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| Dieses Wochenende war voll von Veranstaltungen, in einer Art still schweigenden Übereinkunft habe ich die in Guía de Isora übernommen (alles schön eben im Ortskern von Guía...).Naja. "A Gaudi war's scho", sagen wir Bayern. Es war auch eine Romería, sogar eine zum Anfassen, keine von diesen störenden Plastikbarrieren in quietschbunten Farben, die jedes Foto seines "tipico-canario"-Stiles berauben.Das Ayuntamiento hatte zwar in seinen Vorankündigungen aufgefordert, dass auch die Zuschauer in kanarischer Tracht kommen sollten, es gab sogar welche auszuleihen. Aber die Mühe war vergebens, der Wunsch verhallte sogar bei manchen aktiven Teilnehmern ungehört. Dafür war die gar nicht Kanaren-typische tiefschwarze Sonnenbrille so häufig zu sehen wie sonst nur bei der policia local.Bei dem Thema habe ich mir vor knapp drei Jahren schon heftige Kritik geholt von einigen anderen. Doch ich stehe zu meiner Meinung: eine Romería ist DIE Brauchtums-Hauptveranstaltung des Jahres in jedem Municipio. Und sollte deshalb nicht vergeigelt oder verwässert werden durch Komponenten, die eindeutig nicht kanarisch sind. Da gehört Straßenkleidung bei Teilnehmern ebenso dazu wie die falschen Schuhe, unkomplette oder Fantasie-Trachten oder Piercings oder Sonnenbrillen oder Handy-Telefonieren. Seltsam: in den Ayuntamientos des Nordens klappt das. Orotava und einige andere Municipios haben sogar Inspektoren, die jeden nicht korrekt gekleideten Teilnehmer auffordern, die Fehler zu korrigieren. Mit Turnschuhen oder Sonnenbrille kannste in La Orotava gerade noch zuschauen, aber bestimmt nicht mehr teilnehmen.Zahlreiche Bilder gibt's in unserer Foto-Galerie, hier ein paar Beispiele: ![]() ![]() ![]() ![]() |