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  #41 (permalink)  
Alt 10.07.2009, 23:19
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Pensador_XL wird schon bald berühmt werden
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In Deutschland war es in der Pfalz. Einer der ganz großen Kellereien hat "Spätlese" oder "Beerenauslese" per Tankwagen aus Österreich bringen lassen und auf Flaschen gezogen. Das war ihr aber nicht gut bekommen, und den Kunden auch nicht. Ich habe selbst einen Weinkeller in der Verwandschaft sortiert und 90% des Vorrats in den Gulli gekippt. Lauter teure und schwere Weine.
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  #42 (permalink)  
Alt 11.07.2009, 07:55
Benutzerbild von aurora
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aurora wird schon bald berühmt werden
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Zitat:
Zitat von Pensador_XL Beitrag anzeigen
Es ist ja gar nicht so, dass nur billige Produkte "ausgetauscht" werden, das geschieht auch mit teuren.
Das ist wohl wahr.

Die Wahrscheinlichkeit, z.B. in Bio-Läden veräppelt zu werden, ist jedoch deutlich geringer.

Wer nur 2 Euro pro Kilo für Hühnerfleisch bezahlt, muss halt in Kauf nehmen, dass es aus Massentierhaltung stammt und mit Billigfutter gemästet wurde. Wer eine Pizza für 2,50 kauft, kann nicht erwarten, dass beste Zutaten verwendet wurden. Usw.

Wer eine teure Pizza kauft, die mit künstlich hergestellten Produkten belegt wurde, ..ist betrogen worden.

claudia
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  #43 (permalink)  
Alt 11.07.2009, 09:58
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Waltraud befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Grade gelesen- passt wunderbar zum Thema : Verbraucherzentrale warnt vor Lebensmittel-Plagiaten | tagesschau.de

guten Hunger -----------

Gruß
Waltraud
___________
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  #44 (permalink)  
Alt 11.07.2009, 10:15
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Pensador_XL wird schon bald berühmt werden
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Gerade wurde in den Rundfunknachrichten aus Deutschland gemeldet, dass einige Politiker sich des Themas angenommen haben und nun einen Kennzeichnungspflicht fordern. Schließlich steht die Wahl vor der Tür!

Was die hamburger Verbraucherschützer aufgegriffen haben, reiht sich in die Reihe von Wein-, Ei-, Gammelfleisch- und Milchpulverskandale (Tschernobyl!). Ich wünschte, dass die Verbraucher endlich einmal aufwachen und den Herstellern solcher Produkte ihre gesamtes Produktsortiment um die Ohren fliegt. Sprich: Die Verbraucher strafen betrügerische Firmen mit einem Totalboykott aller Produkte dieses Herstellers ab. Am Beispiel Unilever (Du darst), einem Weltkonzern, wären das ein schrecklich viele Produkte, eingeschlossen Waschmittel. Wenn Uniilever draufsteht, lasse ich das Produkt im Regal liegen! So einfach könnte die Strafmaßnahme sein.

Auch wünschte ich mir, dass solches Tun rechtlich verfolgt wird. Wenn schon lebensmittelrechtlich kein Vergehen vorliegt, dann ist es zumindest strafrechtlich relevant wegen Betrugs. Die Begründung liegt darin, dass die Verbraucher durch natur-ähnlich klingende Bezeichnungen und Abbildungen von appetitlichen, aber im Produkt nicht enthaltenen Produkten vorsätzlich in die Irre geführt werden. Eigentlich müssten die Staatsanwaltschaften von Amts wegen tätig werden.

Ein neues Beispiel der Scheußlichkeiten. Ich zitiere wieder den Hamburger Verbraucherschutz:
Zitat:
Aroma statt Natur

Wie die Industrie unseren Geschmack prägt

Erdbeerjoghurt, der fruchtiger schmeckt als die Beere selbst. Fertiges Gulasch, das würziger ist als das selbst gekochte. Kinder, die nur noch Kartoffelpüree aus der Pulverpackung mögen und dem selbst hergestellten Quark mit Erdbeeren eine Absage erteilen. Möglich macht das die Aromenindustrie mit ihren schätzungsweise 2700 im Labor oder aus Naturstoffen hergestellten Substanzen. Denn wenn heute „Aroma“ in der Zutatenliste steht, verbirgt sich dahinter ein physikalisch, chemisch, gentechnisch oder biotechnisch hergestellter Geschmacksstoff. Oft wird er von Bakterien, Schimmelpilzen oder anderen Mikroorganismen produziert. Ein Gramm davon kann 1 Kilogramm eines Lebensmittels mit Kunstgeschmack versehen.
Ärgerlich ist, dass die gesetzlich vorgeschriebene Bezeichnung „Aroma“ nicht erkennen lässt, wie das Aroma erzeugt wurde und was sonst noch enthalten ist, beispielsweise Konservierungsstoffe, Füllstoffe und Geschmacksverstärker. Auch wohlklingende Bezeichnungen wie „natürliche Aromastoffe“ können in die Irre führen. Denn deren Ausgangsstoffe müssen zwar pflanzlicher oder tierischer Herkunft sein. Doch lässt sich Erdbeeraroma auch aus Holzspänen, Kartoffeln oder Mais herstellen. Nur die Bezeichnungen „natürliches Erdbeeraroma“ oder „Erdbeerextrakt“ garantieren, dass das Aroma wirklich aus der Frucht stammt.
Vorteile dieser Regelungen bestehen vor allem für die Industrie. Aromastoffe sind viel billiger als hochwertige, aromatische Lebensmittel. Nachteil für die Verbraucher: Die Aromen werden oft nach dem Prinzip „viel hilft viel“ eingesetzt, was zu überaromatisierten Produkten führt, die auf Dauer vor allem bei Kindern das natürliche Geschmacksempfinden trüben. Überdies kann der intensive Geschmack dazu verführen, zu viel zu essen und begünstigt damit Übergewicht. Für den Einkauf empfehlen wir: Schauen Sie auf's Etikett! Es gibt fast immer Alternativen: Lebensmittel, die ohne zugesetzte Aromen auskommen und dennoch gut schmecken! Wer frische Lebensmittel selbst zubereitet, ist allemal auf der Gewinnerseite.
Und hier geht es weiter: Infos zum Einsatz von Aromen bei Bio-Lebensmitteln

