Komisch @Naddi, das was Du dort beschreibst klingt aber genau nach diesem Call-Center, in dem ich vor Monaten gearbeitet habe. Vielleicht ist es ja mittlerweile umgezogen und nennt sich anders. Euromillion, nach drei Monaten Flugkostenerstattung etc, genau das selbe. :lol: [addsig]
Ich muss aber auch zugeben, dass ich dieses Forum schon seid Ewigkeiten nicht mehr verfolgt habe, und ausschließlich den letzten Beitrag gelesen habe.[addsig]
Hallo,
ja, es ist richtig. Auf Gran Canaria ist diiese Lottofirma jetzt auch vertreten. Werben Mitarbeiter in der "Info Canarias", Arbeitsmarkt: Neueroeffnung, Tel. Nr. aus Teneriffa, Frau R. aus Puerto de la Cruz. Habe dort angerufen, das klingt alles wirklich sehr gut. Festgehalt usw. Ein Herr W. wuerde mir dann naehere Infos vor Ort geben. Sitzt im Edificio Mercurio. Gut, dass ich hier im Forum einiges erfahren konnte. Vielen Dank!
Gruss Carmen
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Folgende Bewerbungsarten sind möglich Über das Portal arbeitsagentur.de, per E-Mail, über den Internetauftritt des Arbeitgebers, per Telefon Gewünschte Anlagen zur Bewerbung Lebenslauf, Zeugnisse Bewerbung ab
14.01.2008
der Inhaber war wohl auch schon in La Matanza und Orotava tätig. wer weiss was? seriös? Mir wurde zugetragen, dass trotzt Abschlagszahlung schleppend bezahlt wird bzw. noch nichts bezahlt wurde.
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sollte man alles weitere überlesen.
Die suchen keine Arbeitnehmer, sondern OPFER.
GANZ WICHTIG: Bildungsabschluss nicht relevant.
Das glaube ich gern!!!
Besonders peinlich ist, dass sich die BA auch für offensichtlich unseriöse "Angebote" bestens nutzen lässt. Eine Art mittelbare Täterschaft mit der BA als Werkzeug.
Da wird offensichtlich alles veröffentlicht.
Wahrscheinlich werden sie aber wieder Dumme finden, die sich dort ausbeuten lassen.
Leider!!
OK, alles schön und gut, aber was kann man unternehmen damit solche Firmen hier keine Opfer finden. Solchen Leuten muss das Handwerk gelegt werden. Aber wie? Denn das scheint hier auf Teneriffa das größte Problem zu sein. Niemand kümmert sich um solche Unternehmen, niemand prüft sie, niemand kontrolliert sie und die können zumindest eine Zeit lang schalten und walten wie sie wollen und finden somit immer Opfer, verdienen sich ne goldene Nase auf Kosten der Mitarbeiter, die dann ohne Arbeit und meist auch ohne Geld wieder auf der Strasse stehen. Man muss doch was unternehmen können, und zwar bald bevor noch mehr Schaden angerichtet wird.
Und wer mehr über dubiose Call Center lesen will hier:
Schon mal was von "Eigenverantwortung" gehört, von "gesundem Menschenverstand" oder "Hirn einschalten"? Die sogenannten Opfer sind doch alle volljährig, sie dürfen also wählen, sich paaren und Kinder zeugen, bei der Bundeswehr dürfen sie sogar schießen. Und da soll man sie schützen müssen vor unseriösen Job-Angeboten?
Dann sollte man sie auch davor schützen dürfen/müssen, den falschen Partner zu wählen oder sich vor die nächste S-Bahn zu legen.
Hört doch endlich mal auf, immer nach irgendjemandem zu rufen, "der's richten soll", fangt selber damit an.
Sanmiguel, ist das die Aufforderung zur Gründung einer Teneriffa Arme(e) Fraktion?
Muss man diese Firmen vielleicht "zwangsliquidieren".
Wozu nach dem Staat rufen?
Da passiert sowieso nichts.
Einfach selbst was machen und auf Jugenstrafrecht hoffen, wenn man noch unter 21 ist.
Sanmiguel hat´s gesagt:
Fangen wir an zu richten.
Wer ist der Erste?
Jetzt kommt Schwung rein!
ok, ich kann ja sagen, die Leute die da arbeiten sind selbst schuld. Lass sie doch in ihr Unglück rennen.
Aber ich denke (ich gehe jetzt von mir aus, und habe so was auch schon ein paar mal mitgemacht) ich will eigentlich hier nur meine Arbeit machen und mein Geld verdienen, um davon leben zu können, man weiß dass man hier seine Ansprüche etwas zurückschrauben muss. Ist ja auch ok.
