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| Immer wieder habe ich mir die Frage vorgelegt, warum die Orte heißen, wie sie heißen. Manche Ortsnamen sind eigentlich recht seltsam, z.B. Güímar. Erst glaubte ich, im Spanischen gibt es doch Umlaute, doch dann habe ich gelernt, dass die Pünktchen auf dem "u" einen Diphthong signalisieren. Die Aussprache ist somit Gu-í-mar. Aber woher kommt dieser seltsame Name? |
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| Zitat:
Geh mal bitte auf die Seite von Wikipedia.Vielleicht findest du dort die Antwort auf deine Frage. |
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| Danke für den Hinweis, Bonita, aber ich kann da leider nichts einschlägiges finden. Weder unter Güímar noch unter sonstigen verbunden Seiten. Habe ich da etwas übersehen? Falls Du einen URL hast, poste ihn bitte. |
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| Ich glaube dies ist einfach ein Eigenname - Hamburg Berlin Köln kann man auch nicht übersetzen. ___________
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| Ja schon,taiga, aber man kann oftmals eine Ortsbezeichnung auf einen historischen Namen oder ein Ereignis zurückführen. Beispielsweise Köln auf Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Das Colonia der Römer wurde durch allmählich Umformung zu Köln, das vor 100 Jahren von Cöln geschrieben wurde. Aber Güímar hat nichts mit den Römern zu tun und klingt auch sehr "un-spanisch". Wenn Eigenname, welcher Ur-Name steckt dahinter? Wenn Ereignis, welches war es? Ich gebe mich noch nicht damit zufrieden. |
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| Das könnte schon sein, susanfasnia, aber "nix gwies woas ma net" sagen die Bayern, eine Urbevölkerung Deutschlands, von der man auch nicht so ganz genau weiß, wo sie herkommt. Die Geschichtsvermutung geht stark in Richtung Berber als letzte Besiedlungswelle vor der Eroberung und Einverleibung der Inseln durch Spanier. Andererseits müssen schon vor 5.000 Jahren Menschen hier gelebt haben. Die alten Griechen kannten die Inseln des ewigen Frühlings bereits und die alten Römer ganz sicher, vermutlich waren sie es sogar, die die aufmüpfigen Berber auf den Kanaren aussetzten. Doch all Das erklärt noch nicht, woher das heutige Auyutamiento Güímar seinen Namen hat. Ich denke die Lösung ist hier auf der Insel zu suchen. |
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| Anders als in Europa, wo eine sehr detaillierte schriftliche Aufzeichnung für nahezu alles seit vielen Hundert Jahren existiert, teilweise auch tausend/e Jahre zurück, sieht's mit schriftlichen Aufzeichnungen historischer Fakten auf den Kanaren eher schlecht aus. Daher wird man kaum mal 100 prozentig zuverlässig feststellen können, warum was wie heißt.Es gibt allerdings zur Guanchen-Sprache und damit auch zu Worten und Namen Forschungen, Bücher, Websites. Ich habe auch schon mal entsprechende interessante Websites hier gepostet. Ein Tipp auch in diesem Zusammenhang ist Institutum Canarium - Kurzmeldungen. Dieses Portal ist auch deutschsprachig. Die Herleitung von Susanfasnia klingt für mich plausibel. Wo hast Du das denn herausgefunden? |
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| eine neue Theorie besagt, dass vor den Guanchen, die Basken auf den Kanaren waren. Hoehlenmalereien von dort sollen Spuren auf die Kanaren fuehren nd auch die alte Sprache enthielte Aehnlichkeiten.Leider habe ich die Recherchen auf meinem anderen PC und momentan nicht erreichbar. die Spur der Basken geht als seefahrendes Volk natuerlich ueber Marokko. jeweils gibt es Namen in Marokko und auch im Baskenland, die auf Guimar hinweisen koennten: “Gimar de Eristi uisor fuit”. (Martín Duque, ..... Etymologisches Wörterbuch der baskischen Sprache. (Dialekte von Labourd, Nieder-Navarra und La Soule), ... PASTELERÍA GIMAR SL Vitoria und Baskenland (256) ... PASTELERÍA GIMAR Handwerkliche Konditorei, Kuchen- und Gebäckfabriken. : BRIOCHE | PLUM CAKE | APFELTORTE TARTE TATIN | BACKWAREN | HANDWERKLICHE KONDITOREI ... Pol. Ind. La Polvorista - C/ Cieza, 5-7, 30500 MOLINA DE SEGURA - MURCIA - SPANIEN , Tel.: +34 968 62 90 34 - Fax: +34 968 64 27 84 • GAUMAR Bd Chefchaouni Ainsebaa 20100 Casablanca Marokko Tel: 00212 22 35 11 77 Fax: 00 212 22 35 48 49 Zwieback, Waffeln, Nachtisch, Margarine, Lösliche Getränke, Schokoladenerzeugnisse inzwischen zerhackt mich nicht, mich suche nach "Beweismaterial" |
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| Ich wollte eigentlich nicht so weit schweifen, denn ich fühle mich außerstande, die ethnologische Forschung zu ergänzen oder widerlegen. Etwas ganz Anderes war mir in die Finger gefallen: Es gibt eine kleine Landkarte der Insel und darauf sind die alten Menceyatos eingezeichnet, so ungefähr wenigstens. Ein Menceyato heißt Güímar, genau wie das heutige Ayutamiento und es liegt auch an ähnlicher Stelle. Allerdings war die Ausdehnung damals viel größer bis etwa Taco / Santa María del Mar. ![]() Die beiden mir bekannt gewordenen Menceys sind Acaimo und Añaterve (Bilder). Einer von denen muss der gewesen sein, der als erster mit den spanischen Eroberern kooperierte, sagt zumindest der Roman: "Der König von Taoro". Wir hatten ja unseren König Belcomo von Taoro, der am heftigsten und längsten Widerstand leistete. |