jetzt antwortest du nicht mehr, bist du jetzt beleidigt?
ich habe deine frage nicht beantwortet, weil ich mich aufgeregt habe und anscheinend nach lesen deiner halben mail ohne fertig lesen drauflosgetippt.
antwort: nein, in deutschen tierheimen wird (leider?) nicht eingeschlaefert! selbst unvermittelbare hunde nicht, solange sie gesund sind. es gab vor kurzem den fall eines kampfhundes, der beim wesenstest auf einen kinderwagen losging. als der eingeschlaefert werden sollte, sind die deutschen tierschuetzer auf die barrikaden gegangen. jetzt ist er irgendwo in oesterreich bei einer tierpsychologin oder so und angeblich der liebste hund der welt. so machen es jedenfalls die deutschen und oesterreichischen tierschuetzer glauben. trotzdem darf er (gottseidank) den privatgrund seiner neuen besitzerin nicht verlassen.
*dumdidum* ich wusste doch, das eine Tierschutz-Diskussion losgehen wird *gg*
Als erstes zu Deinen letzten Beitrag gigi: grundsätzlich ist es natürlich in Deutchland verboten gesunde Tiere einzuschläfern, was ich grundsätzlich auch richtig finde. Aber Ausnahmen bestötigen wie immer die Regel. 1. dürfen gefährliche Tiere eingeschläfert werden, daher kann ich nicht verstehen, warum so ein Hund am Leben bleibt, allerdings bin ich von den durchgeführten Wesentests in Deutschland auch nicht überzeugt.
2. kann ich von der Praxis sprechen, wie wir es früher beim Tierarzt durchgeführt haben, was übrigens nicht legal war, daher gibt es von mir natürlich keine Angaben über meine Ex-Chef. Wir haben Tiere eingeschläfert, die nicht vermittelbar waren. Ein Beispiel: eine alte Katze von 24 Jahren. Ihre Besitzer waren 2 alte Damen von denen eine gestorben ist. Die andere ging daraufhin ins Altenheim. Wir haben die Katze eingeschläfert, da wir nicht den Sinn sahen, so ein altes Tier nochmal zu vermitteln. Selbst wenn es möglich gewesen wäre, hätte das Tier die Umstellung vermutlich nicht verkraftet.
Dann, natürlich ist das Basisproblem die Menge an Tieren auf der Insel, aber ich muss gigi recht geben, die TSV versuchen als allererstes so viele Tiere wie möglich zu kastrieren (bitte auch mal die hohen Kosten von sowas zu bedenken). In Bezug auf Aufklärung in dem Bereich muss ich direkt sagen, dass nach meinen Erfahrungen das extrem schwierig ist. Oft bekomme ich den Kommentar, dass machen wir schon immer so, also kann es nicht falsch sein. Grad in Bezug auf die Pferde hier, kann ich nur sagen, durch Vorleben habe ich schon so einiges erreichen können. Nicht genug, aber sowas geht halt nur in kleinen Schritten.
Zum Schluss will ich noch sagen, ich kenne kein Land, wo es keine Tierschutzprobleme gibt !
das ist richtig!! auch bei uns gibts diese probleme, wenn auch in bissi anderer art...
bisse von kampfhunden gehört zur tagesordnung und mindestens einmal am tag in der zeitung zu lesen... leider....
ich bin selber sehr tierlieb und hab selber einen kleinen hund und 3 katzen, aber ich versteh die leute nicht, die sich einen hund anschaffen, und wenn er ihnen net paßt (urlaub) einfach aussetzen... und solche, die sich einen kampfhund halten und net wissen, wie man mit so einem hund umgehen soll.... meine beste freundin hat nen stafford terrier als baby bekommen und sofort in die hundeschule mit ihm gegangen.... er ist heute der liebste hund und sogar lieber als meine kleine kröte :lol:
dazu will ich nur sagen, man kann einen kleinen hund auch dazu drillen, bösartig zu werden, kein hund ist es von natur aus... der mensch macht sie dazu!!!! sei es schlechte erfahrung oder schlechte haltung.... dann versteh ich, warum solche tiere andere leute und auch kinder angreifen... sie kennen nichts anderes....
