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| Seit dem 1. November 2008 hat sich der Strompreis, aber auch die Abrechnung, verändert. Das hat zu vielen Kurzschlüssen in Haushalten auf dem Archipel geführt, denn ohne die tatsächlich vorhandene Kapazität zu prüfen ist spanienweit die Potenz auf 10 Kilowatt erhöht worden... Neue Strompreise fhren zu Verwirrung - MegaWelle Teneriffa Geändert von Vinyl (10.02.2009 um 14:00 Uhr). |
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| Hi Pensador, hab gerade mal ein wenig gegoogelt und die eigenen Rechnungen gecheckt, da ist wohl nicht nur eine Sache, über die sich Leute derzeit aufregen. Zunächst hat man ja wohl aus Kostengründen die Ableserei umgestellt, von monatlich auf zweimonatlich. Rechnungen werden aber nach wie vor monatlich gestellt. Das führt dazu, dass jetzt jeweils in einem Monat geschätzt und im nächsten abgelesen wird, hierzu: Endesa On-Line - Hogares - Facturacin Mensual - Cmo se factura? Die Schätzung beruht wohl auf Historiendaten, diese werden noch mit einem Reduktionsfaktor von 0,7 multipliziert, was auf den ersten Blick verbraucherfreundlich aussieht (wäre ja ne Art Kredit für umme). Diese Reduktion hat man wohl im Dezember 08 erstmals angewandt und dann, weil die Schätzung bei vielen niedriger ausgefallen ist als der Realverbrauch, dann - nach der Realablesung - nachfakturiert. Das fiese ist nur, dass der Dezemberverbrauch eigentlich noch zu den alten Preisen hätte berechnet werden müssen, man hat aber beim Nachfakturieren die neuen Preise angesetzt (bei uns so 5 % mehr...). Allerdings ist da irgendwo noch ein Widerspruch zu der Grafik oben, denn laut dieser sollte ja im Januar geschätzt werden!? Wenn ich´s richtig verstanden hab, gibts schon ein Urteil, dass der Anbieter diese falsch abgerechneten Kosten (Verbrauch in 2008, Abrechnung mit 2009er Preisen) den Verbrauchern zurückerstatten muss. Jetzt zu der Strafe (penalización) für hohen Verbrauch von > 500 kwh pro Monat. Das beruht wohl auf einem Gesetz aus 07 oder 08 und hat die Senkung des Stromverbrauchs bzw. der Umweltbelastung zum Ziel. Das wird aber nicht auf jährlicher Basis gecheckt, sondern auf monatlicher, d.h., wenn man in einem Monat die Grenze überschreitet, wird die Pönale von 0,0283 €/kwh fällig (was dann - zumindest für den pönalisierten Anteil zusammen mit der "normalen" Preiserhöhung einer Preissteigerung von > 30 % gleichkommt!!). Bedingt durch den kalten Winter haben viele mit Heizlüftern geheizt und übersteigen die Grenze und kommen nun in den "Genuß" des Strafzuschlags. Was mir bei der Lektüre aber noch nicht ganz klar geworden ist, ist folgende Frage: Angenommen, im Schätzmonat wird zu wenig geschätzt und im Realmonat wird nachfakturiert. Erhöht dann nicht die Nachfakturierung automatisch den scheinbaren Verbrauch und führt dann - ungerechtfertigt - im "Realmonat" bei vielen Verbrauchern zur ungerechtfertigten Strafe wg. Überschreitung der 500er Grenze? Wenn ja, dann wäre der Reduktionsfaktor wohl eher in die Kategorier "üble Tricks" und keineswegs als verbraucherfreundlich einzuordnen. (bei allem ist zu berücksichtigen, dass meine Sprachkenntnisse noch eher als mittelmäßig einzuordnen sind, daher kein Anspruch auf komplette Richtigkeit meines Beitrags...) Tomaterich Geändert von ElTomate (07.03.2009 um 20:43 Uhr). |
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| ...jetzt fand ich gerade noch das: LA TRAMPA DE LA FACTURA ELECTRICA. Facturación de las diferentes compañías eléctricas. www.ServiciosJFP.com der Schreiber hat wohl auch den Verdacht, dass die Schätzungen extra niedrig gemacht werden, um dann im Realmonat die 500er Grenze zu überschreiten, also, ich hoffe mal, das Endesa das irgendwie mal klarstellt... |
