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| Nachdem ich jetzt in vielfacher Folge von positiven Erlebnissen mit Restaurants berichten konnte, mal wieder "was anderes". Gestern abend war ich zu einem geschäftlich-privaten Abendessen in La Matanza - im Entre Fogones y Brasas. Es liegt direkt rechts neben Trio-Möbel und für all die, die diesen Laden nicht kennen, zwischen dem Mercado Agricultor von La Matanza und der Ortsgrenze zwischen La Matanza und La Victoria. Vielleicht muß man's aber gar nicht so genau wissen - ich jedenfalls muß da nicht mehr hin. Lokal-Ambiente eher uninteressant, lieblos, Kellner freundlich aber mit der starken Tendenz, sich unsichtbar zu machen, nachdem die Bestellung aufgenommen und später dann an den Tisch geliefert wurde (die Bereitstellung von Pfeffer z.B. war bis zur Nachspeise unmöglich). Mein "Mitesser" war mit seinem chuletón hoch zufrieden, es war auch wirklich ein Trumm und so gesehen die 15,75 Euronen wert, die's inklusive genießbarer pommes gekostet hat. Bei pommes ist das Merkmal "genießbar" auf den Canaren schon der Erwähnung wert, da sie meist als völlig ungenießbare matschige konsistenz- und geschmacklose Pampe präsentiert werden. Meine Kürbiscreme-Suppe war schlicht und ergreifend "nix" und wie so oft nur lauwarm. Ich werd' Suppen wohl nur noch, von wenigen bewährten Ausnahmen, zu Hause essen. Unsere hauseigene Kürbiscreme-Suppe mit ein bißchen Kokosmilch und steirischem Kernöl ist nicht zu toppen. Meine Brocheta ging dann zurück, da die raumgreifend aufgesteckten Uralt-Pilze mich wohl ins Spital gebracht hätten, das Fleich kalt, jawohl: kalt (!) war, trotz nicht anfaßbar heißem Spiess und nicht wie bestellt "medium", sondern innerlich roh. Das Aufwärmen wurde anstandslos durchgeführt, dafür waren bei der zweiten Anlieferung meine Pommes kalt. Das frangollo als Nachspeise hatte wohl schon einige durchwachte Tage und Nächte nicht abgedeckt im Kühlschrank hinter sich, seine Restfeuchte war jedenfalls deutlich geringer als die von typisch kanarischen Hauswänden... Insgesamt habe ich 40 Euro gezahlt, wobei fast 27 Euro auf die zwei Hauptgerichte gingen. Die Vor- und Nachspeisen waren billig - "preisgünstig" kann ich nicht sagen, weil sie halt einfach schlecht waren, die Getränke waren ebenfalls billig. Resumée: ich war heute zwar erstmals dort, aber gleich zweimal - erst- und letztmals.[addsig] |
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| Muss mal wieder ein paar Restaurantempfehlungen loswerden. Da meine holde Göttergattin den Kochlöffel in Platin inne hat, waren wir in den letzten drei Wochen wenig „auswärts“ essen. Aber so dann und wann brauch ich mal das Erlebnis der kanarischen Gastronomie. Es gibt dann die Restaurants die man aus Tradition immer wieder aufsucht, mit Handschlag begrüßt wird und solche bei denen man mal ein kulinarisches Experiment wagt. Erstes ist das "LA ESTRELLA" auf dem Weg von Chio hoch Richtung Cañadas. So 1km nach der Chirche Abzweigung. Dort wo am Parkplatz das kopflose Flugsaurier am Maibaum prangt. Essen gibt es sonntags nur in der Gaststube und Hunde sind generell verboten. Bei sonnigem Wetter bietet es sich trotzdem an ein Jarra auf der Terrasse als Vorspeise zu genießen. Letzen Sonntag war es dann wieder mal soweit. Ich hatte Lust auf "El hombro de cordero" oder so ähnlich. Auf deutsch