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| So ganz klar ist es den Experten noch nicht, ob Conflicker alias Conficker alias Win32.Kido alias Downadup wirklich funktioniert. Manche glauben, dass er den Programmierern aus dem Ruder gelaufen sei und als "Untoter" durch das Internet schwebt, andere meinen, der Big-Bang stehe noch bevor, wenn er erst einmal aktiviert sei, da er derzeit noch schlummere. Die Gemeinheit sei, dass er sich ständig aus dem Internet irgend welche Ergänzungen nachlade, wenn er einen Computer infiziert habe. Jedenfalls kann Jeder sich durch einen Blick in seiner "Systemsteuerung" unter "Software" und "Programme ändern oder entfernen" überzeugen, ob das Microsoft Sicherheits-Update mit der Bezeichnung gemäß nachfolgendem Bild enthalten ist (ziemlich am Ende der Liste). Damit die Updates angezeigt werden muss auch der Haken bei "Updates anzeigen" gesetzt sein. Das Installationsdatum kann bei Jedem anders sein. Entscheidend ist das Kennzeichen (KB958644). ![]() Die Gemeinheit dieses Viehs ist, dass es den Zugang zu Anbietern von Antivirensoftware unterbindet. Besonders betroffen seien Firmennetzwerke (Intranet). Auch verbreite sich das Untier über Wechseldatenträger, wie USB-Datenstecker oder USP-Festplatten, was in Firmen oft für Installationszwecke benutzt wird, wenn es nicht per Fernadministration zentral erfolgt. Die Hersteller von Antivirus-Software "F-Secure" und "Emsi Sofware" stellen unentgeltlich Programme zur Verfügung, die den Wurm verlässlich killen sollen. Diese Firmen werden von mir nicht in ihrer Solidität angezweifelt, dennoch geschieht jeder Download und dessen Anwendung auf eigene Gefahr. Das oben genannt Windows-Sicherheitsupdate sollte in jedem Fall vor weiteren Maßnahmen installiert sein. Es ist bei Microsoft kostenlos downloadbar (Link) WARNUNG: User mit geringen Computer-Kenntnissen sollten sich unbedingt von kompetenten Leuten helfen lassen. |
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| Ein Angreifer nutzte eine vor kurzem geschlossene Sicherheitslücke im Content-Management-System (CMS) Typo3. Am Dienstagabend hat ein Angreifer die Homepage von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble gehackt. Wie die Berliner Tageszeitung ("taz") berichtet, platzierte er einen Link auf www.wolfgang-schaeuble.de, der zur Website des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung führte. Für den Angriff nutzte der Eindringling eine erst kürzlich geschlossene Sicherheitslücke in Typo3, dem Content-Management-System, mit dem Inhalte von Schäubles Website erstellt werden. Der Hacker hinterließ dazu auch einen Hinweis auf Schäubles Homepage: "Typo3 Please update it, and change passwords". Mittlerweile ist die Website von Schäuble gar nicht mehr erreichbar. Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung wehrt sich seit langem gegen ein Gesetz, das vorsieht, dass alle Telefon- und Internetverbindungen für mindestens sechs Monate gespeichert werden. Schäuble dagegen setzt sich für die Protokollierung ein. Erst gestern war eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) gescheitert, die Irland und die Slowakei initiiert hatten. Der Gerichtshof hatte zu entscheiden, ob die Richtlinie, die die Speicherung von Internet- und Telefonverbindungen aller EU-Bürger vorschreibt, auf einer geeigneten Rechtsgrundlage erlassen wurde. Die Richter hatten gegen die zur Terrorabwehr erlassene Richtlinie zur Vorratsspeicherung von Telefondaten keine Einwände und erklärten sie für rechtens. [ZDnet, taz] |
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| Offensichtlich kommen die Experten dem Conficker-Wurm nicht so recht bei. Microsoft hat jetzt ein Kopfgeld von 250.000 US-$ auf die Ergreifung des Autors oder der Autoren ausgesetzt. Möglicherweise will man so diese Gefahr bannen. Die Summe werde in jedem Land dieser Erde ausgezahlt. Damit wird eindeutig auf die üblichen verdächtigen Nationen gezielt: China, Philipinen, Russland, Bulgarien etc. Obwohl aktuelle Virenscanner den Conficker identifizieren können, verbreitet er sich weiter. Vom PC holt er sich per Fernsteuerung Passwörter und deaktiviert Sicherheitsprogramme (damit er ungestört arbeiten kann). Hauptsächlich sind Firmennetzwerke davon betroffen. Microsoft trifft diesmal nur geringe Schuld, wurde doch das Problem längst identifiziert und ein Sicherheitspatch bereitgestellt. Die Verbreitung findet über das Internet, Wechseldatenträger (USB-Stick, ext. Festplatten) oder Dateifreigaben auf dem Rechner statt. Focus online schreibt: Zitat:
