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  #11 (permalink)  
Alt 02.09.2008, 12:47
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Clay Animation: Krakatau Explosion
Zum YouTube Video



"Krakatau - Wie ein Vulkan die Welt veränderte


Discovery Geschichte (Premiere)

Donnerstag, 04.09.2008
Beginn: 18:20 Uhr Ende: 19:10 Uhr Länge: 50 min.






Entscheidende Momente
(Ultimate Blast:Eruption at Krakatau)"

Zitat:
Krakatau ist eine Vulkaninsel in der Sunda-Straße zwischen den indonesischen Inseln Sumatra und Java. Der Vulkan brach im Laufe der letzten Jahrhunderte mehrfach aus. Die bekannteste Eruption, bei der die gesamte Vulkaninsel vollkommen zerstört wurde, ereignete sich am 27. August 1883.

Vulkanausbruch 1883

Bereits in den vorangehenden Monaten war es nach jahrhundertelangem Stillstand (der zum Aufbau des Explosionsdruckes im Vulkaninneren führte) zu kleineren und mittleren Ausbrüchen gekommen, die allerdings nicht völlig ernst genommen wurden. Die niederländische Kolonialverwaltung schickte hintereinander zwei Expeditionen, von denen die erste beim Anblick der Schäden auf der Insel zurückkehrte, die zweite hingegen – in teilweiser Unkenntnis der Gefahren – den Vulkan noch einmal bestieg und sozusagen als letzte das Innere des bereits aktiven, aber kurzzeitig stillstehenden Vulkankraters sah, bevor dieser kurze Zeit später in einer gewaltigen Calderaexplosion verschwand. Am Mittwoch, dem 22. August 1883, erfolgte die erste Eruption. Am Sonntag, dem 26. August, um 13:06 Uhr (jeweils Ortszeit) erfolgte dann eine weitere. Am 27. August 1883 um 5:30 Uhr erfolgte der nächste Ausbruch und um 6:44 Uhr ein weiterer. Um 10:02 Uhr fand der gewaltigste Ausbruch statt. Der Krakatau schleuderte 18 km3 Asche und Gestein bis in eine Höhe von 80 km in die Erdatmosphäre. (Bei den heftigen Ausbrüchen des Mount St. Helens im Mai 1980 waren es etwa 1 km3 und beim Pinatubo etwa 10 km3.) Das Äquivalent des Ausbruchs an Sprengkraft dürfte zwischen 200 und 2.000 Megatonnen TNT gelegen haben, was etwa 10.000 bis 100.000 Hiroshima-Bomben entsprechen würde. Die unterirdische Magmakammer entleerte sich rasch und stürzte dann unter dem Gewicht der Deckenformation ein, woraufhin die Wassermassen des umgebenden Meeres schlagartig nachströmten. Wie bei einer Implosion verursachte dieser Einsturz an den umliegenden Küsten eine stellenweise bis zu 40 Meter hohe Flutwelle (Tsunami). Auf die Flutwelle folgten Ascheregen und pyroklastische Ströme – glühend heiße Gemische aus Gestein, Gas und Asche, welche Geschwindigkeiten bis zu 800 km/h erreichen können. Diese elementaren Gewalten zerstörten auf den umliegenden Inseln 165 Städte und Dörfer und töteten insgesamt 36.417 Menschen. Selbst ein Dampfschiff wurde vier Kilometer weit landeinwärts geschoben. Von der Vulkaninsel blieb nahezu nichts mehr übrig. Zwei Drittel der Insel versanken im Meer.
Der Ausbruch des Krakatau war der zweitgrößte Vulkanausbruch der Neuzeit. Seine Stärke erreichte einen Vulkanexplosivitätsindex (VEI, mögliche Werte 0 bis 8) von 6. Vergleichbar in der jüngsten Vergangenheit ist der ungefähr halb so starke Ausbruch des Pinatubo 1991, ebenfalls der Stärke 6. Der stärkste Ausbruch der letzten 10.000 Jahre war zwischen dem 10. und 15. April 1815 der des Tambora auf der indonesischen Insel Sumbawa. Dieser Ausbruch hatte einen VEI von 7 und schleuderte ca. 100 km3 Material in die Atmosphäre. Einen VEI von 8 erreichte keine Eruption in den letzten 10.000 Jahren.