Lammhaxe. Steht nicht auf der Speisekarte. Aber Insider wissen es, einfach danach fragen. Schon die Belegung des Parkplatzes versprach, dass es kein Schnellimbiss wird. Es hatte den Anschein, ganz Chio war auf den Beinen um irgendwelche Familienzusammenführungen zu feiern. Der Innenraum bietet Platz um fünf kanarische Hochzeiten gleichzeitig feiern zu können. Und oh Wunder, ein Zweiertisch war gerade frei geworden. Er sah zwar noch aus, als ob ein englischer Reisetrupp gerade eine Brandyparty beendet hätte, da es aber an Alternativen haperte, blieben wir. Das herrliche an solch endemischen Veranstaltungen ist, man kann das Treiben der Einheimischen so wunderbar beobachten, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen sein eigenes Tischgespräch zu vernachlässigen. Es reichen ab und zu ein paar Mundbewegungen, und die Gattin freut sich über die rege Unterhaltung mit ihr. Nein, das klingt jetzt vielleicht etwas sarkastisch, aber ich fühl mich in dieser Atmosphäre des Amplitudenwettkampfes nicht unwohl. Dann weiß ich, jetzt bin ich im Urlaub in Spanien angekommen. Dass aber in diesem von nur drei Kellnern besetztem Lokal der Tisch zeitnah wieder in eine Ausgangsposition, geschweige denn mein inzwischen aufgetretenes Magengeräusch wieder in eine Ruheposition gebracht werden würde, daran hegte ich, wegen der unzähligen in hungriger Erwartung sitzenden Mäuler, große Zweifel. Nun arbeiten aber diese drei jungen kanarischen Kellner, wider aller spanischen Gastronomieregeln, mit Augenkontakt. Bereits beim Servieren von mehreren gleichzeitig getragenen Portionen erspähte einer der camareros uns Neuankömmlinge. Und … ich weiß, es klingt unglaubwürdig, aber direkt auf dem Rückweg schnappte er sich zwei Speisekarten brachte sie uns und mit ein paar Handgriffen war unser Tisch wieder betriebsbereit. Sensationell! Da wir unsere Auswahl ja bereits vorher kannten, gaben wir ihm die Bestellung gleich mit auf dem Weg. Die Brot- und Salatvorspeise folgte prompt und nach zwanzig Minuten des Staunens über die Möglichkeiten wie drei Kellner circa hundert Gäste bewirten, lag dann unsere Lammhaxe in gewohnt hervorragender Qualität und Quantität vor uns auf den Tellern. Dank der Erziehung meiner Eltern, von klein auf meinen Teller immer leer essen zu müssen – wegen des schönen Wetters -, sie konnten ja nicht ahnen dass ich mal im Süden Teneriffas lande und das dann eh doppelt gemoppelt war, und jahrelangem Training schaffte ich die Hürde der Lammvernichtung. Meine holde Göttergattin machte bei der Hälfte schlapp. Camarero reagierte prompt und brachte Alufolie, wickelte ein und die berühmte allgegenwärtige Plastiktüte verhinderte noch zusätzlich das Austrocknen des feinen Reststückes. Wenn ich den Preis von 12 Euro im Mercadona für eine rohe Lammhaxe gleicher Größe als Vergleich nehme, sind die knapp 15 Euro hier mit Kartoffeln und Salat nicht übertrieben. Dies alles zusammen ist der Grund warum es uns immer mal in dieses Restaurant zieht und wir bisher noch nie enttäuscht wurden. Ein anderer Tag, ein anderes Erlebnis. Ich zitiere hier vorab aus einem aktuellen Reiseführer, aus der Kategorie „Die besten Restaurants der Insel“ folgendes: „Dieses Restaurant ist einer der besten Plätze der Insel, um am -oft sehr rauem - Meer zu essen und zu trinken. Auf der Terrasse wird man schon mal von der Gischt besprüht. Aber auch aus dem Gastraum gibt es weite Blicke auf das Wasser. Das Essen hält mit der Umgebung indessen nicht ganz mit.