oh mann, war das klasse. Dieser Elton John war ein absoluter Ohrenschmaus....schwelg....2 Stunden 40 Minuten fehlerfrei gesungen und seine kleinen Wurstfinger haben jede Taste des Flügels korrekt klingen lassen...es war traumhaft. Nur schade, dass die 30.000 Leute so emotionslos waren..unfassbar. Dann sollen sie ins Kino gehen. Leider war ansonsten der Einlass schwer unorganisiert..^^grins..^^^sehr spanisch halt....mich hat es nicht gestört..aber viele der Emotionslosen hatten es dann auf einmal nötig, zu beweisen, sie würden nun doch auf Eren sein. Schubsen, Rämpeln und Pöbeln beim Auslaß...aber beim so wundervollen Konzert..da stehen glotzen..UND BLOS NICHT SICH BEWEGEN...und wieder einmal war es peinlich Deutsche zu sein.
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Zitat:
...und wieder einmal war es peinlich Deutsche zu sein.
Waren denn so viele Deutsche da?
Kann ich gar nicht glauben. 30.000 ist aber für das erste Concert von Reginald Kenneth Dwight nicht besonders viel.
Mit über einer Stunde Verspätung begann gestern Abend das Konzert von Sir Elton John auf dem Gelände des Golfplatzes von Adeje in Teneriffa. Das Konzert war bis auf den letzten Platz ausverkauft, die Stimmung war ausgelassen, das Konzert damit ein voller Erfolg.
So, dann also noch eine Meinung, von meinem Sohn Patrick, der ebenfalls (oder vielleicht "tatsächlich"??) dabei war:
- Konzert: sehr gut, wie andernorts schon genannt ca. 2, 5 Stunden lang, sehr gute Leistung von Sir Elton John himself und auch eine sehr gute, rockige Band. Er begann mit den aktuellen Sachen und endete wie zu erwarten mit den "all time greats".
- Publikum: tatsächlich am Anfang bei den ruhigen, eher unbekannten Sachen etwas verhalten. Das lag sicher auch daran, daß das Stadion sich erst 1/2 Stunde nach Konzertbeginn richtig füllte. Später dann aber "voll dabei", immer abhängig vom Stil, der eben im Lauf des Konzertes rockiger wurde. Wie Vater aus dem Veranstalter-Umfeld zwei Tage vorher erfuhr, waren bis dahin schlappe 11.000 Karten verkauft. In den letzten Stunden wurde dann der Vertrieb richtig gepusht, indem man über die touroperodores massenhaft Karten zu eher symbolischen Preisen losschlug, um den Eindruck eines einigermaßen gefüllten Stadions zu garantieren - was wohl auch so etwa funktioniert hat. An der Abendkasse war jedenfalls auch der Preis der teureren Stehplatz-Tickets um 20 Euro reduziert worden...
- Organisation: der Einlass tatsächlich ziemlich kanarisch, keine Ausschilderung, keine Hinweise, daß weiter unten auch mehrere Eingänge waren (der oberste Eingang wurde erst zuletzt geöffnet). Hervorragender Guter Sound und lightshow, gekonnt gefahren (also sicher nicht von Canarios am Mischpult, Meinung des Vaters...). Besucher-Abfluss reibungslos, sicher auch begünstigt durch die unter den Erwartungen gebliebene Besucherzahl. Die Straße den Golfplatz runter blieb bis nach dem Konzert gesperrt. Wie mein Sohn beobachtet hat, gab's tatsächlich Besucher, die mit Metallschere bewaffnet den Absperrzaun aufschnitten und völlig unbehelligt aufs Gelände kamen.
Der trainierte Canario musste es wohl wirklich als absolute Gemeinheit des Veranstalters empfinden, daß ein Konzert, das für 21.00 h angekündigt wird, um 21.05 h beginnt...
- Location: SUUPER. Der Platz ist wie für eine openair-Konzertbühne gemacht, durch sein natürliches starkes Gefälle von überall gute Sicht zur Bühne. Die Einbindung ins Umfeld (Lichtermeer von Las Américas, Golfplatz, das Hotel rechts) toll. Auch die fast schon bengalische farbige Beleuchtung des Golfplatzes war interessant.
