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| Hi Leute, nachdem ich schon gegoogelt habe, aber keine entsprechenden Informationen gefunden habe, könnt ihr mir vielleicht helfen. Ich bin auf der Suche nach Informationen welche Bewilligungen/Lizenzen man benötigt um * ein(e) Cafe/Bar/Restaurant zu betreiben * eine Pension zu betreiben und touristisch zu vermieten (evtl. auf einer Finca rural - gibt es da auch Förderungen?) * als selbständiger Reiseleiter/Wanderführer tätig zu sein Besten Dank für eure Hilfe LG sunsurfer |
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| Ohne den anderen zu sehr vorzugreifen: ___________
Da verlangst ein wenig zu viel. Du wirst ein paar Euro in die Hand nehmen müssen und diese Fragen so oder so mit einer Gestoria klären. |
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| taiga hat prinzipiell Recht, aber Detail-Fragen können wir hier schon beantworten, eine umfassende, aktuelle, wirksame Existenzgründungs-Beratung geht an den Möglichkeiten eines Forums vorbei. Die Gründung einer (ersten?) Firmenexistenz im Ausland funktioniert ein ganz klein bißchen komplexer als ein Cola-Automat. Rechtssicherheit in dem Maße, wie man's wohltuend aus D gewohnt ist, existiert in Spanien und vor allem auf den westafrikanischen Inseln (manche sagen auch Kanaren dazu) nicht. D.h., jedes Ayuntamiento wendet die an sich gleichen Vorschriften ein bißchen oder total anders an, vor allem der Sachbearbeiter "A", während "B" es wieder ganz anders macht.Wenn die Sachbearbeiter sich mit irgendwas unsicher sind und keine zwei weiteren gleichzeitig ihren Kopf hinhalten für eine Genehmigung, dann wird halt nicht etwa sich informiert, sondern nicht genehmigt, bei Bedarf jahrelang. Und es gibt soviele Institutionen, zwischen denen man Dich auf den Rundkurs schicken kann (Lebensmittel-Überwachung, Hygiene-Kontrolle, Bauamt, Küchenlüftung, Zahl und Ausführung der Toiletten, Parkplätze, Musikerlaubnis, Desratificación, Brandschutz, licencia de apertura (dauert in Arona vom Nullpunkt weg z.B. 3 Jahre, aber man darf auch schon mit der solicitud de la licencia de apertura eröffnen). Ohne lokalen Partner als nassforscher Frischling überlebst Du das nicht.Ich hab's schon tausendmal geschrieben: wer Deutschland für einen bürokratischen Staat hält, war noch nie auf den Kanaren!"Gibt es da auch Förderungen?" - För-was? Theoretisch ja, praktisch nein, und es gibt auch keinen RTL-Schuldenberater und Hartz4 gibt's auch nicht. Das Wanderführer-Thema ist so schlecht nicht, ich würde das Geschäft auf TF aber zumindest für eine erhebliche Zeitspanne als Angestellter oder Freelancer der etablierten Wanderführer hier machen und lernen. Gregorio und co sind sehr gut integriert hier, müssen sich nie direkt um die Eliminierung von Frischlingen kümmern - sie lassen sie halt einfach mit Hilfe ihrer Integrierung knallhart an den Baum fahren. Für Reiseleiter sehen die Arbeitsplatz-Chancen deutlich schlechter aus, ohne mehrere Fremdsprachen, idealerweise inkl. russisch, kannst Du Dich aus dem Meer der Nachfragenden nicht abheben. Direkte Lizenzen braucht man nicht, es gibt allerdings eine entsprechende Schulung. Ob die am Arbeitsmarkt tatsächlich Vorteile bringt, weiß ich nicht. Wie immer wird's darauf rauslaufen, dass Du als "diplomado" auch nicht mehr Geld kriegst, aber mit höherer Wahrscheinlichkeit den Job - wenn die Fremdsprachen und Inselkenntnisse gut sind. |
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| Kleine Warnung zu guter Letzt: Nimm nicht irgend eine Gestroria, sondern beauftrage eine - Du bist der Kunde (!) - die sich mit dem Thema auskennt. Überlege dir ein paar Anfangsfragen, wenn die angefragte Gestoria die wie aus der Pistole geschossen beantworten kann, dann bist Du wahrscheinlich richtig. Ich habe es mit meinen Autotransfer vor Jahren genau so gemacht und habe nach langen Recherchen nur eine (!) Gestroia gefunden, die alle Fragen aus dem ff beantworten konnte. Denen habe ich meinen Auftrag erteilt, Geld gespart gegenüber den angebotenen Speditionsdiensten, und dort bin ich noch heute Kunde. Geändert von Pensador_XL (09.04.2009 um 16:34 Uhr). |
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| Zitat:
Solange das Gewerbe an dem geplanten Ort im Flächennutzungsplan der Gemeinde als zulässig ausgewiesen ist, sollte es dann auch keine Probleme mit der Zulassung geben. Umgekehrt gibt es Probleme, wenn das nicht so eindeutig ist und dann ist man Abhöngig vom "Ermessensspielraum" des/der zuständigen Beamten. Also Finger weg von einem Standort, der Interpretationsspielräume lässt. Um das herauszubekommen, schickt man seinen "perito" am besten erst einmal zu Vorgesprächen zur Gemeinde, ehe man überhaupt Anträge stellt. Man kann auch recht unproblematisch offizielle Voranfragen stellen. Als Reiseleiter/Wanderführer benötigt man ggf. keine "Licencia de Apertura". Für Cafe/Bars ist sie relativ leichter zu bekommen, mit einem Restaurant wird es schon schwieriger. Am kompliziertesten ist es, einen Beherbergungsbetrieb gerade für einer Finca rural zu bekommen. Einen bestehenden Betrieb mit bestehender "Licencia de Apertura" zu übernehmen macht in sehr vielen Fällen Sinn. Das geht schneller und ist oft auch kostengünstiger. Man sollte aber auch dann einen "Perito" einschalten, der prüft, ob die die Lcencia auch wirklich den beabsichtigten Zweck erfüllt. Eine erteilte "Licencia de apertura" ist trotz aller Gerüchte, Sagen und Mythen 100% gerichtsfest. Zuschüsse/subventionen gibt es auch. Investitionszuschüsse sind allerdings kompliziert in der Antragstellung. Das lohnt sich bei relativen Bagatellbeträgen selten. Ziemlich einfach zu bekommen, sind Lohnkostenzuschüsse. Geändert von DUCC (11.04.2009 um 15:16 Uhr). |
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| bewilligungen or lizenzen, erforderlich |
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