Der "sozialistische Kaiser"(Alcalde) von Buenavista del Norte, der vor 25 Jahren durch geschickte politische Schachzüge den Prestigeort Masca von Santiago del Teide raubte und seitdem mit EU Geldern die Enteignung des Wassers von Masca gegen die "Comunidad de los Vecinos" (Bürgergemeinschaft) von Masca erfolglos betreibt, plant den nächsten Coup: die komplette Schließung der Landstraße Santiago del Teide/Masca sowie den kostenpflichtigen Eintritt zum Barranco von Masca (siehe Adeje/Barranco del Infierno). Die Schließung der Landstraße (Cabildo) soll wie auf Lanzarote (Timanfaya) vonstatten gehen: Jeglicher Indiviualverkehr wird untersagt. Alle Touris werden gezwungen, die kostenpflichtigen Busse des Cabildos zu benutzen. Dies soll auch für die ca. 100 Bewohner Mascas und deren gastronomischen Betriebe gelten. Kurtaxe auch für Einwohner!
Bürgerversammlung am 6.4.07 in Masca um 19 Uhr (La Fuente). :-(
Kurze Frage zum Barraco del Infierno, ist der jetzt nur noch kostenpflichtig zu erreichen??? Wir waren vor ein paar Jahren schonmal dort, da war das noch nicht...
Ganz ehrlich gesagt hat es mich schon immer gewundert, daß es noch nicht ausgenutzt wurde für die Besichtigung dieses herrlichen Fleckchens Erde Geld zu kassieren...schau doch mal z.B. nach Österreich, da kommst Du doch fast keinen Berg rauf ohne Maut zu zahlen...
Auch die Strasse durch die Canadas wäre doch so eine zusätzliche "Einnahmequelle" um Touris das Geld aus der Tasche zu ziehen. :-(
Aber das selbst die Einwohner dafür zahlen sollen um nach Hause zu kommen ist der Oberhammer... :-x
Wie stehen denn die Chancen, daß das durchkommt??
Gruß Steffi
Man muss fairerweise aber auch sagen, daß z.B. die Wege und das Sicherheitsniveau im Barranco del Infierno wesentlich verbessert wurden.
Ich wundere mich schon jahrelang, daß die zumindest für Touris in ihnen unbekannten Mietwagen wirklich gefährlichen Strecken nach Masca bzw. von Buenavista zum Leuchtturm immer noch allgemein offen sind. Falls da mal was passiert (z.B. ein herabstürzender Stein durch ein Autodach durchschlägt und einen Touristen erschlägt), dann wird das europaweite Geheule noch größer sein als bei Schumachers "mit Walen aalen".
Vielleicht warten die Aytos ja nur auf ein derartiges Ereignis, um dann sofort reagieren zu können?
Ja gut, da hast Du durchaus Recht, aber es ist schon der Hammer, dass sogar die Einwohner zahlen sollen. Besuch bekommen die dann auch ne Ecke weniger, wenn diese dafür zahlen müssen, Freunde zu besuchen *kopfschüttel* das geht ja nu garnicht.