zunächst finde ich es toll, dass Du Dich der kleinen Rottidame angenommen hast. i
Dein Problem würde ich pragmatisch angehen. Geh mit deinem Wauwi zum Tierarzt, schilder ihm Dein Problem und lass Dir auf einem schönen Briefbogen mit Stempel und allem drum und dran bestätigen, dass Deine Hündin charakterlich einwandfrei ist und keine Gefahr für die Umwelt darstellt.
Bei einer etwaigen Kontrolle oder Denunzierung kannst Du dann dieses Schreiben vorweisen und niemand (wahrscheinlich auch die policia nicht) wird wissen, dass der Tierarzt kein öffentlich bestellter Gutachter ist.
ser mayor de edad.
pedir certificado negativo de penales.
pedir certificado del registro municipal acreditativo de no haber cometido infracción grave o muy grave.
pedir certificado de capacidad física y aptitud psicológica.
formalizar un seguro de responsabilidad civil por daños a terceros con cobertura no inferior a 120.000 €
ponerle chip de identificacion al perro
solicitar en el Ayuntamento una Licencia Administrativa
llevar la Licencia Administrativa encima cuando pasea el perro
inscribir el perro al Registro Municipal de Animales Potencialmente Peligrosos de los Ayuntamientos de Canarias
ponerle bozal al perro en lugares publicos (pero por favor uno con que pueda respirar, esos que pone el veterinaio no son para paseos!)
llevarle con cadena de menos de dos metro al perro
proteger a las personas y animales que se acerquen a tu casa cerrando el perro detras de vallas bastante altas
disponer en todo momento de las condiciones necesarias de seguridad para mantener el perro
informar el registro municipal cuando se pierde el perro.
(Información del ayuntamiento de Santa Cruz de Tenerife)
-> also DU brauchst einen "wesenstest", nicht der hund. und psychologen gibt´s auf Teneriffa weiss gott genug, es ist ja jede zweite krankmeldung wegen depression. :evil:
wenn deine nachbarn dich unbedingt anzeigen wollen, koennen sie dies uebrigens auch mit der begruendung, dass du zu viele hast - ich glaube auf hoechstens drei pro person wurde es jetzt gesetzt. oder aber auch, wenn du sie auf dem balkon oder dem dach haeltst.
umgekehrt sagt meines wissens die polizei von sich aus sowieso nichts und es wurden bisher nur in santa cruz multas verteilt. ich habe sogar mal einen polizisten direkt angesprochen, als ich mit zwei kleinen spazieren ging und uns ein unangeleinter kampfhund nach ist: als er dachte, er waere ausser meiner sichtweite, ist er schnell in die andere richtung abgebogen, als die, die ich ihm gesagt hatte.
hm fuer einen reinrassigen welpen sollte sich aber eigentlich sehr leicht schnell ein adoptant finden. Das ist doch eigentlich immer, was alle wollen? :roll:
Nur die Canarios??? Sind die Kampfhunde in Deutschland anders???
In der Beziehung meinte ich nicht nur die Kampfhunde, sondern grundsätzlich Tiere und Du kannst nicht behaupten, dass die meisten Canarios nicht eine vollkommen andere Einstellung als die meisten Deutschen haben. Wobei ich nicht meine, dass die Deutschen es superklasse machen, meiner Meinung nach wäre der Mittelweg das ideale. Zusätzlich muss man immer sagen, egal worum es geht, Ausnahmen bestätigen die Regel.
Zitat:
Zitat von baluma
Hallo Goa,
Du kriegst aber auch schnell was in den falschen Hals, oder meinst Du vielleicht nicht das, was Du schreibst? Sicherlich wirst auch Du schon in einer der kanarischen Zeitungen das eine oder andere zum Thema gelesen haben.
An Canaria: Sanmiguel hat recht: wer viel fragt, kriegt viele Antworten. Ganz wichtig ist doch Dein direktes Umfeld. Und wenn ich mich recht erinnere, habe ich irgendwo hier im Forum gelesen, dass Du in Las Maretas wohnst. - Ich war mal dort, hat mir gut gefallen, es hat noch ein bisschen was ursprüngliches. - Wenn Du vorher schon einen Kampfhund hattest, dann wissen Deine Nachbarn doch, dass Du damit umgehen kannst, oder?
Zu Deiner ersten Aussagen muss ich sagen, das scheint wirklich so zu sein. Goa scheint sich immer angegriffen zu fühlen, obwohl ich das garnicht so meine. Vielleicht mal richtig lesen und nicht alles immer als Kampfansage auffassen ?
Zu Nr.2: Ja ich wohne in Las Maretas bzw. inzwischen auf einer Finca bei Las Maretas. Meine Nachbarn und so ziemlich das ganze Dorf kennen mich und auch meine alte Rotti-Hündin. Mit ihr habe ich so manche Vorurteile aufheben können. Dort habe ich keine Probleme, voraussichtlich nicht. Es gibt immer Leute, die einen das Leben schwer machen wollen.