“ Nun, dem ersten Satz kann ich zustimmen, vorausgesetzt man bringt sich einen Picknickkorb und Getränke aus dem Supermarkt mit. Der zweite Satz stimmt auch, je nach Wellengang. Trifft aber auf viele Plätze der Insel zu und ist nichts Außergewöhnliches. Der Satz mit den weiten Blicken auf das Meer steht wahrscheinlich mehr als Lückenfüller im Reiseführer, als aus Überzeugung. Aber spätestens beim vierten Satz frag ich mich, was hat dann dieses Restaurant in der Kategorie „Die besten Restaurants der Insel“ zu suchen. Aber um dies auszuprobieren war ich ja gekommen. Gleich vorneweg, der Test ist mir nicht gelungen. Nein, ich wurde nicht rausgeschmissen weil ich mich wegen des Essens beschwert habe. Es kam gar nicht soweit. Die Terrasse war halb mit Gästen belegt. Die meisten davon mit wartenden. Grund hierfür war ein Zehnertisch. Eine echte Blockade für all die restlichen hungrigen Mäuler. Fünf Camareros und Camareras waren beschäftigt diesen Tisch zufrieden zu stellen. Da wurden Gabeln einzeln angeliefert, von verschiedenem Personal, mit dem Blick eines Büßers oder einer Büßerin, streng nach unten. Ein Salzstreuer, wieder hin und zurück, wegen des unebenen Weges natürlich mit gesenktem Haupt. Die Flasche Wein stand schon am Tisch. Der Eimer zum Kühlen wurde reklamiert. Eine entschuldigte sich fürs Fehlen, ein anderer trappte los das Kühlgerät zu bringen. Aber was macht man mit einem Wein im Kühleimer. Die Flasche muss entkorkt werden. Wieder setzt sich einer aus der Riege in Bewegung und …. bringt mit gesenktem Haupt einen Korkenzieher. Wegen der Dramatik des Aktes der Entkorkung wird ein Kollege angefordert, der nun tatenlos daneben steht und der Enthauptung der Flasche beiwohnt. Jetzt mache ich den entscheidenden Fehler, ich verweigere den Beifall. Dann hätte er vielleicht sein Haupt mal erheben müssen und hätte uns entdeckt. Aber diese Chance hatte ich verpasst, -ok – mein Fehler. In der Zwischenzeit wurde von anderen Tischen versucht mit Fingerschnalzen und hola Rufen das eingespielte Team aus der Reserve zu locken. Nichts zu machen. Das waren Profis! Ähnlich wie beim Theater darf sich ein so eingespieltes Team wegen ein paar Zwischenrufen nicht aus der Ruhe bringen lassen. Und ähnlich wie im Theater ist nach einer Stunde erstmal Pause. Der Zehnertisch isst. Und das meine ich so wie ich es hier schreibe. Nach einer geschlagenen Stunde war die Mannschaft erstmal verschwunden. Und wir hatten nicht einmal eine Speisekarte, - und gingen. Nun kommt sicherlich die berechtigte Frage, „warum bliebt ihr überhaupt so lange “? Ganz einfach, - man kann dort so herrlich kostenlos sitzen, aufs Meer gucken, dem Spiel der Wellen zusehen und genießt nebenbei noch echt kanarischen Komödienstadl. Vielleicht komm ich wieder mal ins BURGADO, dann aber mit einem vollen Picknickkorb. Geändert von GuentherM (07.01.2008 um 11:18 Uhr). |
