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  #11 (permalink)  
Alt 10.08.2006, 14:03
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santana ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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ja mañana heisst bei uns canarios nicht heute aber vielleicht morgen oder besser uebermorgen oder.......wenn ich lust habe ;-)
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  #12 (permalink)  
Alt 25.01.2007, 00:12
Benutzerbild von sanmiguel
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sanmiguel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Ich muß mal wieder dieses alte Thema aufwecken – von dem ich mir zugegebenermaßen mehr versprochen hatte an heißblütigen Beiträgen. Da ich mir berechtigterweise nachsagen lassen muß, in den offen liegenden „kanarischen Wunden“ lustvoll herum zu hacken, sag’ ich doch auch gern und gar nicht gegen meine Überzeugung was Nettes zu den islas canarias und den canarios:

Mir gefällt/ich mag z.B.:
- die tolle, ehrliche, temperamt- und seelenvolle Folklore hier
- in diesem Zusammenhang auch die TV-Sendung auf tv canarias „Bodega de Julian“ (o.k., dafür muß man nicht unbedingt hier leben, aber man fühlt sich irgendwie näher dran… als jeder in Mitteleuropa lebende Eigner eines Digital-Receivers)
- die in weiten Bevölkerungskreisen hier verbreitete Lust an „Real-Satire“
- die, aus welchen Gründen auch immer bestehende, Quasi-Legalität aller hier lebenden „Illegalen“ aus außereuropäischen Ländern, die irgendwann dann doch auf wundersamen Wegen legal werden.
- daß ich hier viele Früchte von Bäumen und Sträuchern pflücken kann, die’s in Mitteleuropa nur im Supermarkt gibt
- daß ich hier nur 5 min. brauche, um im Atlantik baden zu können
- und vieles mehr, aber ich muß haushalten mit meinen Nettigkeiten, damit sie noch für einige Beiträge mehr reichen.
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  #13 (permalink)  
Alt 21.03.2007, 13:20
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RadioMegawelle befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Wie erlebt ihr die "anderen Insulaner"?

Ein Mann hat in der Ferienmetropole Los Cristianos im Süden Teneriffas seiner Frau gedroht, sie von einem Balkon im sechsten Stock einer Ferienanlage zu werfen. Ein Wachmann des Gebäudes wurde auf das Gerangel auf dem Balkon aufmerksam und hat die Polizei verständigt. Das Opfer und einige Zeugen haben übereinstimmend ausgesagt, dass der Festgenommene unter Alkoholeinfluss stand und sehr aggressiv war. Der Engländer hat die Frau auf den Balkon gestoßen, sie geschlagen und über die Brüstung gedrückt. Die Frau rief um Hilfe. Der Täter ließ darauf hin von ihr ab und ist zu Freunden in ein anderes Appartement geflohen. Die Beamten der Lokalpolizei konnten den 32-jährigen Briten schließlich an der Rezeption der Anlage festnehmen, als er gerade das Gebäude verlassen wollte.
Was haltet Ihr von der Nachricht? Sind solche Übergriffe die Regel oder doch eher die Ausnahme?
[addsig]
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  #14 (permalink)  
Alt 21.03.2007, 13:40
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santana ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Megawelle.das sind Urlauber,die gibt es leider ueberall auf der Insel.
Erst trinken sie,dann randalieren sie.
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  #15 (permalink)  
Alt 21.03.2007, 14:07
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faro befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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ich bin immer im norden in puerto.
während meiner aufenthalte veinti uno veces
habe ich kenen betrunkenen erlebt.
ich hörte allerdings von canareros,daß es im süden
nicht so fein zugeht.es sollen überwiegend tomies sein die
sich nicht zu betragen wissen.
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  #16 (permalink)  
Alt 21.03.2007, 19:48
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Kann man ja hinschauen wo man will, nicht nur auf TF. Grad auf den Balearen ein fast tagtägliches Problem mit Betrunkenen. Ja selbst bei den Nichtinsulanern in Ö oder in D oder sonst wo ;-)
Unsere Tageszeitung in Wien hat locker 3-4 Seiten solcher Meldungen jeden Tag.....
__________________
Ende gut alles gut...
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  #17 (permalink)  
Alt 24.03.2007, 12:02
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deswegen wohne ich nie in touristenhochburgen,...ggg
__________________
Sonnige Grüsse!
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  #18 (permalink)  
Alt 07.08.2007, 23:40
Benutzerbild von sanmiguel
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sanmiguel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Die Waldbrände und die hieraus resultierenden Zerstörungen bzw. Beschädigungen von Privateigentum machen m.E. mal wieder einen Hinweis nötig vor allem für die vielen blauäugigen Auswanderungs-Interessierten:
Die Rechtssicherheit bzw. die Durchsetzbarkeit von legal (=theoretisch) bestehenden Ansprüchen gegenüber öffentlichen Institutionen sind für Nichtcanarios drastisch reduziert im Verhältnis zu den Erfolgsaussichten der Canarios - vor allem wenn die auch noch über die seit dem gemeinsamen Schulbesuch mit dem örtlichen Alcalde bestens stabilisierten Beziehungen verfügen.
In Deutschland gibt es in jedem Landratsamt Beratungsstellen für die nichtdeutschen Mitbürger, wo jedermann effizient und schonungslos offen die Informationen bekommt, die er für die Durchsetzung der legal bestehenden Ansprüche braucht, bis hin zur Prozesskostenhilfe. Auch die deutschen Medien, eh' nicht der typisch spanischen obrigkeitshörigen Hofberichterstattung verfallen, sind da dem ausländischen Mitbürger bei Bedarf ganz hilfreich...

