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| Und ich dachte, Puerto hat keine Beduerftigen ... merkwuerdig: wochenblatt.es - Teneriffa - Puerto de la Cruz erhält Lebensmittelhilfe vom Staat ![]() ![]() |
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| SM hast wohl Recht mit der Kirche, aber das dauert ja alles viel zu lange. Und da wäre auch noch ab zuklären, durch welche politischen Einflüsse, diese geprägt ist. ___________
Ursprünglich gesehen, hat "die Tafel" ja den Segen der Kirche. Ich denke mal dass eine gewisse Ruhe, ohne Aktivitäten, z-Z. wichtig ist, damit sich die Fronten etwas beruhigen und so Basis für eine neue Ebene bilden können. Eine neue Ebene sollte auch mal aktuell und gedanklich davon fortführen, dass "la mesa" in Puerto ,ein rein deutsches Unterfangen ist. Daran wird gearbeitet. Der Artikel im Wochenblatt ist lokal schon ausdiskutiert, auch im El Dia und müsste eigentlich die Interna besser beleuchten. Geändert von Kaleika (28.06.2009 um 12:31 Uhr). |
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| habe ich in der Zwischenzeit, sondern versucht einen harmonischen "Vergleich" zw ischen unserer Bürgermeisterin Lola Padron und La Mesa (bekannt als: die Tafel), zu arrangieren. ___________
Vielleicht erinnert ihr euch (siehe auch Beiträge davor): La Mesa (verkörpert in der engagierte Initiatorin Ingrid) und das Ayuntamiento: Lola Padron, liegen seit Anbeginn in Fehde.Das Ayto wollte vorerst nicht zu geben dass es hier in Puerto soviele bedürftige Sozialempfänger gibt, die weit unter der Armutsgrenze leben.. sodass eine tägliche Ration für frische Lebensmittel notwendig ist ( Milch, Obst Gemüse, Brot- schon wegen der Kinder). Schliesslich aber kam die Bürgermeisterei in Puerto de la Cruz, durch gegenteilige Artikel in Bedrängnis (TV; EL Dia; Wochenblatt, Megawellensendung). Flugs wurde eine Versorgungsstation eröffnet, für Bedürftige ( aus dem Fond von La Laguna- ein Lager das dort nicht über genügend Kühlkapazität verfügt) und die Menschen wurden teilweise versorgt in 1*wöchentlichen Rationen mit Reis, Dosennahrung.. usw. Haltbare Ware. Inzwischen wurde La Mesa weiterhin bekämpft: man brauche es hier nicht es seien genügend eigene Organisationen, die sich darum kümmern, es werde den Bedürftigen die Ware sogar heimgefahren, dass ihnen die Scham des Anstehens erspart bleibt.. etc. Dass dies nicht reicht- ausserdem durch die lebensnotwendige Frischware mehr als nötig ist- beweisen die täglichen Schlangen , die hier bei la Mesa anstehen. Aus den umliegenden Regionen- Sozialämtern wurden sogar Empfänger geschickt. Das hat nun das Ayto. unterbunden. Ich habe mich zwischenzeitlich- mit grosser mentaler Unterstützung eines Forumsmitgliedes- für ein Gespräch, ohne persönl. /politische Hitergründe stark gemacht. War 6 Mal in der Bürgermeisterei, um ein Treffen mit lola Padron, einem Dolmetscher, einem Journalisten und dem Forumsmitglied, zu organisieren. Nur, um zu erklären- wie viele Mensche hier La Mesa befürworten, wie berühmt der uneigennutz von der Tafel- weltweit ist und die Wogen zu glätten, damit jeder für sich die wertvolle Arbeit weiter hin ausüben kann. Aber wurde ständig vertröstet, oft zu Recht, ein paarmal wohl nicht. Zwar gebe ich sooo schnell nicht auf, aber nun zeichnet sich politisch ja ein Wechsel ab: Ab Oktober kommt mit 90% Sicherheit (leider) ein neuer -alter Bürgermeister- der wohl den Tiefschlaf in Puerto wieder zur Regel machen wird, andererseits aber ein grosser Befürworter und Unterstützer von La Mesa ist.Also blase ich meine Aktivitäten ab, oder bleibe am Ruder ( denn Lola Padron gehört auch in ihrer verbleibenden Partei unterstützt und eine Versöhnung kommt allem zu Gute)? Falls ihr bis hier unter gelesen habt- danke!....was meint ihr?? Geändert von Kaleika (24.08.2009 um 10:44 Uhr). |
