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| Hallo Maik, Du hast ja bereits eine ganze Menge an Anregungen und Tipps erhalten und wirst Dich richtig entscheiden können. Weil Du ja auch u. U. als Angestellter arbeiten würdest, will ich Dir nur ganz knapp meine Erfahrung schildern, sind allerdings aus 2001: Ich hatte vor dem Umzug hierher noch keinen Sprachkurs gemacht, weil - einfach keine Zeit. Hab ich dann hier gemacht. Noch vor dem Sprachkurs hatte ich bereits ein Stellenangebot (nicht im Gastro- oder Hotelbereich), das sich ganz interessant angehört hat. Schon beim ersten Telefonat stellte sich heraus, dass man sich arbeitsmäßig nicht einigen kann, weil: sofort anfangen, spanische Sprachkenntnisse waren angeblich nicht erforderlich, 14-16-Stunden Arbeitstag, man kann dann die Überstunden irgendwann abfeiern, eigenes Auto, und dafür 1.200 DM, nicht Euro, im Monat. Ich habe dann meine Idee von wegen (halbtags) zu arbeiten direkt aufgegeben, weil sich sonst nichts Interessantes angeboten hat. Ich arbeite nur noch stundenweise und ehrenamtlich, weil ich nicht einsehe, mich privatwirtschaftlich derart ausnehmen zu lassen. Vor ein paar Wochen habe ich auf eine Anzeige angerufen, in der es um das Verfassen von Sachartikeln ging: Herr "Hola" war am Telefon: es ging um das Abschreiben von Texten aus dem Internet - habe ich bei mir mal gleich unter "geistigem Diebstahl" und "ätzend, langweilig" abgespeichert. Die Verdienstmöglichkeit wollte er mir erst in einem persönlichen Gespräch nennen, hat mir dann aber doch gesagt, dass es der Mindestlohn ist und damit war das Gespräch dann für mich auch schon beendet. Meine Erfahrungen sind also nicht so umfangreich und schon gar nicht repräsentativ, auch möchte ich damit niemand entmutige: Sei einfach vorsichtig und überstürze keine Entscheidung, ganz gleich in wechem Bereich.Teneriffa ist für uns nach wie vor "unsere" Trauminsel, seit dem ersten gemeinsamen Urlaub hier vor über dreißig Jahren. Und wir empfinden, dass für uns die Lebensqualität deutlich höher ist, als in Deutschland oder Frankreich (haben 6 Jahre in F. gewohnt) und das nicht nur wegen des Wetters, sondern auch wegen der Menschen hier und dem Ganzen. Natürlich gibt es immer mal wieder Sachen zum "Meckern" - abr das ist ja überall so. Von Vorteil empfinde ich es, wenn man sich relativ gleich auf die hier herrschende Mentalität einlässt: Es ist sehr vieles anders als in Deutschland, und es klappt doch - oder auch nicht. Also bei manchen Dingen - sich einfach anpassen, ohne viel zu grübeln. Viel Erfolg!!!!! Heute annst Du zur Einstimmung schon mal den Dia Canarias feiern! Iris |
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| Das Problem allgemein in MV ist dass a) niemand wirklich zu ner Party auf nem Kahn kommt(alles schon probiert) b) es einen enormen Genehmigungsmarathon gibt bis man es machen darf c) die Schifffahrtsgesellschaften ihre Kähne nicht zur Verfügung stellen d) jeder kleine Äppelkahn mittlerweile Musik auf dem Deck hat und ne Seentour schippert Aber am meisten hapert es an B.Wenn eine Behörde das ganze gut findet und genehmigt, kommt garantiert eine andere die es ablehnt.Und das meist höherinstanzlich. |
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| Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Natürlich werde ich bzw werden wir nichts überstürzen, dafür sind wir leider viel zu deutsch...grübeln,drüber nachdenken,wieder grübeln und wenn der Knoten geplatzt ist ist es meist zu spät...aber ich will ja weg vom Deutsch sein...zumindest was das betrifft. Nur ist es leider momentan nicht ganz so einfach. Aber das wird schon irgendwie. |
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