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| Hi Forianer/innen, mit was muss ein Auswanderer rechnen wenn er auf der Insel zurecht kommen will. Was muss man Verdienen um sich ein Leben auf der Insel zu erlauben als normaler Arbeiter?. Kann man das heute noch?. Was kostet der Durchschnitt an Strom,Wasser,Autoversicherung usw. Was sagt ihr dazu? Saludos Patrick |
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| Der User mit dem profunden Wissen hierzu schreibt leider aus nachvollziehbaren Gründen nicht mehr. Vorweg: Auf der "Insel der Glückseligen" zu leben, bedarf harter Arbeit oder reicher Eltern. Eine Auswanderung sollte daher gut überlegt werden. Gestrandete Existenzen gibt es hier mehr als genug. Um genauere Angaben zu deinen Fragen machen zu können, fehlen noch Details (welches Auto, welche Art der Arbeit, wo arbeiten, welche Wohnansprüche?). Ich möchte dich aber nicht völlig im Regen stehen lassen, daher nachfolgende grobe Angaben: Die Lebenshaltungskosten sind hier mindestens so hoch, wie in D. Normale Karoffel (nicht papas negras), die hier mehrmals pro Jahr geerntet werden kosten zwischen 0,70 und 2,30 Euro/kg und Bananen 1,30 euro/kg (heutiger Preis auf dem Mercadillo). Die Löhne/Gehälter sind typisch sehr viel niedriger als in D. Beispiel: Eine junge Canario in meiner Nähe und mit höherem Schulabschluss, erhält als Sachbearbeiterin im Büro in Santa Cruz ca 1.200,-Euro brutto/Monat. Dabei hat sie noch Glück, dass sie einen festen Arbeitsvertrag erhielt. Die Arbeitslosenquote ist hier hoch, die Arbeitgeber haben freie Auswahl.Die Mieten sind auch nicht ohne, hängen aber stark von der Größe, Lage, Ausstattung und Qualität der Wohnung ab. Die gute Nachricht: Häufig ist im Mietpreis schon eine Pauschale für Strom und Wasser enthalten. Für etwas halbwegs Passables musst Du schon zwischen 500 und 900 Euro veranschlagen. Die Autoversicherung ist ähnlich wie in D, eingeschlossen Schadenfreiheitsrabatt. Die Steuer bewegt sich im 100 Euro-Bereich oder darunter pro Jahr. Auch hier eine gute Nachricht: Das Benzin (Euro-Super 95) kostet derzeit ca. 85 Cent. |
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| Ok da hast Du recht ich hätte es anders schreiben müssen. Eine Person arbeitet als Kellner an der Playa........sagen wir Adeje.Was müsste er Verdienen um dort auch Leben zu können. Wie groß wäre der Unterschied dann im Verdienst wenn er im Norden Puerto de la Cruz arbeiten würde.Saludos Patrick |
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| Hi, es muss ja nicht ein Kellner sein es kann ja auch Büroangestellte oder Bau sein. Es geht ja darum was muss man Verdienen um auf der Insel leben zu können.(Minimum) Welchen unterschied macht der Süden zum Norden? Saludos Patrick |
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| wie ein Aufenthalt auf der Insel orgnaisiert wird, wieviele Personen davon leben sollen und wie die Ansprüche sind. Das Angebot an derzeit tausendfach leerstehenden Wohnungen ist im Süden größer als im Norden. Allerdings stellen sich die Vermieter im Süden Renditen vor, die der einer Vermietung an Touristen nahe kommt. Der Norden ist da etwas mehr auf dem Boden der Realität. Falls die Verpflegung mehrheitlich in Restaurants eingenommen werden soll oder muss, dürfte auch der Süden mehr abverlangen. Im Norden gibt es viele Einheimischenlokale mit Speisekarte auf der Tafel oder nur "vorgebetet", die bei gutem Essen noch erschwinglich sind. Das gilt natürlich nicht pauschal, aber Mundpropaganda und Erfahrung nach einer gewissen Zeit, lassen einen die richtigen Adressen finden. Solche Lokale sind wegen des stärkeren Tourismus im Süden seltener zu finden, aber es gibt sie auch. Du siehst, es ist nicht leicht, deine Frage zu beantworten, weil so viele Variable zu beachten sind. Aber die 1.200,- Euro, die ich in einem früheren Post als Beispiel genannt hatte, lassen keinen gehobenen Lebensstandard zu, nicht einmal für eine Einzelperson. Der Süden und Süd-Westen ist überwiegend durch die Tourismusbranche bestimmt, der Norden und Nord-Osten eher durch Gewerbe, Handel und Finanzunternehmen. Natürlich gibt es alle Branchen überall auf der Insel, aber in unterschiedlicher Dichte und damit Anzahl Stellen. Ich würde mir zuerst eine Vorstellung entwickeln wie ich mindestens leben und arbeiten möchte (Arbeitszeit, Entfernung zum Arbeitsplatz, Miete, Nebenkosten, Hoobys) und dann annähernd ermitteln was meine Vorstellungen auf TF voraussichtlich kosten (Makler, Insertionen in der Megawelle und anderen Medien; Lebenshaltungskosten sind mindestens so hoch wie in D). Damit habe ich auch schon als Ergebnis, was ich mindestens an Einkommen haben muss, netto natürlich. Als nächstes muss ich mir überlegen, was ich als Arbeitsleistung anbieten kann (die Analyse muss aber ehrlich und nicht "Wolkenkukuksheim" sein) und nach Offerten Ausschau halten (wiederum in den Medien und eventuell durch Herumfragen, auch hier im Forum). Einstellungen bei einem einheimischen Unternehmen geschehen häufig nach Zufall und Nasenfaktor, was heißt, man muss dort vorstellig werden. Nur bei Mangelberufen werden auch Ferneinstellungen versucht. Selbst der Loro Puarque lädt Anwärter als Tierpfleger zur Vorstellung nach hier ein und entscheidet erst nach einer Probe. Unternehmen mit spanischem (península) Bezug greifen wohl eher auf Festland-Ressourcen zurück. Ich "eiere" um das Thema herum, weil es keine eindeutige Aussage = xy Euro geben kann. Doch hoffe ich, dass die Ausführungen beim Entscheidungsprozess helfen, sonst hätte ich mich kürzer gefasst. |
