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  #1 (permalink)  
Alt 12.06.2009, 22:03
Benutzerbild von sanmiguel
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sanmiguel wird schon bald berühmt werden
Standard Die Anfänge des Tourismus im Süden von Teneriffa

Ich habe vor ein paar Tagen von einem kanarischen Berufsverband ein wunderbares Buch geschenkt bekommen, das es im freien Handel nicht gibt. Es stellt die touristische Entwicklung im Süden Teneriffa's sehr eindrucksvoll dar - kein Wunder, basiert es doch auf dem Material von "Zeitzeugen". Ich werde es passagenweise übersetzen und hier einstellen. Beginnen wir also mit dem Beginn...

Beginnend in den 20er-Jahres des vergangenen Jahrhunderts waren erste Anfänge eines „Tourismus“ im Süden Teneriffa’s zu beobachten, vor allem an den Stränden von El Médano und Los Cristianos. Allerdings war das beschränkt auf die lokalen Eliten, die höher oben in den Bergdörfern lebten und an die Küste kamen um hier im Sommer Wochenenden oder Wochen zu verbringen.
Doch abgesehen vom außerordentlich guten Klima und einigen kleinen Örtchen, in denen hauptsächlich Fischer und Plataneros lebten, hatte der Süden nicht viel mehr zu bieten: die Straßenverbindungen beschränkten sich auf einige unbefestigte Feldwege, es gab weder einfachen Zugang zu Trinkwasser noch Straßenbeleuchtung oder gar eine medizinische oder Bildungs-Infrastruktur.
Ende der 40er-Jahre erreichte die Carretera General del Sur endlich Los Cristianos und damit kamen auch mehr Besucher. Dennoch blieb es weiterhin schwierig, den Süden überhaupt zu erreichen. Insgesamt benötigte man noch in den 60er-Jahren 4-5 Stunden mit dem Wagen von Santa Cruz bis Los Cristianos – eine echte Tortur für Fahrzeug und Fahrgäste, die auf den alten „caminos reales“ zwischen den Bergdörfern von einem Schlagloch ins nächste fielen.
Zudem war das Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten sehr spärlich. Das einzige Hotel in Los Cristianos war die Pension Reverón (das heutige Hotel Reverón Plaza), das aus der Flugplatz-Unterkunft hervorging. Diese war Anfang der 30er-Jahre durch Antonia Reverón Sierra gegründet worden (Die Familie Reverón ist bis heute eine der wirtschaftlich bestimmenden Familien im Municipio Arona).
In El Médano baute Francisco García Feo Ende der 50er-Jahre das „Hotel Médano“ auf dem Gelände seiner ehemaligen Tomaten-Verpackungshalle. Genau in diesem Hotel wurde einige Jahre später der Tourismus-Verband CIT-Sur gegründet.
Der Aufschwung im Hotelbau basierte auf der Initiative vieler Bewohner dort, die private Zimmer an Sommerfrischler vermieteten, z.B. in der Casa Mariana und in der Casa Reverón in Los Cristianos oder den Pensionen von Israel, Dona Amalia y La Pilarica in El Médano.

Wird fortgesetzt, aber Ihr dürft trotzdem dazwischen posten, wenn ihr eigene Erinnerungen, Fragen oder vielleicht sogar Bildmaterial habt.
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  #2 (permalink)  
Alt 12.06.2009, 22:37
Benutzerbild von sanmiguel
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sanmiguel wird schon bald berühmt werden
Standard Das schwedische Phänomen

