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| Suche Liebhaber der Kanarischen Inseln, die sich für Umweltfragen interessieren! Hallo liebes Tenereiffa-Forum! Ich bin neu bei euch. Mein Anliegen: Wir drehen im Mai eine WDR-Dokumentation über die Umweltsituation auf den Kanaren. Dabei interessiert uns alles, was in diesem Zusammenhang relevant ist: Energie, Müll, Abwässer, illegale Mülldeponien, Umweltgifte wie Pestizide etc., ökologische bedenkliche landwirtschaftliche Methoden, Überfischung, invasive Arten, die Zerstörung von wertvollen Lebensräumen, Fauna und Flora, der Bauboom und seine (zum Teil mafiöse) Auswüchse, Verschmutzung des Meeres, Schildkrötenstrände, Störung von Meeressäugern durch Boote und Whalewatching etc.Ich suche Kontakt zu Menschen, die sich diesbezügliche Sorgen machen, sich gut auskennen, der Welt etwas mitteilen wollen, auf Mißstände aufmerksam machen wollen, zu einzelnen Naturschützern etc. ... Ebenso zu NGOs, regionalen und lokalen Natur- und Artenschutzgruppen und auch Regierungsstellen, die sich mit solchen Fragen befassen. Für jeden nützlichen Hinweis bin ich dankbar! Danke! Robert, mittelmeer@aon.at, www.fnz.at |
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| ... doch dürften es nur Wenige sein, die dazu bestinformiert und kompetent etwas beitragen können. Die wilden Müllkippen in der Landschaft, z.T. sogar in den Naturschutzgebieten, kennen wohl die Meisten aus eigener Ansicht. Zum Thema der Seegraswiesen und der Carett-Schildkröten im Bereich des Hafenneubaus von Granadilla, dürfte das Meiste aus den Medien stammen. Dazu würde ich mich an die diversen Umweltschutz-Organisationen wenden (hier) und für eine ausgewogene Berichterstattung natürlich auch an das Gobierno de Canarias. Die Verflechtung von Politik/Verwaltung und Wirtschaft ist hier ein offenes Geheimnis. Der Umweltschutz hat es somit per Prinzip schwer und nicht nur, weil der Durchschnitts-Kanario bisher kein Gefühl dafür entwickelt hat, dass die Insel begrenzt ist und die Ressourcen bewußt und aktiv gepflegt und erhalten werden müssen. Man lebt hier so, als würde die Natur jedes Jahr wie ein neuer Schmetterling aus dem Cocon schlüpfen. Hoffnungslose Überbauung, aberwitzige Entwicklungsprojekte (Autobahnbeleuchtung im Süden oder der Hafen-(aus-)bau von Tazacorte, La Palma) und Zumüllung der Insel auf Grund irrer Vorschriften (Supermärkte müssen Plastiktüten an der Kasse kostenlos anbieten) sind augenfällig und nicht zu stoppen. Aber solange der EU-Goldregen nicht hinsichtlich sinnhafter und nachhaltiger Verwendung überwacht werden, kann man es den für die Kanaren Verantwortlichen kaum verübeln, dass sie nehmen, was möglich ist. Geändert von Pensador_XL (28.03.2009 um 00:24 Uhr). |
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| hier in Puerto de la Cruz gibt es eine sehr aktuelle Gechichte, ueber Abwaesser die direkt von einem grossen Hotel in den Atlantik geleitet werden. Hat ein Taucher heraus gefunden und keiner traut sich da ran.. waere doch etwas und auch brisant, weil dies immernoch ein Problem ist, was grossteils uebergengen wird. |
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| Liebe Leute, das sind genau die Geschichten, die ich suche, übrigens suche ich auch positive Beipiele, wo etwas Gutes passiert... es soll ja nicht tendenziös sein und alles nur schlecht machen. Aber es sollte eine Doku werden, die den Touristen die Augen öffnet, dass der Massentourismus auch Schattenseiten hat, für die wir alle Mitverantwortung tragen. Wir können nicht nur grenzenlos konsumieren, sondern müssen auch alle Verantwortung übernehmen ... Danke also für die bisherigen Infos, bin für alle weiteren dankbar. Auch für Kontakte zu einzelnen Personen, die etwas zu berichten hätten ... Ein schönes Wochenende auf die Kanaren, bei uns in Salzburg ist heute endlich Frühling ... Aber nur kurz ...Robert |