Auf Teneriffa existiert einfach eine Verwaltungspraxis, die den Nichtcanario de facto fast völlig ausschließt von irgendwelchen Hilfsprogrammen. Falls er es aufgrund persönlicher Detailkenntnisse und der spanischen Sprache hervorragend mächtig doch schaffen sollte, sich an die Subventions- oder Hilfstöpfe heranzuarbeiten, bekommt der die Quittung für sein ungehöriges Verhalten eben wenig später an anderen Fronten - Alcaldes haben in ihren Ayuntamientos nahezu fürstliche Gestaltungsmöglichkeiten...

Jammern hilft da wenig, man muß den Sachverhalt als solchen kennen und akzeptieren (das kann durchaus so weit reichen, daß man als auswanderungswilliger Mitteleuropäer erkennt: da muß ich nicht hin, ich will ja meine Lebensqualität verbessern). Die einzig mögliche Antwort ist, durch den Einsatz der von manchem Blauäugigen hier so verpönten deutschen Tugenden "Leistungsfähigkeit/-willigkeit - Ideen - Witz - Schnelligkeit - Energie - Konsequenz - Fleiß" über den wirtschaftlichen Erfolg der eigenen Tätigkeit dies zu kompensieren. Die hilfreichsten Hände findet man meist am Ende der eigenen Arme![addsig]
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  #19 (permalink)  
Alt 22.08.2007, 21:57
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Ich war heute mit meiner Frau in der Klink oder Hospital Costa Adeje. Sie wollte einen Termin bei einem Facharzt von der Klinik. Die Sekretärin wollte ihr einen in der zweiten Oktoberwoche geben. Wir sind gut privat versichert und das auch gesagt. Trotzem: 2. Oktoberwoche. Kann das sein? Was macht man da, wenn man akut erkrankt oder einen Unfall hat?[addsig]
__________________
"Wenn Du eine Frage stellst, auf die Du keine Antwort brauchst, dann erwarte eine Antwort, die Du nicht hören willst."
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  #20 (permalink)  
Alt 16.05.2008, 14:41
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Standard Kanarische Inseln nicht erste Wahl

Was gibt mir Anlass, mir einmal etwas von der Seele schreiben?
________

Nur noch 52 Punkte (von 100) erhielten die kanarischen Inseln und damit Note 4. Zum Vergleich: Die Färöer-Inseln erhielten die Note 2 und 87 Punkte.

Über die Kanaren berichtet das Ranking, dass El Hierro und La Palma in einem wesentlich besseren Zustand seien, als z.B. die Touristenhochburgen Lanzarote, Gran Canaria und Teneriffa.

Allerdings herrsche eine große Bandbreite über alle Inseln gesehen und sogar innerhalb der einzelnen Inseln. Einerseits gäbe es touristische Qualität, hier werden explizit der Teide, einzelne Baudenkmäler in Las Palmas (GC) und Santa Cruz (TF) oder die Erschließung der Strände in Playa Blanca (Lanzarote) erwähnt. Dies werde jedoch konterkariert durch exzessive und negative Entwicklung im Tourismusbereich, vor allem falle Teneriffas Nordküste dahingehend negativ auf.

Wörtlich: "Weil die Mittelmeerinseln kaum mehr aufnahmefähig sind, sind die Kanarischen Inseln wahrscheinlich das nächste Ziel."