An diese ersten und fast schon primitiven Anfänge des lokalen Tourismus schloss sich ein Gruppe von Schweden an, die sich wegen der idealen klimatischen Bedingungen für ihre gesundheitlichen Probleme ab 1957 dauerhaft hier etablierten. Wenig später erbauten sie eine eigene Anlage, weihten die „casa sueca“ auf halbem Weg zwischen der Wohnanlage und der Reha-Klinik ein und gründeten die Asociación Vintersol, die die Grundlage für das heutige große Gesundheitszentrum bildete.
Im Jahr 1962 strahlte das schwedische Fernsehen einen Dokumentarfilm mit dem Titel „Kann Sonne heilen“ aus. Er stellte die Lebensumstände der skandinavischen Personengruppe dar, überwiegend an osteo-muskulären Krankheiten leidend, die sich an diesem ebenso pitorresken wie warmen Ort im Süden Teneriffa’s eingerichtet hatte und wo sich ihr Gesundheitszustand täglich verbesserte.
Zweifellos entstand daraus bei anderen chronisch Erkrankten und ihren Familien ein Gesundheitstourismus, der bis dahin völlig unbekannt war im Süden. Im grünen Norden Teneriffa’s gab es dagegen schon seit dem 19. Jahrhundert einen großen Zustrom von Besuchern aus ganz Europa, die die heilende Wirkung des Inselklimas suchte. Auch in Vilaflor findet man im Hotel San Roque eine Ausstellung darüber, dass viele Lungenkranke hierher kamen, um ihre Leiden unter dem Einfluß von Kälte und trockener Luft zu bessern.
Der Erfolg dieses neuen schwedischen Gesundheitstourismus war so groß, dass 1965 die Clinica Vintersol (Vintersol = Wintersonne) eingeweiht werden konnte, die sich auf Erkrankungen des Bewegungsapparates spezialisierte.
Die Gründung der Klinik gestaltete sich ziemlich kompliziert, da die damaligen Gesetze die Gründung einer ausländischen Gesellschaft auf spanischem Territorium nicht erlaubten, doch konnte man dies umgehen durch eine binationale Gesellschaft namens Ramón y Cajal – Vintersol.
Das „schwedische Phänomen“ wirkte wie ein Motor auf die lokale Wirtschaft: aus dieser Zeit datieren die ersten Arbeiten für die Kanalisierung, Elektrifizierung und geordnete Trinkwasser-Versorgung in Los Cristianos, ebenso die erste Rot-Kreuz-Station und die Eröffnung der ersten Apotheke.
Ganz ohne Zweifel war die schwedische Präsenz bestimmend für das Wachstum von Los Cristianos in jeder Beziehung, doch beileibe nicht der einzige positive Faktor.

In den Ayuntamientos Adeje und Arico gab es 1967 noch kein einziges touristisches Bett, im Jahr 1972 immerhin schon 3.740 bzw. 340. Arona hatte 1967 schon 1.054 touristische Betten, 1972 waren es 5.833. Granadilla stieg innerhalb dieser 5 Jahre von 122 auf 744 Betten, Guía de Isora von 34 auf 133. San Miguel de Abona hatte auch 1972 noch kein einziges touristisches Angebot, wogegen Santiago del Teide (bzw. eben Puerto Santiago/Los Gigantes) schon 245 bzw. 4.020 Betten aufzuweisen hatten. Und in Vilaflor schliesslich gab es 1972 die ersten 19 Touristenquartiere.
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  #3 (permalink)  
Alt 12.06.2009, 23:20
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sanmiguel wird schon bald berühmt werden
Standard Die Süd-Autobahn

Die komplizierte Geografie Teneriffas mit seinen Barrancos und den daraus resultierenden Zwängen war immer schon ein großes Hindernis für das umfangreiche Gesamtvorhaben „moderne Straßenverbindungen in den Süden“.
Bereits 1864 wurde das Projekt der Carretera Comarcal del Sur, die C-822, definiert und genehmigt. Es sollte die Hauptorte aller Municipios in den Süden und Südwesten der Insel verbinden. Bedingt durch zahlreiche Schwierigkeiten dauerte es dann aber bis zum Jahr 1945, bis schließlich diese Carretera auch Los Cristianos erreichte.
In den 60er-Jahren schließlich, als auch auf Teneriffa die Massenmotorisierung Einzug hielt, erreichte die nun schon 100 Jahre alte Planung des insularen Straßenringes endlich auch in Realität das Municipio Guía de Isora.
Bestimmt hat diese fast nicht endende Serpentinenstrecke über alle Bergdörfer viele Bewohner von Santa Cruz oder gar Puerto de La Cruz davon abgehalten, den Süden der Insel zu besuchen.
Als Alternative diskutierte man von Anfang an die Möglichkeit, eine touristische Straße über die Canadas nach Vilaflor und Arona zu bauen. Doch befand sich die Verbindungsstraße von Arona hoch nach Vilaflor bis weit in die 70er-Jahre noch in Bau.
Diese völlig unzureichende verkehrsmäßige Erschließung war ein echtes killing-argument für jedwede unternehmerische Initiative, im Süden Teneriffas eine Infrastruktur von Beherbergungs- oder Freizeitbetrieben zu gründen. In den Aufzeichnungen der Gemeinden des Südens und auch der Presse finden sich ab Ende der 50er-Jahre hunderte von Petitionen an die Inselregierung, doch endlich eine Straßen-Infrastruktur zu schaffen, die eine zumutbare Verbindung vom Nordflughafen und der Hauptstadt in den Süden sicherstelle.
Schließlich und nach langen Jahren immerwährender Anstöße wurde 1966 die Südautobahn genehmigt, mit dem Bau der TF-1 wurde dann 1967 begonnen.
Entscheidend in dieser Phase war der bedingungslose Einsatz des damaligen Cabildo-Präsidenten José Miguel Galván Bello, der derartigen Druck auf den raschen Fortgang machte, dass man gleichzeitig in Santa Cruz und Los Cristianos mit dem Bau begann. Etwa bei Güímar oder Candelaria sollten die beiden Teilprojekte sich dann treffen. Zunächst war die Strecke übrigens nicht als Autobahn, sondern als autovía, also eine autobahnähnlich Kraftfahrstraße, geplant.
1970 wurde bereits die Teilstrecke von Los Cristianos nach Poris de Abona freigegeben und reduzierte die Zahl der bisher mehr als 1.000 Kurven auf dieser Strecke auf insgesamt nur 54 mit der neuen Trasse. Die Verbesserung war überdeutlich…
1971 schließlich war die TF-1 zwischen der Hauptstadt und Los Cristianos komplett, allerdings erst einspurig. Dennoch verkürzte sie schon wesentlich die benötigte Fahrzeit und war auch deutlich kürzer als die Carretera Vieja. Der Flughafen Los Rodeos war somit nur noch etwa 100 km und etwa 1 Stunde Fahrzeit von Los Cristianos entfernt. Endgültig war nun auch der Süden Teneriffa’s in der Neuzeit und am Beginn einer neuen wirtschaftlichen und sozialen Epoche angekommen.
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  #4 (permalink)  
Alt 13.06.2009, 00:00
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Toll und uiii, super Service, sanmiguel!

