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  #1 (permalink)  
Alt 15.06.2009, 16:18
Benutzerbild von Pensador_XL
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Pensador_XL wird schon bald berühmt werden
Standard Sommerobst

Aufgepasst beim Einkauf von Sommerfrüchten. Aus Spanien kommenende Kirschen sind stark pestizidbelastet.

Nach einer neuen Greenpeace-Untersuchung weisen derzeit angebotene Kirschen aus Spanien und Frankreich häufig bedenklich hohe Pestizid-Rückstände auf.

Gute Nachrichten hingegen bei Erdbeeren: Früchte aus Deutschland und Spanien sind dagegen kaum mit unerwünschten Agrarchemikalien belastet. Greenpeace-Mitarbeiter hatten Ende Mai bei den sechs führenden deutschen Supermarkt-Ketten bundesweit Kirschen und Erdbeeren eingekauft.

Die 28 Erdbeer- und 12 Kirschproben wurden in einem Speziallabor auf 400 Pestizid-Rückstände getestet. Die in den Kirschen gefundenen Pestizide können Krebs auslösen und die Fortpflanzung beeinträchtigen. Greenpeace fordert, dass die Produzenten und Handelsketten besonders gefährliche Pestizide nicht mehr anwenden. In fünf der zwölf Kirschproben aus konventionellem Anbau steckten so hohe Pestizidmengen, dass Greenpeace sie als "nicht empfehlenswert" beurteilt. Diese mangelhafte Ware stammt aus Spanien und Frankreich.
[Quelle]
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  #2 (permalink)  
Alt 15.06.2009, 16:35
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Kaleika befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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wieso untersucht das denn jetzt greenpeace? Muessen die nicht irgendwo auf die Barrikaden gehen? ist ja schoen, aber lese ich zum ersten Mal, dass dies Greenpeace macht. Um unsere Gesundheit kuemmert sich doch sonst der Verbraucherschutz (oder ist der auch bei Karstadt im Vorstand und muss nicht mehr arbeiten?).
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  #3 (permalink)  
Alt 15.06.2009, 17:09
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Mir ist wichtig, dass es überhaupt jemand macht. Ich bin zwar keine große Köchin, und deshalb ist jahreszeitliches Obst wichtiger Teil meiner Ernährung. Da bin ich sehr froh, wenn das jemand überhaupt macht, dem ich vertrauen darf. Der deutsche Verbraucherschutz ist nach meiner Meinung schon integer, aber Greenpeace dürfte mindesten genauso, vielleicht sogar noch mehr über Zweifel der Korruption erhaben sein. Ich kaufe derzeit keine Kirschen aus F oder E, so leid mir das tut. Ich warte lieber noch ein paar Tage, dann ist die einheimische Ernte so weit.

LG nach Teneriffa, Kerstin
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  #4 (permalink)  
Alt 15.06.2009, 18:00
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Standard einheimische ernte

...und wer sagt uns, dass die einheimische ernte un- oder wenig belastet ist? ich frag nur mal so, ich weiß es nicht....
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  #5 (permalink)  
Alt 15.06.2009, 18:08
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da habe ich mich vielleicht nicht richtig ausgedrueckt!:

Wenn Greenpeace diese Arbeit macht, wer macht dann die Arbeit von Greenpeace? diese ganzen Ressorts sind seit der Gruendungdieser Umweltgorganisation - unterbesetzt.
Ressorts: Die Abteilung Marine Services koordiniert den Einsatz der Greenpeace Schiffe.
Die Abteilung STEPS befaßt sich mit strategischen, wirtschaftlichen, politischen und wissenschaftlichen Fragestellungen. Der Aufbau neuer Greenpeace-Büros weltweit wird von der Abteilung Development unterstützt.
Greenpeace Communications koordiniert internationale Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, die weltweit heute so erfolgreich ist, dass Buchautoren sie als Vorbild für Unternehmen empfehlen.
Erfolg durch internationale Lobbyarbeit
Mit Lobbyarbeit setzt sich Greenpeace für die Weiterentwicklung internationaler Gesetze und Abkommen im Umweltschutz ein.
Die Organisation mischt bei internationalen Verhandlungen mit: Sie besitzt offiziellen Beobachterstatus bei zahlreichen internationalen Konferenzen, wie z.B. der IWC und dem UNEP. Zusätzlich besitzt Greenpeace einen Beraterstatus im Wirtschafts- und Sozialrat der UNO sowie in der UNO-Hauptversammlung.
Spektakulären Aktionen gegen Walfang und Robbenjagd machen Greenpeace weltweit bekannt.

