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| In der Isoliertheit einer Insel, wie z. B. Teneriffa, ist höchste Effektivität bei der Primärenergienutzung wichtig, um die Abhängigkeit von Zulieferungen zur reduzieren. Die erneuerbaren Energien müssen daher ausgebaut werden. Nachteil der Solar- und Windkraftanlagen ist deren Landschaftsverzehr und die störende Optik in einem Tourismusgebiet. Man möchte die störenden Faktoren so gering wie möglich halten und hat aus diesem Grund in einem Gemeinschaftsprojekt des Instituto Tecnológico de Energías Renovables (ITER) mit dem Energieversorger Unelco-Endesa und dem dem in Irland ansässigen Startup-Unternehmen Steorn untersucht, wie der Wirkungsgrad bei der Energiegewinnung und Energieumwandlung verbessert werden kann. Die Erfordernis der besseren Energienutzung wird auch auf den ITER-Webseiten dargelegt. Über die spanische Zentralregierung hat die kanarische Regierung Fördermittel aus dem EU-Technologiefond beantragt und auch erhalten, weil 'das Projekt von EU-weiter Bedeutung für die Energieversorgung' sei. Die deutsche Frauenhofer-Gesellschaft begleitet das Projekt fachlich. Die erste Projektphase wurde nach drei Jahren erfolgreich abgeschlossen. Die zweite Projektphase besteht darin, im Süden Teneriffas im Anschluss an den Solarpark eine Versuchsanlage mit zunächst 100 kW Leistungsgewinn aufzubauen und praktisch zu erproben. Als Primärenergie wird Solarstrom genutzt. Es ist jedoch auch elektrische Energie aus Wärme-, Nuklear-, Geodäsie-, Wind- und Müllkraftwerken einsetzbar, das haben die in der ersten Projektphase gewonnenen Erkenntnisse bestätigt. Die zweite Projektphase besteht darin, die aus den Sonnenkollektoren gewonnene Energie und die von Steorn entwickelte Orbo-Technologie so zu kombinieren, dass etwa 100 kW Leistungsgewinn erzeugt werden können. Sollte auch diese Projektphase erfolgreich abgeschlossen werden können, wäre auf Teneriffa ein energietechnisches Know-How erarbeitet worden, das sich als Exportschlager erweisen könnte. Das wäre politisch und volkswirtschaftlich von großem Vorteil für die Kanaren. Beim praktischen Einsatz dieses Verfahrens ist ein weiterer Vorteil, dass der Orbo-Technologie-Anteil nicht zentral, also in Nähe des Primärenergieversorgers, eingerichtet werden muss, sondern es ist möglich, diesen in den Verteiler- und Umspann-Einrichtugen zu implementieren. Dadurch würden zusätzlich die Höchstspannungsleitungen entlastet, weil der Leistungszuwachs dezentral und nahe an den Verbrauchern generiert würde. Das Hochspannungsnetz würde damit zuverlässiger. Wirtschaftlichkeitsberechnungen haben gezeigt, dass selbst bei einem Zuwachs von vorsichtig angesetzten 15% über die Leistung aus Primärenergieträgern, sich der Einsatz der Orbo-Technologie in Kombination mit erneuerbaren Energien für Energieversorger innerhalb von 2 Jahren amortisieren würde. Der saubere Strom aus Solar- und Windkraftwerken würde dann noch sauberer. |
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| Ich habe das so verstanden, das Orbo tech eine bessere Speicherkapazität anbietet, die Speicherung war immer ein Schwachpunkt. ___________
Geodäsie ist die Vermessung der Erde, versteh ich im Zusammenhang auch nicht, Geothermie wäre sinnvoller, Nutzung der Erdwärme, wäre ja vor allem für Lanzarote interessant. Schön, das Du die Riesen auch magst, ich sehe die gerne, andere Menschen finden die weissen Wolken über den Kühltürmen schön, mir graut's halt vorm AKW. |
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| Tschuljung, die Damen. ![]() Das war eine Freud'sche Fehlleistung zu nächtlicher Stunde: Natürlich muss das Geothermie heißen. Ich kann es nur leider nicht mehr korrigieren. Das mit dem Strom aus Müllverbrennung ist nur eine Option, die natürlich entsprechende Anlagen voraussetzt. Auf TF gibt es solche nicht. TF hat aber ein Wärme- und viele Windkraftwerke. Solarstrom kommt auch noch. Es ist mitunter sehr laut in der Nähe der "weißen Riesen" und nicht ganz ungefährlich, denn die schmeißen schon auch einmal einen Flügel weg, wenn das Material mürbe geworden ist, und sich anschließend selber um, wegen der daraus entstandenen Unwucht. |