Auswirkungen weltweit

Die Explosionsgeräusche, die diesen Ausbruch begleiteten, werden unter den lautesten in der Menschheitsgeschichte überlieferten eingeordnet. Sie waren sowohl im 3100 Kilometer entfernten Perth als auch auf der ca. 4800 Kilometer entfernt liegenden Insel Rodrigues nahe Mauritius zu hören. Die Folge waren atmosphärische Schockwellen, die rund um die Erde registriert wurden. Die Luftdruckwelle der Explosion war so gewaltig, dass sie auch noch nach fünf Tagen und sechs Erdumläufen messbar war.
Die Flutwelle wurde auch noch in Europa registriert. An Pegeln im Golf von Biskaya, 17.000 Kilometer von ihrem Ursprung entfernt, und entlang des Ärmelkanals wurde sie als Ausschlag von 2 cm aufgezeichnet.
Größere Partikel, wie z. B. Bimsstein, der nach zeitgenössischen Berichten europäischer Seefahrer große Meeresflächen im Umkreis bedeckte, gingen in einem Gebiet von beinahe 4 Millionen km² nieder – einem Areal von der doppelten Größe des gesamten indonesischen Archipels. Die feine Vulkanasche (Aerosol) stieg in die obere Atmosphäre auf und verteilte sich dort in wenigen Tagen weltweit in über 70 % dieser Luftschicht.
Überall rund um die Erde wurden aufgrund der Partikel in der Atmosphäre, an denen es zu Lichtbrechungen kam, spektakuläre Sonnenuntergänge beobachtet. So soll einer Untersuchung amerikanischer Wissenschaftler zufolge die auffallende rötliche Färbung des Himmels in Edvard Munchs berühmtem Gemälde „Der Schrei“ auf die nach der Eruption weltweit veränderte Färbung des Himmels zurückzuführen sein. Munch schrieb in seinem Tagebuch: "Plötzlich färbte sich der Himmel blutrot, die Wolken aus Blut und Flammen hingen über dem blau-schwarzen Fjord und der Stadt."
Ein Astronom berichtete über die totale Mondfinsternis am 4. Oktober 1884 an „Nature“, dass … die Verdunkelung des Mondes weit über den Grad hinausgeht, den man bei Finsternissen der letzten Zeit gesehen hat.
Es dauerte einige Jahre, bis diese Partikel wieder aus der Atmosphäre abgesunken waren. Unter anderem durch die Reflexion der Sonnenstrahlen zurück ins All sank vor allem auf der Nordhalbkugel die Durchschnittstemperatur um 0,5 bis 0,8 °C und hatte einen ungewöhnlich kühlen, verregneten Sommer mit katastrophalen Missernten zur Folge.
Der Ausbruch des Krakatau im Jahre 1883 wird in der Medienwissenschaft als eines der frühesten Beispiele für das globale Dorf angeführt. Ohne die telegraphischen Berichte nach Europa wäre beispielsweise die Flutwelle nicht erkannt worden.

Anak Krakatau


Anak Krakatau ("Das Kind des Krakatau")

Ab 1927 begann an der Stelle, an der sich ursprünglich der Krater des Krakatau befand, ein neuer Vulkan zu wachsen. Im Jahre 1930 durchbrach er nach mehreren Anläufen die Wasseroberfläche. Der Berg wuchs Jahr für Jahr durch Ascheauswürfe und Lavaströme um mehr als vier Meter und ist heute bereits etwa 450 Meter hoch. Er bekam den Namen Anak Krakatau (Kind des Krakatau).
Viele der dort lebenden Menschen nehmen die Gefahr eines erneuten Ausbruches des neu entstandenen Vulkans nicht sehr ernst. Oft fehlt ihnen auch das Wissen über das Geschehen der Vergangenheit. Am 8. November 2007 fand der vorerst letzte Ausbruch des Anak Krakatau statt.