Das betrifft nicht nur die "Normal-Produkte" sondern in starkem Maße auch die Produkte, die typischerweise bei den Discountern Aldi, Penny etc. angeboten werden, wie in der verlinkten Liste gezeigt wird: Erdbeeren Null Prozent ...
.

Geändert von Pensador_XL (11.07.2009 um 10:40 Uhr). Grund: Link hinzu
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  #45 (permalink)  
Alt 11.07.2009, 22:21
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Will ja nicht mosern,
aber das mit den Lebensmittel ist doch schon ewig bekannt.
Schon vor 25 Jahren hieß das Wiener-Würstchen "Augenwurst".
Ratet warum!
Und das nicht eine Erdbeere im Joghurt ist, weiß jeder, der oder die mal Joghurt mit selbstgemachte Marmelade probiert hat.
Wie Pensador so schön sagte: Kauft den Scheiß nicht!!!!

Die Frage ist ja, warum wird das jetzt so gepuscht?
1. Die Wahl steht bevor, wie Pensador schon schrieb, alle können mal schreien, ändern tun sie eh nichts, regiert werden wir von den Banken und Großunternehmen, nicht von den Politikern.
2. Es könnte ja schon mal passieren, das es eine Großdemo, oder gar in allen Städten Demos wegen sozialer Ungerechtigkeiten, Bankenbetrug etc. organisiert werden könnte.
Also suchen sich die Politiker einen Nebenkriegsschauplatz: die bösen Lebensmittelhersteller, die profitgeilen Betrüger, wir die Politiker sind auf eurer Seite, aber bitte, tut uns dann nix und wählt uns.

Es tut mir leid, wenn Menschen jetzt erst erfahren, das industriell hergestellte Lebensmittel größtenteils Schrott sind, aber, sorry, jeder hätte es wissen können.
Viele wollen es auch nicht wissen.

PS: ein Brot zu backen ist ganz einfach. Ich kaufe 2 x im Jahr 25 kg Dinkel, mahle ihn frisch, dazu Hefe, warmes Wasser, Zuckerrübensirup, Salz und diverse Gewürze, alles in den Brotbackautomat, und nach 3 Stunden riecht das Haus wunderbar nach Brot. Ein Aufwand von höchstens 15 Minuten, das 2 x in der Woche. Schneller bin ich auch nicht zum Bäcker gelaufen.
___________
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  #46 (permalink)  
Alt 11.07.2009, 23:40
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Zitat:
Zitat von zauberin60 Beitrag anzeigen
... und diverse Gewürze,
Welche Gewürze nimmst du oder ist das geheim?
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  #47 (permalink)  
Alt 12.07.2009, 11:03
Benutzerbild von zauberin60
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Am Liebsten Kardamon, die ganze Samen mahle ich mit dem Getreide.
Hab einen Anbieter gefunden, der ihn ohne Schale verkauft:
KohlsLädle - Der Internet-Krämer.
Gib meinen Namen an, dann bekommst Du Rabatt.

Ansonsten nehm ich noch Koriander und oder Fenchel, manchmal ein fertiges China-Gewürz : 5-Gewürze.
Aber die frisch gemahlenen Gewürze schmecken besser. Dazu stelle ich die Mühle auf ganz fein und gebe etwas Buchweizen zum mahlen, dann greift die Mühle besser.
Den Dinkel mahle ich ziemlich grob.
Mit Samen variiere ich unter: Sonnenblumen, Kürbiskerne, Sesam, Walnüssen oder Leinsaat.
Viel Spaß beim backen.
Natürlich kannst Du das auch ihne Brotmaschine, aber mit meinem Rheuma machen das meine Handgelenke nicht.
Wenn ich Ciabatta mit Oliven und Schafskäse backe, nehme ich den fertigen Teig aus der Brotbackmaschine raus, mische Oliven und Käse und Kräuter der Provence unter und laß es noch mal gehen. Dann in den Backofen, bis das Brot unten beim anklopfen hohl klingt (45-60 min).
___________
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käse, schinken


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