die ersten kontakt mit den kanaren war mit einer segelyacht.
wir ,das waren segler oder segelbegeisterte vom bodensee.
wir hatten drei segelyachten in las americas gechartert.
die yachten waren alle um 44 fuß entsprechend 13-14,50 m lang.
warum ein fuß manchmal mit 30 cm dann wieder mit 33 cm berechnet wird
entzieht sich meiner kenntniss.
um 6 uhr ging der flug von stuttgart nach tenerifa süd.dabei flogen wir über den bodensee
über zürich runter nach gibraltar .von gibraltar an der marokanischen küste entlang
über steuerbord nach tenerifa.nach der ankunft wurden die taxis beladen und
kurs auf porto colom genommen.die belegung der schiffe erfolgte absprache
gemäß altersentsprechend.nachdem wir die schiffe auf sicherheit und vollständigkeit
nach der inventarliste kontrolliert hatten.wurde ausgiebig gegessen und die schiffe mit proviant gebunkert.
am anderen morgen gings los.wir das waren toni -ute -maria-alise-günter und ich.
wir wollten nach madera segeln.also setzten wir kurs in richtung süden.
der beste kurs wäre zwischen tenerifa und gran canaria.als wir auf höhe el medano waren,
merkten wir daß wir um nach madera zu segeln,ständig aufkreuzen müßten.
dies wollten wir uns nicht antun. wir beschlossen kurzerhand dei verschiedenen inseln der
canaren anzulaufen.wir änderten unseren kurs nach nord und segelten in richtung los gigantes.dort verbrachten wir unsere ertse nacht im hafen.obligatorisch wird beim ablegen oder anlegen grundsätzlich ein alkoholisches getränk eingenommen. ,man sagt auch
besanschot an. gott der winde "rasmus " bekommt auch jedesmal ein schluck über die reling.
los gigantes ist schon beeindruckend , weniger das alles in englischer hand ist ( abschreckend )
mehr die riesige felswand. am morgen setzten wir kurs auf la palma. wir wollten nach tazacorte. unterwgs begleiteten uns beständig tümler.unterwegs versuchten wir per ukw funk die anderen 2 schiffe zu erreichen. dies war aber nicht möglich. der ukw funk funktioniert
quasioptisch.der hafen von tazacorte war nicht sehr berauschend es ist ein reiner fischerei-
hafen.nach einer Nacht im hafen von tazacorte setzten wir segel , und der kurs richtung
el hierro wurde aus der seekarte genommen.ebenso wurde jade stunde die aktuelle position in die seekarte eingetragen.die navigation war einfach , wir hatten ein gps an bord,das uns
die position nach länge und breite immer mitteilt.der atlantic war relativ ruhig. nicht zu vergleichen mit dem bodensee.in hierro waren wir im hafen la restinga.durch el hierro ging
in früherer zeit der nullmeridian ( durch den leuchtturm la orchiella ). heute geht dieser nullmeridian durch london.in el hierro sieht man noch sehr deutlich den lavafluss.
nachdem wir in hirro wasser und proviant gebunkert hatten ,setzten wir kurs auf gran canaria.
diese fahrt dauerte ca. 35 stunden. wir teilten die wachen ein . ich hatte wache mit
günter. er hies bei uns nur schrab-schrab günter. er war hubschrauberpilot beim
fürst zu Fürstenberg in donaueschingen.wärend andere wache hatten konnten wir schlafen.
es ist schon eigenartig wenn man auf einem schiff schläft. es ist nur eine dünne schicht kunststoff die uns vom wasser trennt. auch die geräusche vom wasser sind einschläfernt.
auch der sternenhimmel sieht man intensiver. die richtige navigation führte uns in den hafen
porto rico auf gran canaria.die bucht ist voll mit hotels zugebaut.maspalomas ist jedenfalls
interresanter.unser neuer kurs nach dem auslaufen zetzten wir in richtung fuerteventura.
der hafen von morro jable war interresant.zum einkaufen sowie in ein retaurant,mußten wir erst über einen hügel in den kleinen gleichnamigen ort.in morro jable waren einige segler die
über den große teich wollten. es gab dadurch viele kontakte zu anderen seglern.
eine segelmacherin aus hamburg war auch mit ihrem schiff im hafen. sie konnte sich mit der reparatur von defekten segel ihre reise finanzieren.nach einem 2 tägigem aufenthalt wurde neuer kursin richtung grancanaria las palmas gesetzt. die einfahrt bei dunkelheit in den
hafen war schon interresant. aus dem hafenhandbuch wurden die verschiedenen ansteuerungstonnen entnommen .das hafeneinfahrtlicht steuerbord grün war nicht leicht auszumachen. da die farmacie auch ein grünes hat. nach nur einer nacht im hafen
setzten wir erneut kurs uns segelten zwischen gran canaria und tenerife in richtung heimatfafen. durch die düsenwirkung zwischen den 2 inseln erreichten wir eine
geschwindigkeit von 11,6 knoten ( x 1,852 = Km ).der bereich flughafen süd erreichten wir in der nacht.
es ist schon merkwürdig wenn man am himmel von einem starken lichtschein verfolgt wird.
das vermeindliche ufo stellte sich als flugzeug heraus ,das seine landescheinwerfer anhatte.
da wir noch zeit . nach mehrmaligem versuch unsere anderen segelkameraden per funk zu erreichen,gelang uns die auf höhe punta rasca. die anderen segler waren im hafen von
gomera. also setzten wir kurs auf gomera san sebastian.im hafen angekommen wollten wir
am anderen schiff längsseits festmachen. trotz ausreichend mit fendern abgefedert war der schwell im hafen zu stark. die fährschiffe nehmen keine rüchsicht auf uns segler.
nach kurzer begrüßung fuhren wir wieder aus dem hafen nach Tenerifa puerto colom.
der ganze törn dauerte 14 tage. er fand statt vom 05.12-19.12 1992.
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