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  #12 (permalink)  
Alt 03.09.2008, 07:00
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Heute mal ein SPIELFILM-TIPP in dieser Rubrik!


Die letzten Tage von Krakatau


Super RTL

Samstag, 06.09.2008
Beginn: 20:15 Uhr Ende: 22:05 Uhr Länge: 110 min.



Spielfilm

Zitat:

Am 20. Mai 1883 erblicken Schiffspassagiere, die durch die stark befahrene Sunda-Straße nach Jakarta unterwegs sind, die erste Eruption des Vulkans Krakatau auf der gleichnamigen Vulkaninsel. Eine Feuerglut erleuchtet die Insel, eine massive Rauchwolke liegt über der nördlichen Spitze und aus dem Meer um die Insel herum schießen Wasserfontänen in die Luft. Kapitän Lindeman und der geschäftstüchtige Eigner des Vergnügungschiffes 'Governor General Loudon' hält das nicht davon ab, auch weiter schaulustige Touristen aus Jakarta nach Krakatau zu bringen. Sie wollen das Spektakel aus nächster Nähe betrachten. Eine verhängnisvolle Entscheidung. Als der Vulkan ausbricht, schiebt das Meer eine 40 Meter hohe Flutwelle vor sich her und bringt das Passagierschiff in höchste Seenot. Kapitän Lindeman nimmt Kurs direkt auf die Flutwelle zu. Ascheregen fällt auf das Deck. Das Schiff droht zu versinken. Der Kampf ums Überleben beginnt. Auch der Vulkanforscher Rogier Verbeek unterschätzt die Gefahr. Trotz seiner Forschungen und zahlreichen Hinweisen aus der Bevölkerung hält er einen Vulkanausbruch für unwahrscheinlich. Im Mai 1883 besucht Verbeek den Leuchtturmwärter Gerrit Schuit und seine Familie ca. 50 Kilometer von Krakatau entfernt. Aus vermeintlich sicherer Entfernung beobachten sie den Lava speienden Vulkan. An diesem Tag sieht Verbeek den Leuchtturmwärter und seinen Sohn zum letzten Mal. Auch der holländische Kolonialoffizier Willem Beijerinck schenkt den Warnungen der Einheimischen sowie seiner Frau keinen Glauben. Johanna Beijerinck beobachtet seit Monaten, dass sich die Natur anders als sonst verhält. Die Pferde sind unruhig, Kühe geben keine Milch, die Hühner legen keine Eier mehr. Immer wieder bebt die Erde. Johanna vertraut ihrem Gefühl und beschließt, mit ihren Kindern in die Berge zu fliehen. Doch auch hier ist die Familie nicht in Sicherheit. Eine hoch explosiven Wolke aus Asche und Gas rast mit der Geschwindigkeit eines Hurrikans über das Meer und holt die Beijerincks auf der Flucht ein.

'Die letzten Tage von Krakatau' erzählt die dramatische Geschichte des verheerenden Vulkanausbruchs in der Sunda-Straße zwischen den indonesischen Inseln Java und Sumatra. Über 5000 Kilometer weit waren die Explosionen zu hören. Asche und Stein wurden kilometerhoch in die Luft geschleudert. Von dem Vulkan selbst blieb fast nichts mehr übrig. Zwei Drittel davon versank im Meer und löste einen verheerenden Tsunami aus, der an zahlreichen Küsten Höhen um 30 Meter erreichte. Die Zahl der Toten wird auf etwa 36.000 geschätzt. Das 90-minütige Doku-Drama beruht auf den Tagebuchaufzeichnungen der Offiziersfrau Johanna Beijerinck und Aufzeichnungen des Vulkanologen Rogier Verbeek, der die Katastrophe überlebte.
Die letzten Tage von Krakatau - GB 2006
  #13 (permalink)  
Alt 04.09.2008, 09:55
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Inseln aus Feuer


SWR Fernsehen

Freitag, 05.09.2008
Beginn: 14:20 Uhr Ende: 14:35 Uhr Länge: 15 min.



