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  #41 (permalink)  
Alt 22.09.2006, 09:43
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canaria111 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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@baluma bei uns in der Ecke werden die Tomaten hauptsächlich von Polen und Rumänen geerntet. Sieht schon was heftig aus, wenn ich morgens vor die Tür gehe (wohne ja mitten in ner Tomatenplantage) die hauptsächlich weiblichen Arbeitskräfte mühen sich in den Feldern ab und am Rand steht der canarische Aufseher und passt auf das nicht gequatsch wird, sondern gearbeitet. Manchmal denke ich mir, es fehlt nur noch die Peitsche. Die meisten Polen kommen übrigens nur 1x und dann nie wieder. In Festlandspanien vedienen sie mehr, z.B. bei den Erdbeeren

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  #42 (permalink)  
Alt 22.09.2006, 23:06
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santana ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Ich weiss nicht warum Martina so auf die Auslaender schimpft die den anderen die Arbeitsstelle wegnehmen,es gab ja frueher genug Jobs wo die Deutschen sich zu fein waren.Da wurde dann ein Auslaender geholt der war gut genug dafuer.
Im uebrigen denkt der Canario gott sei dank nicht so.
sanmiguel ich stimme dir voll zu auch bei dem Spruch.Dummm f,,,, ,,, :lol:
  #43 (permalink)  
Alt 22.09.2006, 23:19
Benutzerbild von sanmiguel
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sanmiguel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Jaaaa, baluma, Du hast natürlich Recht. Obwohl, mit ein bißl gutem Willen kann man zumindest einen leisen inhaltlichen Zusammenhang zwischen "Teil 1" meines Beitrags und dem Statistik-Zitat herleiten.
Ich nehm's aber trotzdem zum Anlaß, sofort ein weiteres Thema heute abend zu eröffnen.
Und es ist wirklich nicht sträflich, auch einem nicht selbst ernannten "Inselexperten" in den Karren zu fahren, wenn er sich nicht an die von ihm selbst eifrig mit bewachte Meßlatte hält...
Wenn's denn nur alle täten, seufz...
  #44 (permalink)  
Alt 23.09.2006, 22:09
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martina.hf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Zitat von sanmiguel
Martina, Martina,
da lebst Du aber ziemlich intensiv ein ziemlich irreales Klischee-Denken.

Wenn du das glaubst dann irrst du? Ich bin kein Ausländerhasser. Ich weiß auch , daß nach dem Krieg, den wir gottseidank alle nicht miterlebt haben zum Wiederaufbau viele Ausländer reingelassen wurden, die u.a. die Drecksarbeit gemacht haben und sicher eine große Hilfe waren. Ich weiß auch nicht ob ohne diese Hilfe Deutschland den Wiederaufbau so schnell geschafft hätte. Von denen rede ich auch nicht. Ich rede von Türken, Pakistani und vielen anderen, die meinen Sie hätten das Sagen in deutschland. Sicher sind nicht alle so, es gibt auch andere, aber dies ist kein Klischeedenken, denn ich erlebe es doch Tag für Tag. Vorurteile oder Klischees entstehen nur durch Vermutungen. Auch die Russen machen hier bei uns viel Streß, aber auch sicher nicht alle. In manchen Siedlungen kann man kaum auf die Straße gehen, weil es gefährlich ist.Alte Leute trauen sich fast gar nicht raus. Ich habe selber erlebt, wie Deutsche von einer meiner Arbeitsstellen gedrängt wurden, als die Übernahme durch einen Türken erfolgte. Es war eine Tankstelle und er wollte seine Familie unterbringen, denn das ist ja günstiger. Gut das ich geflogen bin hatte ich ihm leicht gemacht. Aber selbst ältere Leute, die keine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben wurden unter merkwürdigen Begründungen aus dem Posten gedrängt unabhängig davon, daß der Mann schon zum Lebenden Inventar gehört. Auch hier werden z. B. Polen als Landarbeiter sogar bevorzugt genommen, weil die Deutschen, die für 1,50 Euro durch HARTZ IV sich davor drücken und nicht belastbar genug sind. Auch da greift der Deutsche gern zum Ausländer - richtig !