Ach ja, Nachtrag in Richtung michelle: warum musste man sich schämen, Deutsche zu sein? Erstens waren eh' kaum Deutsche dort, weit überwiegend Engländer. Zweitens und aus jahrelanger Inselkenntnis hier statistisch stabilisiert: so ziemlich das einzige, was dem ansässigen tourismusabhängigen Gewerbe nicht gefällt am "Deutschen", ist, daß er recht zäh zum Geldausgeben zu bewegen ist. Schau' Dir mal die englischen oder skandinavischen Kampftrinkergruppen an oder geh' mal in die angesagten englischen Diskotheken - ohne Agitation des DJ's gegen die fucking germans via Mikrofon-Einpeitsche geht da gar nichts....
Um's deutlich zu sagen: ich bin wirklich nicht stolz, Deutscher zu sein, aber ich schäme mich auch nicht dafür. Wenn ich mir so anschaue, im weiteren und auch im ganz nahen Umfeld, was andere Nationen und sehr viele Einheimische hier verzapfen, muss man als Deutscher keine Scham wegen seines Passes haben.
Also als Skeptiker gegenüber dem Konzert muss ich eingestehen, es war ein voller Erfolg.
Für das das Ganze quasi aus dem Boden gestampft wurde. Ich finde San Miguel hat diesmal
überzogen. In der Münchner Olympiahalle oder bei den Riemer Konzerten war auch nicht alles
Super.
Wie ein spanischer TV Sender berichtete, waren die Organisatoren, Sun Live Festival aus Teneriffa, völlig überfordert mit diesem Event. Chaos war für alle Elton John Fans die mit dem eigenen Auto anreisten angesagt.
(Isla Canaria Net)
. . . was sind schon 10.000 Zuschauer bei diesem weltumspannenden Ereignis :
Zitat Megawelle :
Costa Adeje, 25.01.2008: Über einige Stunden blickte gestern Abend die Welt nach Teneriffa. Zum ersten Mal betrat auf der größten Kanareninsel ein absoluter Weltstar eine 1.300 Quadratmeter große Bühne. Schon im Vorfeld überstrahlte das Konzert von Elton John den zweitgrößten Karneval der Welt.
Eine richtige "Weltmeldung", so würde Dittsche das formulieren, wäre es, wenn zum Carnaval mal nur so viele kämen, wie zu Reginald Kenneth Dwight.
Auf jeden Fall scheint alles symphatisch kanarisch zugegangen zu sein.
Lange Autoschlangen - warum kommen die auch mit dem Auto? -, gutes Wetter, Last Minute Karten zum Schleuderpreis, Besucherzahlen konnten einfach "gefühlt" werden.
Hauptsache Sir Elton und den vielen Ausländern hat es gefallen.
Man hat den Eindruck, dass echte Tinerfeños sich auch durch diesen Sir Elton offenbar gar nicht aus der Ruhe bringen liessen
kann mir kaum vorstellen, dass Deutsche auf Tf gegenüber unseren angelsächsischen Insulanern und Euro-Resistenten unangenehm aufgefallen sind. Das passiert eher schon mal auf Mallorca. Immer wieder nett anzusehen ist natürlich der germanische Pool-Liegen-per Handtuch-Reservierer, der seinen Wecker auf 1/2 6 stellt, um per Handtuch (zum Glück nicht wie im Tierreich per Urinstrahl) sein Pool-Revier markiert. Ich für meinen Teil habe mir mal erlaubt, gegen 09:30 Uhr, als nur 3-4 Leute am Pool weilten, einige unbemannte Handtücher von Liegen zu entfernen, wurde dann aber vom spanischen Personal zurückgepfiffen. Naja, es gibt solche und solche in allen Nationalitäten und insgesamt müssen wir uns da auch nicht so schämen, jedenfalls nicht für die Gegenwart.