die überbevölkerung von tieren in teneriffa dazu kann ich nix sagen, lebe ja net dort (NOCH net) 8-) aber man sollte es sofern es möglich ist, vermeiden, die tiere einfach so einzuschläfern.... ausnahmen bestätigen natürlich die regel, wenn das tier krank ist, schon sehr alt usw. aber nur, weils keiner haben will einfach töten???
ich stoß sicher auf unverständnis, aber das ist nunmal meine meinung...
kein hund ist es von natur aus... der mensch macht sie dazu!!!! sei es schlechte erfahrung oder schlechte haltung.... dann versteh ich, warum solche tiere andere leute und auch kinder angreifen... sie kennen nichts anderes....
ich will auf der Strasse aber mit keinem riesigen agressiven Vieh konfrontiert werden, das der Besitzer nicht im Griff hat! Da ist es mir dann egal, was die Gruende fuer seine Agressivitaet sind, tut mir leid. Ich habe selber schon zwei kleine sehr bissige aufgenommen und mit Geduld wieder hingekriegt und sie wurden dann auch vermittelt. Aber denen wurde ich zumindest koerperlich Herr, so dass sie nur mich bissen und keine Gefahr fuer andere darstellten, ich finde schon, dass das ein grosser Unterschied ist.
Zitat:
Zitat von Andiemaus
die überbevölkerung von tieren in teneriffa dazu kann ich nix sagen, lebe ja net dort (NOCH net) 8-) aber man sollte es sofern es möglich ist, vermeiden, die tiere einfach so einzuschläfern.... ausnahmen bestätigen natürlich die regel, wenn das tier krank ist, schon sehr alt usw. aber nur, weils keiner haben will einfach töten???
ich stoß sicher auf unverständnis, aber das ist nunmal meine meinung...
wenn Du mir sagst, wohin damit, schlaefern wir sie nicht ein. Du brauchst nicht glauben, dass das irgendjemandem Spass macht. Wir haben erst vor ein paar woche ein paar kampfhunde eingesammelt - eine kleinere, an der die anderen trainiert wurden, die ist freundlich, aber bei der schaut ueberall das fleisch raus. und mehrere groessere, die muessen auch in den kaefigen angeleint bleiben, weil sie sonst aufeinander losgehen. die leben noch, weil sie auf den prozess ihrer besitzer warten muessn. darf ich sie dir schicken? oder deiner freundin von dem staff?
Wenn Du tierlieb und in dieser richtung sehr mitfuehlend bist, solltest Dir das mit dem nach Teneriffa ziehen nochmal gut ueberlegen. Ich mach das jetzt seit ein paar jahren mal mehr mal weniger intensiv mit. frueher hatte ich angst vor hunden. jetzt hab ich manchmal drei gleichzeitig in meinem wg - zimmer: schlimm verletzt oder aufeinander losgehend oder total veraengstigt, den ganzen tag jammernd. meist finden sich am ende gute familien, andere werden aber auch einfach wieder zurueckgegeben. aber es nimmt einfach kein ende, das hat canaria 111 schon richtig gesagt: man kann einfach nicht allen helfen. man muss ein bisschen abstumpfen in dieser hinsicht, sonst sollte man lieber nicht hier herkommen.
grundsätzlich ist es natürlich in Deutchland verboten gesunde Tiere einzuschläfern, was ich grundsätzlich auch richtig finde. [...] allerdings bin ich von den durchgeführten Wesentests in Deutschland auch nicht überzeugt.
der hund war im "normalen leben" schon mehrmals auffaellig geworden. kleine hunde haben auch ein recht auf tierschutz, ja ich finde eigentlich, dass sogar kinder ein recht auf schutz haben, selbst kinder von tierschuetzern. (er wohnt jetzt bei einer frau mit einem kleinen kind, da macht sie stolz fotos davon.) entschuldige meinen sarkasmus, aber das ist echt so ein thema, wo ich die wut krieg. wieso muss dieser hund unbedingt leben, wenn soviele andere, gesunde, gut sozialisierte eingeschlaefert werden, weil es einfach immer noch viel zu viele gibt? also ich hab da ueberhaupt kein verstaendnis dafuer, ehrlich.
