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Alt 07.03.2009, 11:06
Benutzerbild von Pensador_XL
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Pensador_XL wird schon bald berühmt werden
Standard Infektionsrisiko Mobiltelefon

Wie die Berliner Morgenpost heute berichtet, wurden auf den Mobiltelefonen von Ärzten und Pflegepersonal hochgradig Bakterienrasen und -stämme gefunden. Es wurden bei einer Probe von 200 Geräten (fast) jedes Gerät mit mindestens einer, jedes dritte Gerät mindestens zwei und jedes zehnte Gerät drei oder mehr Bakterienarten, vom Erreger von Hautreizungen bis hin zu tödlich verlaufenden Erkrankungen, identifiziert. Auf jedem achten Gerät befand sich zudem ein Bakterienstamm, der gegen Antibiotika resistent ist!!!

Damit bekommt das Handyverbot in Krankenhäusern eine neue Qualität. Nicht die Strahlung ist es, die die wesentliche Gefährdung, z. B. durch Interferenz mit Geräten der Intensivüberwachung oder Herzschrittmachern entstehen kann, sondern die Infektionsgefahr durch Bakterienübertragung von Personal zu Patient.

Wie ist die Situation hier auf Teneriffa? Das Mobiltelefon wird hier noch intensiver genutzt, als z.B. in Deutschland. Wie ist die Hygiene-Situation in hiesigen Krankenhäusern? Darf man darauf vertrauen, dass man NICHT vom Blinddarm befreit und anschließend mit Bakterien vergiftet wird? Ich habe Gott sei Dank, keine eigene Erfahrung, aber vielleicht wissen andere User mehr zu berichten?
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Alt 07.03.2009, 11:29
Benutzerbild von ElTomate
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ElTomate befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
ElTomate eine Nachricht über Skype™ schicken
Standard

...meine Erfahrungen aus D sind schlimm genug, die will ich hier gar nicht im Detail wiedergeben, letztlich sind sowohl mein Vater wie auch meine Mutter aufgrund von Krankenhausinfektionen verstorben, ersterer direkt (nach schwerer, aber - aus Sicht des Operateurs - "gelungener" Operation, ein schlimmes Beispiel für nicht gesamtheitliches Denken), meine Mutter nach Behandlungsfehlern dann auch noch mit MRSA infiziert.

Denke mal, hier auf den Kanaren gibt es gegenläufig wirkende Einflussfaktoren. Einerseits sprechen klimatische Bedingungen und das Niveau technischer und organisatorischer Standards sowie der Ausbildung/Schulung von Pflegepersonal vermutlich eher für eine risikoreichere Situation, andererseits glaube ich nicht, dass die entsprechenden Einrichtungen hier die "Packungsdichte" aufweisen wie in D, wo viel durch Hektik und Stress verursacht wird. Auch Personalknappheit spielt auf den deutschen Stationen eine Rolle, verbunden mit hoher Auslastung ist das schon fast eine Garantie für die praktische Nicht-Einhaltbarkeit der entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen und org. Maßnahmen.

Beispiele gut geführter Kliniken oder auch ganzer Länder (glaube, Niederlande stehen hier sehr gut da), zeigen, dass es bei konsequenter Umsetzung der Erkenntnisse zur Prävention auch anders geht, das hat aber sehr viel mit Führung, Einstellung und Disziplin zu tun, da wäre ich hier - sorry - eher skeptisch....

Geändert von ElTomate (07.03.2009 um 11:53 Uhr).
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  #3 (permalink)  
Alt 12.09.2009, 02:35
Benutzerbild von peggy
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peggy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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darf man schuhe tragen? möchte nicht wissen was da durch die besucher im krankenhaus so alles mit reingeschleppt wird.

kleines beispiel. grüne klinik in playa de las americas, geburt, geschwister dürfen nicht auf die station, wollen aber den neuen bruder besichtigen, mutter mit neuem kind darf im rollstuhl runter bis in die aufnahme, zugig, viele menschen gehen dort umher, da kann sich mutter und kind auf gar keinem fall anstecken, wo noch zu allem überfluss jeder seine nase dicht an den frischling hält und sein*que bonito* abgeben muss.
___________
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  #4 (permalink)  
Alt 09.10.2009, 18:23
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Registriert seit: 08.10.2009
Beiträge: 1
Rosa321 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Also ich glaube, dass das was die Besucher mit reinschleppen wesentlich ungefährlicher ist, als das was man sich im Krankenhaus einfangen kann.
Sonst könnte man sich ja auch nicht mehr auf die Straße wagen aus Angst vor Ansteckung.
Und das Handy vielleicht vor Benutzung mit einem Sagrotantuch abwischen und gar nicht erst dem KH-Personal in die Hand geben.
___________
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infektionsrisiko, mobiltelefon


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