Mehr möchte ich dazu (..zunächst..) nicht schreiben, um den Schreibfluss nicht weiter zu unterbrechen.

claudia
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  #5 (permalink)  
Alt 13.06.2009, 00:04
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sanmiguel wird schon bald berühmt werden
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Don't panic, aurora. Ich schaue mal, ob die mods das irgendwie zusammenfassen können. Denn da kommt noch viel lustiges mehr. Leider mag mein scanner heute nicht mit mir sprechen (vielleicht hab' ich versehentlich den Treiber vertrieben), sonst gäb's noch ein paar lustige Fotos. Hab' mal wieder eine Spende gekriegt...
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  #6 (permalink)  
Alt 13.06.2009, 09:36
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El_Sauzal befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Daumen hoch Danke

@ sanmiguel

Danke für deine Zeilen. Ich hoffe dass du den Treiber wieder eingefangen hast und dein Scanner wieder funktioniert. Freu mich schon auf die Bilder.

LG El_Sauzal
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  #7 (permalink)  
Alt 13.06.2009, 11:32
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Zitat:
Zitat von sanmiguel Beitrag anzeigen
Ich schaue mal, ob die mods das irgendwie zusammenfassen können.
Wie stellst Du dir das vor?

Ich nehme doch an, dass Du deine äußerst interessante und lesenswerte Übersetzung in einem komfortablen Texteditor schreibst, nicht unmittelbar im Editor des Forums. Die Textmenge ist für einen Forumsbeitrag begrenzt und deine Touristik-Historie hört sich nach längerem Text an. Dann wird es an den Volumensgrenzen scheitern.

Ich möchte deine Übersetzungsleistung aber unterstützen und biete dir die Konvertierung in ein hier hochladbares Dateiformat an. Schicke mir nach Abschluss der Übersetzung dein Dokument zu (z.B. MS Word.DOC) und ich werde es im Forum oder im Teneriffa-Lexikon bereitstellen.

Ist das ein Vorschlag, der dir gefällt?
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  #8 (permalink)  
Alt 13.06.2009, 11:42
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sanmiguel wird schon bald berühmt werden
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Ich habe noch keinen Überblick, wie viel es insgesamt wird. Das Buch hat über 100 Seiten, das gekürzte Extrakt von 3,5 Seiten konntet ihr bislang hier lesen, aber es ist auch nicht alles interessant für Nichtspezialisten dieses Bereiches.