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| Hallo Kaleika, da warst Du ja sehr aktiv! Bleib' dran, wenn es Dir möglich ist! Es ist doch ganz egal, ob es zu einem Wechsel kommt oder nicht - es geht doch um La Mesa an sich. Nicht nur, das dieses Engagement gut ist, es wird doch auch stark nachgefragt. Das zeigt doch, dass nicht genügend oder nichts entsprechendes getan wird. Ja, haltbare Lebenmittel sind wichtig, frische aber auch. Engagement auf allen Seiten ist notwendig. Du wolltest doch zu Lola Padron in die Bürgersprechstunde gehen - dann muss sie doch auch da sein. Verstehe ich nicht. Viel Erfolg! Iris |
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| Ja, war zur Bürgersprechstunde, da musste sie früher weg. ___________
Glaube nicht, dass Madame Lola zu stolz ist, eher dass sie schlecht beraten ist. Sie braucht ja jeden Deut an positiver Puplicity. Das Ersatzteil, was da im Vorzimmer sitzt, die Vize, ist m.E. der Casus Cacktus. Der Regierungswechsel macht ja wohl unsere Kampagne überflüssig.. das war eigentlich meine Frage. Geändert von Kaleika (24.08.2009 um 13:58 Uhr). |
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| ich will mit dem thema "stolz" ja nur ein wenig für eine kanarische charaktereigenschaft sensibilieren, die gerade auch die damen bisweilen überproportional (nach unserem ermessen) an den tag legen. das äußert sich eben auch im nicht annehmen wollen jeglicher art der unterstützung in (im weitesten sinne) "unangenehmen" lagen, die sie vor anderen als "unfähig", "hilfsbedürftig" etc. darstellen könnte. ein schönes beispiel dafür ist auch die miserable akzeptanz der pflegeunterstützung (eigentlich eine ganz normale sache bei uns in D), hier sind etliche nicht willens, diese staatshilfe zu kassieren, weil sie dafür eine art bedürftigkeit angeben müssen. möglicherweise hätte die sra. von anfang an in die pläne involviert werden müssen. so schaut das ja aus, als ob sie etwas selbst nicht geschafft hat und jetzt (auch noch ausländische) kräfte helfen müssten. |
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| Tomaterich, vielleicht hast du ja Recht mit dem Involviert sein, andererseits, ist der Vorsitzvon La Mesa < spanisch. eine spanische Lady. Natürlich ein Schachzug, aber ein kluger. ___________
das hier habe ich grade- auf der Suche des Ursprungs von "die Tafel" gefunden. das zeigt ja, dass in Deutschland das gleiche Schamgefühl herrscht, wie hier vor Ort und Mme Lola, in die Stuation ihrer Landsleute wohl nicht falsch einschätzt. von einem Betroffenen: Tafeln Deutschland, ein trauriger Erfolg .....Hört man die Stimmen im Volk, was derzeit schief läuft (z.B. in diesen Kommentaren), dann wird schnell klar, warum die Tafeln mit ihren kostenlosen Essensausgaben den Erfolg haben. Der Erfolg ist so erschreckend, das die Tafeln in Deutschland zusammen genommen schon einen größeren Wirtschaftsfaktor spielen als manch große Lebensmittelkette. (z.B. laut Spiegel) Erschreckend ist es deshalb, weil man i.d.R. die Bedürftigkeit nachweisen muß um kostenlosLebensmittel oder eine warme Mahlzeit am Tag zu erhalten. Das soviele Menschen so arm sind, das diese von den wohltätigen Vereinen aufgefangen werden, um noch ein menschenwürdiges Leben zu haben, kennt man eigentlich schon seit vielen Jahrzehnten aus den USA, wo der Ursprung der Tafel ist. Man sagte immer: "Wir in Deutschland brauchen das nicht. Unser soziales Netzt lässt niemanden verhungern." Das es inzwischen anders ist, ist traurige Realität. Je mehr ich darüber nachdenke und lese, desto komplizierter wird das Ganze. Ich denke- ich sollte aufhören darüber nach zu denken. Wir hatten ja auch das Thema: sind wir hier Gäste auf der Insel.. oder so Ähnlich- haben wir das Recht uns in Inselpolitik ein zu mischen, usw. Das hier gehört wohl dazu und ihr wart grossenteils der Meinung (ausser mir ), wir hätten das Recht uns ein zu mischen. |
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