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| Eher zufällig sind wir heute abend im "La Paloma" mitten in der Fußgängerzone von Los Cristianos gelandet. Tja, es gibt noch Wunder. Nicht touristischer Nepp, sondern solide Qualität, mein solomillo mit Kartoffeln. Gut, das Gemüse war aufgetaut, aber nicht zerkocht - und das cordero von madame sowas von excellent, ebenso die knusprigen, nahezu fettfrei zubereiteten Kartoffeln dazu. Ein guter Wein dazu und fertig war der schöne Abend. Im Freien, in der zweiten Fußgängerzonen-Straße unterhalb der Avda. Suecia. Am einfachsten kommt man hin (und findet wahrscheinlich sogar einen Parkplatz!), wenn man die Abfahrt zum Hafen Los Cristianos benutzt, 20 m nach dem Kreisverkehr geht eine kleine Straße rein, abwärts, die sich dann nach rechts dreht. Dort sind einige Parkplätze. Und dann einfach die Straße Richtung Kirche reingehen, an der zweiten Kreuzung ist das La Paloma. Nicht billig, aber preis-wert, schneller freundlicher Service, schöner Platz. Auf dem Rückweg zu unserem Auto hörten wir live-Musik. Genaueres Hinhören führte uns in die "sehr authentische" Bar "Restaurante Bar Nuestros", am Ende des vorher schon beschriebenen Parkplatzes, keine 50 m von der Straße zum Hafen runter entfernt. Schmucklos canarisch, eben das typische Vielzweck-Ladenlokal, grüne Stahltüren, Neonbeleuchtung. Aber mit echter "Hausmusik" - und entsprechenden Gästen, fast nur Canarios. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich mich das letzte Mal so wohl gefühlt habe wie dort. Alles simpel, aber "echt", die 5 Musiker (1 Gitarristin/Sängerin) sitzend an einem der Tische, alles sehr improvisiert, wie mir der Besitzer sagte, seien die Musiker seine Freunde und kämen eben, wann sie Zeit und Lust hätten. Heute hatten sie. Preise minimal, 1 Bier 1 Euro, 1 hausgemachtes mousse de gofio 1,50 Euro, Leben pur und satt. Unsere guten people-Fotografen hätten eine super-location dort... Hingehen, möglichst weit nach hinten setzen, sehen, staunen, sich freuen über viele kleine liebe Details. Montags ist geschlossen. |
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| Tolle Rubrik...finde ich klasse wer mal Lust hat, so richtig urig und spanische Grilldelikatessen mag, der ist bei Manolo (grins...er ist echt nen netter^^)so richtig aufgehoben. Problem für Verdeutschte^^man sollte schon bissl spanisch sprechen. Dort gibt es super leckere Fleischgrillgerichte, tolle Salate und SUPER leckere Sossen. Speisekarten hat er nicht, deswegen muss man sich halt bissl verständigen können...wobei es schon langt Manolo anzuschauen und HAMBRE zu sagen...dann platzt der Tisch für kleines Geld auseinander. Für 4 Personen so richtig satt satt sein, Weinflaschen leeren, spanisches Bier, ist man bei 50 €...echt unfassbar...und sooooo lecker. Einziges Manko...er hat nur tagsüber auf. Er lebt im Norden, schließt deshalb so gegen 19 Uhr...also Standort: Armenime...die Kamelfarm...hat bestimmt jeder schon gesehen. Tip: nicht anhalten, wenn der Parkplatz auseinander bricht...dann ist da die hölle los..und er hat nicht die Zeit sich um einen zu kümmern^^ also...viel spass, wer den Weg mal findet..und guten Appe^^ gruss Michelle (ps an SanMiguel....Lust ne kleine Anhangseite zu machen, wo wir spanische Wörter^^zum Essen^^ eintragen können...so als Wegweiser sozusagen...grins?) |
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| Neben der französischen Bäckerei am Kreisverkehr runter zum LosChristianos Hafen hat ein neuer türkischeri imbiss aufgemacht. War heute dort, ist gut und nett, sieht ganz sauber aus. Billig, für 4euro bist Du voll bis du platzt. Weiß den Namen nicht mehr, aber kann man nicht übersehen, wenn man zum Hafen fährt. |