Auch das finde ich vom Deutschen nicht gut. Aber das sind kleine Gründe während, die dreiste Art vieler türkischen Mitmenschen u. a. Nationalitäten es nicht schaffen sich zu integrieren. Integration ist überalle notwendig. Sicher auch auf TF
  #45 (permalink)  
Alt 24.09.2006, 01:56
Benutzerbild von sanmiguel
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sanmiguel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Martina, Martina,
ich wiederhole mich ungern, aber "da lebst Du aber ziemlich intensiv ein ziemlich irreales Klischee-Denken." Mir gefällt nicht, was Du schreibst und wie... Es sind manchmal kleine Details, die als Indikatoren wirken für die Denke, die dahinter steht. Du schreibst z.B., daß "zum Wiederaufbau viele Ausländer reingelassen wurden". Mädchen, die wurden nicht "reingelassen", die wurden ANGEWORBEN und mit Blasmusik auf den Bahnsteigen empfangen! Die aktive Anwerbe-Politik ging bis 1972! Das dt. Wirtschaftswunder stützt sich auf zwei Faktoren, beide offiziell anerkannt bis in die allerhöchsten Regierungskreise:
1. Die Trümmerfrauen und die darauf aufbauende Eigenverantwortlichkeit
2. Die Präsenz vieler vieler Gastarbeiter (hat D sie denn wirklich als Gäste behandelt?)

Heute geht halb Deutschland nach Österreich oder in die Schweiz oder nach Norwegen - oder sogar nach Polen! Zum Arbeiten! Und sie sind alle dort willkommen.

Wie man im Forum mittlerweile weiß, stamme ich aus Bayern, Oberpfalz / Niederbayern um genau zu sein. Der Bayerische Wald als touristisches Highlight und mit tschechischer Grenznähe gehört dazu. Ich kenne etliche deutsche Hoteliers/Gastromomen, die es einfach leid sind, sich mit gefiederspreitzendem deutschen Personal rumzuplagen, das nach 22.00 h nicht mehr arbeiten will und am Wochenende schon zweimal nicht. Das gucken die sich ne Weile an - und dann nehmen sie Tschechen - die in D doppelt so viel verdienen wie zu Hause und superglücklich sind über diese Arbeiten. Ähnlich läufts bei den Spargelstechern oder in der Weinernte. Und da steh' ich voll dahinter!
In Holland ist 1/3 der dort lebenden Menschen nicht holländischer Nationalität. Und die lösen das ganz klasse: keine/kaum Stütze, natürlich auch kein Wegsperren oder Arbeitsverbote, sondern "sorgt für Euch, wir als Staat tun es jedenfalls nicht". Halleluia. Da gehen vielleicht einige sozialstaatliche Errungenschaften oder "garantierte Mindestlöhne" dabei drauf, aber wer soll sie zahlen? Wie lange? Wovon?
Wenn die 1.-Welt-Menschheit es problemlos geschafft hat, sich vor den Karren der marketinggesteuerten Wertewelt spannen zu lassen (Markenklamotten, Parfum, Premium-Autos...), dann wird sie auch ein bißl Ellgobengesellschaft durchstehen, wenn's denn drauf an kommt. Rund herum um die erste Welt (USA, Mitteleuropa, Japan) herrscht die Ellbogengesellschaft und sie wird siegen...


  #46 (permalink)  
Alt 24.09.2006, 08:55
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Ähnlich war es ja auch in Österreich nach dem Krieg. Jeder Gastarbeiter wurde dankend empfangen um den Wiederaufbau zu ermöglichen. Ohne die wäre Österreich ( und vermutlich auch D) heute nicht das, was es ist. Das Problem was wir HEUTE in Ö haben ist das der Staat mittlerweile zu locker seid Jahren mit der Sache umgeht, und Einwanderer teilweise schon mehr bevorzugt als Inländer, aber da ist eben die Regierung schuld daran, und nicht die "bösen" Ausländer, denn die wollen nicht uns persönlich schädigen, sondern die wollen die Früchte ernten, die der Staat verbrochen hat. Aber heute in 1 Woche haben wir Wahlen.... mal gucken...
___________
  #47 (permalink)  
Alt 24.09.2006, 22:31
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Du liebe Güte! Martina und Franky: Und Ihr überlegt "auszuwandern"? Ist Euch wirklich ganz und vollkommen klar, dass Ihr dann die ganze Zeit Ausländer seid? Und zwar ganz egal ob mehr oder weniger unliebsame Ausländer (von der Herkunft her)? Hier auf den Kanaren findet man häufig als Grafitti auf Mauern "Ausländer raus" (nicht nur "godos fuera" - was auf die Festlandsspanier gerichtet ist). Und auch wenn in erster Linie dies auf Menschen anderer Herkunft gerichtet ist, sollte man sich mal klarmachen, dass man vielleicht auch damit gemeint sein könnte.
Die Canarios sind ebenfalls nicht immer begeistert von den "cabezas cuadradas" (Quadratköpfe ~ Deutsche) und je nachdem auf wen man trifft, kann man dann schon schlechte Karten haben, vor allem wenn man der Sprache nicht mächtig ist und sich nicht von der Erwartungshaltung eines z.B. "deutschen Ordnungsdenkens" trennen kann.