Aber wenn du ein paar mal nicht weißt wie du deine Miete bezahlen sollst, geschweigen denn ob du demnächst noch was zu essen hast und dir das Wasser bis zum Hals steht. Weil du wieder mal bei einer Firma angefangen hast, wo äußerlich alles den Anschein hatte dass dort alles rechtmäßig abläuft, du hast einen Vertrag und alles sieht ok, aus. Du hängst dich rein und machst dein Arbeit. Bis du dann merkst, dass da irgendwas nicht stimmt. Das merkst du spätestens dann, wenn du kein Kohle für die geleistete Arbeit bekommst. Dann wirst mit irgendwelchen Gründen vertröstet. Jetzt hast du 2 Möglichkeiten, du kannst gehen oder du machst weiter in der Hoffnung, dass die Kohle doch noch kommt und meist kommt sie dann doch nicht. Beim ersten mal ist man geschockt, dass das hier so problemlos funktioniert, dann kennt man sich im spanischen Recht noch nicht so gut aus und hat meist auch noch Sprachprobleme. Also sucht man einfach was neues. Aber irgendwann hast du die Nase voll. Und merkst dass man machtlos da stehst und die machen alle fröhlich so weiter. Jetzt kommt sicher der Einwand, das machen alle so oder so ist es halt.
Ich selbst kann auch nur den Rechtsweg beschreiten, mehr nicht. Ich kann ja keine Selbstjustiz betreiben.
Ich könnte ja auch sagen, na ja wenn das so einfach ist, dann schlag ich mich jetzt auf die andere Seite und mach´s genau so und zocke irgendwelche Leute ab (es steht jeden Tag ein Dummer auf).
Als wie schütze ich mich, such gerade selbst wieder Arbeit, habe aber keine Lust wieder irgendwo, anzufangen zu arbeiten, ev. wieder kein Geld zu bekommen. Ich will arbeiten, mein Geld verdienen und hier leben, niemand Schaden und von niemand betrogen werden.
Ich denke, dass ich und viele meiner Bekannten nicht auf den Kopf gefallen sind, wir sind alle Erwachsen Menschen. Trotzdem hat jeder das Problem, nicht auf solche Firmen hereinzufallen und für Minimallöhne zu arbeiten, denn er ist schwer überhaupt eine zu finden und keiner hat Reserven, keiner erwartet Superlöhne, aber wenigsten einen mit dem man einigermaßen auskommen kann und keiner will zurück nach Deutschland um sich bequem mit Hartz4 zu versorgen. Hier brauchst du Arbeit.
Ich selbst kann auch nur den Rechtsweg beschreiten, mehr nicht. Ich kann ja keine Selbstjustiz betreiben.
Der Rechtsweg geht hier im allgemeinen in die Hose, zumindest bei geringeren Beträgen rentiert sich's nie. Ein bißl anders sieht das aus, wenn Du bei einem "sindicato" (so was ähnliches wie eine Gewerkschaft) Mitglied bist, aber die nehmen auch nicht jeden, ein formal richtiger Arbeitsvertrag möcht' schon sein, bevorzugt machen sie sich natürlich für "ihre Leute" stark, also für Spanier, nachdem sie ja alle selbst Spanier sind und die Gewerkschaften aus sich selbst heraus nicht müde werden, die fatalen Folgen nichtspanischer Werktätiger für den kanarischen Arbeitsmarkt deutlich zu machen...
Und auch eine Sindicato-Mitgliedschaft kostet natürlich Geld.
Zitat:
Zitat von upsupsi
Als wie schütze ich mich, such gerade selbst wieder Arbeit, habe aber keine Lust wieder irgendwo, anzufangen zu arbeiten, ev. wieder kein Geld zu bekommen. Ich will arbeiten, mein Geld verdienen und hier leben, niemand Schaden und von niemand betrogen werden.
Da widersprichst Du Dir jetzt aber: erst schreibst Du, daß Du negativ überrascht wurdest von seriös wirkenden Firmen und nun forderst Du Schutz vor denen, die schon aufgrund ihrer eigenen Stellenbeschreibung und fehlender minimaler Kleinigkeiten wie z.B. einem schriftlichen, klaren, zur Prüfung mitnehmbaren (!) Arbeitsvertrag, sozusagen laut aufschreien: ich bin ein Gauner.
Aber vielleicht seh' ich's in meinem Drang zur Eigenverantwortung wirklich zu eng - in den USA müssen die Hersteller von Waschmaschinen bekanntlich seit Jahren einen Sticker an der Einfüllöffnung anbringen, auf dem draufsteht, daß es gefährlich ist, Katzen in Waschmaschinen zu waschen... Andererseits: wer blöd genug war, George Bush zu wollen und gar zu wählen, ist wahrscheinlich auch nicht aus eigenen Kräften in der Lage, zu beurteilen, was Minki gut tut.
Aber sind wir Europäer da nicht viel klüger?