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| @Kaleika Das kann sich kein ziviliserter Staat (mehr) erlauben, es hätte was von Euthanasie an sich. Ich stimme dir zu, wenn wir uns auf "geistige Kleingärtner" einigen können. @trans-thc In Spanien kenne ich die Rechtslage nicht, in Deutschland gilt bei allen "heiklen" Gesetzen zunächst das Prinzip der Freiwilligkeit. Erst wenn es dann doch nicht funtkoniert, denkt man über Zwangsmaßnahmen nach. Dagegen ist nicht generell etwas zu sagen, aber im Fall von Organspenden herrscht die Furcht vor, die könnten mich ja aufschneiden, wenn ich noch am Leben bin. Dabei ist genau das eine falsche Vorstellung, denn so gründlich wird sonst nie der tatsächliche Tod ermittelt, wie vor einer Organentnahme. Durch diese Angst werden Organspenden in ausreichender Zahl verhindert. |
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| Die kanarischen Inseln liegen an zweiter Stelle beim Zuwachs der Organspenden Insgesamt 93 Organspenden gab es 2008. So wurden 126 Nierentransplantationen durchgeführt, 35 Lebertransplantationen und 8 von Nieren und Bauchspeicheldrüsen. |
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| Grundlegend sollte sich doch jeder die Frage stellen: "Hätte ich gern ein gesundes funktionsfähiges Spenderorgan, wenn bei mir ein lebensnotwendiges ausfällt?". Ich glaube die Antwort ergibt sich von selbst. Die darauffolgende wäre doch: "Möchte ich einem Anderen, nach meinem Tode, solch einen Wunsch erfüllen?". Ich kann beide Fragen nur bejaen: "Weidet mich aus, wenns fürs Überleben anderer notwendig ist". Eine generelle Organspendepflicht würde den Organhandel auch dezimieren und nur noch ausgesuchte müßten, für irgendeinen Scheich, dran glauben. Schade eigentlich, daß unsere Nächstenliebe so "groß" ist, daß man überhaupt darüber diskutieren muß. Es wäre doch toll, wenn der Mediziner nur noch in einer Kartei der richtigen Blutgruppe der zur Verfügung stehenden Organe abgleichen muß. ___________
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| Hallo, verstehe bislang nicht weshalb sich Deutschland dagegen sträubt, die Organspende gesetzlich zu regeln. Warum macht man es nicht wie in andern Ländern auch: Jeder ist Organspender, es sei denn er oder die Angehörigen lehnen dies ab. Ich fühle mich auch nicht ernst genommen, wenn ich einen Organspende-Ausweis habe und trotzdem muss dies noch mit meinen Angehörigen besprochen werden und es muss eine Zustimmung erfolgen - da ist doch Unfug. Ich dachte mir, dass die weiter oben angegebene Statistik stimmt, weil doch ein Spender mehrer Organe zur Verfügung stellen kann, dennoch ist in dieser Statistik die Transplantationsrate meiner Meinung nach relativ hoch. Schönen Sonntag! Iris |
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