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| Immer wieder werden neu Sicherheitslücken in den diversen Windows-Versionen entdeckt. Microsoft führt inzwischen monatliche Patchdays durch. Am kommenden Dienstag, 2009-03-10, ist wieder einer fällig. Es werden Updates für Windows 2000, XP, Vista und Windows Server 2003 sowie 2008 bereit gestellt. Microsoft lässt sich nicht über weitere Einzelheiten aus, bis die Möglichkeit besteht, die Anwender-Systeme tatsächlich zu patchen. Eine Lösung für die Anfang des Jahres entdeckte Sicherheitslücke bei Excel soll es jedoch noch nicht geben. |
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| Der Computerwurm Conficker hatte sich rasch verbreitet, vor allem in Firmennetzwerken und das trotz eines von Microsoft bereist im Oktober letzten Jahres bereitgestellten Patches. Inzwischen ist die dritte Generation/Variante des Wurms unterwegs. Diese entsteht durch Updates, die der Wurm für sich selbst macht. Die aktuelle Version greift vor allem Virenschutzprogramme an. [Quelle] |
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| Google bereitet klammheimlich eine gewaltige Attacke auf die Internetgemeinde hinsichtlich deren Verhalten im Internet vor. Dazu muss man sich vor Augen führen, dass nicht nur YouTube sondern auch Doubleclick inzwischen zum Google-Konzern gehört. Doubleclick war (und ist) einer der ersten und aggresivsten Internet-Marketing-Firmen. Von jeher haben die unter exzessivem Einsatz von Cookies den Usern - entsprechend den zuvor analysierten Interessen des Internet-Surfers - die passende Werbung um die Ohren oder auf die Lichter gehauen. Offensichtlich werden nun die Techniken beider, Google-Suche und Doubleclick, vereint und effektiver gestaltet. Das war seit dem Kauf von Doubleclick zu erwarten, sonst wäre kein Mehrwert in der Akqusition von Doubleclick. Google nennt das neue Ganze "Behavioral Targeting", in der Verbalübersetzung "verhaltensbasierte Zielgruppenansprache" oder salopp und der Wahrheit näherkommend "verhaltensbezogene Werbung". Wer online Hundefutter kauft, erhält dann verstärkt Werbung für "Alles rund um den Hund". Das wird dann auf den Webseiten die jemand bewusst aufruft unter Google Adsense auftauchen oder als klammheimlich im Windschatten anderer Webseiten hochpoppende neue Browserfenster mit schriller Werbung. [Quelle] Orson Welles' Science-Ficion-Roman "1984" wird immer mehr zur Realität. Der gläserne Mensch im Internet. Dagegen sind die Methoden von Wolfgang Schäuble fast hinterwäldlerisch: Schleicht sich in den Computer ein und lauscht - fast wie bei der Stasi. ![]() Wie setze ich mich zur Wehr? Die nachfolgenden Maßnahmen funktionieren, wenn nicht anders vermerkt, unabhängig voneinander.
Geändert von Pensador_XL (12.03.2009 um 16:24 Uhr). |
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| Wie vom Sicherheits-Software-Hersteller Trend Micro gewarnt wird, versuchten Hacker derzeit mittels gefälschter Emails mit angeblichen Windows Updates die Windows-Rechner der Internetgemeinde zu infizieren. Die Fälschung besteht darin, dass angeblich Fehler in den Windows Service-Packs 1 und 2 enthalten seinen, die mittels dieses Updates behoben würden. Die Email enthält einen Link auf eine Download-Adresse im Internet. Dort wird jedoch kein Microsoft-Update sondern Schadsoftware (Maleware) auf den Rechner herunter geladen. Die Origianl-Meldung von Trend Micro: Zitat:
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| Ich hatte darüber schon berichtet, doch nun überbieten sich die Medien mit Chaos-Spekulationen. Am 1. April 2009 könne der Wurm zu neuem Leben erwachen und sein Schadpotenzial voll entwickeln. Alles Spekulation, wohlgemerkt. Doch kann jeder User seinen Rechner selbst überprüfen, ob das wesentliche Microsoft-Windows-Update vom Oktober 2008 installiert ist. Es trägt die Bezeichnung KB958644 in der Update-Liste. Diese ist zu finden unter "Startmenü > Programmzugriff und -standards > Programme ändern oder entfernen". Der Haken bei Updates anzeigen muss gesetzt sein/werden. Schreen-Shot: ![]() Quellen:
In Panik muss niemand fallen, doch schaden kann es auch nicht, wenn man sich vergewissert ob der eigene Rechner das MS-Sicherheitsupdate installiert hat oder ob der Wurm sich schon klammheimlich vor der Installation eingenistet hatte. |
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