Die sieben glücklichen Inseln sind bekanntlich das sichtbare Ergebnis von unterseeischem Vulkanismus. Der Vulkanismus ist aber nicht erloschen, auch wenn man das beim Anblick der Ostinseln glauben möchte. Die Westinseln, insbesondere La Palma sind noch viel näher am aktiven Vulkanismus. Erst 1971 war der Teneguía auf La Palma (Nähe Fuencaliente, im Süden) entstanden. Zuvor gab es einen starken Lavaerguß in westliche Richtung vom San Juán im Jahr 1949. Der letzte Ausbruch auf Teneriffa fand im Jahr 1909 statt. Es entstand der ca. 60m hohe Aschekegel Chinyero auf halber Strecke zwischen Teidegipfel und dem Ort
Santiago del Teide. Zum Glück wurden außer etwa 2qkm Flächenbedeckung durch Lava, keine weitere Schäden angerichtet.
Allerdings ist schon erstaunlich, dass immer wieder die Gefahr aus der Tiefe heraufbeschworen wird, neuerdings wird sogar ein unergründlicher Zusammenhang zwischen Bevölkerungsentwicklung und Vulkantätigkeit als Funktion der Zeit diskutiert. Ob da wirklich ein Zusammenhang besteht? Vielleicht tritt die wachsende Bevölkerung die Vulkanschlote fest? Vielleicht zieht sich aber auch der böse Guayota in die Tiefen zurück, weil ihm die vielen Tinerfeños und Touristas zu sehr in seinem Schlaf stören.
Es ist kaum zu glauben, aber wenn Sauere-Gurken-Zeit herrscht, kann auch das unterhaltsam sein.
Nachsehen ... (spanisch)
Die Grafik in dem Originalartikel möchte ich aber doch hier zitieren:
Evolución temporal de la población residente en Canarias (ISTAC) y las erupciones históricas ocurridas en Canarias (Romero Ruiz, 1992). En 1909, cuando tuvo lugar la última erupción volcánica en Tenerife (volcán Chinyero), Tenerife contaba con 137.30
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