Mit meiner alten Hündin bin ich später dann kaum noch aus dem Ort raus, weil ich nicht immer die Probleme haben wollte, dass der Hund keinen Maulkorb anhatte.
@gigi oha, ich und nen Wesenstest, das wird schwieriger, als wenn der Hund ihn machen müsste *lach*
Und naja, ein Adoptant ist vielleicht schnell gefunden, aber ob es dann der "richtige" ist.... ich wurde nicht umsonst angesprochen, obwohl man wusste, dass ich keinen weiteren Hund wollte. Die anderen sind übrigens keine "Kampfhunde"
Zusätzlich ist der momentane Stand, dass der Besitzer den Hund dann doch nicht rausgerückt hat. 2 Tage nachdem die Tierschützerin ihn abholen wollte, wurde er dann zum Verkaufen inseriert. Anscheinend denken die Besitzer sie können, nachdem Interesse vorhanden war, noch Geld aus der Kleinen rausschlagen. Wollen wir hoffen, das verständige Menschen ihn bekommen !!
Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich die Arbeit nicht habe, aber es tut mir um die Kleine leid.
Zusätzlich ist der momentane Stand, dass der Besitzer den Hund dann doch nicht rausgerückt hat. 2 Tage nachdem die Tierschützerin ihn abholen wollte, wurde er dann zum Verkaufen inseriert. Anscheinend denken die Besitzer sie können, nachdem Interesse vorhanden war, noch Geld aus der Kleinen rausschlagen. Wollen wir hoffen, das verständige Menschen ihn bekommen !!
Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich die Arbeit nicht habe, aber es tut mir um die Kleine leid.editiert von: canaria111, 04.09.2006, 12:08 Uhr
ja, mir auch. aber immerhin, wenn jemand fuer den hund wenigstens was zahlt, ist er vielleicht ansonsten auch ein besserer bestitzer und laesst ihn impfen usw.
ob die anderen kampfhunde sind ist egal. wenn deine nachbarn dir unbedingt was wollen, koennen sie dich einfach anzeigen, weil du zu viele hunde hast. oder weil du sie auf dach oder balkon haeltst. :roll:
ich wuensch der kleinen jedenfalls viel glueck! und den andern natuerlich auch!!
Ich Dank Dir gigi.
Wie gesagt, wohme ich jetzt auf einer Finca, da habe ich um mich herum ausser Tomaten garkeine Nachbarn :-D
Vorher in der Wohnung waren es nur 2 Hunde, davon ein kleiner und natürlich halte ich sie nicht auf dem Dach oder Balkon ;-) leider ist dass in unserer Ortschaft immer noch so, dass die Hunde oftmals auf der Sortea gehalten werden *seufz*
Leider hat er die Kleine wohl nicht so gut erwischt, bekam heute den Anruf, dass sie auf eine Finca ist und dort jetzt an der Kette liegt, aber man kann einfach nicht allen helfen. :-(
schei...!! und kettenhaltung kann man nicht mal anzeigen! :-( naja, das gesetz mit dem dach und mit dem balkon haben sie ja auch nicht aus tierschutzgruenden gemacht, sondern nur wegen laermschutz. :-x
hm - bei der vorsitzenden unseres tierschutzvereins waren die hunde auch jahrelang auf dem dach. die kleinen in der wohnung, die grossen auf dem dach, ohne auslauf. sie ist wirklich mit herz und seele tierschuetzerin, aber wo sollte sie hin mit ihnen??? ins tierheim kann man sie auch nicht bringen, da war es in dem alten noch schlimmer, als auf einem dach. das neue ist auch schon wieder voll, da wird jetzt diskutiert, nach welchen kriterien man in welcher reihenfolge einschlaefern soll. adoptieren wollten sie hoechstens jaeger, es waren podencos. am ende hat sie ein deutscher tsv uebernommen und nach d geschickt, sonst saessen sie jetzt noch auf dem dach, aber fuer sie war das dach noch ein paradies, im gegensatz zu vorher. :-(
ja, du hast schon recht, man kann einfach nciht allen helfen, dabei sollte man es belassen, sonst wird man wahnsinnig.
Merkt Ihr "Tierschützer" denn nicht, daß die Basis des Problems die Überzahl der Tiere ist? Ein Großteil der "tierschützenden" Denke und Seelenschmerzen rührt doch aus der Vermenschlichung der Tiere und aus der panischen Angst vor dem Tode.
Glaubt Ihr nicht, daß sich so ein armes Viecherl oft wünschen würde, nicht zu existieren, statt über Jahre hinweg zu hungern, in der Sonne zu verdorren, Ungeziefer und Ekzeme zu haben, geschlagen zu werden?
