| |||
| Also, wie fang ich an: Ich hatte bis vor kurzen eine Rottweiler-Hündin, die ich schon erwachsen und total fertig aus dem Tierheim hier geholt hatte. Ich behaupte einfach mal, einiges von Hunden zu verstehen, bin gelernte Tierarzthelferin, habe von klein auf Hunde, die ich auf dem Hundeplatz ausgebildet habe und habe wärend meiner Lehre 1,5 Jahre mit bei der Polizei-Hundestaffel mitgearbeitet und Hunde geführt. Ich habe einige Zeit gebraucht um meinen Rotti wieder hin zubekommen, aber da sie, typisch Rottweiler garnicht aggressiv war, war sie nach 1 Jahr wieder ein ganz normaler Hund. Leider musste ich sie vor einiger Zeit einschläfern lassen. Jetzt kam vor ein paar Tagen ein mir bekannte Tierschützerin auf mich zu, sie hätte ein Problem. Eine 4-monate alte Rottweiler-Hündin, die seit ihrer 8. Lebenswoche, wo sie von ihrem Besitzer gekauft wurde, nur verprügelt wird. Sie sagte, der Hund geht kaputt und sie weiss nicht, wo sie ihn hinstecken soll, da keiner einen Kampfhund aufnehmen will. Der Besitzer will sie nicht mehr. Tja, dadurch kamen wir ans quatschen und sie sagte, besonders schwer sei es jetzt geworden, da wir hier inzwischen die gleichen Vorschriften wie in Deutschland haben, was bedeutet, der Hund muss zu einer Wesens-Prüfung. Gut, ich halte nicht viel von den Prüfungen in Deutschland, wo z.B. getestet wird, ob der Hund zuckt, wenn er getreten wird. Welcher Hund zuckt da nicht bei sowas ? Nach viel hin und her, erklärte ich mich bereit, den Hund zu nehmen, obwohl ich wirklich schon genügend habe und immer noch neue Besitzer für die Welpen suche, die ich habe. Also fragte ich, o.k., ab wann muss sie zur Prüfung und wohin? Worauf ich die Antwort bekam, eine Prüfung braucht sie, aber es gibt keine Prüfer auf Teneriffa !! Ja ist das denn wahr ? Normal ist das doch nicht. Wie kann man erlassen, dass ein Hund geprüft werden muss und man hat garkeine Möglichkeit dazu ! Das ist mal wieder die Logik der Canarios :lol: editiert von: canaria111, 31.08.2006, 15:45 Uhr [addsig] |
| |||
| der Hund ist nur das was der Mensch aus ihm macht. Ich habe 20 Jahre im Circus gearbeitet und kenne kein Tier das agressiv ist,nur der Mensch macht sie agressiv. Hunde pruegeln der sollte mal zu mir kommen.aber das waere ein Thema fuer Yaiza |
| ||||
| Daß das eigentliche Problem von Kampfhunden meist am hinteren Ende der Leine hängt, trifft in Deinem Fall sicher nicht zu - nach Deinen Beiträgen zu urteilen. Daß sich manche Bestimmungen durch bürokratische Tollheiten einfach nicht umsetzen lassen, ist nicht nur ein kanarisches Kuriosum, sonder kommt sogar in dem ach so perfekt organisierten D vor, da hat goa schon Recht, aber auf TF trifft man's öfter, da bleib ICH nun mal wieder dabei. Lösungsvorschlag, damit Du sozusagen auf der sicheren Seite bist und nicht nach der denuncia eines lieben Nachbarn mit ein paar Hundert Euronen "multa" dastehst: Die Genehmigung zum Halten eines Kampfhundes dürfte auch hier Gemeinde-Angelegenheit sein, also mal die policia local fragen. Da kriegst Du wahrscheinlich zwar keine befriedigende Auskunft und schon gar keine schriftliche (und wenn Du mehrere Personen der "richtigen" Abteilung fragst, kriegst Du wohl verschiedene Antworten), aber Du hast es dann immerhin versucht. Notier' Dir die Namen/Funktionen der Auskunftgeber oder stell' Deine Anfrage sogar schriftlich, dann kannst Du Dein Bemühen um Gesetzestreue sogar belegen.Ansonsten: Ball flach halten - wer viel fragt, kriegt viele Antworten. Und das liebe kleine Hunderl schön brav im Auge behalten, nicht daß es irgendwann (natürlich nur spielerisch und nicht bös gemeint) einem kleinen Kind das Naserl aus dem Gesicht beißt... Der ganze Blödsinn der behördlichen Regelungswut zeigt sich beim Thema "Hundehaltung" überdeutlich - dafür braucht man einen Wust an Zertifikaten und Auskünften, aber sich die Seele aus dem Leib ballern und Kinder in die Welt setzen, um die man sich dann nicht kümmert, das bleibt genehmigungsfrei. |
| |||
| @goa das hat ja auchnie jemand behauptet. Aber wie soll ich was machen, wenn es keine Möglichkeit gibt ? Ich bekomme also eine Strafe, obwohl ich garnichts machen kann. Nö, das ist nicht fair, finde ich. Man muss mir die Möglichkeit geben, dem Gesetzt zu entsprechen. Wir brauchen da nicht von Deutschland anfangen, dann kömten wir ja nie aufhören *lach* Kein meter ist Deutschland perfekt ;-) Aber wir leben nun mal hier und haben hier unsere Probleme *schulterzuck* @santana das ist hier nun mal ein grosses Problem. Tiere müssen funktionieren, sonst bekommen sie was auf die Schnauze, im wahrsten Sinne des Wortes |
| |||
| Hallo Goa, Du kriegst aber auch schnell was in den falschen Hals, oder meinst Du vielleicht nicht das, was Du schreibst? Sicherlich wirst auch Du schon in einer der kanarischen Zeitungen das eine oder andere zum Thema gelesen haben. Übrigens in Deutschland wurden - gerade weil Kampfhunde Menschen zum Teil schwer verletzt haben - neue Verordnungen erlassen. Die übrigens auch dort zum Aussetzen vieler Kampfhunde führte - was allerdings viel mehr Ausdruck der Mentalität der "Ex-Besitzer" der Mehrheit dieser Hunde ist. Die Tierheime in Deutschland sind voll von diesen Hunden, die sich schwer vermitteln lassen. An Canaria: Sanmiguel hat recht: wer viel fragt, kriegt viele Antworten. Ganz wichtig ist doch Dein direktes Umfeld. Und wenn ich mich recht erinnere, habe ich irgendwo hier im Forum gelesen, dass Du in Las Maretas wohnst. - Ich war mal dort, hat mir gut gefallen, es hat noch ein bisschen was ursprüngliches. - Wenn Du vorher schon einen Kampfhund hattest, dann wissen Deine Nachbarn doch, dass Du damit umgehen kannst, oder? |
| Lesezeichen |
| Stichworte |
| gefährliche, kampfhunde |
| Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1) | |
| Themen-Optionen | |
| |