Zitat:
Zitat von canaria111
Wir haben Tiere eingeschläfert, die nicht vermittelbar waren. Ein Beispiel: eine alte Katze von 24 Jahren. Ihre Besitzer waren 2 alte Damen von denen eine gestorben ist. Die andere ging daraufhin ins Altenheim. Wir haben die Katze eingeschläfert, da wir nicht den Sinn sahen, so ein altes Tier nochmal zu vermitteln. Selbst wenn es möglich gewesen wäre, hätte das Tier die Umstellung vermutlich nicht verkraftet.
das finde ich super von euch, dass ihr den mut dazu hattet! dieses gesetz mit dem einschlaefern verboten ist doch ein witz, oder?
das gesetz besagt, dass man tiere nicht ohne grund toeten darf. dann wurden mal irgendwelche tiere gefunden, die man normalerweise schlachtet, um sie zu essen (glaub war irgendein gefluegel, weiss nicht mehr). die waren aber zum spass getoetet worden (nicht zu tode gequaelt, aber halt getoetet ohne den zweck, sie zu essen!). das gab dann tatsaechlich eine anzeige, fahndung nach den taetern, alles drum und dran! massentierhaltung, tiertransporte, alles erlaubt, aber nicht, einen gefaehrlichen hund oder eine alte katze einzuschlaefern.
Zitat:
Zitat von canaria111
die TSV versuchen als allererstes so viele Tiere wie möglich zu kastrieren (bitte auch mal die hohen Kosten von sowas zu bedenken). In Bezug auf Aufklärung in dem Bereich muss ich direkt sagen, dass nach meinen Erfahrungen das extrem schwierig ist.
wir bezahlen sogar fuer schon als welpen adoptierte weibliche tiere die kastration im alter von sechs monaten. (uebrigens gibt´s fuer kastrationskampagnen sogar geld von der stadt, aber halt leider viel zu wenig, den rest muessen wir aus eigener tasche, spenden, usw. zahlen.) nun, obwohl wir die kosten uebernehmen, muss der adoptant noch einen vertrag unterschreiben, dass er das tier dann wirklich zur kastration bringt.... mir hat mal ein mathematiker, von dem man also annehmen sollte, dass er logisch denken und ausrechnen koennte, wieviele hunde in welcher geschwindigkeit aus zwei werden koennen, also der hat mir gesagt "was? aber warum hast du denn das getan? nein, also der arme hund!" - er sprach von der kastration einer huendin.....
die grundsatzdebatte hier finde ich ja ganz ok, das einzige was mich persönlich immer stört dabei: jeder redet von "kampfhund"...
was zählt für euch als kampfhund? jene welche, die irgendwelche organisationen oder politiker auf eine liste gesetzt hat?? warscheinlich...
ich persönlich hab selbst 2 rottweiler gehabt, 2 hündinnen, eine ältere welche jahrelang bei uns gelebt hat, und leider aus altersgründen (14 jahre) und gleichzeitiger krankheit aus humanen gründen eingeschläfert werden musste, und eine jüngere hündin welche uns eines tages gestohlen wurde.
ich persönlich kann nur sagen das diese 2 rottweiler ganz und gar keine kampfhunde waren, sondern auch ich bin der meinung das die leute selbst aus JEDEN hund einen "kampfhund" machen können.
sei es jetzt durch brutale haltung und gleichzeitiger fütterung mit rohem fleisch, und so weiter...
über meine 2 rottweilermädels sind meine neffen und nichten als kleinkind rübergekraxelt, an den ohren und beinen gezogen, und was weis der teufel..... sowas von gutmütig das es eine freude ist. wenn wir spazieren waren, klebten die beiden an unserer linken seite, egal was rundherum passiert ist, auch ohne leine, usw.
fakt ist, das die halter, und das seh ich tagtäglich in unseren betonbauten in wien, selber schuld sind, was ihre hunde leider alles so anstellen. für die ist es ein statussymbol wenn sie als 18jährige mit 3 scharfen staffords vor ihren kumpels erscheinen....
was zählt für euch als kampfhund? jene welche, die irgendwelche organisationen oder politiker auf eine liste gesetzt hat?? warscheinlich...
wer hat das gesagt? falls du mich meinst, ich habe wirklich von kampfhunden gesprochen: hunde einschlaegiger rassen (jawohl! so ist es nunmal, s. u.), die zu hundekaempfen ausgebildet wurden.