Ich bin ganz klar dafür, daß Tierheime jedes Tier, das sie länger als 6 Monate haben, einschläfern müssen und daß jede Ausfuhr von "armen" Hunden oder Katzen verboten wird.
das erste ziel jedes tsv ist ja auch nicht das durchfuettern herrenloser tiere, sondern eben die aufklaerung der bevoelkerung, um eben diese vermehrung zu verhindern. wir kastrieren jede huendin und jeden katze, deren wir habhaft werden.
ich brauche kein tier zu vermenschlichen, um ihm zuzutrauen, dass es schmerzen oder hunger empfindet.
in deutschland werden hunde sicher sehr viel mehr verschmenschicht, als auf den kanaren, aber gibt es dort eine solche massenvermehrung??? also es ist nicht ganz logisch, was du schreibst.
ebensowenig wie das mit der angst vor dem tode: wir tierschuetzer sind es doch, die halbtote tiere aufsammeln und sie dann einschlaefern lassen muessen!!
fuer das einschlaefern in den tierheimen brauchst du gar nicht mehr plaedieren, das ist gaengige praxis in spanischen tierheimen.
im uebrigem bleibt es ja jedem selbst ueberlassen, wie er seine freizeit verbringt. ich ziehe es eben vor, einen ausgesetzten hund zu enflohen, anstatt mich in die kneipe zu setzen, das wirst du schon mir ueberlassen muessen.
Liebe gigi,
1. ich gehöre nicht zur Gruppe der Kneipensitzer, auch wenn Deine Formulierung mich in die Nähe derer rücken könnte...
2. Einen Hund zu entflohen, den ich nicht sofort behalten kann oder will, find' ich irgendwie unlogisch - er hat ja in der nächsten Woche wieder Flöhe, wenn ich ihn nach meiner "flohiküre" wieder laufen lasse...
3. Ich kenn' so einige Tieraysle vom Vorbeifahren, reingehen will ich da gar nicht, weil Du mich dann vielleicht auch entflohen müsstest :-) . Was ich da so sehe, lässt mich daran zweifeln, daß derartige Tierheime das von Dir als vordergründig genannte Ziel "Information, Bewußtseinsbildung" auch nur ansatzweise erreichen. Ich hab' eher den Verdacht, daß dort Tierquälerei in etwas anderer Verpackung stattfindet.
Glaubt Ihr denn nicht, daß die gesamte problematische Situation auf Basis der derzeitigen Angebots- und Nachfrageverteilung einfach unlösbar ist? Drastisch runter mit den Tierzahlen und dann wirklich ab in die Schulen, in die Nähe von Tierhandlungen (ich war am vergangenen Samstag im Mercado Municipal in La Laguna, an einem Stand 4 ganz junge Hunde in einer vielleicht 60 x 40 x 30 cm großen Drahtbox, völlig apathisch durch Reizüberflutung, eines der Tiere offensichtlich am Verenden) - wo bleibt da in direkter Konfrontation die Information über sachgerechte Tierhaltung?
Die Überproduktion von Tieren finden in D auch statt, aber eben in Form von Zucht nur des Verkaufens willen. Es verteilt sich alles mehr, wird unsichtbarer, aber die Zahl von zu Urlaubszeiten ausgesetzten Tieren ist sicher um ein Mehrfaches größer als auf Teneriffa.
Du schreibst, daß in spanischen Tierheimen eingeschläfert wird. Vielleicht, aber offensichtlich nicht viel genug. Und nachdem Du "spanisch" so betonst, sagt das, daß in Tierheimen deutscher selbsternannter Tierschutzexperten nicht eingeschläfert wird? Dann wäre das aber absolut unverantwortlich und man sollte wohl wirklich öfter die spanischen Behörden zu Kontrollen an allen Fronten in diese "Denkmale irre geleiteten Idealismus" schicken...
1. wollte ich dir mit der kneipe nicht persoenlich zu nahe treten, das war nur ein beispiel
2. man sammelt ihm ja nicht die floehe ab, sondern behandelt ihn mit frontline, das kann nicht gestohlen werden, wie ein halsband, aber haelt auch trotzdem einige wochen vor.
3. mich wuerde ehrlich interessieren, von welchem tierasyl du sprichst. in den von tsven gefuehrten ist es absolut selbstverstaendlich, dass jeder neue hund erstmal zum ta kommt, desparasitiert wird usw.. mit den perreras ist es etwas anders, allerdings sind die gesetzlich verpflichtet die armen viecher zwei wochen aufzubewahren (im wahrsten sinne des wortes), falls der rechtmaessige besitzer kommt.
und 4. glauben wir nicht, dass die situation unloesbar ist, runter mit den tierzahlen, ja ganz genau, aber genau das machen wir ja, wir kastrieren die tiere, damit sie sich nicht weiter vermehren.
und 5. gehen wir sehr wohl auch an schulen, machen oeffentlichkeitsarbeit, messestaende, jeden montag eine seite im "diaro de avisos", radio- und fernsehauftritte.
und vor allem 6. warum hast du den tierhaendler nicht angesprochen oder angezeigt oder wenigstens tierschuetzer informiert, damit diese dies tun?