Hi Forianer/innen,
ich habe mal eine Umfrage gestartet ob es mehr Auswanderer oder Rückwanderer gibt?
Es gibt ja zur Zeit viele Sendungen aber keine genauen Zahlen.
Was glaubt ihr gibt es auf den gesamten Kanarischen Inseln mehr Auswanderer oder Rückwanderer?.
Saludos Patrick
Danke für die Teilnahme an der Umfrage!
__________________ Wenn dir das Leben Zitronen gibt, frag nach Salz und Tequila
ich denke das es von jedem selbst und der Grundeinstellung abhaengig ist .
Arbeiten muss ich ueberall und manchmal auch zu unkonventionellen Zeiten , in DE wie hier ...
Ich denke es gibt weniger Rueck-wie Auswanderer , weil zum Entschluss zu gehen ja doch schon nen paar Gedanken mehr gehoeren .
Wer nicht immer an "Mamas Brust" , sorry Ladys... haengen will und sich auf eine scheinbare Sicherheit verlassen will , fuer den ist die Welt gross genug aber DE...
Ich sage statt Auswanderer lieber Auswanderungswillige.
Sie sind inzwischen sogar Zielgruppe der Fernsehsender. Es sind Hunderttausende evtl. sogar Millionen.
Seitdem die Touristikbranche so ziemlich jeden Ort der Welt besuchbar macht, denken viele Menschen, dass Auswandern auch für sie nicht unerreichbar ist.
Es ist zu einer modernen Form der Hypnose gekommen, bei der viele Menschen das Bewusstsein für die Realität völlig zu verlieren scheinen.
Das geht dann so:
Zitat:
Goodbye Deutschland! Die Auswanderer - Auswanderungswillige auf der Suche nach ihrem Glück"
u.a.: Bianca Bebensee auf Gran Canaria
Unter der Sonne leben, im Meer baden und für die eigene Tasche arbeiten - davon träumt Familie Bebensee schon seit 20 Jahren.
Und weil es der Traum ihrer Eltern ist, ist er auch zum Traum der 20-jährigen Tochter Bianca geworden. Obwohl es der Familie in Deutschland mit guten Jobs und Einfamilienhäuschen bestens geht, wollen alle nach Gran Canaria. Bis jetzt fehlte nur der richtige Zeitpunkt. Der kam vor drei Wochen während ihres letzten Urlaubs auf Gran Canaria. Eltern Bebensee entdeckten ein leerstehendes Lokal im Touristenort Playa del Ingles.
"Willst du auswandern und deine eigene Bar aufmachen?", fragten die Eltern Tochter Bianca, die keine Sekunde zögerte und ihren Job in einem Erlebnisrestaurant kündigte.
Gemeinsam mit Papa Norbert fährt Bianca nun nach Gran Canaria, um ihr zukünftiges Lokal in Augenschein zu nehmen.
Ein Schock! Alles ist zugemüllt und es gibt keinen Strom. Den kann sie auch nicht anschließen lassen, da sie noch keine Steuernummer hat, die sie nur beantragen kann, wenn sie den Vertrag ihrer angemieteten Wohnung bei der Gemeinde vorlegen kann.
Doch ein Treffen mit ihrer Vermieterin steht erst noch an.
Bianca versucht optimistisch zu bleiben...
Wir wollen etwas gegen diesen Optimismus tun!
Bianca, so wird das nichts!
Ja, hätte die gute Bianca doch mal vorher hier im MW Forum gefragt! Das ist ganz umsonst. Ehrlich!
Man hätte ihr noch helfen können.
Vielleicht hätten nette Foristen sogar ein Photo von dem Müllhaufen hier einstellen können.
Bis zur nächsten Folge, wenn es wieder heisst:
Goodbye Vernunft - Auswanderungswillige in Germanien.
Lassen Sie sich doch auch mal hypnotisieren, es ist so einfach!
Ok, da war et Bianca vielleischt en böttschken naiv ..aber...da ist ja noch Papi und hilft und....wer nicht "wagt" der nicht gewinnt!
Hört Euch doch mal unter den Bekannten um, die schon 10, 15, usw. Jahre auf den Inseln sind. Meine DURCHGÄNGIGE Erfahrung: - alle langjährigen Residenten, die ich kenne, die sich hier Existenzen aufgebaut haben, Familien gegründet, etc. kamen mehr oder weniger unvorbereitet auf die Insel. 2 Köfferchen an der Hand, `nen Hunni in der Tasche und mit jeder Menge Optimismus, Flexibilität und Fleiß.