Gewaltfreier Widerstand vor Ort und systematische Öffentlichkeits- und Medienarbeit - mit ihren Mitteln heben sich Greenpeace-Aktivisten von anderen Friedens- und Umweltbewegungen ab. Das Quäker-Grundprinzip "Bearing Witness", Zeugnis ablegen, wird zur Grundlage jeder Greenpeace-Aktion. "Wir wollten die ganze Welt zu Zeugen machen, ein Bild in den Köpfen der Menschen verankern", erinnert sich Bob Hunter, der erste Greenpeace-Vorsitzende.
Wissenschaftler forschen für Greenpeace

usw, usw..
Kirschen und Erdbeeren??

Geändert von Kaleika (15.06.2009 um 18:16 Uhr).
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  #6 (permalink)  
Alt 15.06.2009, 20:10
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Ich fühle mich von ElTomate angesprochen. Ich meine natürlich die einheimische Ernte in Deutschland. Ich glaube einfach daran, dass die Produkte in Deutschland besser überwacht werden. Gerade vor wenigen Minuten wurde in WISO gemeldet, dass Kirschen und Erdbeeren aus Deutschland wesentlich unbedenklicher sind, vor allem, wenn sie zur richtigen Reifezeit geerntet werden. Besonders wenig pestizidbelastet seien Bio-Früchte. Die Rewe-Gruppe habe nach WISO in Spanien eigene Lieferanten unter Vertrag, die auch laufend überprüft werden.
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  #7 (permalink)  
Alt 15.06.2009, 20:13
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ganz 100pro sicher kann man nur beim eigenen anbau sein. da weiss man was drin ist.
___________
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Alt 15.06.2009, 21:01
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@amigadelaisla: ja, verstehe das jetzt, dachte, du meinst mit einheimisch = kanarisch

tja, ich muß leider feststellen, dass die zulassungsprozesse für biozide und pestizide in spanien zwar recht kompliziert und umfangreich sind, die anwendungskontrolle offensichtlich nicht ganz adäquat, mal vorsichtig ausgedrückt. aber es hakt hier auch an der geschwindigkeit der umsetzung einiger eu-gesetze, denn das von greenpeace genannte gefährliche zeugs gehört teilweise einfach nicht auf die äcker, steht aber offensichtlich noch in listen zulässiger mittel.

ein beispiel also, wo die gesetzgebung dem wissenschaftlichen kenntnisstand deutlich hinterherhinkt. umweltfreundlichen mitteln wird die zulassung schwer gemacht und toxische produkte einiger großkonzerne lustig und munter in die nahrungskette eingebracht.

mahlzeit
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  #9 (permalink)  
Alt 15.06.2009, 21:13
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@ peggy: Das geht nicht. Als Großstadtpflanze ist mir der Eigenanbau verwehrt. Außerdem verstehe ich - leider - nichts davon.

@ ElTomate: Das habe ich mir gedacht, dass dein Beitrag sich auf Teneriffa bezieht. Nur meine Eltern leben dort, ich bin in Berlin. Von meinen Eltern weiß ich auch, dass die Bauern bei euch gerne und viel mit Gift arbeiten. Schade, da vergeht einem die Lust, solche Anbauprodukte zu verzehren. Schließlich will ich mich nicht vergiften.
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Alt 15.06.2009, 23:14
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wenn ich euch beide so lese- gift im heimischen- kanarischen- Obst& Gemuese, dann schreckt ja ploetzlich meine Liebe zu den Bauernmaerkten, heftig vor Einkaeufen zurueck. aber die tiefkuehltruhe kann doch wohl nicht die Alternative sein??
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