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| In santa ursula an der kueste unterhalb von lomo roman wird auch regelmässig braune brühe mindestens einmal in der woche ins meer geschickt. das gibt dann immer so schöne wolken bis in ein par hundert meter entfernung. |
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| dann ist da noch die Geschichte mit delphin-watching. ( Ich mache hier neben bei wanderfuehrung fuer Englaender und Franzosen, selten auch Deutsche- da gibt es genug fuehrer). die Schiffe, die nach der Masca-tour- auf dem weg nach los gigantes zum Dephin watching kreisen, drosseln heute nicht mal mehr die Motoren, weil sie so schneller an die Tiere heran kommen. Mein Einspruch darauf hin beim Capitaen, hatte zur Antwort: Delphine erkennen am Motorengeraeusch, dass wir aufpassen.. hielt ich fuer relativ schwachsinnig, wenn man bedenkt, dass inzwischen jeder 3, Meeressaeuger hier an dieser Kueste durch aeussere Einfluesse von Motoren ( auch bei Faehren nach La Gomera) toedlich verletzt werden. Auch melden die Capitaene keine Meeresverschmutzung (wozu sie verpflichtet sind) - die vielen Plastik-Tueten und Flaschen, welche die Jung-Tiere bedrohen, Muell usw.- denn dann waeren evtl. die Kontrollen ueber die Passagier-anzahl auf den Schiffen strenger und diese uebersteigt meist weit das zugelassenen Limit. Ich erklaere jedesmal den Touristen, dass wir eine Aufgabe haben und auch Verantwortung, dass wir nicht alles hin nehmen duerfen, denn in unseren Haenden liegt es, dass diese Schoenheiten erhalten bleiben. Die Leute werden nachdenklich.Auch der Wahnsinn, dass jeder einzelne Fahrer mit seinem Auto zum Teide hoch fahren darf. warum organisiert man das nicht in Gruppen? Die Leute rauemen unkontrolliert die schoenen Steine ab -Onsidiane, usw.. Oder die hundertschaften von Transportbussen- die Nachts vor den Hotels mit laufenden Motoren auf Gaeste fuer den Flughafen-shuttle warten und umgekehrt. Ich habe mal in meinem afrikanischen Morgenrock um 4 h Nachts, 2 Chauffeure gestellt und in schlechtem spanisch hingewiesen dass sie die Luft mit den laufenden Motoren verpesten und sie moechten bitte den Motor abstellen. Hoehnischen Lachen und grosses erstaunen ueber meine anwesenheit und dieses merkwuerdige Anliegen... Erst als ich dann so tat, als waehle ich die Polizei am Haendy und gaebe mit bedeutungsvollen Blicken die zulassungs nummer durch- bequemten sie sich, den Motor ab zu stellen und um die Ecke zu fahren, falls diese Verrueckte doch die Polizei geholt hat...Positives faellt mir hier leider nicht ein- aber ich werde drueber nachdenken. pensador kann immer so schoen alle Seiten beleuchten.. Geändert von Kaleika (28.03.2009 um 12:32 Uhr). |
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| Nein, die Verantwortung für den Abfall auf der Insel und im Meer müssen wir Massentouristen nicht übernehmen !!In München und Kopenhagen gibt es auch Billig-Hotels, angeschlossen an Kanal und Kläranlagen. Es ist traurig, dass es fast keine Region im südlichen Europa gibt, die einigermaßen sauber ist. |
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