editiert von: baluma, 24.09.2006, 23:33 Uhr [addsig]
  #48 (permalink)  
Alt 24.09.2006, 23:04
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santana ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Halleluja sag ich nur. Auf die Auslaender schimpfen und dann auswandern wollen. Und wenns nicht passt auf den Canarischen Inseln,ja dann sind bestimmt die Canarios schuld.
Martina und franky ich wuerde euch schnellstens ein Umdenken empfehlen, so wie ihr hier schreibt seit ihr bei den Canarios nicht sehr willkommen.Ich hoere schon "cabrzas -cuadrad, :-(
  #49 (permalink)  
Alt 25.09.2006, 00:09
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Baluma, da geb' ich Dir völlig Recht, man ist hier bei den Canarios Ausländer bis in die dritte Generation. Und das soziale Umfeld hat so viele Möglichkeiten - und benützt sie auch - ohne sogleich angreifbar zu sein deswegen - Dich als Nicht-Canario vorsätzlich und völlig voraussehbar ins Leere laufen zu lassen. Da sitzt Du teilweise da auf Deinem Schreibtischsessel und könntest heulen vor Wut, aber "keine chance".
Ich habe glaub' ich wirklich eine der ganz wenigen Firmen auf Teneriffa, die hauptsächlich für Canarios und Spanier arbeiten. Falls Ihr hierher kommen wollt, um gut besonnt nichts zu tun oder meinetwegen auch, um für Residenten (Nichtspanier!) Eure Leistungen anzubieten, wird's Euch nicht so auffallen. Aber wenn Ihr Euch in meiner Klientel bewegt, dann wäret Ihr wahrscheinlich in kürzester Zeit noch viel extremer in äußeren Äußerungen - oder auc h wieder weg von der "isla amable".
Ich schreibe immer wieder, daß gerade die Multikulturalität der Canaren für mich einer der größten Pluspunkte ist - und das stimmt auch. Aber die Canarios verstehen sehr wohl, ihre eigenen Interessen zu wahren und die Rest-Rückzugsräume zu schützen, die ihnen die kapitalistische Eroberung durch Rest-Europa noch lässt.
Wenn Ihr das berücksichtigt bei Eurer Entscheidung, hierher zu kommen und hier auch noch Geld zu verdienen, dann seid Ihr schon einen wesentlichen Schritt weiter. Warten wird jedenfalls niemand hier auf niemanden, der da noch kommen könnte - und das lässt man Euch ganz deutlich spüren.
  #50 (permalink)  
Alt 25.09.2006, 00:15
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Zitat:
Zitat von baluma
Du liebe Güte! Martina und Franky: Und Ihr überlegt "auszuwandern"? Ist Euch wirklich ganz und vollkommen klar, dass Ihr dann die ganze Zeit Ausländer seid? Und zwar ganz egal ob mehr oder weniger unliebsame Ausländer (von der Herkunft her)? Hier auf den Kanaren findet man häufig als Grafitti auf Mauern "Ausländer raus" (nicht nur "godos fuera" - was auf die Festlandsspanier gerichtet ist). Und auch wenn in erster Linie dies auf Menschen anderer Herkunft gerichtet ist, sollte man sich mal klarmachen, dass man vielleicht auch damit gemeint sein könnte.
Die Canarios sind ebenfalls nicht immer begeistert von den "cabezas cuadradas" (Quadratköpfe ~ Deutsche) und je nachdem auf wen man trifft, kann man dann schon schlechte Karten haben, vor allem wenn man der Sprache nicht mächtig ist und sich nicht von der Erwartungshaltung eines z.B. "deutschen Ordnungsdenkens" trennen kann. editiert von: baluma, 24.09.2006, 23:33 Uhr

Ach wißt Ihr diese Diskussion wird mir allmählich zu dumm. Jeder Mensch hat logischer Weise ein Problem mit anders gearteten Menschen, sei es durch das Äußere oder durch die Herkunft. Ich habe nicht vor mich wie die Axt im Walde zu benehmen und mich auf meinen Ausländer Status zu berufen um Vorteile zu haben. Ich habe vor mich schnellstmöglich anzupassen, denn ich bin Ausländer in Spanien, klar gefällt das auch dort nicht jedem, deshalb muß ich daran arbeiten und freue mich, wenn es Spanier gibt, die mir wohlgesonnen sind. Benehme ich mich wie ein Ausländer und bestehe auf meine Herkunft, passe ich mich nicht an und gehöre nicht dort hin, so einfach ist es. Das fängt bei der Sprache an und hört beim menschlichen miteinander auf.

Allerdings habe ich manchmal die Meinung Ihr wollt es nicht kapieren was ich meine. Vergeßt nicht, auch Ihr seid Ausländer in Spanien und auch Ihr habt mal woanders gelebt, ob Deutschland oder Österreich oder wie auch immer. Wenn alles so toll war, mit den Ausländern usw. warum seid ihr dann jetzt in TF? Wer auswandert hat einen Grund, bedenkt das immer. :-x
 

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canarische, deutschland, inseln


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