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| Ein Häuflein Demonstranten hat auf der Plaza Europa am 5. Mai dafür demonstriert, dass die Stadt Puerto de la Cruz einen Zuschuss für die Sozialarbeit gewährt, die der Verein "La Mesa" für die Bedrüftigen dieser Stadt leistet. Seht wie das politisch ausgedrückt, ausgewrungen, ausgedreht oder verdreht wurde [Quelle]: Schon kurz danach gab es eine Verlautbarung der im Rathaus regierenden PSOE, dass "Die Veranstaltung, die eine „Versammlung gegen den Hunger“ sein sollte sich als Attacke gegen die sozialistische Regierung der Gemeinde, inklusive Beschimpfungen und Abwertung herausgestellt habe." Die Argumentation ist so lächerlich wie durchsichtiges politisches Spiel und Ergebnis der Lobbyarbeit der Gastronomie-Branche. Zitat:
@Kaleika: Hast Du davon etwas mitbekommen? Geändert von Pensador_XL (26.05.2009 um 00:49 Uhr). |
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| Bis Mitte der 70er-Jahre war Spanien eine Militärdiktatur, das wischt man nicht so einfach weg. Demokratie muss man lernen, auch das Akzeptieren anderer Meinungen. In einem Schwellenland wie den Kanaren ist dieser Prozess noch nicht beendet.Das nur als warnender Hinweis an all die, die unbedarft von Deutschland hier ankommend eine Rechtssicherheit erwarten, die der in zivilisierten Nationen vergleichbar ist. |
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| Ja, pensador, habe ich mitbekommen. Habe es der Megawelle berichtet und daraufhin wurde hier live vor Ort recherchiert. Ich bin ein paar Tage nach dem "Aufstand" der Beduerftigen mit Ingrid von der Mesa, zusammen gewesen, um gespendete Bananen mit meinem Jeep von der Plantage zu holen. Muss hier irgendein Beitrag von mir sein..Sie hat mir alles erzaehlt- auch von dem Film, der waehrend der Demo zeigte, wie Mitglieder der Partei, sich verleugnen liessen, aber hinter den Fenstern des Rathauses, lachend sich mokierten- ueber die armen Leute. Dieser Film hat viel Wirbel verursacht, denn er lief fast ohne Unterbrechung im canarischen TV Sender. Die Sendung darueber, bei Megawelle habe ich leider versaeumt, war damals- ca. vor 10 Tagen- Ausfall des Senders und ich habe nicht erfahren koennen, wann die Sendung statt dessen laeuft. La Mesa kaempft nun um das Ueberleben, denn es soll geschlossen werden. Auch das Sozialamt leugnet inzwischen den Kontakt, obwohl es nachweisbar (durch Berechtigungsscheine) die Beduerftigen herunter geschickt hat. Ist das nicht eine Schande!! Habe schon hin und her ueberlegt, ob Unterschriften unserer Touristen was bringen wuerden- bei einer Art Aufruf zum Einhalt der Menschenrechte. Aber das waere wohl dann doch zu happig- oder? Was meint ihr. Damit koennte ich dann zum Sender gehen, der wartet gerne auf solche Peinlichkeiten... vielleicht hilft das der Demokratie ein wenig auf die Spruenge. In Deutschland wurden auch Strafen verhaengt, aber es dauerte trotzdem fast 500 Jahre, bis wir Demokratie gelernt haben. Geändert von Kaleika (26.05.2009 um 01:03 Uhr). |
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| Menschenrechtsdiskussion sehe ich als etwas zu hoch gegriffen. Doch scheuen Politiker negative Schlagzeilen, wie der Teufel das Weihwasser. Das Wochenblatt hat ja ausführlich berichtet. Es müssten aber noch viel mehr Schlagzeilen werden, vor allem in der spanischen Presse. Ich habe mir schon überlegt, ob der Verein seinen Sitz vielleicht in einen Nachbarort verlegen sollte: La Orotava hielte ich für besonders geeignet, weil die Fläche des Município sich bis an die Straßenränder von Puerto de la Cruz erstreckt. Dann hätten die bisher Versorgten nicht so weit und "La Mesa" könnte Puerto "eine Nase drehen" als "Stachel im Fleisch" von Puertos Rathaus. Die Gastronomie-Lobby ist in Puerto bekanntermaßen sehr einflussreich, aber ansonsten unfähig, Vernünftiges für den Tourismus zu leisten.Der prinzipgleiche Verein funktioniert in Deutschland hervorragend und wird auch von der öffentlichen Hand unterstützt. Wie wäre es mit einer offiziellen Delegation aus Deutschland mit allem Medien-Tamtam. Das war nur mal laut gedacht. |
