entstand am 23. September 2007. Der wilde Schrottplatz hat die Koordinaten 28°24'7.50"N 16°29'44.24"W (Google Earth oder Google Maps).| Schrottplatz im Wald | |
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| Genau dieser Vorschlag ist es, der mich zweifeln lässt. Das Wesen der Korruption ist, dass sie im Normalfall nicht dokumentierbar ist. Klingt also mehr als nur ein bißchen blauäugig, wenn man danach sucht. Wir können in der o.g. Fragestellung sicher umfassend und nicht nur auf Teneriffa weiter helfen. Allein: es fehlt ein bißchen Vertrauen - derartige Anfragen von Medienproduzenten haben wir alle wenigen Wochen. Und wenn ich das "finale Format" nicht kenne, bleibe ich stumm. Falls meine antrainierte Skepsis ausgeräumt werden kann, kann ich sicher sehr viel sehr kompakt sehr schnell helfen. Saludos Geändert von fa-i-wa (03.05.2009 um 11:42 Uhr). |
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| Habe die Homepage gesehen, von mare- mundi. Sehr eindrucksvoll, und auch die vielen Sponsoren! Aber!! Wo sind die Dokumentationen, die uns zeigen, dass mare-mundi tatsaechlich auch positive Seiten zeigt und nicht nur den Finger auf die Wunde haelt? Dass negative Eindruecke auch in Positives gebettet wird? Dass der Anteil Neg. zu Positiv tatsaechlich die laedierten Eindruecke vielseitig beleuchtet?? Ich habe einen Menschen hier, der seit 35 Jahren mit der Insel arbeitet, an ihr verdient und an sie investiert. Der von ihrer Schoenheit lebt, aber auch die schlimmsten Suenden hier kennt, Oertlichkeiten und Verantwortliche. Aber er ist Canario, das heisst: unterdrueckt seit Generationen, wenig Herz zum Widerstand, wenig Mut zur Zivilcourage. Diesen Beitrag hier, hat er gelesen und akzeptiert. Er moechte gerne anfangen, moechte schon lange seine Insel unterstuetzen, im Kampf gegen Fahrlaessigkeiten. Ich werde ihm dabei helfen, denn er ist ein serioeser, bekannter (auch in den deutschen Medien- Arte, 3 Sat, ZDF, Zeitungen), anerkannter Mann hier auf der Insel. Falls Interesse besteht- bitte pn. |
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| Zitat:
Danke für Deinen Beitrag und Dein Interesse. Ein solcher Film ist schon auf vielen Sendern gelaufen: Die letzten Tage im Paradies über das Rote Meer Letzte Tage im Paradies - Wie Tauchtouristen die Unterwasserwelt zerstören - die story - WDR Fernsehen . Die Doku war mit recht ziemlich kritisch, die Umweltsituation an den Ufern des Roten Meeres ist auch entsprechend katastrophal. Der WDR macht aber sicherlich keinen billigen Sensationsjournalismus wie so manche Privatsender. Die Doku hat zwei wichtige Preise gewonnen. So gehe ich fest davon aus, dass auch diese TV-Trilogie absolut seriös sein wird. Ich bin "nur" der wissenschaftliche Berater und schneide den Film nicht, ich habe also keinen Einfluss auf die definitive Form. Aber ich habe das Risiko auf mich genommen, dass ich nicht mehr nach Ägypten einreisen darf - und der Film hat sehr viel Positives bewegt. Er hat natürlich manchen "Würdenträgern" weh getan... Und ich wurde von der gesendeten Form des Filmes in keiner Weise enttäuscht. Ich selbst bin Biologe und Naturschützer und laufe keinen billigen Sensationen nach. Ich prangere Probleme bei uns genauso an wie auch woanders. Es ist also sicherlich nicht mein Ziel "die Kanaren schlecht zu machen". Das Schöne ist mir viel wichtiger, denn das ist die positive Motivation: Dafür lohnt es sich zu kämpfen. Mein einziges Ziel ist es, dass dort Verbesserungen herbeigeführt werden, wo dies möglich ist, dass letztlich auch Touristen zu ihrem Teil der Verantwortung stehen und nicht lediglich im Sinne des Konsums ihre Reise "konsumieren". Reisen sollte mehr sein als Konsumieren, leider ist das durch den Massentourismus verloren gegangen. Wie schon geschrieben, ich denke, dass alle gemeinsam eine Verantwortung tragen. Das es in der Doku kritische Aspekte geben wird möchte ich nicht leugnen, aber sicherlich nicht sinn- und grundlos. Gerade deswegen versuche ich so viele örtliche Experten wie nur möglich einzubinden. Und eine breite Vielfalt an Meinungen darzustellen.PS Die Sponsoren auf der Webseite sehen vielleicht beeindruckend aus, aber die Summe, die durch sie zusammen gekommen ist, ist nicht der Rede wert Wir sind also nicht mit dem WWF oder Greenpeace vergleichbar ... |
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| Zur Korruption: Klar, die ist natürlich in der Regel verborgen. Ich wollte nur die breite Themenpalette aufzeigen, also dass uns z. B. nicht nur bedrohte Seegraswiesen und Delfine interessieren, sondern auch gesellschaftspolitische Themen wie etwa die Korruption, der Bauboom ... Geändert von robhof (10.05.2009 um 11:59 Uhr). |
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| besuch, juni, kanaren, mai, umweltschutz |
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