"Traumziel Hawaii"


Zitat:
Für die meisten Europäer ist die Inselgruppe Hawaii gleich Waikiki. Der relativ schmale Sandstrand am Rande von Honolulu mit der Silhouette der hoch aufragenden Hoteltürme war Schauplatz zahlreicher Filme. Er ist genauso bekannt wie Rio de Janeiros Copacabana und der Strand von St. Tropez. Aber Waikiki ist nicht Hawaii. Neben der perfekt organisierten, lärmenden Urlaubsfabrik mit 75.000 Gästebetten gibt es noch das andere Hawaii mit undurchdringlichen Regenwäldern, einsamen Stränden, verträumten Dörfernund kleinen Privathotels. Die größte Insel ist Hawaii - auch "Big Island" genannt. Die landschaftlichen Gegensätze prallen dort aufeinander: Im Südosten gibt es gewaltige Vulkane, die immer wieder mit Urgewalt ausbrechen, im Nordwesten grünes Weideland, wo auf "Parker Ranch" über 50.000 Rinder gehalten werden. Die Insel Maui ist zwar touristisch erschlossen, hat aber nichts von ihrem besonderen Reiz verloren. Besonders junge Leute aus aller Welt zieht es nach Maui, die dort beste Bedingungen zum Surfen vorfinden. Die älteste und grünste Insel ist Kauai, wo noch viele hawaiische Bräuche lebendig sind. Otto Deppe zeigt Hawaii abseits der Touristenpfade.

Presse: Otto Deppe
  #14 (permalink)  
Alt 04.09.2008, 10:01
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"Hawaii"


VOX

Samstag, 06.09.2008
Beginn: 05:20 Uhr Ende: 05:40 Uhr Länge: 20 min.






Voxtours

Zitat:
Kein Ort auf der Welt ist so abgelegen wie Hawaii - 3.200 Kilometer Pazifik trennen die Inseln vom amerikanischen Festland. Und kein Ort ist mit so vielen Klischees behaftet: Blumenkränze, Hula und Aloha, bunte Hemden, weiße Sandstrände und feuerspeiende Vulkane. Klingt zu schön, um wahr zu sein. Und deshalb macht sich VOXTOURS heute auf, das wahre Gesicht von Hawaii zu entdecken. Die 21-jährige Juliane Stadelmann aus Salzwedel lebt auf Hawaii.

Sie zeigt uns, wie viel Aloha Hawaii wirklich hat - und räumt gleich mal mit einer lang gehegten Legende auf: Die berühmten Blumenkränzchen am Flughafen, die man aus jeder "Magnum"-Folge kennt, gibt es für den Normaltouristen nicht. Das bemerkt sie im November 2006, als sie nur mit einer Telefonnummer in der Hand und dem Wunsch, Surflehrerin zu werden, auf Hawaii ankam.

Aus der Telefonnummer sind viele Freunde geworden, und der Job in den Wellen ist nur einer von vielen. Juliane ist in Kihei, einem 20.000-Seelen-Ort im Süden von Maui, gelandet. Fern der Heimat erlebt sie hier ihren Surfertraum - mitten in der Surfer- und Partyszene. Juliane kennt aber auch die ruhigen Seiten von Maui, wie die kleine Hafenstadt Lahaina, die früher mal die Hauptstadt Hawaiis war und jetzt immer noch den schönsten Sonnenuntergang der Insel bietet.

Ein besonderes Highlight ist der Sonnenaufgang auf dem Haleakala, einem erloschenen Vulkan auf Maui.

Vulkane spielen eine bedeutende Rolle im Leben der Hawaiianer. Deshalb macht Juliane einen Ausflug auf die Nachbarinsel Big Island, wo der aktive Kilauea seine glühende Lava in den Pazifik ergießt. Sie erkundet die Kraterlandschaft zu Fuß, auf einer Exkursion mit einem einheimischen Vulkankenner. Und dann erfüllt sie sich einen Traum: Auf der Hauptinsel Oahu macht sie den ersten Fallschirmsprung ihres Lebens - im freien Fall dem Pazifik entgegen. Glücksmomente auf Hawaii!
Voxtours
 

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