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| auch nicht schlecht die Idee, Ich kenne da eine Redakteurin beim ZDF, hat immer aktuelle, brisante Sendungen fuer Mona Lisa- einer Sonntags- Nachmittagssendung gemacht. Die koennte ich mal fragen. |
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| Das mit den sozialen Brennpunkten stimmt so nicht mehr. ___________
Die Tafeln Unterstützen Bedürftige die es in allen Städten und Orten mittlerweile überall gibt . Selbst auf Sylt gibts eine Tafel, zwar nicht von einem Canario gegründet, aber immerhin. Um die Tafel auf Teneriffa zu erhalten, müssen sich die Organisatoren an die Presse und somit an die Öffentlichkeit wenden. Argumente dafür gibt es ja genug. Das scheint im Moment der einzige erfolgversprechende Weg zu sein. Die Bevölkerung muss informiert und aufgeklärt werden um sich solidarisch zeigen zu können, evtl. mit Unterschriftensammlungen (als Beispiel). Vielleicht wäre es auch hilfreich, Betroffene selbst öffentlich zu Wort kommen zu lassen, (sofern sich einige mutige finden lassen die es tun, nicht so einfach, sich als bedürftiger zu outen) aber die Wirkung wäre warscheinlich intensiver! Das sind aber nur meine Gedanken dazu. |
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| tallymann sieht das meiner Meinung nach richtig. Doch noch ein Wort zu ... Zitat:
Ist es nicht so, dass wir alle inzwischen miteinander in einem größeren Ganzen leben? Das nennt sich EU und Teneriffa gehört genau so dazu, wie Sylt. Wie sonst sollen negative Traditionen verschwinden, wenn wir nicht positive Erkenntnise dort praktizieren, wo wir leben? |
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| Da habt ihr echt: mit den hiesigen Medien usw.. aber, das ist alles schon geschehen. Cabildo unterstuetzt de Mesa. Die Buergermeisterin von Puerto hingegen nicht, keine Ahnung welche Parteienda noch drin stecken- fuer oder gegen; so weit bin ich noch nicht... In der spanischen Presse waren La Mesa und Ingrid, die deutsche Geschaeftsfuehrerein (gegruendet wurde La Mesa von einer Spanierin), reichlich. Zuletzt im El Dia. Ohne die taegliche Initiative von Ingrid, gaebe es garnichts in La Mesa!! sie knuepft Beziehungen und versorgt den Laden mit Spenden, die man hier erst mal aus der Nase ziehen muss. Das Thema scheint also weniger zu sein: eine Deutsche auf canarischem Terrain. Nun wird ihr von Buergermeisters auch noch vorgeworfen, sie wuerde das Geld der Beduerftigen (1€ p.P.) nicht abrechnen koennen. Ein billiger Trick, um das Ganze in die laenge zu ziehen. Tatsache ist, dass saemtliche Abrechnungen belegt werden koennen und dass ca 5.000 € darueber hinaus im Minus sind und durch Spenden gedeckt wurden. die Politik zielt hier dahin, dass es keine Armen und beduerftigen auf der Insel gibt. viele beduerftigen, die jetzt nicht mal vom Sozialamt mehr den Berechtigungsschein bekommen, sind verzweifelt und kommen trotzdem her. Ingrid hilft ihnen alle, ohne lange zu fackeln. Diese Frau habe ich noch nie was essen sehen, aber sie steckt sich einen Glimmstengel nach dem anderen in den Mund... eine aufreibende Aufgabe, die man auch im Privatleben, abends nicht an der Haustuer abstreifen kann. Wer mal in Puerto ist, kann sich ja die vielen Anschlaege vor dem Laden anschauen, Zu Pensadors Vorschlag mit dem Umzug nach Orotava: La Mesa hat dort die meisten Freunde und Unterstuetzer, weiss nun nicht was weiter da hinter steckt. werde heute mal vorbeischaun, dann weiss ich wie es zur Zeit steht und berichte euch weiter. Geändert von Kaleika (26.05.2009 um 11:37 Uhr). |
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