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| hallo patrick! also ich würde davon ausgehen, dass du hier genauso viel geld brauchst wie in der brd. meiner meinung nach gleichen sich einsparungen bei sprit, strom, wasser, heizung, kleidung mit relativ höheren kosten für unterkunft und lebensmittel wieder aus. (wobei ja meist möbliert vermietet wird, sodass du anschaffung von möbeln wieder sparen kannst oder nur einzelteile dazukaufst). d.h. bei gleichem standard wie in der brd gleich kosten. und die kennst du ja für deinen fall am besten... dagegen steht, dass die einkommen hier in den meisten fällen geringer sind als in der brd. nun kommt also die redhnung: konntest du von deinem einkommen in der brd was zur seite legen, dann wirst du hier wohl grade damit auskommen ... hast du in der brd alles aufgebraucht, dann wirst du es hier nicht so leicht haben, es sei denn du senkst deine ansprüche. am besten ist es jedenfalls, ein polster für die ersten 12 monate mitzubringen - egal was du tust und in der höhe wie eingangs genannt. ist jetzt sehr theoretisch, aber wie schon vorher in beiträgen gesagt, von vielen faktoren abhängig. aber als faustformel sicher nicht unrealistisch... gruss susan |
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| Hi, ich bin der Meinung das es nicht mehr so realistisch ist einfach zu sagen ich ziehe mal auf Teneriffa und fange ein neues Leben an. Wer nicht mindestens ein Jahr so viel Geld liegen hat das er sich was aufbauen kann hat in der heutigen Zeit doch keine Chance mehr. Auf den Kanaren werden ja fast nur noch sechs monats Verträge in fast allen Bereichen gemacht das man also sechs Monate ohne Job da steht und da die Sozialleistungen nicht wie in der BRD sind wird es schwer.Es gibt aber auch viele Arbeitgeber die keine Verträge machen um so Geld zu sparen und kann mit den Arbeitnehmern machen was er will. Da fangen die Probleme an wenn man sieht wie viele die Insel wieder verlassen. Wer verdient schon im normalen Job mindestens 1200 Euro wenn nicht mehr?. Wie sind denn eure Erfahrungen? Saludos Patrick |
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| Hallo Patrick, manchmal frage ich mich, wie die Leute auf den Kanaren überhaupt finanziell klarkommen. Wie schon mehrfach geschrieben, sind die Lebensmittelpreise ungefähr auf deutschem Niveau, die Mieten auch. Sprit ist etwas billiger und Heizung braucht man in manchen Gegenden keine. Die Einkünfte als Angestellter sind deutlich niedriger als in D. Wie schaffen das denn die einheimischen Familien? Die Antwort kann man aktuell in den Nachrichten lesen: Man lebt auf Pump und viele jüngere werden noch von den Eltern gesponsort. Wie ist in der hiesigen Nachrichtenecke zu lesen? 73 % des Einkommens gehen bei den unter 30 jährigen drauf für´s Wohnen!!! Die unter 30 jährigen müßten 130 % mehr verdienen, um die Hypothekenzinsen zahlen zu können. Na denn Prost, eine Blase, die irgendwann platzt (Beispiel USA?). Wenig Kapitalkraft für Geschäftsideen, kaum Chancen, zusätzliche Güter bei den ohnehin auf Pump lebenden Einheimischen an den Mann oder die Frau zu bringen. Rückläufiger Breiten-Tourismus, Baugewerbe im freien Fall. Womit soll denn ein blauäugiger Aussteiger mit ein paar Pinunzen in der Tasche auf so einer Basis sein neues Leben bestreiten? Was mir dazu einfällt sind evtl. Geschäftsideen rund um einzelne Tourismusnischen, evtl. Altenpflege, IT- und Telekomindustrie mit Kunden in D etc. Ansonsten ist viel Platz für Bescheidenheit angesagt, vielleicht kommt man ja mit deutlich weniger zurecht, wenn man einen Platz an der Sonne hat? Saludos Tomate |
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| Zitat:
Viele Aussteiger oder die die es wollen, nehmen als Vergleich den deutschen Standard. Damit bewegen sie sich kurz vorm Abgrund, das ist richtig. Denn so ist das Leben hier nur finanzierbar, wenn genügend Eigenkapital vorhanden ist. Beispiel. Wenn ihr in Playa las Americas oder Fañabe auf Wohnungssuche geht, werdet ihr geile Hütten finden, die aber dementsprechend teuer sind. Oberhalb der Autobahn wird es dann schon dramatisch billiger. Allerdings kann man dort auch nicht zu Fuss an den Strand gehen, sondern fährt ne halbe Stunde mit dem Auto. Das gilt für viele andere Argumente auch. An den Lebensstandard hier anpassen, oder Kunden in Deutschland haben, bei denen ihr richtig abkassiert. Das macht den Unterschied aus zwischen Strandhaus oder Berghütte. |
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| auswandern teneriffa, berghütte, insel der glückseligen, lebensstandard, strandhaus |
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