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| Danke, Tomaterich, für den Hinweis und Link auf den Fremdbeitrag. Doch werde ich noch weiter suchen müssen, denn soweit ich den Fremdbeitrag verstanden habe, erklärt der hauptsächlich, wie die neue Berechnung und Ablesung funktioniert und gibt Service-Telefonnummern bekannt. Was ich suche, ist eine Erklärung, was man konkret dagegen unternehmen kann und an welcher Stelle. Es ist vielleicht noch etwas verfrüht, denn die Systematik ist noch unklar. Doch das wäre die Aufgabe von Unelco-Endesa, den Kunden zu erläutern wie das künftig funktionieren soll. Ich jedenfalls möchte mich nicht abkassieren lassen für eine Schätzung, wenn eine eventuelle Fehlschätzung nicht sofort wieder korrigiert und der zuviel eingezogene Geldbetrag unmittelbar korrigiert wird. Es bleibt dann immer noch ein temporäres Guthaben der Endesa zu Lasten seiner Kunden (= zinsloses Darlehen). Hat jemand Erkenntnisse, was ich gegen die Willkür von Endesa unternehmen kann? Ich bin der Meinung, dass die Methode einer rechtlichen Überprüfung nicht stand hält, schon gar nicht im EU-Recht. Nur muss man in Spanien für den Gang zum Gericht eine hohe Kostenschwelle überwinden, die für eine Einzelperson nicht verhältnismäßig zum Schaden ist. Einzig eine Sammelklage der Endesa-Unelco-Geschädigten wäre noch verhältnismäßig. |
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| ...der Fremdbeitrag erläutert die Praktik, durch künstliches Absenken der Schätzmonate zu erreichen, dass die Verbräuche im Folgemonat hochgetrieben werden, ggf. über die Strafgrenze... Zitat aus LA TRAMPA DE LA FACTURA ELECTRICA. Facturación de las diferentes compañías eléctricas. www.ServiciosJFP.com: "Pues bien, esta estimación, siempre la hacen a la baja, con objeto de que al mes siguiente que llega la lectura real por parte del currito de turno (suelen ser contratas las que realizan la lectura), siempre habrá una diferencia de la estimación por debajo de lo que realmente consumimos en ese mes, y al mes siguiente es cuando nos meten lo que no pagamos del mes anterior mas la lectura real. Todo esto conlleva a que el mes que nos hagan la lectura real, nuestro consumo mensual sea mayor en muchas ocasiones a esos 500 Kwh., pudiendo así penalizarnos por consumo excesivo en el mes real "x" Kwh." Der Verbraucherschutz hat sich inzwischen auch eingeschaltet: Canarias 7. Economía. La UCE denuncia como ilegal la práctica de las compañías eléctricas de facturar por estimación Im ersten Kommentarbeitrag ist ein Link auf ein Formular zur Reklamation/Anzeige drin... Ich denke, es besteht kein Anlass zu glauben, dass man durch übertrieben Schätzung zuviel zahlt. Die Taktik ist vielmehr, die Schätzung zu niedrig zu halten, um im Folgemonat nachzufakturieren und die Pönale zu erheben. Wenn sich das so verifizieren läßt, dann ist das wirklich der Oberhammer. Geändert von ElTomate (07.03.2009 um 22:48 Uhr). |
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| Das wäre wirklich die sauerei der Woche, was Du da entdeckt hast. Aber wenn ich das richtig lese, dann ist der Verbraucherschutz da schon dran. Soll ich bis zu einer Entscheidung jede Rechung nur mit Vorbehalt zahlen oder kürzen? |
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| ...es gibt wohl auch die Möglichkeit, den Stromverbrauch selbst abzulesen und via Internet einzugeben, damit könnte man die Fehlschätzung vermeiden und damit die Spitzen reduzieren, um unter der Strafgrenze zu bleiben. Ich hab noch keine Pönale bekommen (heizen auch nicht elektrisch, sondern ziehen halt nen Pullover drüber, wenn´s Not tut...). Wenn ich diese Pönale (penalizacion) bekäme, würde ich Ärger machen.... |
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