Vielleicht kann man Auszüge davon sogar in der Megawelle drucken? Aber die Idee mit einem .pdf ist auch nicht schlecht.
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  #9 (permalink)  
Alt 13.06.2009, 22:02
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sanmiguel wird schon bald berühmt werden
Standard Dann machen wir mal weiter mit der O-Text-Übersetzung

Es fehlt ein Flughafen

Parallel zum fortschreitenden Straßenbau war eine stetig steigende Nachfrage nach einem Flughafen im Süden erkennbar, etwa dort, wo schon seit Jahrzehnten zahlreiche technische Studien seine Machbarkeit bestätigten.
Die Urahnen des heutigen Südflughafens gehen bis in das Jahr 1959 zurück, als die verantwortlichen Inselbehörden mit dem aufkommenden Massentourismus die Notwendigkeit für intensive touristische Einrichtungen im Süden Teneriffas erkannten.
Es half den Planungen sehr, dass der Flughafen an einem Ort liegen sollte, der zum Einen ganzjährigbeste Flugwetter-Bedingungen aufwies und zum Anderen viel viel freien Platz bot auch für künftige Erweiterungen.
Einmal mehr war es der Inselpräsident selbst, José Miguel Galván Bello, der sich für den raschen Baubeginn des Flughafen „Reina Sofía“ im Jahr 1970 stark engagierte. Zunächst war die Fertigstellung im Jahr 1972 geplant, verzögerte sich durch zahlreiche Komplikationen jedoch bis zum Jahre 1978.
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  #10 (permalink)  
Alt 15.06.2009, 00:49
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sanmiguel wird schon bald berühmt werden
Standard Die ersten touristischen Kerne

Los Cristianos
Seit 1964 wurde von den ersten kommerziellen Bauträgern mit dem Bau touristischer Anlagen in Los Cristianos begonnen, ganz voran die Wohnanlagen Rosamar, Cristianmar und La Estrella. Und das, obwohl der Flächennutzungsplan von Los Cristianos erst 1965 festgestellt wurde.
Gleichzeitig wurden 3 Wohnsiedlungen im Landkreis von Arona beschlossen – Chayofa, Las Rosas und La Florida. Im Gegensatz zu den erstgenannten Projekten waren diese 3 reine Wohnanlagen, in denen sich Einzelgebäude und Doppelhaushälften um gemeinsame Grünanlagen und Swimmingpools gruppierten, vorgesehen als Wohnraum für Dauernutzer aus der normalen oder gehobenen wirtschaftlichen Mittelschicht.
Eine fast schon explosionsartige touristische Entwicklung begann für Los Cristianos, als die ersten Verträge mit ausländischen Reiseveranstaltern abgeschlossen werden konnten. 1966 z.B. schlossen die Eigentümer der Apartments Rosamar mit einem Reiseveranstalter einen Vertrag über die Komplettbuchung ihrer Anlage während der Wintermonate an Deutsche.
Im Jahr darauf schloss die mittlerweile zum einfachen Hotel umgebaute um auf 35 Zimer erweiterte Pension Reverón einen Vertrag mit Hetzel-Reisen über ein 15 Zimmer-Kontigent ausschließlich für Touristen aus Stuttgart.
Die Eröffnung des ersten 4*-Hotels im Landkreis Arona in der Erschließungszone 1B am 22. Februar 1969 war ein großes Spektakel unter Teilnahme des Leiters der kanarischen Zivilverwaltung und zahlreicher internationaler Repräsentanten touristischer Organisationen. Das Hotel „Moreque“ hatte 105 Zimmer mit Blick auf die Bucht von Los Cristianos.
Im Jahr darauf, 1970, fand der bis heute berühmte Besuch der Filmstars Liz Taylor und Richard Burton statt. Diese kamen auf die Insel, um Grundstücke in Torviscas im Municipio Adeje zu kaufen und an der touristischen Entwicklung mitzuwirken. Doch, wie man so sagte, „gab es dort nichts mehr als nur Eidechsen und Geröll…und so entschloss man sich, die schon erworbenen Flächen wieder zu verkaufen und sich ins damals schon voll klimatisierte Hollywood zurück zu ziehen (letzeres ziemlich frei übersetzt…).
Los Cristianos entwickelte sich währenddessen kontinuierlich weiter als die führende touristische Enklave im Süden Teneriffas und verfügte zu Beginn der 70er bereits über etwa 3.000 touristische Hotel- und Privatbetten.
Die Krise zur Mitte dieses Jahrzehnts stoppte zwar weitere Investitionen in privat finanzierte Immobilien, dennoch wurde die Erweiterung des Sport- und Fährhafens und auch weitere Straßenbauprojekte fortgeführt und abgeschlossen.
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