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| Inzwischen schwappt es durch die Medien: Die Arbeitslosenzahlen der Kanaren sind im Oktober erneut deutlich gestiegen. Spanien hat aktuell die höchste Arbeitslosenquote in der EU, die autonomen Kanaren nehmen innerhalb Spaniens Rang 8 bei den Arbeitslosen ein.Die insgesamt 190.469 Arbeitslosen auf den Kanaren (inklusive Oktober 2008), das ist ein Anstieg nur im Oktober um 9.664, verteilen sich auf die Inseln, wie folgt:
Vom Anstieg am stärksten betroffen ist der Bausektor (36 Tausend), gefolgt von der Industrie (7,8 Tausend), dem Dienstleistungssektor (5,4 Tausend) und an vierter Stelle der Landwirtschaft (5,2 Tausend). Die Arbeitslosenzahl in der Landwirtschaft überrascht.
Letztlich betrifft es Alle, die auf den Kanaren leben oder Urlaub machen.Quelle1, Quelle2 Geändert von Pensador_XL (06.11.2008 um 11:24 Uhr). |
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Die Gründe sind vielschichtig. Die Produktion ist zu teuer, weil die Löhne zu hoch sind. Nehmen wir einmal die Banane. Nur durch Subventionen und Zölle kann der Anbau auf den CANARIAS und MADEIRA überhaupt aufrechterhalten werden. Wie lange noch, das steht in den Sternen. EU verliert gegen USA wegen der Zölle Ein Arbeiter, der z.B. in den "Dollarbananenplantagen" in Costa Rica, Honduras, Ekuador arbeitet, verdient pro Stunde etwa einen EURO. Ein Arbeiter auf den Canarias ca. 8,00 EUR. Was der eine Arbeiter in der Stunde verdient, bekommt der andere Arbeiter am Tag! Zitat:
Supermercado, stellt man mit Entsetzen fest, dass dort z.B. Kartoffeln aus Israel angeboten werden, welche allerdings erheblich preiswerter als die Kartoffeln der Region offeriert werden.Nehmen wir den Wein. Warum nicht einen Rioja statt eines erheblich teureren Rotweines aus Tenerife oder La Palma? Manche, vor allem Kontinentaleuropäer, behaupten sogar, der Rioja sei fast immer auch qualitativ besser. Das lasse ich mal dahingestellt, in jedem Fall kann man einen trinkbaren Wein vom spanischen Festland oder aus Italien in der Regel preiswerter bekommen. Ja, die Produkte von den Inseln sind zu teuer. Sie können aber nicht billiger angeboten werden, weil der Landwirt sonst nichts verdienen kann. Weil es schwer geworden ist, als Landwirt zu bestehen, gibt es auch nur wenig bis keinen Landwirtenachwuchs. Viele früher landwirtschaftlich genutzte Flächen werden nicht mehr bewirtschaftet. Die Inseln können sich derzeit nicht selbstversorgen, sie hängen am Tropf und müssen 90% aller Waren importieren. Der Prozentsatz der Importe ist eindeutig zu hoch. Das hatten kanarische Regierungen auch schon erkannt. Bei der Viehwirtschaft ist man schon aktiv geworden. Importieren kostet Geld, vor allem dann, wenn man mitten im Atlantik wohnt. Der Transport auf die Inseln verteuert die Waren und die sog. doppelte Insularität sorgt für weitere Kostensteigerungen durch die Verteilung von den großen auf die kleinen Inseln. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass es bisher keine ausreichende Konkurrenz im Einzelhandel gibt, versteht man, dass die Bewohner der Inseln mit die höchsten Preise für Lebensmittel in Spanien zahlen müssen. Die Kanaren produzieren schon noch landwirtschaftliche Produkte, aber es lohnt sich kaum noch, gegen die Konkurrenz aus Billiglohnländern oder anderen Regionen, die erheblich besseren Produktionsbedingungen vorzuweisen haben und mengenmäßig mehr produzieren können, anzukämpfen.Illegale arbeiten sicher auch auf Plantagen der Canarias. Die Realität: Illegale Beschäftigung ist auf den Inseln nichts Ungewöhnliches Ich glaube kaum, dass die Menschen weniger essen. Sie werden aber immer dicker und essen mutmaßlich ungesund, vor allem die jungen Menschen. Das ist aber in Deutschland nicht anders. Ich denke, es ist eine Erziehungsfrage. Eines dürfte aber klar sein: Wer haushalten muss, kann sich nicht immer die qualitativ besten Lebensmittel kaufen. Er kann auch nicht immer die heimische Wirtschaft "unterstützen", wenn er deren Preise nicht zahlen kann. Die Menschen auf den Inseln verdienen im spanischen Schnitt mit am wenigsten und haben mit die teuersten Preise zu verkraften. Da wird die Luft für erzieherische Argumentationen dünn! Geändert von Villaverde (06.11.2008 um 13:02 Uhr). |
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| Die Arbeitslosenzahlen steigen und steigen, wo soll das nur noch enden hier ![]() Santa Cruz de Tenerife – In beinahe 1.800 Familien, mit Wohnsitz in Santa Cruz, sind alle Familienmitglieder arbeitslos, dies gab gestern der Stadtrat für Economía y Hacienda, Ángel Llanos, in einer Pressekonferenz bekannt. Außerdem bestätigte er, dass momentan in der Gemeinde 22.529 Personen ohne Arbeit sind, was einen Anstieg von 40 % im Vergleich zum Februar des Vorjahres bedeutet – 1.120 Personen mehr. |
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| ....hierher auszuwandern! ![]() Ich plane derzeit noch, das zu tun, und hab mich auch schon an einer Stelle beworben (Pflegebereich eines deutschen Anbieters). Jedoch warte ich noch auf Antwort! Ich hab hier in Deutschland einen sehr gutlaufenden Job, der mir aber ermöglicht, mich für 1 Jahr frei stellen zu lassen. Ich überlege hin und her, ob ich diesen Schritt wirklich machen soll! Sieht es denn in jeder Branche so dürftig aus? |
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| Zitat:
![]() Hättest Du vielleicht den Link wo ich das im Forum hier finde? Das macht doch Lust und Laune, mit zu diskutieren.... ![]() Danke !! |
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