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  #1 (permalink)  
Alt 06.06.2009, 23:50
Benutzerbild von Pensador_XL
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Pensador_XL wird schon bald berühmt werden
Standard Tag der Organspende / Día de la Donación de Órganos

In Deutschland warten 12.000 Patienten auf ein Spenderorgan. Jeder vierte Patient überlebt die Wartezeit nicht. In Deutschland wurde heute der Tag der Organspende begangen. In Spanien gilt der 3. Juni als der Erinnerungstag an die Notwendigkeit zur Organspende.

In Deutschland gilt immer noch die sogenannte erweiterte Zustimmungsregelung. Damit muss ein Mensch seine Bereitschaft zur Organspende mit einem Spendeausweis dokumentieren. Nach dem Tod können allerdings auch die Angehörigen im Sinne des Verstorbenen entscheiden. Doch dazu müssten sie von Mitarbeitern des Krankenhauses angesprochen werden. Und das scheitert an der prektischen Durchführbarkeit. Sollte nicht wie in anderen Ländern die Rechtsgrundlage auf eine Widerspruchsregelung umgestellt werden? Danach gilt jeder als potentieller Organspender, der nicht ausdrücklich schriftlich wiedersprochen hat. In jedem Fall gilt der Hirntod als Kriterium für das Ableben des Spenders, bevor ein Organ entnommen wird.

Die Rechtslage für Spanien konnte ich nicht ausreichend recherchieren. Aber vielleicht weiß ja jemand Anderer darüber Bescheid.

Eigentlich sollte sich Jeder als Organspender zur Verfügung stellen.
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  #2 (permalink)  
Alt 07.06.2009, 00:04
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trans-thc befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Woran scheitert eine gesetzliche Organspendepflicht?
___________
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  #3 (permalink)  
Alt 07.06.2009, 00:06
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Kaleika befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Pensador- wenn man denkt, wie viele Hirntote noch herumlaufen, halte ich deinen Hinweis zur Organspende äusserst lebensgefährlich..
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  #4 (permalink)  
Alt 07.06.2009, 00:10
Benutzerbild von trans-thc
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trans-thc befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Von herumlaufenden hirntoten Untoten kann man Organe nur kaufen!
___________
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  #5 (permalink)  
Alt 07.06.2009, 00:17
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Pensador_XL wird schon bald berühmt werden
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@Kaleika
Das kann sich kein ziviliserter Staat (mehr) erlauben, es hätte was von Euthanasie an sich. Ich stimme dir zu, wenn wir uns auf "geistige Kleingärtner" einigen können.

@trans-thc
In Spanien kenne ich die Rechtslage nicht, in Deutschland gilt bei allen "heiklen" Gesetzen zunächst das Prinzip der Freiwilligkeit. Erst wenn es dann doch nicht funtkoniert, denkt man über Zwangsmaßnahmen nach. Dagegen ist nicht generell etwas zu sagen, aber im Fall von Organspenden herrscht die Furcht vor, die könnten mich ja aufschneiden, wenn ich noch am Leben bin. Dabei ist genau das eine falsche Vorstellung, denn so gründlich wird sonst nie der tatsächliche Tod ermittelt, wie vor einer Organentnahme. Durch diese Angst werden Organspenden in ausreichender Zahl verhindert.
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  #6 (permalink)  
Alt 07.06.2009, 00:17
Benutzerbild von sanmiguel
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sanmiguel wird schon bald berühmt werden
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Die kanarischen Inseln liegen an zweiter Stelle beim Zuwachs der Organspenden

Insgesamt 93 Organspenden gab es 2008. So wurden 126 Nierentransplantationen durchgeführt, 35 Lebertransplantationen und 8 von Nieren und Bauchspeicheldrüsen.
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  #7 (permalink)  
Alt 07.06.2009, 00:20
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Pensador_XL wird schon bald berühmt werden
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Und von wo kamen die restlichen 75 Organe? Aus Festlandspanien oder aus Fernost?
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  #8 (permalink)  
Alt 07.06.2009, 00:27
Benutzerbild von peggy
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peggy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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sollte man sich bei jeder OP checken lassen ob man noch alle organe hat?? ich denke da so an blinddarm OP's oder ähnliches.

ich mein ja nur wegen der statistik *grübel*
___________
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  #9 (permalink)  
Alt 07.06.2009, 08:57
Benutzerbild von trans-thc
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trans-thc befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Grundlegend sollte sich doch jeder die Frage stellen: "Hätte ich gern ein gesundes funktionsfähiges Spenderorgan, wenn bei mir ein lebensnotwendiges ausfällt?". Ich glaube die Antwort ergibt sich von selbst. Die darauffolgende wäre doch: "Möchte ich einem Anderen, nach meinem Tode, solch einen Wunsch erfüllen?". Ich kann beide Fragen nur bejaen: "Weidet mich aus, wenns fürs Überleben anderer notwendig ist". Eine generelle Organspendepflicht würde den Organhandel auch dezimieren und nur noch ausgesuchte müßten, für irgendeinen Scheich, dran glauben. Schade eigentlich, daß unsere Nächstenliebe so "groß" ist, daß man überhaupt darüber diskutieren muß. Es wäre doch toll, wenn der Mediziner nur noch in einer Kartei der richtigen Blutgruppe der zur Verfügung stehenden Organe abgleichen muß.
___________
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  #10 (permalink)  
Alt 07.06.2009, 09:19
Benutzerbild von toyka
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Hallo,
verstehe bislang nicht weshalb sich Deutschland dagegen sträubt, die Organspende gesetzlich zu regeln. Warum macht man es nicht wie in andern Ländern auch: Jeder ist Organspender, es sei denn er oder die Angehörigen lehnen dies ab.
Ich fühle mich auch nicht ernst genommen, wenn ich einen Organspende-Ausweis habe und trotzdem muss dies noch mit meinen Angehörigen besprochen werden und es muss eine Zustimmung erfolgen - da ist doch Unfug.
Ich dachte mir, dass die weiter oben angegebene Statistik stimmt, weil doch ein Spender mehrer Organe zur Verfügung stellen kann, dennoch ist in dieser Statistik die Transplantationsrate meiner Meinung nach relativ hoch.
Schönen Sonntag!
Iris
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Stichworte
día, donación, Órganos, organspende, tag


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