Zitat:
Zitat von Franky
sondern auch ich bin der meinung das die leute selbst aus JEDEN hund einen "kampfhund" machen können.
man kann vielleicht jeden hund agressiv machen, aber nicht zu einem kampfhund, weil eben nicht jeder hund die physischen voraussetzungen dafuer hat.
Zitat:
Zitat von Franky
sei es jetzt durch brutale haltung und gleichzeitiger fütterung mit rohem fleisch, und so weiter...
das kann ich nicht nachvollziehen, ich gebe allen hunden rohes fleisch, hab noch nie eine agressivitaet deswegen festgestellt, die fressen das sogar in einem raum, ohne sie zu trennen, waehrend es in anderen faellen schlaegereien wegen bisschen trockenem brot gibt. allerdings halte ich sie nicht gleichzeitig brutal. :-)
Zitat:
Zitat von Franky
fakt ist, das die halter, und das seh ich tagtäglich in unseren betonbauten in wien, selber schuld sind, was ihre hunde leider alles so anstellen. für die ist es ein statussymbol wenn sie als 18jährige mit 3 scharfen staffords vor ihren kumpels erscheinen....
aber was nuetzt mir das, dass die halter schuld sind, wenn die staffs mir einen kleinen hund zerlegen?
unser kleiner Westi ist heuer im frühjahr von einem schäferhund "zerlegt" worden, wie du es nennst. der hund kam während der gassi-runde aus einem garten ohne zaun rausgeschossen, ohne irgendeinen grund und ohne warnung, und fiel über unseren kleinen her, selbst die schwiegermutter die den kleinen natürlich helfen wollte hat ihren teil abbekommen :/
der schäfer richtete unseren wautzer so her das er eine fette notoperation und etliche behandlungen benötigte.... der halter meinte darauf blos: jo mei, wir sind eh gut versichert :-x
der schäferhund mag vielleicht nichts dafür können, weil er eben so erzogen war, oder eben nicht erzogen war, aber für mich gehört der HALTER hinter gitter!
das nächste mal geh ich vielleicht mit dem kinderwagen, und der hund springt heraus und.... ich will gar nicht weiterdenken :roll:
so, das passt natürlich jetzt nicht so ganz mehr in diesen thread von dir ;-) deswegen wieder back zu deinem thema :-)
das es auf der insel eindeutig zu viele streuner gibt (hund oder katz, egal) hab ich in den 2 wochen gesehen als ich auf der insel war, aber mit blosem "einfangen", gesundpflegen, und was weis ich denke ich mal ist das thema nicht erledigt. mir selbst fällt da leider auch nichts ein wie man der sache herr werden kann, gegen einschläfern bin ich eigentlich irgendwie, dazu bin ich einfach zu sehr ein hunde und katzennarr.... hmmm.... echt verzwickte lage :-?
ja, ich hab auch nicht erst einmal "meinen teil abbekommen". und wer das fuer uebertrieben haelt, den lad ich ein, mal eine runde in los gladiolos mit einem kleinen hund spazieren zu gehn! deswegen (ueber?-)reagiere ich bei diesem thema auch so... es ist halt, zwei kleine kann ich ohne fremde hilfe ganz allein trennen, sogar normalerweise ohne groessere schaeden (na gut , einmal ging ein zahn drauf :-( ), aber so kraeftige?? ich weiss auch, dass die normalerweise kooperativer sind, was ich abgekriegt habe, war ganz eindeutig aus versehen. aber trotzdem. einmal hat einer zwei kleine hunde hintereinander umgebracht, alle fusstritte, die haben ihm sogar ein feuerzeug an die hoden gehalten, alles hat nichts genuetzt. sowas brauch ich nicht! da lob ich mir dann doch wieder die tierfeindlichen kanarischen gesetze mit immer maulkorb und leine und nix da wesenstest. tut mir leid um die hunde, aber trotzdem.
back zum thema: also ich finde es zumindest nicht unloesbar, es bewegt sich schon etwas. aber wie hat jemand (canaria?) gesagt? man muss kleine schritte machen.
wenn du zu sehr narr bist, ueberleg dir das mit dem umziehen lieber nochmal. ich bin auch narr und war zeitweile echt voellig fertig ob der zustaende hier!