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| !! ACHTUNG ! Meine Restauranterlebnisse erheben nicht das Recht auf eine offizielle objektive Restaurantbeurteilung ( wenn es so etwas überhaupt gibt ), sondern geben nur meine Gedanken und Gefühle im Augenblick meines Besuches wider !! Gestern bin ich mal wieder mehr zufällig als gezielt in einem kanarischen Restaurant gelandet. Eigentlich wollte ich ja den Kaktuspark bei Los Cristianos besuchen. Meines Wissens ist der geschlossen. Aber der Kanarenexpress hat berichtet, mit Öffnungszeiten, und ich hin! War nichts. Doch geschlossen. Also was tun? Wollte ich doch schon lange mal wieder die große Orchideenfarm in Valle San Lorenzo besuchen. War das letzte mal vor ca. 12 Jahren dort. Wird zwar in den verschiedenen Reiseführern und in der einschlägigen Touristenpresse immer angepriesen, aber ohne Öffnungszeiten und Lageplan. Ein „normaler“ Tourist findet die Farm nie. Gibt es doch auch kein Hinweisschild vor Ort. Liegt mitten in der „Prärie“. Ich hin, - war nichts! Großes Tor geschlossen, kein Hinweis, keine Öffnungszeiten. Naja, Zeit war ungünstig, kurz nach 13 Uhr, - vielleicht Siesta! Konnte mich erinnern dass es in der Orchideenfarm eine kleine Cafeteria mit lecker Kuchen gab. Wäre als Mittagsimbiss gerade das Richtige. Oder auch nicht,- je nachdem wie man es sieht. Also, wieder zurück durch Valle San Lorenzo. Gefällt mir dieser Ort, hat was „Einheimisches“ mit vielen kleinen Geschäften und Lokalen an der Hauptstraße. Da lese ich im Vorbeifahren ein grünes Wirtshausschild „ El Puchero“. Vollbremsung! Glück gehabt, - kein Rennfahrer mit kanarischem Sicherheitsabstand hinter mir. Parkplatz direkt vor der Haustür gefunden. PUCHERO! Egal wo immer ich fragte,- „gibt es nur samstags und sonntags“. Und wenn ich aber dienstags Appetit auf diesen fantastischen kanarischen Eintopf verspüre, wohin dann ? Also ausprobieren! Beim Eintreten freundliche Begrüßung von Bedienung und Chef . Sehr angenehmes Ambiente. Das Interieur durchgängig im lindgrünen Design. Obwohl dies nun wirklich nicht meine Lieblingsfarbe ist, fühle ich mich auf Anhieb wohl. Obgleich wir nur zu zweit sind, wird uns ein 4er Tisch angeboten. Hier zeigte sich sofort das geschulte Auge der Bedienung, - „dieser „ausgezehrte“ Körper braucht Platz! “. Reichhaltige Speisekarte in spanisch und englisch. Eigentlich musste ich nicht lange studieren, - PUCHERO, das war`s doch was ich wollte. 10 EURO pro Portion, - etwas happig für einen Eintopf, - dachte ich. Aber das Lokal war voll, nur Spanier, oder waren es dann doch wieder Canarios nach der EM? Auf jeden Fall ein gutes Zeichen! Und dazu hatten sie noch meinen Lieblingswein auf der Karte, - „Flor de Chasna“. Das Vorspeisenbrot war nicht gerade der Renner, ist wahrscheinlich beim EM Finale im Backofen vergessen worden. Aber man soll ja nichts verkommen lassen. Zum Stippen in die Gemüsebrühe allemal brauchbar. Das Hauptgericht ließ nicht lange auf sich warten. MEIN PUCHERO !! Ich brauchte erst mal ein paar Augenblicke um den Anblick zu genießen. Das Auge isst ja bekanntlich mit. Und ich hab zwei davon! Schon wollte meine Frau loslegen, aber mein wahrscheinlich etwas ausdrucksvolles „STOP“, ließ nicht nur sie erstarren, sondern wie auf Kommando auch den Rest der Gäste. „Was ist los??