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| Werden die obengenannten Bereiche auf den Kanaren getrennt? Wie wird speziell eine freiberufliche Tätigkeit auf TF versteuert? Wird sie überhaupt auf TF versteuert, wenn sie für einen deutschen Arbeitgeber erbracht wird, man aber auf TF wohnt?Müsste man sich privat selbst versichern? Fragen über Fragen |
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| Hi Tomätschen ![]() Dankeschön, wenn es dann soweit sein sollte, und ich noch Fragen haben sollte, die ich mir nicht selbst beantworten kann, dann werde ich dich wohl noch ein wenig terrorisieren. Aber mal ganz allgemein zur Steuer: Steuerpflichtig in ES zu sein ist doch vorteilhafter, da die Steuern doch so niedrig sind!? |
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| Das ist ein weit verbreiteter Irgglaube und mag vielleicht zutreffen, wenn man die Spitzensteuersätze vergleicht. Der Normalverdiener zahlt in Deutschland immer weniger Steuern als in Spanien, weils für ihn fast keine Steuerfreibeträge gbit (km-Pauschalen, Abzüge von Kinderbetreuungskosten oder bei Pflege Betreuungsbedürftiger im eigenen Haushalt und vieles mehr). Firmen haben in Spanien die Möglichkeit, 95 % ihrer Steuerzahllast max. 5 Jahre lang "anzusparen". Wenn sie sie dann für eine betriebliche Investition einsetzen, die "retentionsfähig" ist, haben sie sich vor der Steuerzahlung gerettet. Aber eben auch wieder investiert und damit die schlußendlich auf sie niedergehende Verpflichtungs- und Kostenlawine weiter vergrößert. Sozusagen eine Flucht nach vorne, die in Zeiten noch nie dagewesener Rezession auch böse ins Auge gehen kann. |
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| ...ich kann dem nur beipflichten, hab auch von D aus geglaubt, die Versteuerung hier sei günstiger, aber gerade mit Familie und den diversen Absetzmöglichkeiten in D sieht das bei mittleren und niedrigen Einkommen (und von geringerem Einkommen als in D kann man hier ziemlich sicher ausgehen) anders aus. Und Familien mit Kindern können bei Veranlagung in ES dann auch das Kindergeld vergessen, es sei denn, sie bekommen hier ihre 30-50 Euro, wenn sie unter recht niedrige Ek-Grenzen fallen. Aber man muss sicher - ausgehend von den konkreten Daten - mal einen Vergleich vornehmen, sofern überhaupt aufgrund der Situation Wahlmöglichkeiten bestehen (etwa durch die erwähnte Veranlagung in D auf Antrag). Vielleicht auch für einige hier interessant: Für Pflegebedürftige gibt es staatliche Zuschüsse, die je nach Pflegestufe gar nicht so knapp ausfallen, das soll wohl auch die häusliche PFlege durch Familienangehörige fördern. Ist vielen noch recht unbekannt, da erst seit ca. 2 Jahren bestehend.... Allerdings wird dabei auch ein ausgedehnter Verwaltungsprozess mit entsprechenden Papiermengen ausgelöst... So, ich pfleg jetzt erst mal meinen leichten Bauchansatz , dafür gibts allerdings keine Zuschüsse.... |
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| Ein in diesem Kontext nützlicher link, allerdings profunde Spanisch-Kenntnisse voraussetzend: ASESORES.COM - IMPUESTOS Y TRIBUTOS EN ESPAÑA Wer gezielt weitere Fragen hat, kann diese gerne hier stellen und ich werde übersetzen oder aus meiner Praxis-Erfahrung heraus beantworten. Grundsätzlich empfehle ich für derartige spezifische Probleme oder Einzelfall-Entscheidungen immer die Einschaltung eines kompetenten spanischen Asesors fiscal. Ich hatte gestern selbst das "Vergnügen" einer sehr eingehenden Diskussion mit einem spanischen Asesor in Sachen eines zunächst völlig unauffällig erscheinenden s.l.-Anteilserwerbs. Gut, dass dieses Gespräch aller Beteiligten sozusagen "unter Freunden" und mit kompetenter fachlicher Betreuung erfolgte - wir haben alles daraus gelernt. Oder ihr findets toll, 2.000 Seiten eng beschriebenen und furztrockenen Gesetzestextes auswendig zu lernen.... |
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| Zitat:
Man kann im günstigsten Fall bei einer maximalen Gesamtsteuerlast (Freiberufler und Unternehmen zusammen!) von per Saldo -50%+ (z.B. bei Inanspruchnahme der üblichen Subventionen in DE und auf den Kanaren) auskommen, im schlechtesten Fall (leider oft von Deutschen aus Unwissen gewählt) bei kumuliert über 60%. Mal ganz abgesehenGenauso wichtig wie die Steuerfragen sind hier die Fragen der Sozialversicherungspflicht, die ähnlich kompliziert geregelt ist, wie in DE das Steuerrecht. Das wichtigste ist, erst einmal eine klare, steueroptimierte Unternehmensstartegie zu haben. Dann erst können einem die spanischen Steuerberater (die es ind er deutschen Form auch nicht gibt) überhaupt erst praktisch helfen. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass 98% der Leute, die sich auf den Kanaren "asesor fiscal" nennen, bei diesen Prozessen wenig hilfreich oft sogar kontraproduktiv sind. Öhnliches gilt für die deutsche Seite, weil die deutschen Berater oft einfach auf Spanien abstellen, wobei die Kanaren gerade auf diesen Gebieten oft eigenes Recht anwenden. |
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| Hallo DUCC, Du scheinst ja recht gut Bescheid zu wissen. Deine Aussage möchte ich unterschreiben, ohne mich auf den Prozentwert festzulegen. Ich selbst habe offensichtlich eine Gestoría, die zu diesen Perlen zu rechnen ist. Wir haben bisher noch nicht die kleinste Schwierigkeit steuerlicher oder unternehmensrechtlicher Art gehabt. Eines interessiert mich näher: Wie muss/sollte Zitat:
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| Zitat:
Ich habe mir deshalb einfach angewöhnt, mich selbst erstmal über die rechtlichen und steuerlichen Optionen und Varianten zu informieren, dann selbst zu planen und dann erst die rechtlichen und steuerlichen Sachen zur Umsetzung an die diversen Fachleute abzugeben. Der Prozentwert ist eher konservativ. Zitat:
Ein Fall von heute morgen bei mir: Aufbau einer Herstellung von Modeartikeln für den europäischen Markt, Design, High-Tech Herstellungsverfahren, Internetmarketing, Direktverkauf sieht ganz anders aus, als der Fall des letzten Monates Verlagerung eines Druckbetriebes von DE auf die Kanaren, weil der Unternehmer lieber unter südlicher Sonne weilt.In beiden Fällen kann man das absolut versemmeln, wie man das dem Druckereibesitzer fast passiert wäre (nach Beratungen mit seinem deutschen Steuerberater, einem kanrischen Anwalt und einem kanarischen "Steuerberater") oder aber die bereits zitierten -50%plus. herausholen. |
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| freiberufliche, selbständigkeit, tätigkeit |
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