Quellen: Bericht - Spiegel-Online, Darstellung - National Geografic Traveller

Falls das eine fundierte Prognose ist, müsste sich auf Teneriffa der Tourismus erholen. Aber nicht nur der Tourismus, sondern auch die wirtschaftliche Situation allgemein müsste sich dann verbessern. Ich glaube aber nicht daran, weil erstens die oben gemachten Aussagen vage sind, zweitens die Provinzpolitik sich nicht ausreichend und mit der richtigen Strategie darum bemüht.

Was kann oder sollte getan werden?

Sicher NICHT die Südautobahn beleuchten. Sicher NICHT weitere Touristen-Silos bauen oder Naturflächen vernichten zur Ansiedlung von Eigenheimen Marke "Starenkasten". Die ZEC (Zona Especial Canaria) wirkt sich in diesem Bereicht verhängnisvoll aus. Erst recht werden KEINE All-Inclusive-Angebote benötigt, denn die bringen den geringsten Nutzen für die Insel, ihre Bewohner und ihre Wirtschaft weil das Geld überwiegend vom Reiseveranstalter abgeschöpft wird und diese wegen ihrer Marktmacht die hiesigen Dienstleistungsanbieter unter Knebelverträge nehmen (können). Die Folge ist, dass Mitarbeiter äußerst schlecht bezahlt und behandelt werden. Mallorcas Ballermann lässt grüßen, Teneriffas und Gran Canarias Süden sind dem Ballermann dicht auf den Fersen.

Stattdessen müsste, nein, das ist zu schwach ausgedrückt, muss die Politik die Bedingungen schaffen, damit sich eine Erlebnis-, Kultur-, Sport- und Qualitätstourismus entwickeln kann. Bisher erzeugen die Gemeindefürsten doch nur Aktionismus, der primär ihr persönliches politisches Überleben und/oder ihr persönliches Geschäft entwickeln soll (so genau ist beides nicht immer zu trennen). Beispiel: Beleuchtung der Autobahn. Wie hirnrissig muss jemand sein, der das fordert oder unterstützt. Auf allen Autobahnen fahren NUR Kraftfahrzeuge, und die haben ALLE an der Vorderseite helles Licht, auch Scheinwerfer genannt. Fußgänger und Radfahrer haben nichts auf der Autobahn verloren. Wildwechsel gibt es hier nicht. Wozu also eine Beleuchtung der Autobahn mit horrendem Energieverbrauch und Investitionsbedarf? Weil Brüssel das Meiste dazuzahlt? Kommt deswegen auch nur ein einziger Tourist mehr auf die Insel? NEIN!

Teneriffa hat eine fantastische Flora, vieles davon sind endemische Pflanzen, ebenso wie die einzigartige Fauna, mit zahlreichen Echsenarten, (bisher) keine dem Menschen gefährlichen Reptilien oder Insekten. Abgesehen vom Skifahren ist hier fast alles möglich, was ein Urlauberherz begehrt: Reiten, Paragleiten, Fliegen, Segeln, Tauchen, Wander, Bergsteigen und das Miterleben eines (noch) naturbelassenen Brauchtums. Vereinzelt gibt es sogar schon ausgezeichnete Prime-Restaurants, aber zu wenige, und daneben die urwüchsigen Guachiches, Einheimischenlokale, die nur solange offen haben, wie sie eigenen Wein ausschenken können. Letztere sind hauptsächlich im Norden zu finden. Es fehlt der Mittelbau. Ordentliche, preiswerte Restaurants, die spanisch/kanarisch kochen und nicht pseudo-deutsch oder noch schlimmer –englisch. Ordentliche, preiswerte Hotels in denen es sich nicht lohnt All-Inclusive zu buchen und dafür seine Freiheit zu suspendieren, die aber entweder selbst eine gute Küche betreiben oder mit entsprechenden Restaurants ein Netzwerk bilden. Ich verwechsle „preiswert“ nicht mit „billig“!

Warum sorgt die Politik nicht für mehr Qualität anstelle von Quantität, anstatt den gleichen Fehler aller inzwischen verdorbenen Tourismusgebiete zu wiederholen. Wenn die Provinz Canarias nicht bald aufwacht, wird es zu spät sein. Dann werden die jetzt für touristische Entwicklung erzeugten Brachen wieder mit Tomaten bepflanzt werden müssen, damit die Tinerfeños überleben können. Die Touristen werden sich andere Orte suchen (und zu Grunde richten), die Kanaren aber verarmen wieder.

Eine düstere Prognose, darüber bin ich mir bewusst. Mit Schönwetterreden ist aber auch nicht geholfen.

Mit der Hoffnung auf Besserung weiterlebend, denn Die Hoffnung stirbt zuletzt!
__________________
Pensador_XL
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