“ kreidebleich suchte sie die Teller ab nach irgendwelchen proteinhaltigen nicht vorgesehenen Essensbeigaben. „Nix ist los! – Ich muss dies erst fotografieren!!!! - Wie schnell kann frau doch von kreideweiß auf puterrot umschalten! Spanier fotografieren ihr Essen wahrscheinlich weiger oft, bevor sie es verzehren. Hatte ich wenigstens den Eindruck. Die Situation erinnerte mich etwas an Erlebnisse in bayrischen Haxenstuben, dort wo japanische Touristen ihre Schweinshaxe mit zwei Fotoapparaten versuchen möglichst dreidimensional so aufzunehmen dass zusätzlich zum lachenden Urlaubs-Selbstportrait noch eine Maß Bier im Hintergrund zu sehen ist. Aber letztendlich gab ich dann das Essen frei zum Verzehr. Absolut köstlich. Ich hab mir ja geschworen das Wort „genial“ nicht mehr zu gebrauchen, aber hier passt es einfach. Als antivegetarische Zugabe waren nicht nur die bekannten kanarischen Wurstsorten zu finden, sondern auch Fleischstücke vom Hühnchen und Kaninchen. Es hat super geschmeckt. Leider machte sich hier wieder mein Gendefekt bemerkbar, - ich aß alles restlos auf. Auch der „cortado natural“ am Ende der Sitzung konnte mir das Gefühl nicht nehmen, - so satt, - ich ess nie wieder was! Zu loben wäre hier nochmals das Personal, das nicht nur freundlich, schnell und zuvorkommend war, sondern auch die europäischen Servieregeln beherrscht. Mir ist es letztendlich egal, ob der Wein von links oder rechts eingeschenkt wird, solange der Tinto nicht mit Eiswürfeln und der Blanco nicht aus dem Schaufenster serviert wird. Aber es deutet doch auf die professionellen Auswahlkriterien des Unternehmers hin. Fazit: Wer Puchero mag, sehr zu empfehlen und die 10 Euro waren es auf jeden Fall wert. Valle San Lorenzo an der Hauptstrasse 154 ( Ctra. Gral de Sur ) 13:00 bis 23:00 Uhr. Sonntags geschlossen. Aber was schreib ich,ist schon viel zu lang geworden . . . guckt doch selbst : |
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| Hallo zusammen, ich bin ein wahrer Teneriffa-Fan, seitdem ich letztes Jahr während einer Kreuzfahrt dort war. Leider hatte ich nur einen Tag Aufenthalt auf Teneriffa, so dass ich die leckere Küche nicht wirklich kennenlernen konnte. Da ich die mediterrane Küche aber sehr mag, freue ich mich über viele zahlreiche Rezepte |
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| Die Dönerbude, die hansen im März genannt hat, heißt "Istambul". Ich war am Dienstag mit meiner Frau sehr spät abends dort, nachdem uns auf der Rückfahrt vom russischen Zirkus in Santa Cruz plötzlich beide die Lust auf Döner streifte. Meine Frau fand den ihren "nich so doll", ich den meinen durchaus genießbar. Auf jeden Fall scheint's preisgünstig zu sein, 1 Döner + ein 0,33 Dorada oder Heineken macht 5,50 Euro. |
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| In Santa Cruz bin ich heute auf der Rambla, an der Plaza de Toros (Stierkampf-Stadion), 50 m vor der Abzweigung rechts runter Dt. Honorarkonsulat, an einer kleinen, anscheinend einfachen aber sauberen Bar vorbeigelaufen (Cervecería "El Trebol"), bei denen's u.a. Radeberger gibt, auch Franziskaner und Paulaner und Bitburger und Köpi. Der Inhaber ist Canario und sehr freundlich, zur Essensqualität kann ich nichts sagen, ist halt "auch eine Bar". Habe neben "Orig. Dt. Wurst 1m (?)) auch solomillo auf der Speisetafel gesehen. |
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