Heute um 18 Uhr Mitteleuropäischer Zeit startet der Archäologe Dominique Görlitz seine Reise von New York zu den Kanarischen Inseln. 16 Jahre hatte Dominique Görlitz daran geglaubt, dass es schon vor Kolumbus möglich war mit einem Schilfboot den Atlantik zu überqueren. Nach zwei Jahren Planung, Bau und Aufbau des Schiffes macht sich das Team in wenigen Stunden auf den Weg. Sollte er wohlbehalten auf den Kanaren ankommen, plant Dominique Görlitz auf Teneriffa die Abora IV zu bauen und damit zurück nach New York zu segeln.
Was glaubt ihr? Schafft es Dominique tatsächlich den Atlantik mit seinem Schilfboot zu überqueren? Gerade der Nordatlantik ist berühmt und berüchtigt für seine starken Winde und die Strömung....
Wer steht dann mit der MegaWelle am Hafen um ihn zu emfangen? [addsig]
Hallo, ich kenne den Dominique Görlitz aus Gotha in Thüringen. Da baute er sein erstes Schilfboot, das mit einem Tieflader zur Ostsee gebracht wurde und "auf See" ging.
Ich glaube und hoffe er schafft es. Selbst wenn es schiefgeht wird er es weiter versuchen. Ich wünsche Ihm alles Gute.
Ich bin von Okt.- bis Mär. auf TF und wenn ich es einrichten kann stehe ich bei der Ankunft am Hafen.[addsig]
wie man dem schiffstagebuch auf http://www.abora3.de/ entnehmen kann, mussten sie nach einem heftigen sturm das boot hinten "abschneiden". da sie sich nicht sicher sind, ob sie die azoren noch erreichen können, haben sie auch das (eigentlich erst für später geplante) begleitboot angefordert - und in erwartung desselben schon mal angefangen, ihre besten vorräte aufzuessen ... :-) :-)
Das große Abenteuer einer Atlantiküberquerung in einem Schilfboot ist gescheitert. Im Juli starteten Expeditionsleiter Dominique Görlitz und sein 10 köpfiges Team von New York aus mit dem Ziel das spanische Festland und danach die Kanaren zu erreichen. Eine erneute Schlechtwetterfront hat den Chemnitzer veranlasst 650 Seemeilen vor den Azoren das Experiment abzubrechen. 1.200 Kilometer fehlten bis zum Ziel, das meiste Teil der Strecke lag bereits hinter ihnen. Erst wenige Tage zuvor hatten Görlitz und seine Crew nach mehreren Sturmschäden das Schiff auf hoher See reparieren müssen. Teile der "Abora III" sollen nun ausgestellt und das Schiff versenkt werden. Wie Görlitz bereits vor dem Start in einem Interview gegenüber Radio Megawelle mitteilte, schmiedet er bereits neue Pläne für eine "Abora-IV"-Expedition. Dieses wollte er ursprünglich auf Teneriffa bauen, wenn er die Kanaren erreicht hätte. Görlitz wollte mit seinem Experiment beweisen, dass es bereits in der Steinzeit eine transatlantische Handelsroute gab
Jetzt haben Sie es doch nicht geschafft - mussten abbrechen. Dominique Görlitz wollte eigentlich, dass das Boot in den Pyramiden von Güimar auf Teneriffa seine letzte Ruhestätte findet, sofern er die Kanaren erreicht.... Soll er es eurer Meinung nach trotzdem da ausstellen? Immerhin war sein Vorbild ja Thor Heyerdahls. Auch wollte er die Abora IV auf Teneriffa bauen. Macht es Sinn, diese Reise nochmals zu wagen?[addsig]
och - das tut mir aber leid. schade, wer sicher für ihn/alle ein großer erfolg gewesen.
ob das boot jetzt trotzdem ausgestellt werden sollte? - wie viel ist denn davon übrig? ... ich persönlich fäde es schade, wenn es versenkt werden würde. also wenn man genug zum ausstellen hat, sollte man es tun. sie hatten in meinen augen erfolg mit ihrem experiemt. das in diesem jahr das wetter so verrückt spielt, war nicht verhersehbar und dass man davon ausgehen kann, dass das wetter früher (nachempfundenes expeditionszeitalter) sicher oft idealer war.
ich bin sogar überzeugt davon, daß es einen kontinentalen austausch der urvölker gab - ob aus kulturellen, religiösen oder kommerziellen motiven kann man nur vermuten. und bestimmt sind einige durch wetterkapriolen umgekommen - das passiert ja auch heute noch - äh, gestern vor gran canaria z.B...
aber informationen wurden sicher ausgetauscht - wie sonst kommt es, dass in mexiko und ägypten nach astronomisch und mathematikalischen gesichtspunkten exakt gleiche pyramiden gebaut wurden? [addsig]