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| Leider bin ich kein Techniker, würde aber gerne verstehen, was das Projekt ergeben hat. Daher muss ich ein paar dumme Fragen stellen, es tut mir leid wenn das vielleicht schon dasteht, ich aber nicht kapiert habe. Ich habe nicht verstanden, ob es tatsächlich wichtig ist, woher der Strom kommt, mit dem das System betrieben wird (Wärmekarftwerk, Solarstrom usw)? Den Grund für die verschiedenen Kraftwerke habe ich nicht verstanden. Ich dachte immer Strom ist Strom. Auch blieb mir schleierhaft, was das Orbo-System in dieser Entwicklung eingentlich macht. Ist das sowas wie eine zusätzliche Lichtmaschine? Wo kommt der Leistungszuwachs her? Kürzlich war doch ein Black-Out auf Teneriffa. So etwas sollte dann ja seltener oder gar nicht mehr vorkommen. Meine Frage dazu ist, wieso das Hochspannungsnetz zuverlässiger wird, wenn das Orbo dezentral eingerichtet wird? Ist das nicht egal? |
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| Ich habe den Bericht nicht verstanden und daher meinen Freund gebeten, mir zu erklären, wie das funktioniert. Er ist Diplomingenieur und versteht etwas von solchen Dingen. Meine Befürchtung, dass ich einfach nur zu blöd bin, hat er durch schallendes Gelächter beendet. Er meinte nur, dass auf Teneriffa wohl das Perpetuum moblie erfunden worden sei. Dann erst habe ich auf das Datum geschaut. Pensador_XL ist das wahr? :eek: LG Kerstin |
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| Nicht nur, dass Angela Merkel ein Baby erwartet, auch die Projektzusammenarbeit von Unelco-Endesa und ITER wuchs auf der wilden Wiese des 1. April. Du hast schon Recht, ElTomate, der Ersatz für den ersten April in Deutschland und anderswo ist hier der "Día de los Santos Inocentes". Er wird in Spanien am 28. Dezenber begangen und erinnert an den Kindermassenmord in Bethlehem auf Befehl des Herodes. Doch haben die Deutschen in Spanien 2x die Chance, andere in den April bzw. in den "Día de los Santos Inocentes" zu schicken. ![]() amigadelaisla: Dein Freund hat ja vollkommen Recht, das Ganze ist vollkommener Blödsinn. Nick: So klug deine technischen Fragen auch gestellt sind (erstaunlich für einen Nichttechniker), ich kann sie nicht beantworten, was widerum nicht erstaunlich ist, denn das Thema war frei erfunden. Seltsamerweise hatten die Damen mehr Interesse an dem Thema gefunden als die Herren. Warum eigentlich? Hatten die Herrn (außer Nick und zuletzt ElTomate) sich nicht getraut, das Thema zu kommentieren oder Fragen zu stellen? Also, der Sachverhalt ist folgender: Selbst wenn das Unwahrscheinliche eingetreten wäre, dass ITER und Unelco-Endesa in einem Projekt zusammenarbeiteten und als Dritter im Bunde die irische Firma Steorn mitwirkte, es könnte nichts dabei herauskommen, denn ein Leistungsgewinn mit dem Orbo geht nicht. 1. Kann Leistung/Energie nicht einfach aus dem Nichts geschöpft werden und deshalb funktioniert 2. das Orbo nicht. Es ist ein Phantasieprodukt und der bisher am längsten dauernde und aufwändigste Aprilscherz, womit wiederum 3. die Verbesserung der Zuverlässigkeit der Hochspannungsleitungen zwar eine Notwendigkeit wäre, jedoch auf diese Weise nicht zu erzielen ist. Das auf der verlinkten Webseite gezeigte Video ist eine Mogelpackung, genau wie mein Thema. So richtig gezündet hat der Scherz ja nicht, schade. Doch können die Herrn jetzt wieder aus der Deckung kommen. Zauberin60, Susanfasnia, amigadelaisla, Nick und ElTomate: Danke, dass wenigstens Ihr darauf eingegangen seid. |
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| durchbruch, energieversorgung |
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