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| Morgen, Mittwoch, um 18.00 h führt das Ayuntamiento von San Miguel in Guargacho einen Sex-Workshop durch, gestützt auf das Programm PREDSA und in Zusammenarbeit mit FUNCAPID (das ist die kanarische Stiftung zur Drogenprävention).Dieser Workshop wendet sich an 13-20-jährige Jugendliche und will ihnen professionelle Beratungsangebote bringen über die empfehlenswertesten Sexualpraktiken für ein gesundes Leben, die empfehlenswertesten Mittel zur Empfängnisverhütung, auch über Übertragungsrisiken von Krankheiten beim Sex und dann auch über den Drogenkonsum und seine möglichen Rückwirkungen bei „verantwortungslosen Sexualpraktiken“. Tut mir leid, so ist der präzise übersetzte Text der Pressemitteilung des Ayuntamientos. |
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| Es tut mir auch nicht leid, dass ich die Pressemitteilung veröffentlicht habe, sonst hätte ich's nicht getan. Bei mir landen täglich Dutzende von Mitteilungen, die's nicht zur "Veröffentlichung im dt. Sprachraum" schaffen, oft aus Zeitmangel, oft aus Nicht-Relevanz für die dt. Residenten, oft aber auch, weil sie einfach zu blöd sind. Du hast Recht, Sexualität ist ein völlig normaler Teil des normalen Lebens, wir könnten uns vielleicht ein Beispiel nehmen an den Bonobos... Aber bei denen gibts wohl auch keine Geschlechtskrankheiten. Ich glaube nur nicht an die Attraktivität und Akzeptanz derartiger institutioneller Beratungsangebote bei der Jugend von heute. Zwar vermute ich nicht, dass der Gemeindepfarrer kommen wird und erklärt, dass die von der kath. Kirche energisch geforderte Enthaltsamkeit vor der Ehe durchschlagende Erfolge zeigt hinsichtlich ungewollter Schwangerschaft oder Übertragung von Geschlechtskrankheiten. Doch erreicht man die Jugendlichen nicht durch hochoffizielle Veranstaltungen der Aytos, sondern vielleicht durch streetworker oder Jugendzentren. Dann muss und darf das aber nicht via Presseverteiler des Ayto kommuniziert werden. Vielleicht geh' ich morgen aus blanker Neugier mal hin, um zu sehen, wer da so kommt von informierender oder zu informierender Seite. |
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| in fasnia gab es kürzlich zwei info-tage zum thema gewalt gegen frauen. das wurde in form eines infobus gemacht. über zwei tage verteilt wurden alle schulklassen durchgeschleust, das thema wurde jeweils altersentsprechend dargestellt.vielleicht handelt es sich bei diesem "sex-workshop" um ein ähnliches modell .. was davon wirklich hängenbleibt, weiss ich auch nicht - allerdings tut information wirklich not - ich glaube gelesen zu haben, dass es in keiner andereren provinz mehr junge bis ganz junge mütter gibt als auf den kanaren ... Geändert von susanfasnia (20.05.2009 um 00:54 Uhr). Grund: tippfehler |
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| Wir sind halt auf einer westafrikanischen Insel... Und verglichen mit Afrika ist die kanarische Geburtenrate eher niedrig. Verglichen mit Europa, vor allem mit Deutschland (1,25 Kinder/Familie) oder Spanien insgesamt (1,18 Kinder/Familie) ist sie dramatisch höher. Und meiner Befürchtung nach wird sie eher wieder steigen, wenn die Finanzierungsraten für die auf Pump gekauften 42"-Glotzen nicht mehr bedient werden können und die Glotze verkauft werden muss. Das Thema "häusliche Gewalt" bzw. die Interpretation/der Missbrauch desselben, müssen wir mal gesondert erarbeiten. Was diesbezüglich in Spanien abgeht, ist die blanke Scharia, nur anders herum. |
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| guargacho, sexworkshop |
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