Nach am 19.03. erst fünf Jahren TFS, bin ich ja fast noch ein Frischling unter den Residenten aber ich habe ewig viele Rückwanderer kennengelernt. Nämlich genau die, die vom ersten bis zum letzten Schritt einfach ALLES durchgeplant haben.
Und Planung - über 2 Wochen hinaus - grins - hat hier auf den Inseln ja bekanntlich wenig Wert!
Was Anke sagt, stimme ich uneingeschränkt zu! Ich lebe 15 Jahre hier und habs nie bereut! Aber ich habe soviele Menschen hier kommen und wieder gehen sehen - ein kleines Vermögen machen? nur wenn du ein großes mitbringst... jaja - die rückwanderer, die ich kenne, sind fast alle pleite und auch in D oder sonstwo auf der Welt total unglücklich...
Det is vielleicht früher so jewesen, det gloob ick Dir, Anke.
Aber is det heute noch so?
Wenn det so is, dann komm´ ick ooch, nur mit eenen Koffer, eene Pistole und een Toughbook, wasser- und sanddicht, ideal für det Leben am Beach.
Ick gloob, ick trau mir.
Vielleicht kann ick bei de Bianca erst enmal det Lokal so richtig aufräumen!
Hallo zusammen,
ich habe auch nie was bereut aber ich denke das es sich die Jahre völlig verändert hat.
Es hat sich aber in den Jahre alles verändert.Als ich jetzt mittlerweile 16 Jahre das erste mal auf der Insel war haste sofort ein Job bekommen auf unbestimmte Zeit was heute nicht mehr der Fall ist.Manoman das war so schön als es noch die Peseten gab da hat mein sein Gehalt in der Plastiktüte bekommen.Auch was die Integration betrifft habe ich das Gefühl das es früher besser war da gab es nicht dieses zusammen rotten von Deutschen da hatte man mehr mit Spaniern zu tun was heute bei mir noch so ist wenn ich auf der Insel bin.
Was Michaela schreibt ist so richtig das wer nicht in Deutschland klar gekommen ist auf der Welt nicht klar kommen kann.
Ich denke es wird in den Jahren immer mehr Rückwanderer geben da auch auf den Kanaren die Zeiten immer schwerer werden.
Saludos Patrick
__________________ Wenn dir das Leben Zitronen gibt, frag nach Salz und Tequila
Det is vielleicht früher so jewesen, det gloob ick Dir, Anke.
Aber is det heute noch so?
Wenn det so is, dann komm´ ick ooch, nur mit eenen Koffer, eene Pistole ....Ick gloob, ick trau mir. Monte
Früher? Ich finde 5 Jahre ist nicht wirklich lange her......
Was den Strandaussteiger-ich mach mal ne Bar auf Typen - angeht, Vilaflor,....der Zug ist schon so lange abgefahren, da war ich glaube ich noch gar nicht geboren, als das noch funktionierte.
Ich sehe das eher auf die "Arbeiten in Europa" Art. Wenn ich höre "arbeiten unter Palmen, da wo andere Urlaub machen, etc." krieg ich die Krise. Auswandern heißt, Ärmel hochkrempeln und malochen, woll...
Okay, seien wir ehrlich, es braucht schon ein wenig Mut,auszuwandern aber gilt hier nicht eher die Devise: wer weniger hat, kann weniger verlieren? Muss ich ein Vermögen und Sicherheiten bunkern (um diese dann zu verlieren) bevor ich auswandere?
Und gibt es noch wirklich viele Unterschiede auf dem europäischen Arbeitsmarkt? Bekomme ich in Deutschland einen Job, wenn ich Unflexibel bin und darauf bestehe, genau in der Sparte, dem Beruf zu bleiben, in dem ich irgendwann einmal ausgebildet wurde, nicht bereit bin, umzuziehen, etc. Nö, oder ??
Also, was gibt es zu verlieren ?
Die Frage ist doch: Was suchst Du im Ausland? Welche Ziele hast Du? Was ist wichtig für Dich und in welchem Land findest Du es?
Faule Strandlieger gehen in Deutschland genauso pleite, wie überall sonst auf der Welt (ignorieren wir aus Motivationszwecken einfach mal die wenigen Glückseeligen...) und biste in Deutschland ein Nörgler, bleibste hier auch einer!
AAAAhhhh, entschuldigung, ich weiche vom Thema ab. Vor 5 Jahren gab es mehr Traumhochzeiten als Scheidungen (Michael Schanze ???), dann mehr Großfamilien, Scheba-Hunde, Häuslebauer und......naja, da hat Vilaflor zweifelsohne Recht - süßer TV-Traum - in 2007/2008 mit Sicherheit auch mehr Auswanderer!