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| Ich möchte auf keinen Fall die Ängste von Ängstlichen schüren. Du hast leider Recht. Der Ausbruch steht kurz bevor. Der Widerschein der lauernden Magma im Echeyde kann an den Wolken über dem Gipfel beobachtet werden. Bei meinem letzten Telefonat mit Guayota, dem Schurken, hat er einen baldigen Zornesausbruch wegen der verbreiteten unsäglichen Dummheit angekündigt. Er hat nur noch nicht entschieden, ob er den Erguss wieder in südliche Richtung oder doch einmal wieder nach Norden lenken wird. Sicherheitshalber sollten alle Ängstlichen aus der Südregion und Nordregion die Insel verlassen. Wegen der Tsunamigefahr wäre ein Auswandern nach Deutschland angeraten. ![]() |
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| Aus meinen Kontakten mit den Bomberos Voluntarios de Adeje weiß ich, dass bei den Planspielen "was wäre wenn" sowohl aus rein geophysikalischen Gegebenheiten als auch zur Vereinfachung der Planspiele beschlossen wurde, dass der nächste, heftige, Teide-Ausbruch nach Norden erfolgen wird.Die ganze Schose fliesst eh' viel lieber und leichter nach Norden ab und dann haben wir hier im Süden keine Evakuierungsprobleme. Außerdem bleibt die touristische Infrastruktur und Bettenkapazität erhalten, die unmittelbar nach dem Vulkanausbruch zur Unterbringung hunderttausender von Schaulustiger gebraucht wird. |
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| Seit 15 Jahren war es kaum so kalt wie der Herbst-Winter 2008/2009, teilte der EFE-Direktor, Víctor Quintero, (Centro Meteorológico de Santa Cruz de Tenerife) mit. Das Klima der Kanaren sei dennoch als normal anzusehen. Auch der atypische Verlauf sei im Rahmen der Wetterbeobachtungen der beiden letzten Jahrzehnte. Laut einer Studie des Meteorologischen Instituts war der vergangene Herbst der zweitkälteste seit 1993. Die damalige Durchschnittstemperatur von 19,7°C (Santa Cruz) wurde 2008 mit 20,5°C fast wiederholt. Allerdings werde wegen der globalen Erwärmung (Treibhauseffekt) künftig häufiger mit extremen Wetterbedingungen zu rechnen sein. Dies könne sich in Überschwemmungen, Dürren, Hitzewellen und Wirbelstürmen äußern. Es wird prognostiziert, dass die Durchschnittstemperatur bis 2.010 um 0,5° und bis 2.030 um zwei Grad zunehmen wird. [Quelle] |
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| Der seit Mittwoch vergangener Woche herrschende Calima soll laut europa press (EP) bald nachlassen. Die Temperaturen würden anhalten oder sogar leicht steigen. ep beruft sich dabei auf AEMET. [Quelle] Frei nach Beckenbauer: Schau'n wir mal, dann seh'n wir scho'! Die Satellitensicht von 12:00h bestätigt das. Jedenfalls ist der UV-Index angestiegen auf 8. |
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| Calima, gelegentlich auch "bruma seca" (trockener Nebel) genannt, ist ein Wind, der aus der Sahelzone (z.B. Sahara) kommt und dort bei extremer Hochdruckwetterlage entsteht. Die Hauptwindrichtung, der Nordost-Passat, wird dann abgelöst von Wind aus Südosten bis Osten. Das nachfolgende Bild zeigt eine typische Calima-Situation. Man kann darin gut erkennen, dass der Nordwesten von Teneriffa im Windschatten liegt, also der Wind entsprechend dem Verlauf der Staubfäden von Ostsüdost kommt. Der Mechanismus ist - vereinfacht dargestellt - ein Hochdruckgebiet über der Sahara, das Luftmassen aus höheren Luftschichten aufnimmt, erwärmt und dabei austrocknet. Die trockenen Luftmassen müssen irgend wo hin und suchen sich den bequemsten Weg in Richtung Tiefdruckgebiet (über den Azoren). ![]() Das wirkt sich wegen der Inseltopographie Teneriffas im Süden und Südosten anders aus, als im Norden oder Nordwesten. Im Süden werden auflandige Winde (Wind weht zur Insel) erzeugt, die am Inselrücken hochsteigen. Dadurch verliert die Luftmasse erneut Feuchtigkeit und wird abgekühlt. Im Norden hingegen ablandige Winde (Wind weht von der Insel). Insbesondere, wenn über der Wetterküche "Azoren" ein Tiefdruckgebiet die Winde gierig aufsaugt, werden über Teneriffa sogar Inversionswetterlagen erzeugt. Dann ist es auf den Bergen wärmer als im Tal. Während beispielsweise auf 300 m ü. NN noch 28°C herrschten, hatte es in der Nähe des Freilandmuseums in Pinolere (oberhalb La Orotava) auf 750 m ü. NN bereits 38°C und einen so heftigen Sturm, dass uns schier die Koteletts vom Teller wehten, vom Sand auf dem Kotelett gar nicht zu reden. Ein weiteres Merkmal ist, dass mit Beginn des Calima die Lufttemperatur im Minutentakt steigt, während zeitgleich die Luftfeuchtigkeit zurückgeht.Nachdem Calima-Situationen hauptsächlich im Sommer auftreten, kann das für die Vegetation bedrohlich werden. Die Temperaturen können Werte von mehr als 40°C erreichen. Bei gleichzeitigem starkem Wind verbrennen manche Pflanzen regelrecht und/oder verlieren ihre Blätter. Wenn ich die Luftmassenbewegung von gestern und heute ansehe, war über Afrika eine West>Ost-Bewegung, währen zu den Kanaren die Luftmassen von Nordosten strömten. Somit herrscht heute und herrschte gestern keine Calima-Situation. Nicht jeder Dunst, Staub oder Dreck ist Calima, nur wenn es sich um Saharasand in Verbindung mit trocken-heißer Luft handelt, und in der Luft und auf den Zähnen oder sonstigen Gegenständen gelb-brauner Sand festzustellen ist, kann von Calima gesprochen werden.Calima gibt es auch als Musikgruppe: YouTube - Calima - En lo cierto Geändert von Pensador_XL (08.04.2009 um 16:13 Uhr). |
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